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Hundeforum Der Hund
Mondscheinläufe

Saarloos Wolfhund Welpen

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Die Frage nach der Rasse ist doch eigendlich irrelevant.

Bei einem Mops, Boxer, Mischling oder "wasauchimmer" würde diese Diskussion gar nicht erst entstehen.

Ich persönlich empfinde solche Rassen "sinnvoller" (wenn man´s so ausdrücken mag) als sogenannte Qualzuchten.

Ich würde auch solche Preise verlangen DENN was "nix " kostet wird auch (leider oft) so behandelt.

Bei einem solchen Preis gehe ich davon aus das der neue HH sich wirklich Gedanken macht und diesen Hund nicht einfach weiterreicht. Ist aber nur meine Meinung.

Was bei "Hobbyzüchtern" rauskommt sehe ich an meinem Hund. Ich liebe Nelli über alles aber sie hat so viele Allergieen und daraus resultierende Kosten/Arbeit das kann (oder will ) nicht jeder tragen. Siehe Vorbesitzer. Als Nelli 9 Monate alt war wurde sie an uns verkauft weil die HH ja so krank geworden waren. :Oo

Einen Hund ohne Papiere würde ich jederzeit wieder nehmen ABER ich würde mich beim "Hobbyzüchter" genauestens informieren und die Elterntiere genau unter die Lupe nehmen sowie dementspechende Fragen stellen.

Entscheiden muß das jeder für sich.

Nur macht es in meinen Augen schon Sinn sich nach Züchtern etc zu erkundigen damit man ausreichend Vergleichsmöglichkeiten hat. Nicht nur im Preis sondern allgemein.

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... Aber: Muss so ein Hund denn wirklich 1500+ kosten?? (die letzte Züchterin nannte mir als Preis 2220 und ich sagte ja schon ich möchte zwei also abartige kosten)!

Gruß Mondscheinläufer

Um deine Frage mit einem Satz zu beantworten:

Ja' dass muss er.

Mach damit, was du willst.

Und dafür, dass du gleich zwei haben möchtest, können werde Züchter noch Forumsuser etwas. Ich denke nicht, dass irgendjemand bei dem Verkauf von zwei Welpen Mengenrabatt gibt.

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Also ich verstehe das jetzt immer noch nicht so ganz.

Relativ am Anfang des Beitrags hatten wir festgestellt das ein guter, komplett durchgecheckter, gesunder und toll geprägter Welpe vom Züchter eben keine 1500 Euro kosten MUSS. Und nun wird das Gegenteil behauptet...hab ich was nicht mitbekommen :???

Und blackjack: Genauso könntest du die Frage aufstellen wieso ein Kangal und kein Hovawart weil der Kangal in seinem Charakter deutlich ursprünglicher ist. Oder wieso ein Hovawart und kein Labbi weil der Hovawart in seinem Charakter deutlich ursprünglicher ist. Nur weil du diese eine Rasse noch nicht kanntest, finde ich es ziemlich überheblich von dir, auch jetzt noch von einem Wolf-Hund-Hybriden zu sprechen, denn das ist er schon längst nicht mehr. Und bevor du die noch nicht allzu lange Rassegeschichte verurteilst, informiere dich doch lieber mal bei wievielen eher ursprünglichen Rassen in relativ junger Zeit auch wieder mal ein Wolf eingekreuzt wurde, um diese Ursprünglichkeit zu erhalten. Also: Wenn man keine Ahnung hat...usw.

Immerhin macht es auch, wie Stefanie und auch ich schon erwähnten, wohl deutlich mehr Sinn, sich an den Ursprung des Hundes, nämlich den definitiv noch nicht kaputt gezüchteten Wolf zu erinnern , als mit immer kleiner werdenden Genpools einem kranken Rasseideal hinterher zu rennen!

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Unterschreib ich körnchen=)

Dennoch ist diese rasse selten und hat schon allein dadurch mit sicherheit einen höheren preis ist leider so / angebot/ Nachfrage......

Dennoch ist und da wird mir hier denk ich jeder beipflichten:

Der anschaffungspreis eines Tieres noch der geringste Kostenfaktor!

Und wenn ich noch nie so einen Hund hatte fände ich es sinnvoll erstmal einen zu nehmen um zu sehen wie erolgreich das klappt.

2 welpen gleichzeitig ist immer sehr shcwierig egal welche Rasse denn wenn ich einen rufe kommen beide ...

sage ich sitz beide ich kann sie also nur shcwierig einzeln Prägen und wenn ichs dann versaue hab ich gleich ein Doppeltes Problem.

Meine Meinung egal welcher Hund der Züchter bestimmt den preis und nimm erstmal einen!

Züchter gibts in ein -zwei Jahren immernoch=)

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@püppi: Der Anschaffungspreis ist noch der geringste Kostenfaktor...absolut korrekt! Und genau deswegen finde ich es unsinnig, ihn künstlich in die Höhe zu treiben, nur weil eine Rasse selten ist.

Ich meine, wenn es wirklich so unmöglich wäre, wirklich Top-Welpen (ich erspare mir jetzt mal jedesmal die einzelnen wichtigen Punkte aufzuzählen, die es zu beachten gilt...) für weniger als 1500 Euro verkaufen zu können...wieso geht das dann in so vielen Gebrauchshundezuchten. Ist es evtl möglich (und das stelle ich als völlig ernsthafte Frage in den Raum) das VDH-Welpen von so manchem Züchter nur so viel Kosten weil der VDH eine Art Monopol auf sehr viele Rassen inne hat und die Züchter deswegen abgesprochenermaßen so horrende Preise nehmen können? Einfach weil die meisten Menschen die anderen, wirklich guten Verbände gar nicht kennen? Ich meine, wie würde sich sonst die auch enorme Differenz innerhalb der VDH-Züchter erklären? Das geht ja auch von etwa 600 bis etwa 3000 Euro. Insofern scheint es ja absolut nicht NOTWENDIG zu sein 1500 Euro zu nehmen. Das der Züchter das festlegt und wir das nicht ändern können, ist klar. Dennoch darf man doch wohl Kritik an dieser Praxis üben und darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller ist, seinen Hund von einem Züchter eines anderen Verbandes zu holen (natürlich muss man den vorher genauso auf Herz und Nieren prüfen wie den VDH-Züchter!)

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Wie du weist habe ich mich auch von diesem verein verabschiedet!

Und ja sicher ist das möglich ich kann Dir sogar sagen was genau so eine Aufzucht ungefähr kostet.

Und länsgt nicht sind alle Teuren Welpen da besser Versorgt worden als welche die für 600 angeboten werden.

Wobei 600 mit papieren arg wenig ist alleine schon weil zuchtwart Vereinskosten und die papiere selber Geld kosten.

Man darf aber auch das Risiko für die Hündin nicht vergessen.

Und ich weiß nicht wie das bei dieser Rasse ist evtl wird die auch nur 1 mal im jahr läufig.

Wie gesagt ich rechtvertige solche Preise auch nicht und ich denke auch nicht das ein Rassehund vom VDH besser ist als einer der es nicht ist.

Solange ich mir ein Bild machen kann wo das Tier herkommt und wie es aufgewachsen ist reicht das föllig die liebe fetternwirtschaft macht alles andere sowieso zu nichte das papier ist in meinen Augen wertlos.

Aber das Tier eben nicht!

Und wenn eine rasse sooo selten gezüchtet wird und soo shcwer einzukreuzen ist weil nicht längst klappt dann da jede einkreuzung dann kann ich 1500 schon verstehn alleine Papiere und blödsinn wird der sich mit 500 schmecken lassen :P

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Wieso hat der VDH eine Art Monopol auf einige Rassen? Es kann doch in D jeder das züchten, was und wie er will (genau das ist das Problem).

Ich würde hier gern nochmal Goliath in´s Rennen bringen, einen ganz tollen Tschechen-Mix: http://tierheim-hildesheim.de/detail_hunde.php?tid=2429&tname=Goliath

Und die Kosten, die einem Züchter entstehen, sind ja nun von Rasse zu Rasse unterschiedlich, je nachdem, was für die Zuchtzulassung benötigt wird und wie verbreitet die Rasse ist (also wie schnell und nah man einen passenden Rüden findet).

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Es gibt nunmal in der freien marktwirtschaft, keine Grenze nach oben. Das wird geregelt durch Angebot und Nachfrage. Wenn die Züchter für 2000 Euro oder mehr ihre Welpen gut untergebracht bekommen, warum soll das unethisch sein, nur weil Leute, die sich das nicht leisten können, dann ihren Traumhund nicht halten können? Würdet ihr euch als unethisch empfinden, wenn ihr von eurem Arbeitgeber mehr Gehalt verlangt, als dass es für die Grundversorgung reicht? (Abgesehen davon, dass es nunmal deutlich aufwendiger ist diese Rasse zu züchten als z.B. Goldies, womit ich die jetzt nicht schlecht reden will!!)

Ein teurer Züchter bedeutet nicht gleich guter Züchter und ein betuchter Käufer, der sich 2000 Euro mal ebend aus der Portokasse nimmt ist nicht gleichbedeutend mit einem guten Hundehalter.

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Jupp - das unterschreibe ich zu 100%.

... und da ist mir dich tatsächlich die Klappe runtergefallen, als meine Arbeitskollegin vor 8 Jahren für ihren Goldie 1.800 Euro bezahlt hat.

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Hallo,

ich habe jetzt die letzten Seiten nur noch schnell überflogen, möchte mich aber trotzdem mal einklinken.

Ich bin Mitglied in einem Rassehundeclub, arbeite mit Züchtern zusammen (ich habe 2 Deckrüden) und mit dem VDH.

Ich kenne auch die Saarlos von Ausstellungen und habe mich schon viel mit Besitzern und Züchtern dieser Rasse unterhalten (für mich wär die Rasse nichts, sind echt nur was für Kenner).

Ach ja, ich besitze 2 spanische Wasserhunde, auch keine Hunde für jedermann, weil sie Arbeit und Beschäftigung brauchen. Und das nicht zu knapp.

Also ich behaupte jetzt einfach mal,m dass ich mich mit Zucht (und den daraus entstehenden Preisen) etwas auskenne.

Als erstes kommt der Welpe, der mal (nach etwa 2 Jahren) eine Zuchthündin sein soll. Dieser Welpe wird sorgsam ausgesucht, auf HD, PRA, ....der Eltern geachtet und dafür wird auch mal in ein anderes Land gefahren, damit ein neuer Stammbaum in Deutschland entstehen kann.

Bis dieser Welpe soweit ist, wie gesagt es dauert ca. 2 Jahre, lässt ihn ein verantwortungsbewußter auf alle Krankheiten untersuchen, die bei der Rasse vorkommen. Da kommt mit röntgen, Genuntersuchung schon einiges an Ausgaben zusammen. Nicht zu vergessen, die Ausstellungen, die man machen muss, bevor der Hund zur Zuchtzulassung kann. Wenn man Glück hat, klappt alles. Wenn nicht, bekommt ein Züchter die Ausgaben auch nicht wieder. Nicht zu vergessen, dass viele Züchter auch ihre alten Hunde nicht weggeben, nur weil sie nicht mehr werfen können.

Aber ich schweife ab. Jetzt kommen die Ausgaben für Welpenauslauf, Spielzeug, Spezialfutter für die Mutter während der Trächtigkeit,....dann die Decktaxe. Und für den Rüden fahren die Züchter, gerade bei selteneren Rassen, sehr weit. Da wird oft das Ausland in Anspruch genommen, soll ja schließlich keine Inzucht entstehen. Damit es klappt, bleibt man oft 2-3 Tage. D.h. Hotelkosten, Spritkosten,...und die Decktaxe (meist der Preis eines Welpen oder auch mal mehr, wenn es ein besonderer Hund ist).

Alles in allem können da insgesamt bis zu 10.000, entstehen, wenn alles gut klappt.

Aber wenn die Welpen da sind, ist es auch nicht ohne. Wurfbesichtigung vom VDH, Impfungen, chippen, Ahnentafeln, Wurfabnahme vom VDH, alles kostet, für jeden Welpen einzeln. Ist ein Welpe krank (z.B. Durchfall kommt öfter vor) kostets extra. Nicht zu vergessen, was man an Wasser verbraucht. Ein Welpe ist nicht Stubenrein, da kommen jeden Tag bis zu 3 Ladungen Wäsche zusammen. Dann gibts Welpenfutter, auch für die neuen Besitzer für die ersten Tage. Auch meist noch Halsband, Leine und ein Spielzeug. Oft auch noch eine Mappe mit Bildern, Versorgungstipps usw. des Welpen (Kopier- und Farbpatronenkosten).

Da ist man gut schon mal ein paar hundert pro Welpe los.

So, und zum Schluss die Versorgung. 8 Wochen lang rund um die Uhr. 24 Std. am Tag. das wären bei 6, Stundenlohn ca. 8-9000,- (habs jetzt nicht genau ausgerechnet).

Bei einem Wurf von 6 Welpen (das ist der grobe Schnitt, bei kleineren Rassen sinds oft weniger), die jeder 1500,- kosten,....rechne das mal alles nach.

Dazu kommt jetzt noch die Art der Rasse. Ich habe für meine spanischen Wasserhunde auch viel bezahlt, mehr als z.B. bei Retrievern. Ich finde das gut, denn der Grund sind nicht nur hohe Kosten, sondern die Leute überlegen es sich genau, bevor sie sich eine Rasse holen, der sie vielleicht nicht gerecht werden können. Z.B. an Arbeitshunderassen (wie meine oder Border Collie) kann viel verkehrt gemacht werden. Genau wie bei einem Wolfhond, der wirklich nur in sehr erfahrene Hände gehört.

Und, wenn ich bitte ehrlich sein darf, nicht in Hände, die 2 Welpen auf einmal aufztiehen wollen.

Auch wenn du Hilfe hast, sind die Welpen doch oft zusammen. Welpen lernen schnell voneinander, aber leider meist das Negative. Mehrere Hunde haben ist toll, wenn der erste (ca. mit 2 Jahren) gut erzogen ist und dem neuen Welpen mit erziehen kann. Auzßerdem kennst du dann den Charakter deines Hundesa und kannst drementsprechend deinen Züchter nach einem passenden Welpen fragen.

Du hast Recht, ein Wolf lebt im Rudel. Aber er wohnt auch nicht mit Menschen unter einem Dach, deshalb solltest du die wichtigste Person in seinem Rudel sein. Das erreichst du nicht, wenn sich 2 Welpen haben. Das ist nämlich für sie interessanter. Ich kenne ein Paar, die das Ptroblem mit ihren weißen Schäferhunden hatten. Die haben draußen überhaupt nicht gehört, sind immer zu zweit auf andere Hunde zu und haben gemobbt ohne Ende. Die beiden waren ein eingeschweißtes Rudel und die Besitzer lediglich die Futterquelle.

Sowas willst du doch nicht?

Vielleicht doch erstmal einen (dann brauchst du auch nicht gleich an sooo viel Geld denken) und wenns toll mit ihm klappt, dann einen zweiten.

Und wenn dir das zu teuer ist, guck nach einem Mischling. Ein Hund sollte eh nicht "nur" nach dem Aussehen gekauft werden, sondern es sollte immer sein Charakter und der Zweck der Rasse im Vordergrund stehen.

LG Tina

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