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Hundeforum Der Hund
Spitzmaus

Bin jetzt total verunsichert, sollte man nicht zu viel mit seinem Hund reden?

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es ist ja auch ein gewaltiger Unterschied zwischen zutexten und dem Hund sagen was er machen soll. Ich bevorzuge auch die ruhige Variante und im Alltag kommen Sätze von mir wie " setz dich bitte hin"

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Also ich weiß nicht ob DU zuviel mit Deinem Hund redest. Sofern Du mit Deinem Hund klar kommst, würde ich mich nicht durch einen Kommentar verunsichern lassen.

Prinzipiell ist es jedoch richtig, dass man nicht zu viel mit seinem Hund reden soll. Mit reden ist jedoch kein Kommando gemeint oder eine freundliche Ansprache und Zuwendung sondern die Tatsache, dass viele Menschen ihre Hunde permanent volllabern und quasi ununterbrochen auf sie einreden.

Das hat einige Nachteile. Zum einen wird das Gesprochene für den Hund auf Dauer zu einem unbedeutenden "Bla bla - Brei" und der Hund stumpft ab, so dass Kommandos auch untergehen. Der Hund lernt: Das Herrchen brabbelt die ganze Zeit irgend einen bedeutungslosen Müll, also brauche ich nicht drauf zu hören.

Zum anderen ist bedeutet das Ansprechen, einen sozialen Kontakt, Zuwendung, also letzliche eine REssource und damit Lob bzw. Verstärkung. Dies falsch genutzt kann zu Verstärkung von Fehlverhalten führen.

Klassisches Beispiel:

"Klein Pfiffi" sitzt auf der Bank und kläfft wie bescheuert alle Passanten an. Frauchen oder Herrchen sitzt daneben und redet, evtl. Klein Pfiffi noch streichelnd mit lieber Stimme auf Pfiffi ein:

"Nein Pfiffi, das tut man nicht. Nunr bell doch doch nciht. Der tut Dir doch nix. Ei, Du bist doch so ein feiner HUnd. Beruhige Dich doch".

Da der Hund den Sinn der Wrote nicht versteht und diese auch kein Kommando sind, kommt bei Pfiffi sinngemäß an:" Super Pfiffi, das machst Du fein, verscheuch die blöden Fussgänger."

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Ich weiss nicht wei es bei euch ist

aber würde gerne mal meien Erfahrung schildern

mir sagte Trainerin auch ich rede zu viel mti Floppy

bekam sozusagen Redeverbot :(

Das sit jetzt schon länger her

udn muss zu sagen wenn ich draussen mtiHudn bin das vieles leichter sit nciht zu reden sondern es ihm Körpersprachlich rüber zu bringen

Es gibt Tage wo ich nur am reden bin, udn im nachhinein merke ich dann das es ncith der beste Spaziergang war

Ich versuche so ein Mittelweg

sage auch oft wenn wer kommt und ich weiss die 2 können nicht gut das er ruhig bleiben soll das er brav ist oder so was :D

aber ich denke ich tue es um mcih selber ruhig zu machen

Aber ich habe auch gemerkt das es Situation gibt wo er nur ruhig wird oder bleibt wenn ich wirklich schweige

( was mir immer noch schwer fällt )

daher denke ich das es sein kann das es nciht gut ist zu viel zu reden

aber auch das es vom Hundeteam

und auch der Situation abhängig ist

Du kannst ja vielleicht sonst mal schaun in Situationen wo du noch nciht begeistert bist, wie es ist wenn du ruhig bleibst udn nichts sagst

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Ich drücke es immer so aus. Man sollte mit seinem Hund sehr viel reden, aber nur wenig sprechen. ;)

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mach dein Ding, hör auf dein Gefühl und dein Herz.. das war bis jetzt der beste Tipp den ich nicht nur von einem Hundetrainer bekommen habe und das waren auch welche mit großem Namen..

wegen dem "red nicht zuviel".. wenn dein Hund immer eine Rückmeldung hat wohin du gehst, kann es sein, dass sie nicht wirklich auch dich achtet. Hund wird ja gerufen, wenn man eine andere Richtung geht, also kann Hund sich um seine Angelegenheiten kümmern und nicht darum wohin das Rudel geht.. aber.. gilt eben auch nicht für jeden Hund. Manche lassen ihre Besitzer sowieso nicht aus dem Auge, andere nutzen so ein Verhalten des Menschens schamlos aus.. deswegen mach du dein Ding..

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Das "zu nett" finde ich auch merkwürdig. Wenn ich ganz und oder freudig ein Kommando formuliere und mein Hund hört darauf, ist doch alles in Ordnung. Strenger im Ton werde ich erst, wenn mein Hund nicht reagiert.

Was überhaupt nicht geht und was meine Mutter leider macht, ist den Hund totquatschen, vor allem in Stress-Situationen:" Red, du bleibst hier bei mir. Herrchen und Frauchen machen sich einen schönen Abend und wir bleiben hier. Komm, ich geb dir was feines, du bist ein braver, blablabla..."

Das setzt in meiner Meinung nach nur noch mehr unter Stress.

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Schön dass ihr alle so denkt!

Aber ich finde tatsächlich das Roxy besser folgt wenn ich mit ihr rede.

Wenn mein Mann mit ihr geht kläfft sie jeden an, weil er ihr nicht schon vorher sagt, sie soll brav sein. Außerdem rennt sie bei ihm an der Leine immer zu, bei mir nicht. Wenn wir zu zweit sind und sie bei ihm an der Leine sind beide vom Gassi schon wieder da, bevor ich loslaufe :D Wenn sie mich doch mal überholt, dann sage ich dass sie langsamer laufen soll, tut sie. Oder sie dreht sich nach ein paar Meter von selbst um und schaut mich an. Dann lobe ich sie immer. Und sie läuft wieder langsam. Sie ist sowieso ein sehr anhänglicher Hund.

Mein Mann ist schon hin und wieder beleidigt, weil sie bei ihm nicht das bellen oder was weiß ich nicht aufhört. Aber der schimpft immer und ist dann innerlich auch stinkig. Wenn ich dann daher komme und ruhig mit ihr rede hört sie auf.

Ich finde eigentlich auch dass man nicht jeden Hund über einen Kamm scheren kann. Wie eigentlich alles. Was beim einen Hund so funktioniert, klappt beim anderen gar nicht.

Eigentlich sind wir deshalb damals auch nicht mehr in unsere Hundeschule gegangen. Die Tussi dort hat uns Tips gegeben, die wir ausprobiert haben. Hat so gar nicht geklappt. Als wir das erzählt haben haben die gemeint das gibts nicht. Wir haben es bestimmt nicht so gemacht. Das funktionier bei ALLEN Hunden so. Tja, bei Roxy wohl eben nicht. Wir sind wegen dem Thema ständig mit der Trainerin zusammengerasselt. Dann haben wir uns ausgeklinkt.

Übrigens finde ich immer witzig wenn wir jemanden fremden treffen und ich sage zu Roxy: "Machst du mal bitte sitz für´s Fraule?" Und sie machts! Die schau´n dann immer doof :D

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