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polar-chat.de  Der Hund
Benni

Alter Leinezerrer!

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Hallo an alle!

Unser Kurzer ist ja ein wirklich Süßer, aber was das an der Leine laufen betrifft, kapituliere ich bald!

Wenn ich alleine mit ihm laufe geht er ja einwandfrei, es sei denn er sieht ne Mieze oder sonst was interessantes. Aber sobald jemand dazukommt, sei es meine Kinder, Mann oder Kumpelhunde fängt er an zu ziehen ohne Ende und muß immer an der Spitze laufen. Wir haben schon so vieles probiert und nichts hilft. Wer hat ähnliche Probleme!

Schöne Grüße Benni:prost:

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Du kannst verschiedene Dinge versuchen um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, wenn er andere Dinge interessanter findet.

1: Richtungswechsel, immer wenn er zieht einfach die Richtung wechseln, dann wird er irgendwann merken "aha wenn ich ziehe komme ich nicht schneller am mein Ziel"

2: stehen bleiben und so lange warten bis er zu dir zurück kommt, was ich allerdings in diesem Fall nicht tun würde...

3: ihn mit Leckerchen oder Spielzug ablenken.

Bei meiner (5Monate alt) ist es so, dass ich mit ihr über Leckerchen und Ball arbeite und sobald sie merkt "frauchen hat nen Ball oder nen Leckerchen in der Hand" ist für sie alles andere uninteressant.

Und wenn er dann das von dir gewünsche Verhalten macht, belohnst du ihn natürlich sofort.

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Hallo Benni,

ich rate dir vor allem den ersten Tip von Susanne zu beherzigen - die "Mit-Spaziergänger" müssen natürlich wissen, was du da machst und sich nicht beirren lassen und ihres Weges gehen :)

Bei Tessa hatte das sehr gut funktioniert.

Als wir sie "frisch" aus dem Tierheim hatten war es mit dem "an-der-Leine-laufen" auch nicht immer das pralle, insbesondere dann, wie du auch schreibst, wenn andere dabei waren wollte sie immer möglichst vorne weg sein.

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Ich kann auch nur empfehlen, da einmal einige Wochen oder manchmal auch nur Tage konsequent dran zu bleiben und das restliche Hundeleben in diesem Punkt streßfrei zu haben. Das mit dem Richtungswechsel ist klasse. Der Hund wird dann mit Stimme und/oder Leckerli bestätigt, wenn er auf meiner Höhe ist und mich ansieht. Vorzugsweise, wenn er den Blickkontakt selbst sucht. Dann dauert es meist nicht sehr lange, bis verstanden wird, was wir toll finden und was nicht. Bitte nicht von Passanten oder verständnislosen Nachbarn beirren lassen, denn diese müssen nicht mit dem Hund gehen... Ich habe schon für wenige Meter 20 Minuten benötigt, aber dann klappt es!

Liebe Grüße und viel Erfolg Anja und Bärenkind

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Ich kann hier den Vorschreibern nur zustimmen. Gerade auf dem Seminar am Wochenende hat die Trainerind es supertoll gezeigt und hin bekommen. Der Hund ging gar nicht an der Leine sondern sprang und war merh in der Luft als auf dem Boden. Der andere ging einfach seinen Weg, Frauchen kommt schon mit.

Sie hat dann den Hund an die Leine genomme, diese vollkommen locker gelassen und ist einfach stramm ihren Weg gegangen. Nach kurzer Zeit schon war es dem Hund zu blöd immer den Ruck zu kriegen, weil er nicht aufgepaßt hatte und schon wieder in die falsche Richtung gelaufen war und lief echt klasse. Das hätte ich nie gedacht, daß der Hund 15 Minuten später schon so Fortschritte gemacht hat.

Viel Glück!

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Ich mache es mit Shelly wie meine "Vorredner". Ich gehe allerdings mehrmals Winkel, es funktioniert ganz gut.

Allerdings gucken die Leute schon etwas blöd, ich wurde schon gefragt, ob ich denn mal bald wisse, wo ich hinwolle!

Da musst du halt einfach drüber stehen, der Erfolg wird dir Recht geben!

Versuchs einfach mal.

Kannst ja vielleicht erst mal gucken, ob dich einer sieht!

Den anderen Hundebesitzern und deiner Familie musst du natürlich erklären, was du da gerade machst!

LG Renate mi Shelly und Boomer

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meine süsse hat es mit nem halti gelernt.

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Ja, am Halti läuft Shelly auch vorzüglich, einfach musterhaft.

Aber wehe, sie hats nicht an, merkt sie sofort, dass die Bewegungsfreiheit nimmer so stark eingeschränkt ist.

Mit dem Richtungswechsel und dem Einschlagen von Winkeln funktionierts ganz gut.

Hab aber noch einen Tip: Nimm eine lange (ca. 10 m) Schleppleine, übe erst mal auf einer freien Fläche, ohne jegliche Ablenkung. Du nimmst das Ende der Leine in die Hand, der Rest schleift locker über den Boden. Dann gehst du los, ohne den Hund zu rufen oder auf dich aufmerksam zu machen, wechselst du aprupt die Richtung. Immer wieder Winkel gehen, oder kurfristig wieder zurück usw. Nach dem 2. oder 3. Leinenruck wird dein Hund aufmerksamer und beobachtet, was du tust. Nach ein paar Übungen hat er kapiert, es ist doch besser, in deiner Nähe zu bleiben, und wenn er zieht, kommt er trotzdem nicht schneller an sein gewünschtes Ziel!

Funktioniert eigentlich ganz gut bei allen Hunden.

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Also all die Methoden habe ich auch schon probiert und es funktionierte wunderbar, ebenso mit Schleppleine. Er weiß halt genau, wann er nicht ziehen darf und wenn ich einfach nicht anders kann - im Alltag. Wie heute wieder, wollten mit den Kids auf eine Burg wandern, die Kinder rannten natürlcih ein paar Meter voraus, Blätter und Äste sammeln und über Bäume springen. Ja da ist er halt nicht zu halten und hängt ständig in der Leine. Und ich kann ja nur vorausgehen und nicht bei jedem Zug zurückgehen!:rock:

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Ja, das ist natürlich was anderes, wenn die Kiddis vorraus rennen!

Dann würden meine beide auch an der Leine zerren, die Familie muss schliesslich zusammen gehalten werden!

Ich denke mal, das ist eine aussgewöhnliche Situation, wo warscheinlich der best erzogenste Hund in die Seile gehen würde!

Von Vorteil ist dieses Verhalten halt, dass dein Hund dir zeigt, ihm ist nicht schnuppe, wo die Familienmitglieder sind!

Hat doch auch was für sich, dass er so an Family hängt!:klatsch:

LG Renate mit Shelly und Boomer

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