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Hundeforum Der Hund
Corinna77

Wie erreicht man einen "abgestumpften" Hund?

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Hast du es mal mit stupiden Richtungswechseln probiert?

Ich würde gar nicht großartig versuchen ihre Aufmerksamkeit zu bekommen oder sie gar anzusprechen- einfach kreuz und quer mit dem Hund durchs Feld.

Wenn sie dann bei dir ist und/oder dich anschaut, kannst du sie dafür schon mal loben.

Ansonsten wäre vielleicht auch Tellington Touch was für sie, sie scheint sehr "starr" zu sein, das muss sich auch auf den Körper negativ auswirken.

Hier wäre also vllt. kleine Massagen Zuhause oder aber auch ein paar Touchs unterwegs ganz hilfreich.

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@mialour:

Richtungswechsel funzen gar nicht, aber sie war gerade auf der 2. großen Runde schon "führiger".

Immer häufiger bekomme ich ein Ohr zugedreht und ein paar Mal sogar Blickkontakt.

Im Freilauf bietet sie das deutlich häufiger an, aber wir haben noch 3 Tage gesetzlichen Leinenzwang und sie ist mir zu unzuverlässig.

Sobald die anderen Hunde wieder offline gehen dürfen, werde ich mal ein bißchen Slalom um Bäume und etwas Cavalettiarbeit einstreuen. Die ist echt die personifizierte Blockade, ich krieg' schon vom Zugucken einen steifen Hals.

Apropos Hals: Sie trägt inzwischen statt ihrem eigenen mein breitestes Halsband und obskurer Weise hängt sie sich da weniger rein...

Das mit den TTouches ist 'ne gute Idee, ist mir als Pferdefrau aber mal wieder nicht selbst eingefallen... :wall:

@all:

Die für sie ungewohnte Bewegung hilft. Zuhause ist jetzt - abgesehen von der Fütterung und dem Gassistart - Ruhe. :)

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Habt ihr ein Entspannungssignal, Wort oder Duft, konditioniert?

Was passiert denn, wenn man es aussitzt? Also Leine in die Hand nehmen und warten, warten, warten bis Hund den Körperschwerpunkt zurücknimmt, Ohren nach hinten gehen oder sie sich im Idealfall umdreht. Braucht man halt etwas Geduld bzw. viel und muss einen entsprechend ruhigen, bei dem Wetter schattigen, Ort aussuchen.

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@Thera:

Nee, bisher nicht.

"Aussitzen" b.z.w. -stehen haben wir versucht, aber der Hund hatte den längeren Atem.

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Auch keine Umorientierung gar nichts möglich? Wenn ihr den Clicker aufgebaut habt, würde ich einfach mal reinclicken. Unterbricht ja das Verhalten auch und dann rückwärts den Blickkontakt shapen.

Wie siehts denn in der Wohnung aus?

Geschirrgriff wäre auch noch ne Möglichkeit. Kennst du den?

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Nee, erklär mal bitte!

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Geschirrgriff ist ein Verhaltensunterbrecher. Der Hund lernt, wenn Zug im Geschirr ist, nachzugeben.

Schau mal bei Youtube, da gibt es einige Videos dazu. :)http://www.youtube.com/results?search_query=geschirrgriff&aq=f

Im Grunde stehst du neben dem Hund, sagst 'Stopp' o.ä. greifst rein, hälst kurz, C&B, lässt das Geschirr los. Wenn der Hund das verstanden hat, machst du gleichmäßigen, beständigen Zug nach hinten und clickst erst, wenn Hund den Körperschwerpunkt nach hinten verlagert. Am Anfang reicht eine minimales Verlagern nach hinten, später ein Schritt oder Hinsetzen.

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Richtungswechsel funzen gar nicht, aber sie war gerade auf der 2. großen Runde schon "führiger".

Immer häufiger bekomme ich ein Ohr zugedreht und ein paar Mal sogar Blickkontakt.

Hast du mal in den Richtungswechsel reingeclickt? Also Richtung wechseln dann hängt die Leine ja automatisch durch ,bzw der Hund muss folgen und dann das Folgen beclicken.

Man könnte auch noch versuchen den Blickkontakt nicht erst während ihr schon der in der Bewegung seid einzufangen . sondern zuhause Blickkontakt clickern und erst in die bewegung gehen wenn sies verstanden hat.

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Fehlt nur noch das "komplette Handbuch der Hundetechnik" ... und Befehle heissen dann vermutlich wie bei der Pferdedressur "Hilfen" ... :???:Oo

Der Hund wird ja völlig kirre, was ihr alles an dem ausprobieren wollt oder schon alles ausprobiert wurde - da würde jeder Hund abstumpfen im Sinne von "resignieren" und möglichst einfach "sein eigenes Ding" machen.

Ich dachte, es geht um Respekt bzw. darum, ernst genommen zu werden ? Das schafft man weder durch ständige (aggressive) Anrempeleien noch durch "ins Gesicht schauen/fixieren lassen" und dafür dann Leckerchen. Ich würd's mal mit mehr Souveränität versuchen, z.B. den Hund für das Loben, was er gut macht - wenn er was gut macht (und das sollte man fördern!), statt scheinbar nur an ihm rumzunörgeln oder wenig souverän "niederzumachen", egal was er macht (denn das macht er nur, weil man selbst nicht vorausschauend genug agiert bzw. Alternativen gezeigt hat oder unverständlich etwas abgebrochen hat).

Vielleicht mal mehr auf den Bauch hören, statt sämtliche Techniken am Versuchskaninchen auszuprobieren ?

Wie schon jemand schrieb: "Respekt muss man sich verdienen" - bei Hunden in der Regel durch Gelassenheit und Weisheit im eigenen Verhalten - und bevor ein Hund in der Gruppe und unter Ablenkung erzogen wird, sollte man erstmal eine Grunderziehung leisten, dann "steigern" auf Ablenkung. Mit Bezahlung erreicht man sicherlich Motivation, aber Respekt ist was anderes.

LG

Marita

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Ach, Marita, GRUNDSÄTZLICH hast Du damit völlig Recht.

Es ging mehr um die Suche nach weiteren Möglichkeiten, weil ich mit den üblichen Techniken vollkommene Ignoranz ernte.

Kirre ist die Arme schon, sobald sie Morgens nur wach wird.

Nur ICH wollte meine geistige (und körperliche) Gesundheit gern behalten.

Hast Du je einen Hund getroffen, der sich permanent so verhält, daß man sich auch gern wie ein Tier - und zwar wie ein Primat - benehmen will?

Ich habe, weiß Gott nicht vor, alles auszuprobieren...

Die Hündin - ich HASSE diese "Entpersonifizierung", ihr Name ist Bonny - ist einfach eine ganz arme S** und furchtbar gefangen in ihren Verhaltensmustern.

Ich fragte nach Ideen, weil mir wirklich nichts mehr einfiel.

Im Regelfall finde ich immer eine Möglichkeit, den mir anvertrauten Hunden meine Wünsche und auch gewisse Regeln/Grenzen mit zu teilen.

Ich mache meinen Job nicht erst seit gestern und sauge jede Form von Fachwissen auf wie ein Schwamm.

Bei Bonny liegt die Sache etwas anders:

Der Hund wird im Alltag zu wenig bewegt, kommt ursprünglich aus schlechter und liebloser Haltung und wurde, wenn überhaupt, nur an einer FLEXI ausgefüht, ansonsten Verwahrung im Zwinger.

Die Person, die sie dort weg geholt hat, sagt, sie saß in ihrem eigenen Kot...

Jetzt hat sie es deutlich besser, aber die 7 Jahre davor haben finstere Spuren hinterlassen.

Der ganze Hund ist körperlich und geistig "steif wie ein Brett".

Sie hat Momente, wo sie sich "bemüht", sprich, sich konzentriert und auch mitmacht, aber ein normaler Spaziergang ist kaum möglich.

Dein Vergleich mit Pferden ist nicht so falsch:

Gerade bei Pferden ist es häufig so, daß der Körper über den Geist dominiert.

Wer Gebäudemängel oder Verspannungen hat, blockiert im Training.

Bonny ist die Blockade herself! :(

Hier im Pensions/Gassiservice-Alltag muß ich also eine Lösung finden:

1. "Miles make manners" - Viel Bewegung hilft viel! Wir fahren Fahrrad.

2. Bonny muß Chancen kriegen, überhaupt etwas richtig zu machen.

3. Ich muß still Mantras runterleihern und weniger Kaffee trinken. :Oo

LG Corinna

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