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Hundeforum Der Hund
williwolkig

Willi will mich maßregeln

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Hallo,

vor 8 Monaten kam Willi zu uns (jetzt 10 Monate), ein temperamentvoller Rauhaardackel-Terrier-Mix.

Bisher verlief alles problemlos, aber seit ein paar Tagen knurrt er uns an, wenn ihm was nicht passt. Wir haben noch eine 7jährige Hündin, von der wir so ein Verhalten nicht kennen.

Meine Frage: Sollen wir ihn ignorieren, wenn er uns anknurrt oder ihn anders in seine Schranken verweisen ( wie?)

Für Tipps wäre ich dankbar

Angela

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Er knurrt Euch an ?

Stell Dir vor, Du gehst zu Deinem Chef, trittst ihm ans Bein, weil Du gerade von ihm noch mehr Arbeit bekommen hast. Würde Dein Chef so ein Verhalten dulden?

Das gleiche tut Dein Hund. Es passt ihm was nicht und, weil er Dir ja nicht ans Bein treten kann, knurrt er.

Er stellt Deine Position in Frage, will Anweisungen geben, wie Du mit ihm zu verfahren und was Du von ihm zu erdulden hast. Möchtest Du, dass er Dich dirigiert?

Unterbinde es; stell die Rangordnung klar!

Gruß Christa

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Mir ist schon klar, dass ich was ändern muss, aber wie :( ?

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Was hat er bei auch für Privilegien im Haus?

Alles auf ein Minimum einstellen.

Wie Iris gerne sagt "Der darf atmen, sonst gar nichts."

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Ignorieren geht gar nicht. Wie habt ihr denn auf das knurren reagiert?

Sobald ihr zurück zuckt hat er schon gelernt, dass er damit durchkommt.

Wie sieht es ansonsten mit der Grunderziehung aus? Wie benimmt er sich

an der Leine und draußen?

Bei welcher Gelegenheit konkret hat er euch angeknurrt? Was genau wollte er

nicht?

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Hi du,

würde auch erstmal alles auf Minimum schrauben.

Spielzeug und Knochen weg. Keine Couch oder Bett.

Und würde sogar anfangen aus der Hand zu füttern. Also kein Futter mehr vor die Nase stellen. Sondern er muss etwas dafür tun, damit er sein Futter bekommt.

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Regeln erstellen und auf Einhaltung achten.

Du teilst ihm das Futter zu. Du bestimmst, wann gespielt wird (alle Spielsachen wegnehmen, du machst die Spielansage und beendest auch). Wenn Dein Hund zum Streicheln kommen willen, dann ignoriere oder steh auf und geh ein paar Schritte (alles wortlos) weg. Rufe ihn dann zu Dir und streichele kurz (Du teilst damit die Streicheleinheiten aus und Du bestimmst, was wann zu geschehen hat - verstehst Du was ich meine?).

Gibt es bestimmte Situationen?

Gruß Christa

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Danke, so schnell so viele Vorschläge!

Zu den Fragen - an der Leine benimmt er sich furchtbar, er ziiiiiiieeeeeehhhhhttttt!

- Sitz und Platz kann er schon ganz gut, und bleib (für kurze Zeit)

- Aufs Sofa darf er

- beim Ableinen hat er mich angeknurrt, und natürlich habe ich erst

gezuckt, aber dann doch die Leine abgenommen

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Den hätte ich nicht abgeleint - da gäbe es bei mir ein paar Einlagen mit Sitz und Fuß und Kehrtwende. Anschließend Ablage und irgendwann hätte ich ihn abgeholt - wortlos!

Gruß Christa

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Es hängt immer alles zusammen, wenn was schief läuft liegts nicht an der einen

Sache die dir jetzt besonders auffällt. Leinenführigkeit unbedingt üben, wie benimmt

er sich an der Leine wenn du stehen bleibst?

Runter vom Sofa, vorerst zumindest. Springt er rauf, schickst du ihn freundlich aber

bestimmt runter und in sein Körbchen. Es spricht absolut nichts dagegen wenn du dich

dann zu ihm setzt und mit ihm schmust.

Achte mal auf deine Körperhaltung beim ableinen, beugst du dich dabei über ihn?

Oder kniest du dich hin, dass du ihn nicht so von oben bedrohst?

Zurück zucken ist menschlich aber leider das falsche Signal an den Hund.

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