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Lutschbonbon

Ein Hund für mich?!

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Ich wünsche mir jetzt seit gut einm Jahr einen Hund. Doch es gibt da schon ein paar Probleme:

1.) Ich bin 15 Jahre, gehe noch drei Jahre zur Schule. Momentan habe Unterricht von halb 8 bis eins. Bin aber (wg. Busfahrt etc.) von halb 7 bis gut 14 Uhr nicht zu Hause. Eine Möglichkeit wäre, dass ich den Hund vor sieben füttere und ihn kurz rauslasse, während ich mcih fertig mache und ihn dann wieder reinhole. Zweimal in der Woche habe ich allerdings bis halb 4 Schule und bin erst gegen halb 5 wieder da. In dieser Zeit könnte meine Mutter ihn kurz rauslassen und ich gehe dann später länger mit ihm raus. Geht das?

2.)Ich wohne in einem kleinen Dorf auf einm Bauernhof, mit einm kleinen Garten, aber viel Weide für unsere Kühe. Ausserdem gibt es gleich vor unserer Haustür einen Wald und viele Verkehrsruhige wege, auf denen ich mit dem Hund laufen könnte. Das Problem: Unser Haus steht an einer mäßig befahrernen Kreuzung.. Wenn man darauf achtet, dass der Hund nicht daruf läuft, ist das dann noch ein Problem?

3.) In drei Jahren habe ich (hoffentlich :D ) die Schule mit Abitur beendet. Dann hatte ich eigentlich vor, mir eine Wohnung in Köln oder Berlin zu nehmen und dort dann zu studieren. Ist es zu viel Stress für den Hund, wenn ich ihn mitnehme? Durch den Umzug und Lebenswechsel? Klar ist für mich dann natürlich, dass ich eine Wohnung mit einem Park oder ähnlichem in der Nähe bracuhe, damit der Hund sich auch bewegen kann!

4.) Welcher Hund wäre wenn für mich geeignet? Meiner Mutter wäre ein kleiner "Schoßhund", ein Rehpinscher zB am liebsten. Ich wünsche mir aber einen Hund in der Größe eines Golden Retireivers. Lieber Welpe oder ausgewachsener Hund? Die meiste Zeit würde ich mich um den Hund kümmern. Mit ihm stelle ich mir vor Joggen zu gehen, Rad zu fahren und mit ihm rumzutoben.

5.) Erfahrungen mit Hunden habe ich nicht so viele. Ein bekanter in meinem Alte4r hat einen Hund, und zusammen mit ihm und ein paar Freunden gehen wir gerne mit dem Hund raus. Ich habe ihn dabei immer an der Leine udn komme gut mit ihm klar. Ausserdem hat meine Tante einen Hund. Wenn ich dort bin, gehen wir auch immer mit dem Hund raus. In der Familie haben wir viele kleine Kinder im Alter von 3 Monaten bis 4 Jahren, die öfter auch mal zu Besuch da sind. Da wäre auch am besten ein kinderfreundlicher Hund am besten, welche Rasse kann man mir da empfehlen?

6.) Wie viel Zeit muss ich für meinen Hund wirklich mit einrechenen?

7.) Reicht es, wenn der Hund im Korbin unserem Flur schläft und sein Korb tagsüber in einem Heizungsraum steht? Wir würden die Tür offen lassen, damit er dort hin kann wann er will. Kann er im Sommer den Tag über draußen bleiben? Wir haben eine überdachte Terasse, mit einem kleinen Garten dran. Geht das, wenn er dort bleibt? An kalten Tagen oder wenn es regnet würde er natürlich rein können.

8,) Wir fahren einmal im Jahr in den Urlaub für eine Woche. Dort sind aber keine Hunde erlaubt. Während dieser Zeit sind aber Menschen da, die den Hund ein paar mal rauslassen. Und fürs füttern findet sich auch schon jemand.

Ich bedanke mich im Vorfeld schon für eure Ratschläge und wünsche euch noch einen wunderschönen guten Tag ;-)

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Hallo!

Erst einmal finde ich es gut, dass Du Dir im Vorfeld Gedanken machst.

In Deiner jetzigen Lebenssituation finde ich es recht schwierig, Dir einen Rat zu geben, da es ja kaum absehbar ist, wie sich Dein Leben in den nächsten ca.10 Jahren verändern wird. Hast Du immer genügend Zeit für Deinen Hund? Wie ist es später im Studium?

Ich würde an Deiner Stelle noch so lange warten, bis Dein Leben geregelter abläuft und kalkulierbarer ist. Oder vielleicht wollen sich ja Deine Eltern einen Hund anschaffen? ;)

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Hi,

prima dass Du vorher Fragen stellst. So kannst Du vielen Problemen aus demWege gehen.

Viele Deiner Fragen bewegen mich ebenfalls, da ich als Berufstätiger ebenfalls vor dem Problem der zeitlichen Überbrückung von mehr als 5h stehe. Diese Grenze wird von vielen als maximal angesehen, wenn es um das alleine lassen geht. Auch wenn der Hund in der Zwischenzeit in den Garten kann (per Klappe oder dergleichen) fehlt natürlich der Kontakt zu seinem Rudel in diesem Zeitraum.

Du must Dir zumindest im klaren darüber sein, daß die Zeit vor und nach deiner Abwesenheit zu sehr großen Teilen dem Hund gewidmet werden muss.

Also Morgens nur mal kurz vor die Tür lassen und Abends 30 Minuten Spaziergang ist auf Dauer einfach zu wenig.

Da ich diese Problem für mich und den Hund noch nicht zur Zufriedenheit gelöst habe, habe ich noch keinen eigenen Hund, gehe aber regelmäßig mit Tierheim-Hunden Gassi. Bei jedem Wetter, mehrmals die Woche.

Das könnte für dich doch auch eine gute Möglichkeit sein zunächst einmal Erfahrung zu sammeln, auch in puncto was für ein Hund später mal in Dein Leben treten soll.

Ein glückliches Händchen bei Deiner Entscheidungsfindung wünscht Dir

Axel

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Hallo Lutschbonbon,

Erstmal Herzlich Willkommen =)

Schön, dass du dir vorher so viele Gedanken machst!

Was sagen denn deine Eltern generell zu einem Hund? Wären sie überhaupt damit einverstanden, wenn eine Fellnase bei euch einzieht?

Du schreibst, deine Mutter könnte den Hund in der Zeit in der du in der Schule bist, kurz rauslassen.

Wäre es nicht möglich, dass sie sich in dieser Zeit mehr mit ihm beschäftigt? Also, dass sie ihn nicht nur kurz in den Garten lässt, sondern richtig mit ihm spazieren geht?

Dann hätte der Hund genügend Kontakt zu seinen Menschen und auch anderen Hunden (draußen). Vor allem aber, wäre es dann nicht so schlimm, wenn DU mehrere Stunden nicht da bist, weil der Hund ja dann trotzdem beschäftigt wird.

Wenn du später ausziehst und studierst, könnten natürlich die nächsten Probleme auf dich zukommen. Du kannst ja jetzt unmöglich wissen, wie lange du dann immer unterwegs sein wirst. Für diese Zeit müsstest du dann evtl. auf einen Hundesitter zurückgreifen, oder irgedneine andere Lösung finden.

Ich gehe auch noch zur Schule und wohne mit meinem Freund, der noch in der Ausbildung ist, zusammen. Auch wir haben uns vorher viele Gedanken gemacht, ob ein Hund das Richtige, oder besser, ob WIR das Richtige für einen Hund sind.

Und wir haben uns dann dafür entschieden, einen Hund bei uns aufzunehmen - und es funktioniert.

Jenna ist bei uns höchstens 5 Stunden alleine, und zwar an einem Tag an dem ich länger Schule hab und mein Freund erst später Mittagspause hat. Er könnte sie allerdings auch mit zur Arbeit nehmen, wenn es mal sein müsste.

Es ist manchmal wirklich sehr stressig, du kommst von der Schule/Arbeit, willst dich vielleicht einfach nur ausruhen, aber das geht nicht, weil du mit dem Hund rausgehen "musst".

Mittlerweile könnte ich gar nicht mehr ohne diese Spaziergänge, aber am Anfang gab es Tage, an denen es mir schon ein wenig schwer fiel, nach einem anstrengenden (halben)Tag nach draußen zu gehen.Abends bin ich totmüde ins Bett gefallen.

Aber das ist alles eine Frage der Gewöhnung und Einstellung.

Und irgendwann gehts wie gesagt, gar nicht mehr ohne :D

Vielleicht solltest du nochmal in Ruhe mit deinen Eltern über alles reden, und dir mit ihnen zusammen Gedanken über die Lösungen für das ein oder andere Problem machen.

Welche Rasse für dich geeignet ist, kann ich jetzt gar nicht so pauschal sagen. Ich denke, ihr solltet euch erstmal entscheiden, ob ihr überhaupt einen Hund aufnehmen könnt.

Dann könnt ihr immernoch über die Rasse nachdenken.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen und viel Glück noch =)

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Hallo Lutschbonbon!

Super, dass du vor der Anschaffung des Hundes nachdenkst und nicht einfach einen Hund zu dir holst!

Die anderen haben ja schon einiges geschrieben, ich will jetzt nochmal auf 2 bisher unbeantwortete Fragen eingehen:

1.) Wenn du dich alleine um den Hund kümmerst (und das gilt auch, wenn deine Mutter ihn mal kurz rauslassen kann), musst du schon 3 Stunden am Tag einplanen: 2 Stunden für Spaziergänge (z.B. morgens 1 Stunde, mittags und abends 1/2 Stunde), 1 Stunde für andere Dinge wie Spielen, Erziehung, Pflege etc.

Klingt viel, ist aber realistisch. Wenn ihr einen Welpen wollt, musst du am Anfang noch viel mehr Zeit einkalkulieren. Aber auch bei einem erwachsenen Hund musst du viel Zeit investieren, wenn der Hund ausgelastet sein soll und eine gute Bindung zu dir haben soll.

2.) Thema Urlaub: schade, wenn ihr den Hund nicht in den Urlaub mitnehmen könnt. Hab ich das richtig verstanden, er soll dann bei euch zu Hause bleiben? Das geht auf gar keinen Fall, wenn nicht in der Zeit jemand bei euch wohnt und sich um den Hund kümmert. Es reicht keinesfalls, den Hund mehrmals am Tag "kurz rauszulassen"! Ein Hund muss spazieren gehen, Auslauf allein ist nicht genug, auch nicht, wenn der Garten groß ist! Man sagt, der Hund liest beim Schnüffeln "Zeitung": er riecht, wer vorbeigekommen ist, und die Gerüche auf Spazierwegen ändern sich jeden Tag! Im Garten ist das nicht so, der Hund wird sich langweilen!

Insgesamt würde ich auch sagen, nehmt nur einen Hund auf, wenn deine Eltern auch einen wollen und bereit sind, sich um ihn zu kümmern, oder warte, bis du älter bist und dein Leben vorhersehbarer ist. Ich weiß, dass es hart ist, ich musste auch warten, bis mein Studium abgeschlossen war, aber alles andere wäre für den Hund nicht gut gewesen!

Viele Grüße, Iris

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Reicht es, wenn der Hund im Korbin unserem Flur schläft und sein Korb tagsüber in einem Heizungsraum steht? Wir würden die Tür offen lassen, damit er dort hin kann wann er will. Kann er im Sommer den Tag über draußen bleiben? Wir haben eine überdachte Terasse, mit einem kleinen Garten dran. Geht das, wenn er dort bleibt? An kalten Tagen oder wenn es regnet würde er natürlich rein können.

Das hört sich für mich an, als ob der Hund überwiegend von der Familie getrennt sein soll. Wozu möchtest Du dann einen Hund?

Ich bin strikt gegen eine isolierte Haltung eines Hundes, sei es im Garten oder im Heizungsraum!!! Das ist nicht hundgerecht, ein Hund möchte bei seinem "Rudel", bei seiner Familie sein! Immer!

Ansonsten schließe ich mich Iris an, so wie Du Dir das mit der Urlaubsbetreuung vorstellst, geht es auf keinen Fall!!!

Bei uns im Verein ist auch ein Mädel von 15 Jahren, die hat einen kleinen Hund. Aber da kümmert sich die ganze Familie drum, der Hund ist vollwertiges Familienmitglied, auch wenn sie natürlich die meiste Arbeit macht. Sie macht z.B. auch Hundesport mit ihm, aber selbst der Vater ist nun Mitglied im Verein geworden, weil ihm das Leben mit Hund soviel Spaß macht.

So kann es also schon gehen, aber so wie es sich bei Euch anhört, sind Deine Eltern im Grunde ihres Herzens gegen einen Hund.

Dann warte lieber, bis Dein Leben in geregelten und gesicherten Bahnen verläuft und Du dem Hund ein hundgerechtes Leben bieten kannst, sonst tust Du dem Tier keinen Gefallen damit.

Liebe Grüße,

Anja

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Hallo und herzlich willkommen!!!

Ich schieße mich den Äußerungen meiner Vorschreiber auch definitiv an.

Ich denke das der Zeitpunkt für die Anschaffung eines Hundes noch nicht gekommen ist. Einen Hund mal kurz in den Garten lassen und nach Lust und Laune mal etwas Joggen oder Radfahren taugt nicht wirklich. Zu dem zeitlichen Aspekten kommt dann auch noch ein nicht gerade geringer finanzieller Aufwand. Damit meine ich jetzt nicht nur Anschaffung und erst Ausstattung wie Halsband, Leine, Schlafplatz etc., sondern auch Tierarztkosten wenn der Hund mal krank ist, dass kann sich ganz schnell ziemlich teuer werden.

Ich meine das in keiner Weise böse, eher im Gegenteil, ich finde es klasse, dass du dir im Vorfeld Gedanken darüber machst ob es dem Hund auch gut gehen wird!

Vielleicht hast du ja die alternative Möglichkeit, in einem Tierheim ab und an mal mit einem Hund spazieren zu gehen und wer weiß, wenn alles gut läuft kannst du diesen Hund später vielleicht auch übernehmen.

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PS: Aus eigener Erfahrung kann ich dir noch sagen, dass es zu mindedest in Köln mal gar nicht einfach ist eine Wohnung zu finden in der die Haltung eines Hundes erlaubt ist.

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Hi,

Da ich diese Problem für mich und den Hund noch nicht zur Zufriedenheit gelöst habe, habe ich noch keinen eigenen Hund, gehe aber regelmäßig mit Tierheim-Hunden Gassi. Bei jedem Wetter, mehrmals die Woche.

@cirrus,

geile Einstellung :party:

So geht es uns auch, wir gehen seit über einem Jahr so oft es geht mit Hunden vom Tierheim gassi. Die ideale Vorbereitung für den eigenen Hund.

Wir haben uns jetzt ein kleines Häuschen mit Garten gekauft im Oktober ist Umzug und nun wird das Thema eigener Hund aktuell. Es wird auch ein kleiner Hund, zu 80% ein Rehpinscher.

Selbst jetzt mach ich mir Gedanken ob wir dem Vierbeiner das optimale zu Hause bieten können. Es kann sein das er im schlimmsten Fall 4-6 Stunden alle 10 Tage alleine sein muss wenn ich Frühschicht habe und meine Freundin zu arbeit weg ist.

Ich finde auch das man einen Hund vollwertig in das Leben einbinden muss. Er ist ein kleines Geschöpf das voll und ganz von dir abhängig ist.

Mal eben zum Geschäft machen nach draussen lassen ist für den Hund nicht ideal. Du musst mal wie von cirrus vorgeschlagen in Tierheimen vorbeischauen und mit den Tieren Gassi gehen. Wenn du das regelmässig machst und du die springenden Hunde siehst weil du eventuell sie zum gassi gehen abholst oder sie es sogar wissen, dann kann man als Mensch mit Herz und Gefühl für das Leben eines Hundes nicht anders als ihnen Zeit und Spaziergänge zu schenken, bei JEDEM Wetter.

Liebes Lutschbonbon,

deine Anfrage hat mich bewegt mich hier anzumelden und mitzuschreiben. Du bist sehr jung (im gegensatz zu mir 38 jahre :Oo ) und du kannst dir gar nicht vorstellen was dich im Leben noch ereilen wird. Daher solltest du eher deine Eltern den Hund holen lassen wenn sie einen haben wollen und du kannst ein wertvoller Teil in seinem Leben sein.

So das mal zum ersten :prost:

Wünsche allen einen schönen Abend

dat Puddelchen :sun

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=) Hallo Puddelchen, herzlich willkommen hier!

Stell dich doch ein wenig unter *Sich besser kennen lernen* vor! ;)

Übrigens, Andernach ist ein Spuckwurf von mir entfernt! =)

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