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Hundeforum Hundeforum
Florian

Psychopharmaka für den Hund

Empfohlene Beiträge

Irgendwann musste es ja so weit kommen:

Prozac fuer den Hund

Wenn man das Problem nicht mit Erziehung in den Griff bekommt, einfach ein paar Pillen einwerfen :Oo .

Viele Grüße,

Florian

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Ich denke du siehst das verkehrt, ich hab mir soetwas schon immer mal gewünscht. Es ist eine grosse Chance Hunde zu Therapieren, die ich bisher als sehr schwer bis gar nicht therapierbar eingestuft hätte. Mit so einem Mittel kann man die Hunde soweit ruhigstellen, dass man mit Ihm arbeiten kann.

AAAAber, freiverkäuflich sollte soetwas natürlich niemals sein.

LG Adrian

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Nun ja..... aber mit den Begründungen, die dort im Artikel stehen: bei Trennungsängsten etc... Nein, das finde ich ganz und gar nicht gut.

Das ist, als wenn ich meinem Kind wenn es schreit, jedesmal ne Valium einwerfe, damit es ruhig ist.

Diese Symptome zeigen die Hunde ja nicht ohne Grund. Und die Trennungsängste werden sicher nicht verschwinden, wenn man den Hund unter Drogen setzt, dass er nicht mehr ganz da ist.

Und was heißt nicht frei verkäuflich!?

Wem darf/soll man es den verkaufen?

Hundetrainern?

Hundetrainern, die bei nicht leinenführigen Hunden SOFORT n Halti umschnallen?

Oder generell schnell zu irgendwelchen Hilfsmitteln greifen, ohne erstmal überhaupt individuell mit dem Hund zu arbeiten?

Oder Tierärzten? Die in Sachen Erziehung ja bekanntlich.... nun ja... nicht so geschult sind?

Es mag sein, dass es für vielleicht 10 von 1.000.000 Hunden eine Chance ist. Aber der Missbrauch ist doch schon vorherzusehen. Wer will das kontrollieren?

Und das es auch Amerika kommt, wundert mich kaum......... :Oo

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Und was heißt nicht frei verkäuflich!?

Wem darf/soll man es den verkaufen?

Hundetrainern?

Nein, das wäre falsch.

Hundetrainern, die bei nicht leinenführigen Hunden SOFORT n Halti umschnallen?

Oder generell schnell zu irgendwelchen Hilfsmitteln greifen, ohne erstmal überhaupt individuell mit dem Hund zu arbeiten?

Gut, das Halti mag ich auch nicht, aber ich arbeite sehr oft mit dem Gentle Leader und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Was soll daran verkehrt sein wenn der HF eine vorbildliche Einweisung in das GL bekommt und schnell Erfolge hat.

Oder Tierärzten? Die in Sachen Erziehung ja bekanntlich.... nun ja... nicht so geschult sind?

Es mag sein, dass es für vielleicht 10 von 1.000.000 Hunden eine Chance ist. Aber der Missbrauch ist doch schon vorherzusehen. Wer will das kontrollieren?

Für mich die einzig richtige Wahl und ich kenne einige Tierärzte die selbst ausbilden und sehrwol von der Materie etwas verstehen. Ich finde Deine Äusserungen schon sehr Pauschal.

LG Adrian

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Sicherlich sind sie pauschal.

Aber glaubst du wirklich, nur diese "ausgewählten" Leute würden es benutzen?

Und wenn jeder Tierarzt da drankommen würde... nun ja.

Und ich persönlich finde Hilfsmittel, die bei jedem Hund gleich eingesetzt werden (also egal WARUM der Hund ein Symptom zeigt und was der Hund für einen Charakter hat), nicht okay... nein.

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Sicherlich sind sie pauschal.

Aber glaubst du wirklich, nur diese "ausgewählten" Leute würden es benutzen?

Und wenn jeder Tierarzt da drankommen würde... nun ja.

Und ich persönlich finde Hilfsmittel, die bei jedem Hund gleich eingesetzt werden (also egal WARUM der Hund ein Symptom zeigt und was der Hund für einen Charakter hat), nicht okay... nein.

Verstehe mich nicht falsch, im Gross und Ganzen rennst Du bei mir offene Türen ein. Natürlich wird es auch von anderen benutzt und das Mittel wird es ja auch hier geben. Aber es ist auch eine Chance für einige bisher untherapierbare Hunde und dafür bin ich dankbar. Das es bei einem 0815 Fall nichts zu suchen hat ist auch klar.

LG Adrian

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Hallo zusammen,

Als erstes möchte ich sagen sehr zynisch diese Äußerung eines Pharmakonzerns man habe das Medikament Fluoxetine tiergerecht verändert. Jeder von uns weis wie viele aber Millionen Tiere auf den Altären der Wissenschaft geopfert werden, damit man die Zusammenhänge wie hier in diesem Fall, die sehr komplex wirkenden Neurotransmitter zu verstehen, bis sie dann wiederum über Tierversuche entwickelt, getestet und so für den Menschen einsatzfähig gemacht werden. Also einfach ausgedrückt, veräppeln können wir uns selbst, denn hier geht es um Geld um sehr viel Geld.

Dass das Medikament auch denen zugute kommt, denen wir sie verdanken ist nicht mehr als gerecht. Wie man sie im einzelnen anwenden kann ist eine ganz andere Sache, dass sie frei auf dem Markt erhältlich sein werden glaube ich kaum, das wird mit Sicherheit nur über dafür autorisierte Institutionen, z. B. Tierärzte möglich sein.

Dass mit sinnvollen Hilfsmitteln Missbrauch getrieben wird lässt sich leider in aller Regel nie ganz ausschließen.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen hingegen nicht. (G.Roth)

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Hallo,

ich würde das Medikament meinem Hund nicht verabreichen. Habe selbst in puncto meines Sohnes Erfahrungen mit Pschopharmaka. Gemäß dem Artikel der Firma würde ich sagen, das man das angesprochene Problem auch ohne Tabletten, jedoch mit viel Geduld, in Griff bekommen kann.

Generell sollten diese Medikament nicht allen Tierärzten überlassen werden sondern nur denjenigen, die die sich intensiv ( wie bei Kindern ) mit dem Thema Pschologie bei Tieren beschäftigen. Alles andere würde über kurz oder lang zu Missbrauch führen.

Eine kurzfristige Alternative bietet die Firma Murnauers (http://www.murnauers.com/bach_notfall_bonbons.html). Diese gibt es auch für Hunde. Empfohlen werden diese aber nur in Stress-Situationen wie z. B. Tierarzbesuche, Reisen, Silvesterknaller).

Gruß Marlies

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denke auch, das es da andere Mittel zur Beruhigung des Hundes gibt und wenn diese Tabletten in die falschen Hände gelangen, sprich so selbsternante Tierheilpraktiker oder ähnliches,möchte ich nicht wissen, ob es da doch meh um 's Geld als um die "psychische Macke" des Hundes geht-

Noch dazu wurde diese Tablette noch nicht mal getestet(oder hab' ich was überlesen?)

-also denke, dass man mit 'nem wirklich guten Trainer, evtl. mit Bachblütenund/oder Tellington-Touch mehr erreicht, lass mich aber gerne eines besseren belehren, weil ich "nur" HF bin, kein Trainer.

Gruss Moni

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Hallo!

Bin zwar auch kein Trainer, sondern ganz normaler Hundebesitzer, aber mir ist diese "Chance" auch sehr suspekt. Muss es denn gleich immer die chemische Keule sein? Ich würde auch homöopathische Mittel oder Tellington-Touch vorziehen.

Ich glaube, das Problem mit Hilfsmitteln ist generell, dass es für viele (nicht alle!) der einfache, schnelle Weg ist, um Erfolge zu haben. Klar sind Erfolge schön - aber die stellen sich oft auch durch intensive, langwierige Arbeit mit dem Hund ein. Das erfordert zwar mehr Geduld, bringt aber meiner Meinung nach nachhaltigere Erfolge als die "schnellen" Methoden. Ich will nicht pauschalisieren! Es gibt Hunde und Situationen, bei denen Hilfsmittel nötig sind, aber ich glaube trotzdem, dass viele Leute es sich zu einfach machen!

Bei Kindern gibt es übrigens ein ganz ähnliches Problem: sind sie etwas hibbeliger als andere, wird gerne von übereifrigen Ärzten oder sogar Lehrern ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung) diagnostiziert, Ritalin verschrieben und die Eltern müssen sich keine Gedanken darüber machen, ob etwa in der Erziehung irgendwas falsch gelaufen ist. :(

Und damit mich jetzt nicht alle Eltern von ADHS-Kindern hier schlagen: ich will damit natürlich nicht sagen, dass ADHS Einbildung ist und alle Kinder, die darunter leiden, nur verzogen sind. Und natürlich leisten Medikamente in vielen Fällen auch gute Dienste. Aber eben nicht, wenn sie leichtfertig eingesetzt werden.

Aber sowohl bei Kindern als auch bei Hunden würde ich lieber 5 mal überlegen und alles andere ausprobieren, bevor ich zu Psychopharmaka greifen würde.

Viele Grüße, Iris

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