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Hundeforum Der Hund
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Verständnisfrage zum Klickern

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Es ist also egal, welches operante Verhalten der Hund bei einer Leinenaggression zeigt, im Rahmen der Gegenkonditionierung wird geclickt und belohnt wenn der Auslöser wahrgenommen wird, unabhängig davon, ob der Hund gerade ein operant unerwünschtes Verhalten zeigt.

So werden Schritt für Schritt die negativen Emotionen in positive umgewandelt, klassische Gegenkonditionierung halt.

Also das hätte ich ja gern näher erläutert, weil an der Stelle kann ich nämlich nimmer folgen...

Gruß Iris

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Umgangssprachlich wird das als "Schönfüttern" bezeichnet und es funktioniert in der Praxis beim Durchschnittsmenschen leider gar nicht.

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Kind mit Zahnarztphobie wird per Tagteach (oder auch Clicker genannt) die Angst genommen.

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Umgangssprachlich wird das als "Schönfüttern" bezeichnet

Ja das würde auch einen Sinn ergeben... nur steht das dort nicht ;)

Gruß Iris

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Umgangssprachlich wird das als "Schönfüttern" bezeichnet

Ja das würde auch einen Sinn ergeben... nur steht das dort nicht ;)

Gruß Iris

Erklärst du mir bitte, was für dich keinen Sinn ergibt? Und ja, Schönfüttern ist eine Form der Gegenkonditionierung.

Den Inhalt findet man nochmal besser erklärt auf der von mir verlinkten Seite (Mirijam Aulbach) oder im Video (Dr. Yin)

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Sicher

Also du schriebst :

"Es ist also egal, welches operante Verhalten der Hund bei einer Leinenaggression zeigt, im Rahmen der Gegenkonditionierung wird geclickt und belohnt wenn der Auslöser wahrgenommen wird, unabhängig davon, ob der Hund gerade ein operant unerwünschtes Verhalten zeigt."

- Wenn ich das mal auf deutsch übersetzten darf :) steht dort : Es ist egal welches frei gewählte Verhalten der Hund zeigt, wenn der Auslöser kommt (der andere Hund) wird geklickt.

Jetzt mach mir doch bitte mal den Bogen... Hund kann zeigen, was er will , also kann der auch an der Leine toben/austicken , wenn der andere Hund in Sicht kommt, du klickst. Was soll er denn da lernen?

Das macht doch nur Sinn, wenn er den Klick überhaupt wahr nimmt also sollte er doch nicht auf 180 sein. Denn dieses Verhalten soll doch sicher nicht bestärkt werden.

Also warum spielt es keine Rolle welches verhalten der Hund zeigt?

"So werden Schritt für Schritt die negativen Emotionen in positive umgewandelt, klassische Gegenkonditionierung halt."

Ja das wäre dann "schön füttern". Nur.. wenn der schon kocht, was gibt da zu klickern? Oder um zu konditionieren?

Gruß Iris

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- Wenn ich das mal auf deutsch übersetzten darf :) steht dort : Es ist egal welches frei gewählte Verhalten der Hund zeigt, wenn der Auslöser kommt (der andere Hund) wird geklickt.

Genau, denn erst soll die emotionale Bewertung des Auslösers geändert werden. Und das geht mittels klassischer Konditionierung und nicht mit operanter.

Jetzt mach mir doch bitte mal den Bogen... Hund kann zeigen, was er will , also kann der auch an der Leine toben/austicken , wenn der andere Hund in Sicht kommt, du klickst. Was soll er denn da lernen?

"Bewusst" lernt der Hund nix, sondern "unbewusst" wird durch klassische Konditionierung die Bewertung des Auslösers geändert, es wird also gegenkonditioniert. Martin Pietralla schreibt dazu auf seiner Seite:

Man hat sicherstellen können, dass ein solcher "konditionierter Bestärker" bereits das Dopamin-Belohnungssystem in Gang setzt. Wenn der Hund das Klick wahrnimmt, hat er sofort angenehme Empfindungen.

http://www.clicker-training.org/index.php?pID=203

Schau dir doch nochmal das Video an: Der Hund fletscht die Zähne und kriegt einen Keks. Und das aggressive Verhalten verschwindet. Weil die emotionale Bewertung des "ins Gesicht blasens" verändert wurde. Und dabei ist es egal, welches Verhalten operant gezeigt wurde.

EDIT: Es KANN passieren, dass der Hund "unerwünschtes Verhalten" zeigt, da ja immer auf zwei Ebenen gearbeitet wird.

Aaaaber:

In eher seltenen Fällen kann es passieren, dass ein sehr pfiffiger Hund merkt Wenn ich den anderen Hund anbelle, bekomme ich ja eine tolle Belohnung. Damit haben wir keinen Fehler gemacht, sondern sogar einen sehr großen Schritt erreicht! Der Hund zeigt das Verhalten nicht mehr aus der Aggression oder Angst heraus, sondern in Erwartung einer Belohnung von uns. Das ist eine völlig andere Motivation und Ausgangslage. Übrigens sieht dieses Bellen auch ganz anders aus, als aggressives Bellen. Jetzt ist es ein leichtes, dem Hund beizubringen: ja, du kannst dir eine tolle Belohnung verdienen, aber schau mich dafür lieber an, statt den anderen Hund anzugröhlen.

http://www.cavecani.de/wissenswertes/training/click-for-blick/

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Nun, das setzt allerdings voraus das du den Klicker vorher Positiv Konditioniert hat. Eine Aussage die vorher fehlte ;)

Weil, was soll der Hund denn da emotional positiv wahr nehmen, wenn es Klickt und er das gar nicht kennt und er dann auch noch auf 180 ist?

Bedeutet also ihr habt dem Hund bevor ich Begegnungen übt, den Klick schon so schmackhaft gemacht, das er den wahr nimmt egal , wie hoch er schon kocht?

Also das Gegenteil vom Einwirken mit Aversiv? Wo der Hund so eine verbrascht bekommt, das er egal was da ist zusammen klappt auf Reiz ?

Gruß Iris

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Nun, das setzt allerdings voraus das du den Klicker vorher Positiv Konditioniert hat. Eine Aussage die vorher fehlte ;)

Weil, was soll der Hund denn da emotional positiv wahr nehmen, wenn es Klickt und er das gar nicht kennt und er dann auch noch auf 180 ist?

Ohja, sorry, das stimmt natürlich. Der Hund muss den Clicker gut kennen und er muss auch nach solchen "Aktionen" wieder aufgeladen werden. Das sollte nicht nur mittels "Futter" gemacht werden, sondern mit allen möglichen Sachen, die der Hund "toll" findet, sprich, wenns zum Spaziergang geht, wenn man nach dem Alleinbleiben zurückkommt, etc....

Also das Gegenteil vom Einwirken mit Aversiv? Wo der Hund so eine verbrascht bekommt, das er egal was da ist zusammen klappt auf Reiz ?

Meinst du eine konditionierte Strafe (also eine Art negativer Clicker?) Sprich, Warnsignal, dann kommt eine Strafe und dann reicht das Warnsignal?

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Bei dem Video mit dem Pusten fällt mir doch sehr auf, dass die Frau anfangs kaum wahrnehmbar pustet (ich habe es erst sogar übersehen) und der Hund auch nur leicht fletscht. Er rastet nicht so aus wie der durchschnittliche Leinenpöbler auf der Straße.

Ich hätte es interessanter gefunden, wenn die Frau dem Hund von Anfang an genauso heftig ins Gesicht gepustet hätte wie am Ende, so dass er total ausgerastet wäre.

Das hätte der realen Situation auf der Straße eher entsprochen, in der der normale Mensch sich am Schönclickern und Schönfüttern versucht, was meinen Beobachtungen nach stets misslingt.

Auch bleibt die Frau im Video ruhig und souverän, was bei dem Durchschnittsclickerer und -fütterer auf der Straße nicht im geringsten zu beobachten ist. Selbige wirken meist angespannt, hilflos und schwach.

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