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Hundeforum Der Hund
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Verständnisfrage zum Klickern

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Der Hund hat verknüpft das er mit seinem Verhalten den Click auslösen kann und deswegen zeigt er das Verhalten immer wieder.

So haben wir es beim Tricken gelernt. Darauf baut ja auch das sog. Chappen beim Clickern auf.

Man erreicht durch Clicken von bestimmten Verhalten eine Handlung beim Hund, er soll ans Denken kommen.

Mal ganz einfach beschrieben. Ich lege ein Handtuch auf die Erde und Ziel soll sein der Hund macht darauf Platz.

Erst Clicke ich nur das Interesse des Hundes an dem Tuch, damit er versteht damit hat es zu tun.

Dann evtl das er eine Pfote darauf stellt. Er wird durch Wiederholung versuchen, das er wieder einen Click bekommt, erfolgt dies nicht, bietet er neues Verhalten an, evtl ein Sitz auf dem Tuch. Das clicke ich wieder. Dann erfolgt wieder nichts und er Hund bietet das Platz an, Click und Jakepot an Belohnung für den Hund.

Daher verstehe ich nicht wie der Hund durch die Leerclicks beim Ausrasten und Anmachen des andren Hundes etwas positiv verbinden soll. Ich bestätige doch in dem Moment das Fehlverhalten des Hundes. :???:??? Bin da auch etwas ratlos muss ich sagen.

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Es ist für nen Hund numal einfacher in richtigen Stressituation den Clicker wahrzunehmen (wenn auch unbewußt) als zum Beispiel die Stimme.

Ich habe so einen Hund, die in gewissen Situationen so hochgeputscht ist, dass ihr meine Stimme, meine Körperspache, Belohnungsleckerlie.. herzlich egal ist.

Und ich clicker ja nicht in JEDER Situation wie der Teufel.

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Das sollte kein Angrifff sein.

Mir geht es um das Verstehen. Also der Klicker löst im Gehirn des Hundes einen Positven Reiz aus der auch ankommt obwohl der Hund nicht wirklich ansprechbar ist.

Und somit kann ich dann auch in Situationen klicken wenn der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt.

Und genau da hab ich jetzt das Problem.

Eine Frage habe ich an dich Susi. Wie lange klickerst Du schon Aggression mit deinem Hund. Und wie sind denn die Erfolge?

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Genau darum geht es Heiko.

Ich clicker jetzt seit 4 Monaten..Maus ist 5 oder 6, kommt aus Spanien aus der Tötung und hat wer weiß wie lange schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht.

Und wir sind jetzt soweit das wir an gemischten Gruppetreffen teilnehmen können.

Nach 1-2 Minuten *Gewöhnung* mit Clicker läuft Maus enstpannt neben oder hinter einem Kangal-Mix.

Wo noch Probleme sind, ist z.B das aufeinander treffen von provozierenden Hunden (also die selber in der Leine hängen)..da bleibt sie nicht ruhig...aber BEruhigt sich innerhalb von ein paar Sekunden.

Ganz am Anfang hat sie noch ewig hinterhergekläfft und war ne ganze Weile fix und alle.

Nochmal:

Ausrasten zb: ist eine negative Emotion.

Durch Clickern in dieser Situation wirde diese emotionale Grundlage verändert und andere Hunde werden weniger blöd oder gruselig.

Und irgendwann passt sich auch das verhalten den Emotionen an und der Hund hat keinen grund mehr auszurasten.

Sprich: Du kannst in solchen Situationen gar nicht "falsch" clickern oder etwas "falsches machen".

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Es wäre interessant, ob du ohne Clickern genauso weit wärst wie mit.

Der Hund, der hier geclickert wird, wenn er an der Leine pöbelt, pöbelt immer noch. Und das ist schon sehr lange so.

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Es heitßt (um einen Anfang zu bekommen), kann man alles Verhalten clicken was besser ist als das miserable Verhalten was man bisher hatte :D . Beispiel: man clickt, wenn der Hund einen anderen anbellt, aber nicht in der Leine hängt (wenn er sonst in der Leine hängt und zerrt) oder sowas. Der Hund wundert sich, weil er bisher eins auf die Rübe bekam (im schlimmsten Fall) und wird versuchen, sein Verhalten zu wiederholen. So sollte es zumindest sein. Also man sollte jetzt nicht rein clicken, wenn der Hund tobt wie immer. Da fängt man halt bei einem größeren Abstand an, um irgendwo mal einen Anfang zu finden, um mit dem Hund zu arbeiten.

Aber es geht, sogar ziemlich gut.

Was viele beim Stichwort clickern vergessen ist, daß man ja nicht tatenlos dabei steht und wahllos jedes Verhalten clickt. Es gibt auch Abbruchsignale usw., genauso wie im wahren Leben mit Hund auch :D . Ich weiß nicht, was für kuriose Geschichten in manchen Köpfen im Zusammenhang mit Clicker rumgeistert. Klar kann man das versemmeln, aber das kann man bei allem anderen auch. Der Clicker ist eine Methode unter vielen. Ich nehme den aber ganz gerne aus dem gleichen Grund wie ich auch eine Pfeife verwende.

Erstens nutzt das in meiner Familie niemand (die nehmen es mit Signalen durchsetzen und punktgenau loben nicht so ganz genau) und zweitens kommt das immer genau beim Hund an, anders wie Worte. Ich kann das auch verwenden, während ich mich z. Bsp. mit meinem Mann unterhalte (also den Clicker, die Pfeife eher nicht).

@Muck: ich hab über sehr sehr sehr lange Zeit alles mit Leine abgesichert. Der Pointer ist mir noch nie hinter Wild abgezwitschert. Mit Leine los und hoffen, daß es klappt, kommt man da nicht weiter. Ich hab aber in dieser Hinsicht "Glück", daß ich wirklich täglich so um die 15 - 20 Hasenbegegnungen habe, zusätzlich Rehe und Füchse und ganz viele Vögel (Raben, Tauben...) zum Üben habe.

Ein Rückruf muß halt sitzen, oder down oder was auch immer. Irgendein bombensicheres Signal braucht man halt. Ich wollte damit nur zeigen, daß ich so lange mit dem Clicker gerne arbeite (vor allem auf Entfernung), wie erwünschtes Verhalten gezeigt wird. Danach ist (wie bei jeder anderen "Methode") eben Schluß mit lustig und ich warte nicht, bis Hund am Wild seinen Spaß hatte und clicke dann fürs zurück kommen ;) (was wohl manche darunter verstehen, wenn man vom Clickertraining spricht).

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So dachte ichs mir schon, aber danke für die ausführliche Erklärung :)

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Im vergleich vergleich zu vorher ist (wie beschrieben) auf jeden Fall eine Verbesserung aufgetreten.

Vielleicht arbeite ich daran ein Hundeleben lang..ich weiß nicht was ihr alles passiert ist und wie tief die seelischen Wunden liegen.

Und auch ein Clicker ist kein Wundermittel, welches in ein paar Wochen eine tiefsitzende negative Emotion komplett ändern kann.

Bei einem Hund,der weniger schlechte Erfahrungen gemacht hat, wäre man höchstwahrscheinlich schon weiter.

Achja..und sie benimmt sich nicht nur an der Leine so.

Sie ist kein reiner Leinenpöbler, sondern versucht auch im Freilauf gruselige, fremde Hunde auf Abstand zu halten

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Wenn man bei Wild clickert, muß man auch aufpassen, daß man damit den Hund nicht noch extra zum Jagen schickt (wollte es nur angemerkt haben).

Viele lassen sich den Hund die Belohnung selbst aussuchen. Manche lassen ihren Hund zur Belohnung Vögel aufscheuchen (würde ich niemals machen, bei vielen klappt es super). Ich seh ja oft über Felder rüber, wo der Hund (um die Ecke) noch nicht rum sieht. Dann sag ich an (wenn ich einen Hasen sehe), schau mal, ein Hase und der Hund ist beeindruckt, weil ich den vor ihm gesehen habe :D .

Das war mein Zugang zu Linus. ICH finde das Wild und zeige ihm das auch noch. Wild, das er übersehen hat. Und ich sage auch die Belohnung immer an (geh buddeln, steh (vorstehen und gucken), Futter...), so kommt es dann im Freilauf nicht zu Problemen, daß er jetzt meint, Hasen jagen wäre jetzt die angemessene Belohnung.

Der Clicker ist nix anderes wie "Ja, das war super", gleichzeitig gibts eine Ankündigung (knurren, zischen, ein Wort...) für eine "Strafe"/blocken/stören/Abbruch, und wenn die das Verhalten nicht abbricht, setze ich es durch.

Und wenn man mit dem Clicker richtig arbeitet, werden die Hunde auch nicht hektisch davon. Warum auch... Gerade Linus, bei dem ich wirklich Bedenken hatte, arbeitet schön konzentriert mit.

Aber ich clicke jetzt nicht 100 x in 5 min. In der näheren Umgebung, beim normalen Laufen ohne Ablenkung usw. arbeite ich ganz normal mit Stimme.

Was es noch zu beachten gibt: wenn man oft in brenzligen Situationen clickt, sollte man den Clicker in einfachen Situationen ohne großartige Ablenkung auch immer mal wieder "aufladen", sonst wird der Clickton bald zum Startschuß für den Hund, sich umzuschauen, was es denn gefährliches gibt. Und der Effekt, daß sich ein gutes Gefühl beim Hund einstellt ist dann nicht mehr gegeben.

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Es heitßt (um einen Anfang zu bekommen), kann man alles Verhalten clicken was besser ist als das miserable Verhalten was man bisher hatte . Beispiel: man clickt, wenn der Hund einen anderen anbellt, aber nicht in der Leine hängt (wenn er sonst in der Leine hängt und zerrt) oder sowas. Der Hund wundert sich, weil er bisher eins auf die Rübe bekam (im schlimmsten Fall) und wird versuchen, sein Verhalten zu wiederholen.

Was viele beim Stichwort clickern vergessen ist, daß man ja nicht tatenlos dabei steht und wahllos jedes Verhalten clickt. Es gibt auch Abbruchsignale.zitieren

Das finde ich einleuchtend, habe das aber in der Realität noch nie beobachtet.

Wenn ich Leute clickern sehe (bzw. höre), wird nur geclickert und gefüttert, und zwar eher hektisch. Ein differenziertes Verhalten konnte ich dabei nicht entdecken.

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