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Hundeforum Der Hund
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Verständnisfrage zum Klickern

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Ich sags mal so..jede Einwirkung auf den Hund, die ihn seinem Verhalten oder sonstwie einschränkt ist negative Bestärkung. ..man wirkt eben ein, sodass etwas schlechtes aufhört durch abdrängen, abblocken usw.

Es ist keine Strafe!

Nur komme ich so bei Maus nicht weiter..zumindest nicht wenn sich sich auf einem gewissen Erregungslevel befindet.

Da frage ich mich, wie sie mit anderen Hunden klar kommt. Die gehen auch nicht immer nur nett und höfflich miteinander um.

Es gibt so viel Situationen im Alltag wo ich den Hund mal blocken bzw. einschränken muss. wie löst du das ??

Das man mit Blocken usw ab einem bestimmen Level nicht weiterkommt weiss man ja. Deswegen halte ich Lanya manches Mal nur fest und lasse die Situation vorbei gehen, machen kann ich dann eh nichts mehr.

Deswegen wundert mich das etwas und bringt mich ans denken, das positive Dinge ankommen in der Situation.

Mir qualmt etwas der Kopf aber finde den Thread super interessant.

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Es geht darum das der Click in dieser Situation vom Hirn noch verarbeitet wird..eine körperliche Einwirkung hindert nur. (hab ich übrigens auch versucht, entweder ist sie dann nach allen Seiten ausgebrochen oder hat aus Frust auch in die Leine gebissen)

Und natürlich! gibt es viele Hunde bei denen Abdrängen alleine oder die verbale Einwirkung reicht. (und denen auch die emotionalen Aspekte der Stimmlage nicht ausmachen)

Mir wäre es lieber,wenn Maus sich schon alleine anhand meiner Stimme orientieren würde.

Aber so funktioniert das eben leider noch nicht.

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Benny hat auch eine SDU - er friert allerdings ein, wenn er den Stress nicht mehr aushält und ist/war minutenlang nicht mehr ansprechbar/in der Lage sich zu bewegen. Clickern in diesen Situationen und jetzt zusätzlich die Nahrungsergänzung Zylkene (das könntest du auch mal versuchen http://www.medpets.de/zylkene/ ) haben ihm da wirklich extrem geholfen.

Das Forthyron leider nicht so sehr. :(

Bei Lolis Werten ist es nicht so ganz klar ob sie eine hat oder nicht.

Vom Verhalten her geht sie nach vorne (sie hat erstmal gebissen , dann verbellt - und dann geschaut wer das eignetlich war )- ab und an noch, aber das haben wir mittlerweile wirklich sehr gut im Griff, wobei ein 8 kg Hund ja nicht so beeindruckend aussieht :Oo

sie beisst auch nicht nach uns im Übersprung, da hätte/hab ich auch gehörigen Respekt vor!

Find ich klasse das du da nicht aufgibst :)

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Ui ist das interessant hier. Ich fange grade erst an mit dem Clickern und kriege meine Fragen hier ohne sie stellen zu müssen beantwortet :)

So wie ich das jetzt verstanden habe ist bewirkt das Clickern in Streßsituation sozusagen einen "Kampf" der Hormone. Streßhormon vs Glückshormon wobei sich letzteres durchsetzt, richtig?

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Das Zyklene habe ich mal in Erwägung gezogen, aber sie hat ja nicht ständig Stress.

Sie fährt enorm schnell hoch aber kommt wenn die Situation vorbei ist auch super schnell wieder runter. Das war früher anders. Sie hat gut 15 min gekreischt und geheult. Quasi bis zum nächsten Hund.

Wir haben schon eine Menge erreicht und abgestellt. Nur halt dieses eine Problem nicht. Mit Forthyron bekomme ich sie nicht wirklich stabil, so wie ich es von einigen SDU Hunden kenne.

Sie liegt auch immer im unteren Bereich der Werte. Ich habe sie jetzt mit Hömopathie behanden lassen und das seit gut einem dreiviertel Jahr. Werte sind gleich geblieben, aber eigendlich immer noch zu niedrig.

Allerdings sind die extremen Schankungen weg.

Lanya beisst in den Stresssituationen nur, wenn du dann körperlich wirst und sie z.B. am Halsband nehmen willst (habe ich teilweise gemacht um ihr den Schwung nach vorne zu nehmen) oder wenn du ihr im Brustbereich zu nahe kommst. Ansonsten kann man sie händeln. Und der Level muss sehr hoch sein.

Sie ist ansonsten ein total lieber und verschmuster Hund, für mich mein Seelenhund. Ich habe sie vor 4 Jahre aus dem Tieheim übernommen und glaub mir ich bin an dem Hund gewachsen. Abgeben kam mal in Frage bevor ich wusste das sie krank ist. Seit das bekannt ist und wir es behandelt haben macht sie stätig Fortschritte und wir würden sie nie mehr hergeben. Von 10 Baustellen ist nur noch diese geblieben und das kriegen wir auch noch in den Griff. Irgendwann.

@ Lupinchen, das wünsche ich mir auch oft, aber leider ist es bis dahin noch ein weiter Weg bei uns.

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@Claudia

Maus kommt eben mehr schlecht als recht mit fremden Hunden klar...besonders wenn diese sie auch doof finden (lässt sich eben nicht jeder gefallen so angeblafft zu werden)

Für vielle ist sie einfach ein Assi-Kleinkläferhund.

Sie bleibt an der Leine, außer ich kann die Umgebung einsehen.

Leinen-Kontakte gibts nicht (ist ja sowieso eher kontroproduktiv)..aonsonsten eben Gruppentreffen mit Hunden die souverän damit umgehen und wo die Besitzer mir auch bekannt sind.

Und so gewöhnt sie sich ja auch wirklich schnell an neue Hunde.

Tja..und im Alltag haben wir eben auch viele Rückschläge eben weil die Leute ihre Hunde immer ranlassen müssen oder gar einfach ableinen.

Da muss ich auf abblocken zurückgreifen und den Hund zügig aus der Situation nehmen.

So kann man ja nicht trainieren, wenn so ein Schlachtross um einen umher springt und *spielen will*.

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Susi, es hört sich an als wäre sie eine Lanya in klein.

Die mag das auch nicht. Hunde müssen sich höfflich vorstellen, Gewöhnung teilweise mit Mauli sonst gibt es Zoff.

Wenn sie sie kennt geht es.

Und wir haben gegen das Vorurteil Schäfermix zu kämpfen, die sind ja eh immer böse.

Teilweise läuft sie mit Maulkorb, wenn ich nicht absichern kann das die Hunde nicht zu ihr kommen, aber selbst dann lassen manche ihre Hunde zu ihr hin und die bedrängen sie dann. Weil sie ja nichts tun kann erlauben die Halter es dann. Ich nicht, von mir werden sie verscheucht.

Freilauf gibt es nur in übersichtlichen Geländen und dann mit Schleppe gesichert.

Kontakt an der Leine gar nicht.

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Ui ist das interessant hier. Ich fange grade erst an mit dem Clickern und kriege meine Fragen hier ohne sie stellen zu müssen beantwortet :)

So wie ich das jetzt verstanden habe ist bewirkt das Clickern in Streßsituation sozusagen einen "Kampf" der Hormone. Streßhormon vs Glückshormon wobei sich letzteres durchsetzt, richtig?

So habe ich es auch verstanden.

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Kein Glückshormon, sondern der Reiz einen plötzlichen, scharfen Geräusches, der Freude bereitet (wie dem Click) wird verarbeitet.

@Claudia

Ich fühle mit dir..wie gesagt - es sind nur 4 Kilo, aber die Aufregung ist diesselbe...

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Kein Glückshormon, sondern der Reiz einen plötzlichen, scharfen Geräusches, der Freude bereitet (wie dem Click) wird verarbeitet.

Wenn du den Clicker richtig konditioniert hast , hat sie schon recht mit dem "Glückshormon" wobei es sich hier um Dopamin handelt..

Hm ich kann Rikos Fragen absolut nachvollziehen und ich könnte mir gut vorstellen ,wenn man in die Aggressionen reinclickt,ohne dass man genau weiß wann man clickt um so dem Hund ein besseres Gefühl bei Hundebegegnungen zu geben (Schön füttern) dass er sich daraus ne Verhaltenskette baut: Ich seh Hunde mach n bissl Theater und krieg dann durch Clicks nen schönes Gefühl....

Deshalb sagt mir mein Clicker-Verstand dass man da mit Vorarbeit zb trainieren eines Alternativverhaltens , einfordern von gut sitzenden Kommandos,die man dann beclickt usw besser und auch schneller vorankommt ....

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