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Hundeforum Der Hund
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Diskussionen und Fragen zu Erfahrungsbericht Experiment vererbte Rudelstellung bei Caniden

Empfohlene Beiträge

Anita, ich habe das ei euch auch nicht gelesen - vielleicht auch überlesen? Weiß ich nicht.

Aber ich sehe das sehr viel differenzierter und kann einfach diese dahingestellte Tatsache mit der Vererbung so nicht akzeptieren.

Ja, auch ich habe "Rudel"erfahrung und auch ich habe mich gewundert, wie gut so etwas klappen kann, wenn man einige Dinge beachtet. Aber da ist die Anlage eben nur ein Punkt - und der scheint bei kage als einziger Punkt da zu stehen. Und damit habe ich große Probleme.

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Nein Tazi, das ist nicht dasselbe.

Gerhard hat sein Rudel nach anderen Kriterien zusammengestellt.

Der Unterschied ist offensichtlich.

In seinem Rudel gab es Auseinandersetzungen, in den anderen nicht.

Das ist natürlich richtig. Die Ausgangssituation war anders.

Allerdings eigentlich nur in Bezug auf drei Faktoren:

1. überwiegend ältere bis alte Hunde contra Hunde verschiedener Altersstufen

2. jahrelang als Einzelhund geführte mit bewusst unterbundenen Hundekontakten contra "normal" gehaltenen Hunden mit Lebenserfahrung und besserer sozialer Kompetenz innerartlich

3. durchgängig triebstarke und selbstbewusste Hunde mit gewollter höherer Agression ( da u.a. nach den Kriterien ja ursprünglich in Dienst gestellt ) contra weitgehend durchschnittlich veranlagten Hunden mit eher Veranlagung und Erziehung zur Freundlichkeit

Die von mir geschilderten Eindrücke betrafen zwar namentlich diese Behördenrudel, identische Erfahrungen habe ich aber auch mit normalen Haushunden in Rudeln zur Genüge gemacht. Auch da Zahlenmässig alles vertreten von Kleinrudeln bis zu grösseren Rudeln auch durchaus um die 20 oder mehr Tiere.

Sicherlich ist die Stellung eines Hujdes im Rudel und auch die Art und Weise diese zu erlangen bzw. zu halten massiv beeinflusst von der jeweiligen angeborenen Konstitution. Gerade einige Triebe, die der Funktionskette der Sozialtriebe zuzuordnen sind, kommen dabei deutlich zum tragen, wie auch andere psychische Eigenschaften. Aber auch z.B. körperliche Kondition spielt dabei eine Rolle, genauso wie der Grad der Intelligenz.

Vergleiche mit wildlebenden Rudeln sind eher schlecht, da sich in der Natur Rudel eigentlich nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt von Grund auf bilden, sondern generell natürlich und über Generationen gewachsen sind.

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Wenn bestimmte Verhaltensmuster aber nur durch die äußeren Rahmenbedingungen konsequent und sicher ausgeführt werden können, dann beißt sich das nicht.

Die Position ist ja dennoch inne, sie ist nur nicht in sich gefestigt, weil andere Umstände zu Handlungen zwingen, die normalerweise nicht angebracht wären.

Ich scheine momentan nicht geistig fit genug zu sein, das nachvollziehen zu können.

VIelleicht klappt es ja später mal.

:winken:

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Rosi...

Eine Frage: Wenn Barbara hier die ganze Zeit nur von Rudelstrukturen gesprochen hätte undicht von vererbten Rudelstellungen, willst Du dann sagen, würde nicht so eine Aufregung herrschen???

Nur mich war diese Aussage (es ist vererbt) zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz von Bedeutung.

Ich wollte wissen, wie es praktisch aussieht.

Und das geht bei den Disskussionen völlig unter, vorallem vermutlich weil mal wieder diejenigen am lautesten diskutieren, die nichts praktisch gesehen haben.

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Nein Tazi, das ist nicht dasselbe.

Gerhard hat sein Rudel nach anderen Kriterien zusammengestellt.

Der Unterschied ist offensichtlich.

In seinem Rudel gab es Auseinandersetzungen, in den anderen nicht.

Wie lange waren die Experiment Rudel (ich nenn das jetzt mal so zum unterscheiden) denn ununterbrochen zusammen? Aus wie vielen Hunden bestand ein Rudel?

Gerhard schrieb doch das die Grundsätzlichen Auseinandersetzungen erst in der zweiten Woche angefangen haben bis auf kleinere geplänkel am Anfang.

Interessant wäre es gewesen wenn das Experiment Rudel ebenfalls über einen längeren Zeitraum zusammen gewesen wäre denn erst dann kann man sagen ob die Hunde dann immer noch so Harmonisch zusammen gelebt hätten.

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Dann kann ich doch aber nicht von ererbter Rudelstruktur sprechen. Das beißt sich in meinen Augen ziemlich.

Wieso beißt sich das?

Ein Hund ist ein sehr soziales, differenziertes Lebewesen, welches sich arrangieren kann und sehr anpassungsfähig ist. Und welches lernt.

Wenn die Rudelstellung vererbt ist, dann ist es "nur" die optimale Vorraussetzung für ein Leben.

Ein Hund wird sich arrangieren, wenn er in der "falschen" Stellung leben muss.

Und je nachdem lebt er auch gut damit.

Wenn man nun in der Lage ist, die zum Hund passende Stellung zu finden, dann ist das doch toll für den Hund und auch den Halter.

Nurmal mein anz unwissenschaftlicher Einwurf ;)

LG

Birgit

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Hallo!

Dann wartet doch einfach ab. Pia, Gudrun, Barbara und ich stellen ab Montag im Tierheim Gruppen zusammen, die dann länger als eine Woche zusammen leben werden.

Abwarten was da rauskommt.

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Nur mich war diese Aussage (es ist vererbt) zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz von Bedeutung.

.

Sorry Anita, aber worum wurde denn in dem anderen Thread die ganze Zeit gestritten? Und jetzt aufeinmal hat es keine Bedeutung :???

Nur darum geht es doch die ganze Zeit

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Es hat keine Bedeutung für die praktische Arbeit und die Erfahrungen, die damit verbunden sind.

Dennoch ist es Bestandteil dieses Wissens.

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Rosi...

Eine Frage: Wenn Barbara hier die ganze Zeit nur von Rudelstrukturen gesprochen hätte undicht von vererbten Rudelstellungen, willst Du dann sagen, würde nicht so eine Aufregung herrschen???

Nur mich war diese Aussage (es ist vererbt) zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz von Bedeutung.

Ich wollte wissen, wie es praktisch aussieht.

Und das geht bei den Disskussionen völlig unter, vorallem vermutlich weil mal wieder diejenigen am lautesten diskutieren, die nichts praktisch gesehen haben.

Genauso sehe ich das,

es ist doch nicht das Allerwichtigste, wie man etwas nun benennt.

Hier sind einige Menschen, die Erfahrungen mit Hunderudeln verschiedener Art sammeln konnten und können,

die verschiedene Ansätze und Beobachtungen und

langjährige oder auch kürzere Erfahrungen damit gesammelt haben.

Es geht doch nicht darum, wer nun recht hat.

Ich bin sicher, daß es einen Nenner gibt,

aber den kann man doch nur gemeinsam finden.

und ganz vorne steht - für mich -

dann nicht, wie man es nun theoretisch richtig zusammenfassen kann.

Sondern, daß man am bestmöglichen mit den Hunden umgehen und leben kann.

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