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Hundeforum Der Hund
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Diskussionen und Fragen zu Erfahrungsbericht Experiment vererbte Rudelstellung bei Caniden

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Ich weigere mich daran zu glauben, dass sich innerhalb von 5 Tagen wirklich ein Rudel bilden kann.

Nach meinem persönlichem Empfinden wurden die Hunde zusammen gewürfelt und haben sich kurzfristig organisiert. Erst langfristig wird sich eine tatsächliche Rudelstruktur bilden. Eine Struktur die Bestand hat!

Von daher sind die Beobachtungen und Feststellungen eine Momentan-Aufnahme und nicht mehr.

An eine ererbte Rudelstellung kann ich auch nicht glauben. Jedes Tier muss seinen Platz im Rudel finden, sich den erobern.

Vielleicht denke ich einfach zu unwissenschaftlich!

Gruß Christa

Das habe ich auf Seite 1 geschrieben und dazu stehe ich immer noch.

Gruß Christa

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Nur ist da mal gar nix angeboren sondern von den Hunden erarbeitet. Je nach geistiger /körperlicher Stärke...

Und wo kommen die Anlagen für diese Stärke her?

Bitte nicht gleich drauf stürzen, aber ich persönlich sehe das, was der Hund am Ende zeigt (also auch geistige und körperliche Stärke) als teils erworben/erlernt und teils angeboren.

Nennen wir es eben "Talent", was zB ein Looser hat. Das Talent, eine Gruppe nach hinten abzuschließen. Gefahren von hinten kommend zu bemerken und den hinteren Rudelbesatz zu sichern. Nicht nur körperlich, sondern auch sozial.

Ein Talent aber ist angeboren. Die Ausprägung des Talentes, die Entfaltung dessen, was DA ist, kann nur dann erfolgen, wenn es dem Wesen erlaubt wird.

Ein Musiker zB wird nur dann sein Talent einsetzen können, wenn man ihm ein Instrument in die Hand gibt, oder einem Komponisten Notenpapier, einem Maler Farben und Stifte.

Und einem Looser/NVH sollte man einen 3.NBH zustellen, damit es ihm besser geht und er seine sozialen Fähigkeiten ausbauen kann. Sonst wird das nichts

(übrigens, Peter, du hast die Definition von "Looser" absolut nicht verstanden. Mit dem Prügelknaben von Ziemen hat das nixkommanull zu tun)

Und JA, es ist kein neues Rad was kage erfindet. Das was sie schreibt wird SO OFT schon gemacht, bei guten Hundehaltern die darauf achten, dass die Tiere zusammenpassen oder darauf, dass man eben zwei unverträgliche Tiere nicht miteinander in Kontakt kommen läst.

Wieviele Leute müssen sich von ihrem Zweithund trennen (oder Ersthund), weil er sich nicht mit dem Ersthund verträgt? Das kommt doch immer vor!

Nun muss man heutzutage einen falsch ausgewählten Hund nicht töten, man kann ihn in ein Tierheim geben oder weitervermitteln. Unter Umständen gelangt er dann in eine Haltung, in der es ihm besser geht - prima!

Aber es wäre doch sehr gut, wenn man schon VORHER, also bei Betrachten der Welpen eine Einschätzung geben kann. Nicht die: Der Hund ist vorwitzig und neugierig - viel Spaß.

Sondern differenzierter. Eben auch gleich den vorhandenen Hund mit in Betracht zieht, wenn man weiß: der Hund ist ein nachrangiger 3. Bindehund, dass man dem dann nicht ausgerechnet einen vorrangigen 2. Bindehund vorsetzt.

Selbst wenn sich die Hunde nicht beißen, so wird der Stresspegel der Hunde steigen. Klar, auch Stress muss sein. Nur ist die Frage ob Dauerstress, oder kurzfristiger Stress. Eins macht stark, eins macht krank.

Wenn man das VORHER weiß, ist doch viel Ärger erspart geblieben, und auch viel Leid, unter Umständen (ich meine vor allem das Leid, wenn sich die Hunde direkt körperlich angehen)

Wenn man es erst NACHHER weiß, dann kann das was hier geschrieben steht als Stütze nehmen, mit seinen Hunden anders umzugehen. Entweder durch eine neue Reihenfolge beim Spaziergang, oder unter Umständen mit der Abgabe eines der Hunde.

Das muss man aber für sich selber entscheiden, ebenso wie das Annehmen dessen, was hier geschrieben steht.

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All das gibt es und ob man das nun so oder so sieht, man könnte sich ja drüber austauschen... aber nein...

Schad drum.

Gruß Iris

Eben - und das verstehe ich auch nicht!

Hier sind Leute die ein Hunderudel haben und wo kage sich Infos rausziehen könnte, wenn sie denn wollte.

Aber ganz offensichtlich wird die Gabe des Beobachtens und der Einschätzung ausschließlich von ihr betrieben.

Schade drum!

Gruß Christa

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ich würde eure Erfahrungen gerne lesen. :)

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Begriff Rudel:

Du hast einfach keine Ahnung was wir machen und schreibst und schreibst und schreibst. Schade - Aufregung ganz umsonst. Lasse es sich doch einfach entwickeln. Vom Tierarzt bis zum Therapeuten - vom Züchter bis zum Hunde/Haltererzieher einschließlich Tierheimleitung ist alles bei uns vertreten.

Wenn Dir der Name Looser - meines Lehrmeisters - nicht gefällt nimm den von Anita nachrangiger Verschlußhund.

Wenn Dir der Name Rudel - meines Lehrmeisters - nicht gefällt nimm den von Anita

Verband.

Ich bleibe bei meinen Namen - ich habe sie so erhalten und gebe sie so weiter, genauso wie alles, was damit verbunden ist. Was die Menschen daraus machen ist mir egal, solange das Endergebnis positiv für die Hunde ist.

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Und wo kommen die Anlagen für diese Stärke her?

Bitte nicht gleich drauf stürzen, aber ich persönlich sehe das, was der Hund am Ende zeigt (also auch geistige und körperliche Stärke) als teils erworben/erlernt und teils angeboren.

Nennen wir es eben "Talent", was zB ein Looser hat. Das Talent, eine Gruppe nach hinten abzuschließen. Gefahren von hinten kommend zu bemerken und den hinteren Rudelbesatz zu sichern. Nicht nur körperlich, sondern auch sozial.

Ich hab mich noch nie auf dich drauf gestürzt und werde auch nun nicht damit anfangen :)

Zumal ich das durchaus ähnlich sehe. Sicher wird ein Hund mit bestimmten Fähigkeiten geboren und weitere erwibt er mit der Zeit.

Das hat nur nicht zwangsläufig zur Folge, das er eine bestimmte Stellung innerhalb einer Gruppe ein nimmt. Da kommt es schlicht darauf an, wie sind die anderen? Was können/wollen die?

Wenn ich eine Charakterlich recht gemischte Truppe nehme kann ich sehen , wie sich die Rollen verteilen.

Teile ich nun diese Gruppe und Charakter/körperlich starken und die unterlegen werden auch in den 2 Gruppen sich wieder Rollen bilden...

Und zum Looser mit dem Talent nach hinten ab zu sichern... nimm an deine 3 leben in der Wildnis, was glaubst du , wer wird zuerst einem Wildtier zum Opfer fallen? Wohl der der hinter her hängt.

Das ist kein Talent das ist schlicht ne Rolle, die ihm zugewiesen wird bzw die er ein nimmt, weil er einfach mit der Gruppe nicht mit halten kann...

Gruß Iris

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Bitte nicht gleich drauf stürzen, aber ich persönlich sehe das, was der Hund am Ende zeigt (also auch geistige und körperliche Stärke) als teils erworben/erlernt und teils angeboren.

Da gebe ich Dir vollkommen recht!

Ein Talent aber ist angeboren. Die Ausprägung des Talentes, die Entfaltung dessen, was DA ist, kann nur dann erfolgen, wenn es dem Wesen erlaubt wird. Wenn es gefördert wird!

Und JA, es ist kein neues Rad was kage erfindet. Das was sie schreibt wird SO OFT schon gemacht, bei guten Hundehaltern und Züchtern die darauf achten, dass die Tiere zusammenpassen oder darauf, dass man eben zwei unverträgliche Tiere nicht miteinander in Kontakt kommen läst.

Wieviele Leute müssen sich von ihrem Zweithund trennen (oder Ersthund), weil er sich nicht mit dem Ersthund verträgt? Das kommt doch immer vor! Nicht immer sind die Hunde schuld. Oftmals der Halter, der mit 2 und mehr Hunden überfordert ist und seine Gruppe nicht führen kann.

Nun muss man heutzutage einen falsch ausgewählten Hund nicht töten, man kann ihn in ein Tierheim geben oder weitervermitteln. Unter Umständen gelangt er dann in eine Haltung, in der es ihm besser geht - prima!So sollte der Weg sein!

Aber es wäre doch sehr gut, wenn man schon VORHER, also bei Betrachten der Welpen eine Einschätzung geben kann. Das kann der Züchter, der seine Welpen beobachtet und genau weiß, wie die einzelnen Hunde veranlagt sind. Man sieht es! Das sind aber keine vererbten Rudelstellungen sondern eine Veranlagung von Genen die dazu führen, dass die einzelnen Wesen- Charakterzüge zum Ausdruck kommen. Wie der Welpe sich letztendlich wirklich entwickelt hängt von seinem Umwelt und seiner Haltung ab.

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Ganstollo, deinem Beitrag entnehme ich, dass du anscheinend nicht alles gelesen hast.

Nicht weiter dramatisch, wenn man sich nicht einschießen will.

Aber um anständige und begründete Kritik zu äußern, sollte man dann schon auch wissen, was man da anprangert.

Ich glaube es war der Kommunikationsthread, in dem mehrfach erläutert wurde, dass der Begriff "Looser" nicht gleichzusetzen ist mit einem "Omega-Wolf" oder mit einem Prügelknaben/Mobbingopfer.

Vielleicht liest du dir dazu einfach nochmal die Beschreibungen von Kage in dem Erfahrungsthread durch, das dürfte etwas mehr Klarheit und Diskussionsgrundlage bringen.

Auch ist nicht das "Ziel" oder der "Sinn", die Hunde (und vor allem ALLE Hunde) permanent 'gewaltsam' hinter den Menschen zu bringen.

Vielmehr (so habe ich es zumindest verstanden) kommt es auf die Stellung des Hundes an, wo er sich von sich aus eingruppiert, wenn er denn andere und passende Hunde um sich hat.

Mein einer Hund läuft z.B. gern von sich aus eher hinter mir, der andere mindestens neben/manchmal auch vor mir und das ist doch dann auch okay so- wenn es passt.

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Ich weigere mich daran zu glauben' dass sich innerhalb von 5 Tagen wirklich ein Rudel bilden kann.

Nach meinem persönlichem Empfinden wurden die Hunde zusammen gewürfelt und haben sich kurzfristig organisiert. Erst langfristig wird sich eine tatsächliche Rudelstruktur bilden. Eine Struktur die Bestand hat!

Von daher sind die Beobachtungen und Feststellungen eine Momentan-Aufnahme und nicht mehr.

An eine ererbte Rudelstellung kann ich auch nicht glauben. Jedes Tier muss seinen Platz im Rudel finden, sich den erobern.

Vielleicht denke ich einfach zu unwissenschaftlich!

Gruß Christa

Das habe ich auf Seite 1 geschrieben und dazu stehe ich immer noch.

Gruß Christa

Wir haben im Tierheim genau 1 Stunde dazu gebraucht aus dem Gesamtbestand genau die von mir aufgeführten Tiere mit ihren Stellungen zu finden, die auch größenmäßig gut zusammenpassen.

Das heißt, das Rudel ist gebildet, wenn alle 7 Tiere sich ausschließlich nur noch aus ihrer Stellung heraus bewegen. Aber die Verfestigungen eines Rudels dauern länger, aber das macht man nicht wenn nicht Looser und nachrangig 3. Bindehund anschließend zusammen bleiben können.

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Diskussionen und Fragen zu Erfahrungsbericht Experiment vererbte Rudelstellung bei Caniden

Das ist doch die Überschrift oder?

Sehe ich es also richtig wenn Ihr euch erneut korrigiert.

Übergens Kage danke das du dir über meinen Gemütszustand Gedanken macht der ist Hervorragend.

Und könnte noch besser werden wenn du endlich die Sache mit der Hunde Tötung wieder rufst und dich dafür hier entschuldigst.

Was Ihr da treibt ist ganz alleine eure Sache das mag okay sein oder auch nicht.

Gefährlich ist es auf alle Fälle das Hier einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Denkt mal drüber nach.

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