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Hundeforum Der Hund
Kugeltroll

3 Jahre mit kleine feine Fortschritte... jetzt ist alles vorbei...

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Ich finde die Idee mit selbst Näherung nicht schlecht.

Er hat dann zumindest die Chance sich der Sache selbst zu nähern, wenn er sich traut und keiner zwingt ihn ja hinzugehen.

Ihm die Angst einfach zu lassen ist blöd.

Er muss lernen, dass davon keine Gefahr ausgeht.

Aus der Menschenperspektive kann man das ganze auch schlecht sehen.

Einen Menschen kann man erklären- einem Hund nicht.

Gruß,

Caro

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Hallo!

Verzweifel nicht! Ihr scheint doch auch bereits sehr viele Fortschritte gemacht zu haben. Sicherlich bekommt ihr auch dieses Problem mit der Zeit in den Griff. Ich habe immer versucht meinem ängstlichen Tommy (ebenfalls ein Ex-Steuner) alle Zeit der Welt zu lassen. Einige Probleme sind mit der Zeit (fast) von alleine verschwunden - und Rückschläge hat es leider auch immer mal wieder gegeben. Er wird wohl niemals so selbstsicher sein, wie meine Hündin die von Welpenzeit an bei mir ist, aber auf jeden (auch winzigen) Erfolg, bin ich wahnsinnig stolz.

Ihr schafft bestimmt auch diese Hürde zu nehmen!

Viele liebe Grüße, Claudia

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wie das in den eben angesprochenen Bericht beschrieben war, fand ich das halt auch irgendwie nicht richtig... war so ein Gefühl (hab so was auch nicht gemacht). Daher wollte ich mal einfach nach Meinungen diesbezüglich fragen. Wobei ihr mich dann also betätigt habt :)

Vor Spielzeug Baustellen gefährten hat er gar keine Angst... er scheint die sogar recht lustig zu finden. Er kleiner Junge aus der Nachbarschaft hat einen Ferngesteuerten Bagger den Luke super toll findet... nur wenn die Dinger in Natura auftreten geht halt seid neuestem gar nichts mehr. Das ist echt so schade, weil er doch schon fast ganz normal mit diesen Dingen umgegangen ist...

Ich fürchte halt nur, dass wenn ich ihn einfach in Ruhe lasse und warte bis er von selbst kommt, er dann einfach gar nicht kommt... und unglücklich alleine im Haus sitzen bleibt.

Daher suche ich ja fieberhaft nach irgendwelchen Ansätzen ihm seine klitze kleinen Schritte in die richtige Richtung (in dem Fall die Tür) irgendwie zu belohnen um ihm zu vermitteln das dort draußen gar nichts schlimmes passiert. Aber wenn ich ihm halt bei einem Schrittchen, dass er näher kommt einen Keks gebe ist er direkt darauf wieder verschwunden, oder nimmt ihn erst gar nicht...

Ein so ein kleiner Ansatz kam von einer Freundin, die sagte ich sollte ihn an eine längere Leine nehmen und mit ihm an besagter Baustelle vorbei gehen soll... oder ihn vorbei tragen soll. Aber damit würde ich ihn ja zwingen dort hin zu gehen... ich kann mir nicht vorstellen dass das so hilfreich ist...

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Hallo!

Meinen Tommy habe ich das beste Futter vor die Nase halten können - ohne Erfolg. Ich würde ihn auf keinen Fall an einer Baustelle vorbeitragen, wenn er bereits ängstlich ist. Aber jeder ehemaliger Straßenhund hat seine eigene Vergangenheit und jeder reagiert anders. Viele Straßenhunde bei uns haben z.B überhaupt keine Angst vor Feuerwerk und andere Knallerei, mein Tommy reagierte aber immerzu panisch.

Viele Grüße, Claudia

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Da stimme ich dir zu Claudia... irgendwie haben diese Vorschläge die ich bekommen habe immer diesen Schocktherapie Faktor... der wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann auch gut nach hinten losgehen kann.

Bisher gehe ich da sehr stark mit Antjes Ansichten konform.

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Huhuu Mel

ich finde , das machst Du gut - wenn er im Haus bleiben kann und selbst entscheidet , wie und ob er sich nähert , könnte ich mir vorstellen , dass er seine Angst doch ein wenig verliert ..

Hätte ich als erstes einen Trainer wie Antje gehabt , und keinen "Da müssen Sie mal richtig Druck machen " wäre mein Leben übrigens leichter gewesen!! :(

Cleo macht ja auch immer abwechselnd Fort- und Rückschritte ;) 3 Schritte vor und 2 zurück - ich habe aber nie das Gefühl , wieder bei Null anzuknüpfen , wenn es dann wieder voran geht , macht sie da weiter , wo wir VOR dem Rückfall waren , ich denke und hoffe in Eurem Fall dass es ähnlich verläuft....

Meine Daumen hast Du , bin mir sicher , ihr packt das !!

Martina mit Cleo , Tyler und Yuma

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Hallo Martina,

ich hoffe, dass ich es richtig mache. Aber ich bin mir wenigstens wieder sicher dessen, dass Zwang nichts bringt... oder zumindenst nicht die Einzige Möglichkeit ist. Vielleicht dauert es auf der Freiwilligen Schine länger ihm seine Ängste zu nehmen, aber wenigstens hat er sich dann selbst dafür entschieden.

Ich denke auch nicht, dass wir wieder bei 0 anfangen, wir haben in den letzten drei Jahren soviel hinter uns gebracht... Bindung und vertrauen aufgebaut... und so viel von seinen Ängsten abgebaut oder gemindert... er hat ne ganze Menge Selbstvertrauen gewonnen.

Aber es geht eben nicht von jetzt auf gleich. Und wahrscheinlich war ich mir in der Zwischenzeit vieler Dinge selber zu sicher und habe Dinge wie diesen Kran unterschätzt.

Aber erst mal ist es schon so, dass so gewaltige Rückschläge einen genau so treffen als wäre man kräftig verdroschen worden.

Vielleicht kann er ja mit der Zeit seine Angst wieder überwinden, ich hoffe es jedenfalls. Na ja und wenn nicht... versuchen wir es eben immer weiter, ganz langsam und Schritt für Schritt.

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Hallo Mel!

Ein ähnliches Problem hatten wir einmal mit unserer Emma.

Sie hatte sich vor einem Riesensonnenschirm...im Nachbarhaus - 3. Etage...dermassen erschrocken, dass sie nicht mehr in unseren Garten wollte.

Irgendwo müsste es auch einen Beitrag darüber geben.

Ich habe es dann auf Anraten einiger Fories so gemacht, dass ich zusammen mit ihr in den Garten bin und mich einfach auf die Wiese gesetzt habe.

Ich habe gelesen und sie völlig ignoriert. Anfangs wollte sie natürlich gleich wieder zurück ins Haus, da aber die Tür zu war ging das nicht.

Es hat wohl einige Zeit gedauert, als sie aber merkte es passiert überhaupt nichts, ist sie immer näher zu mir gekommen - immer mit Blick nach oben -.

Nach ein paar Tagen hatte sich unser Problem erledigt und Emma tollte wieder munter durch den Garten.

Bin schon gespannt wie es dieses Jahr ist, sind schon mächtig viele Sonnenschirme aufgespannt :D

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Hi Bärbel,

ist vielleicht auch gar keine schlechte Idee. In dem Garten meiner Eltern habe ich da allerdings ein paar Bedenken, dass das klappt. Zum Einen ist der Garten sehr groß mit jeder menge Bäumen und Sträuchern seitlich... und zwei Eingängen zum Garten und einem separten Wintergarten. Die Bäume haben den Nachteil, dass man sich da als Hund super gut drunter verstecken kann. Wir hatten mal ein Situation da bekam Luke wieder eine Panikattake, weil mein Dad in anguckte (das war ganz am Anfang als ich ihn bekam). Er rannte in seiner Panik in den garten und versteckte sich in einem Busch, er kam auch nicht raus als mein dad schon längst wieder verschwunden war. Er kam erst raus als ich das Gartentor geöffnet habe um ihn wieder mit nach Hause zu nehemn. Diese Busch Aktion hat uns damals wieder sehr weit zurück geworfen.

Ich denke ich werde ihm einfach weiterhin die Tür offen lassen, damit er raus gucken kann und ganz langsam von allein trauen kann. Da kann er uns wenigsten sehen und kann sich dennoch sicher fühlen. Ich will ihm da irgendwie nicht mehr Stress antuen als notwendig ist, oder als er eh schon hat.

Ich hoffe mal das Emma sich gemerkt hat, dass die bösen Sonnenschirme eigentlich gar nicht so böse sind, und sie immernoch fröhlich durch den Garten tollen kann :D

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Ja, ein Trauma aufzuarbreiten ist eine schwierige und langwierige Angelegenheit.

Auch ich würde hier keine Gewaltaktion starten, wie schon vorher geschrieben soll der Hund selbst herausfinden:hier passiert mir nix.

Aufgefallen ist mir, das die Angst vor der Angst des Hundes bei Dir enorm ausgeprägt ist.

Demnach solltest Du auch ein wenig(oder mehr)an Deiner mentalen Kraft arbeiten.

Der Hund fühlt Deine Angst und übernimmt sie in verstärkter Form....und die Spirale(Angstspirale)dreht sich......

Verstehst Du was ich sagen will?

Straßenhunde, die auch noch sehr sensiebel und verunsichert sind, sind meißt superempfänglich für die menschlichen Vibrationen(Stimmungsschwingungen), das heißt der Hund,,übernimmt Deine Gedanken''.

Mach mal die Augen zu und stell Dir vor:der Hund lebt nicht bei Dir, und das einzige Futter was er bekommen kann befindet sich...auf einer Baustelle.

Glaube mir, er würde nicht verhungern.

Vertreibe Deine eigenen Angstvorstellungen(die den Hund betreffen)und auch das Mitleid(Mitleid ist nie ein guter Ratgeber)aus Deinem Kopf...und sehr schnell wirst Du merken, das Dein Hund,,selbstverständlicher''wird. Liebe Grüße und viel Erfolg, Wimette

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