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Hundeforum Der Hund
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Lefzengeschwüre - Epuliden?

Empfohlene Beiträge

@ Es ist zwar schon sehr lange her, seit du den Post geschrieben hast von deinem Hund Shari... aber ich möchte trotzdem gerne wissen, wies mit den Epuliden auf den Lefzen weiterging, da meine Pudelhündin (8jährig) nun auch hat. Nach vielen Internet-Recherchen bin ich nun auf dich gestossen. Besten Dank zum Voraus für deine Info., Verena

 

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Ob die Userin sich nochmal meldet ist fraglich. Wir hatten auch so ein Ding, aber am Zahnfleisch- wuchs rasend schnell innerhalb von Wochen, bis es schließlich beim Fressen und Spielen störte und immer wieder blutete. Wir haben das weglasern lassen und es ist seither nicht wiedergekehrt. Eingeschickt haben wir es auch "odontogenes Fibrom", also das , was man früher als Epulide bezeichnete- gutartige Wucherungen der Mundschleimhaut. Es gibt zwei harmlose Varianten, aber auch eine die sehr raumgreifend wird- zwar nicht streut aber trotzdem kaputtmacht- der Unterschied lässt sich nur histologisch eindeutig feststellen.

Rückblickend war der ganze Hund in der Phase irgendwie angeschlagen (muss nicht zusammenhängen) - bei ihr könnte erhöhte mesenchymale Zellaktivität wegen intensiver mechanischer Belastung mit Zerrspielzeugen eine Rolle gespielt haben. Seitdem benutzen wir nur zahnfreundliche Beisskissen und Kautschukspielzeuge, bei ihr wuchs jedenfalls nichts nach.

Neben dieser übermäßigen Narbengewebeproduktion gibt es aber auch erbliche Ursachen, dann wächst es meist bald wieder nach. In jedem Fall würde ich das tierärztlich und ggf. auch histologisch abklären lassen, auch wenn der Befund meistens harmlos ist.

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Unsere Nonna hatte auch Epuliden, die von oben über die Vorderzähne herunter wuchsen und die gesamten Zähne verdeckten. Unsere Hündin hat immer mal geschleckt, aber trinken und fressen funktionierte problemlos. Als sie dann eine Zahn-OP brauchte und eh in Narkose musste, haben wir die Epuliden weglasern lassen. Sie kamen aber wieder, doch nicht mehr so schlimm, wobei wir eine ganze Zeit lang so Salbe fürs Zahnfleisch (bitte frag nicht nach dem Namen) geschmiert haben.

Das ist nun zirka 1 Jahr her und seither sind die Epuliden nicht nachgewachsen. Nonna ist nun 19 Jahre alt.

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      Ich fürchte, das Flusentier hat eine Epulide. Es ist ein kleiner Knubbel (Linsengroß) hinter den unteren Vorderzähnen.  Wer hat Erfahrungen damit? Könnte sowas auch von selbst oder mit medikamentöser Therapie verschwinden oder ist immer eine Entfernung unter Narkose nötig?  Natürlich wird das nächste Woche dem Tierarzt gezeigt, aber ich möchte gerne schon mal ein paar Infos und Erfahrungsberichte vorab erfragen.      

      in Hundekrankheiten

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