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Hundeforum Der Hund
anni_81

Versagensängste & Emotionen

Empfohlene Beiträge

Liebe Leser,

wenn ich mich oft so durch das Forum lese, habe ich immer das Gefühl für Euch ist es eigentlich - trotz Probleme - "einfach" Eure Hunde zu führen. Ihr kennt die Baustellen, arbeitet daran - mir kommt es immer sehr konstruktiv vor.

Ich bin ein Mensch, der sehr viel reflektiert und immer alles richtig machen will und sich da auch keine Erfolge eingestehen kann.

Dieser Verhalt wird mir sehr klar und deutlich und schmerzhaft im Umgang mit meinem Hund gezeigt. Wenn es mal nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, bekomme ich innerlich ein zerbrechliches Gefühl "Ich kann das nicht" "Dieser Hund ist ne Nummer zu hoch für mich" "Alle können es, nur ich nicht". Ich werde dann sehr emotional.

UND ICH WEIß - das ein guter, vertrauensvoller Führer GARANTIERT nicht emontional wird und glaubt er kann was nicht! Und das machts dann meistens noch schlimmer.

Meine Hündin fährt draußen sehr hoch und ist sehr triebig. Es ist schwer dann einen Zugang zu ihr zu finden. Ich muss aber auch dazu sagen, dass sie erst seit Juni bei mir lebt und vorher keine Erziehung oder wie man das nennen mag "genossen" hat.

Wieso kann ich nicht einfach cool bleiben und Vertrauen haben, dass sich alles noch fügen wird?

Ich habe den totalen Durchhänger - dabei war die letzte Woche z.B. total super.

Was habe ich mal gelesen? "Du bekommst nicht den Hund, den Du willst, sondern den den Du brauchst."

Also muss ich Geduld und Selbstsicherheit/Vertrauen lernen. Ich komme mir gerade vor, als hab ich da ne riesige Lebensaufgabe vor mir.

So jetzt aber genug gejammert!

Wünsche Allen einen schönen Freitag und freue mich heute abend auf meine Hundetrainingsstunde - vielleicht gar nicht so schlecht diese am absoluten Tiefpunkt durchzuführen ;-)

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Haste mal meinen Neo-Thread von vorne bis hinten gelesen? :D

Ich glaube einige hier im Forum können bestätigen das ich oft dem Wahnsinn und der Hysterie sehr Nahe war.

UND ICH WEIß - das ein guter, vertrauensvoller Führer GARANTIERT nicht emontional wird und glaubt er kann was nicht! Und das machts dann meistens noch schlimmer.

Für mich ist ein guter Führer autentisch - Und das in jeder Lebens und Gemütslage :)

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Kopf hoch, due hast den Hund ja noch nicht allzulang. Collin hat uns anfangs auch sehr gefordert, da er null Erziehung hatte (mein Männe ohne Hundeerfahrung mehr als mich).

Jetzt ist er ziemlich genau ein Jahr hier und so vor ca. 3 Monaten habe ich dann gesagt, nun ist er der Hund den ich wollt und will.

Wobei ich sagen muß ich finde ihn auch leicht zu führen. Jaja ich weiß Goldi halt.

Aber auch die sind unerzogen recht anstrengend.

Was ich damit sagen will.....Das wird schon alles :) *däumchendrück*

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@ tinnu: ... ich kenne den Thread :-) und es hat mich ziemlich aufgebaut, dass du schriebst, wie es nach einem Jahr nun bei Euch aussieht.

Ich hatte letzte Woche meinen 1. Intensivhalbtag bei HTS. Danach wurde es "dramatisch" besser - sprich mein Hund zog z.B. nicht mehr an der Leine.

Die Woche war super und ich war so stolz auf mich! Doch diese Woche liefs bei mir nicht so gut, habe mich schwach gefühlt. Und wurde überkorrekt! Und überfordere mich damit nun selbst.

Aber Hysterie - haha schrecklich oder? Diese ganzen Wuttränen die man still und heimlich vergiest und das arme Wuffi schaut einen nur mit ganz großen Augen an...

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Du, ich vermute, 99% von Hundehaltern haben diese Gedanken. Kopf hoch, ihr habt bisher so eine kurze Zeit gehabt. Ihr schafft das, fühl dich mal gedrückt!

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Liebe Leser,

wenn ich mich oft so durch das Forum lese, habe ich immer das Gefühl für Euch ist es eigentlich - trotz Probleme - "einfach" Eure Hunde zu führen. Ihr kennt die Baustellen, arbeitet daran - mir kommt es immer sehr konstruktiv vor.

:D :D Genau so ging es mir am Anfang auch. Aber ich glaube das ist definitiv SO nicht der Fall!

Ich bin ein Mensch, der sehr viel reflektiert und immer alles richtig machen will und sich da auch keine Erfolge eingestehen kann.

Das ist völlig in Ordnung. Man freut sich oft nicht über die "Kleinigkeiten" die gut laufen, sondern sieht zu viel, was eben nicht gut läuft. Daran kann man aber arbeiten. Geh mal in Dich und mach eine Liste von positiven Seiten an Deinem Hund und eurem Zusammenleben!

Dieser Verhalt wird mir sehr klar und deutlich und schmerzhaft im Umgang mit meinem Hund gezeigt. Wenn es mal nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, bekomme ich innerlich ein zerbrechliches Gefühl "Ich kann das nicht" "Dieser Hund ist ne Nummer zu hoch für mich" "Alle können es, nur ich nicht". Ich werde dann sehr emotional.

UND ICH WEIß - das ein guter, vertrauensvoller Führer GARANTIERT nicht emontional wird und glaubt er kann was nicht! Und das machts dann meistens noch schlimmer.

Wir sind Menschen! Und Menschen sind emotional. Und das ist auch gut so! Ich hab auch schon heulend auf dem Hundeplatz gestanden, weil NICHTS geklappt hat. Da hilft nur: tief durchatmen und das Training/ den Spaziergang mit etwas abzuschließen, dass der Hund gut und zuverlässig und gerne macht. Bei meinem ist es Apportieren. Was kann und macht Dein Hund gut und gerne?

Meine Hündin fährt draußen sehr hoch und ist sehr triebig. Es ist schwer dann einen Zugang zu ihr zu finden. Ich muss aber auch dazu sagen, dass sie erst seit Juni bei mir lebt und vorher keine Erziehung oder wie man das nennen mag "genossen" hat.

Sowas braucht Zeit. Viel, viel Zeit. Und Geduld! Gib Dir und dem Hund die Zeit. Erwarte nicht zu viel auf einmal. Damit machst Du euch beide unglücklich.

Wieso kann ich nicht einfach cool bleiben und Vertrauen haben, dass sich alles noch fügen wird?

Das wird kommen. Ganz bestimmt!

Ich habe den totalen Durchhänger - dabei war die letzte Woche z.B. total super.

Was habe ich mal gelesen? "Du bekommst nicht den Hund, den Du willst, sondern den den Du brauchst."

Also muss ich Geduld und Selbstsicherheit/Vertrauen lernen. Ich komme mir gerade vor, als hab ich da ne riesige Lebensaufgabe vor mir.

Jeder Hund ist eine Lebensaufgabe. Und das ist auch gut so. Nutze sie für Dich!

So jetzt aber genug gejammert!

Wünsche Allen einen schönen Freitag und freue mich heute abend auf meine Hundetrainingsstunde - vielleicht gar nicht so schlecht diese am absoluten Tiefpunkt durchzuführen ;-)

Dir auch ein super Wochenende. Lass mal die Seele baumelen. Zusammen mit Deinem Hund!

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Oh vielen Dank! Das werden wir tun.

Zum einen bin ich auch gespannt auf die Trainingsstunde heute abend.

Und am Sonntag fahren wir an den Hundestrand. Da sind wir alle glücklich :-)

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Du, ich vermute, 99% von Hundehaltern haben diese Gedanken. Kopf hoch, ihr habt bisher so eine kurze Zeit gehabt. Ihr schafft das, fühl dich mal gedrückt!

99% - das nehme ich mal so an! Und da gehts mir gleich etwas besser! :party:

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Ihr packt das. Du hast doch schon was erreicht! Genieß die stressfreien Tage und sortier dich, dann kannst du wieder mit Abstand und neuer Kraft dran gehen!

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Ich kann Dir von mir berichten: ich bin mit meiner Hundeerziehung auch nicht perfekt und meine Hunde (Dackel) sind manchmal durch ihren eigensinnigen Charakter eine richtige Herausforderung.

An manchen Tagen habe auch ich das Gefühl - es wächst einem über den Kopf. Schuld sind aber nicht die Hunde, sondern der Alltag der alles von einem fordert und der uns dann glauben lässt, dass man an kleineren Problemen zerbricht.

Es ist alles gut so, wie es ist.

Glaube ja nicht, dass hier im Forum nur perfekte Hundemenschen schreiben. Scheint vielleicht so! Wer es nicht zu gibt, hat wahrscheinlich die meisten Sorgen!

Du schaffst das! Glaube einfach an Dich und Deinen Hund!

Gruß Christa

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