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Hundeforum Der Hund
Morgi

Chinese Crested (Chinesischer Schopfhund)

Empfohlene Beiträge

Charakter:

Chinese Crested Dogs sind kleine, elegante und sehr verschmuste Hunde. Dabei intelligent und absolut treu. Oft werden sie als kleine, lustige Gesellen bezeichnet. Sie sind aufgrund ihrer Verspieltheit und Freundlichkeit ideale Hunde für Familien mit Kindern und lassen sich gut in Etagenwohnungen halten.

Das Fehlen von Fell macht es Tierhaar-Allergikern möglich, mit einem Chinese Crested zusammenzuleben. Auch wenn man nur allergisch auf Haare in Kleidung, Möbeln und Teppichen reagiert, ist dies ein angenehmer Umstand.

Die Intelligenz dieser Hunde liegt weit über dem Durchschnitt, wobei ihre Fähigkeit, Liebe zu geben, unendlich ist. Es sind extrovertierte Tiere im wahrsten Sinne des Wortes.

Es ist eine Fehleinschätzung, dass diese Hunde sehr zerbrechlich sind und zu Krankheiten neigen, im Gegenteil, sie sind hart im Nehmen, selten krank und immer sehr gut gelaunt. Ihre Haut ist widerstandsfähig und auch bei Minusgraden benötigen sie keine spezielle Kleidung.

Die Geschichte des Chinese Crested (CC) reicht weit zurück. Es wird angenommen, dass haarlose Hunde seit 2000 v. Chr. existieren. Durch die Deutung archäologischer Fundstücke, wie Vasen, Statuen, Gravuren, Bildern und Wandmalereien haben Historiker nachgewiesen, dass es haarlose Hunde in Afrika, der Türkei, Portugal, Indien, Mexico, Zentral- und Südamerika, China und den Philipinen zu dieser Zeit gegeben hat. Man geht davon aus, dass der Chinese Crested, wie wir ihn heute kennen, von den haarlosen Hunden Afrikas abstammt.

Aus den haarlosen Jagdhunden Afrikas wurde während der Han-Dynastie (202 v. Chr. bis 220 n. Chr.) ein kleinerer, dem chinesischen Schönheitsideal entsprechender, Kleinhund (Toy) gezüchtet.

Eine voraztekische Kultur verehrte die haarlosen Hunde als Repräsentanten perfekter und selbstloser Liebe. (Heutige Halter dieser Hunderassen können diese Verehrung durchaus nachvollziehen) Die Hunde dieser Zeit wurden mit ihren Herren, als Teil der Grabbeigaben, begraben. Die späteren Azteken erhoben die haarlosen Hunde zu geistigen Sinnbildern und aßen diese zu speziellen, spirituellen Anlässen.

Statuen und Bilder haarloser Hunde wurden in den Pyramiden der ägyptischen Pharaone gefunden. Die Menschen dieser Zeit sagten diesen Hunden mystische Kraft nach. Sie wurden von allen verehrt, aber nur von der Elite besessen.

Im 13. und 14. Jahrhundert entdeckten die spanischen Eroberer haarlose Hunde in Mexico, Süd- und Zentralamerika. Die Seefahrer nahmen diese Hunde mit zurück nach Spanien und verkauften sie dort an wohlhabene Adlige.

Der Vatikan besitzt einige Bilder von Straßenszenen die haarlose Hunde während des römischen Reiches zeigen.

Es gibt keine genauen Aufzeichnungen über die Existenz des Chinese Crested, bevor zwischen 1700 und 1800 französische, britische und portugiesische Entdecker von dieser Rasse berichteten, die sie in Asien antrafen.

Zwischen 1850 und 1860 sammelte der bekannte Hundenarr und Ausstellungsrichter Mr. W. K. Taunton seltene Hunderassen auf seinen Weltreisen. Seine Zucht von Chinese Crested Dogs brachte den ersten Ausstellungshund mit dem Namen Chinese Emperor hervor. Die Richter seiner Zeit waren von diesen Hunden nicht so begeistert, wie ihr Züchter und lehnten eine Bewertung ab. Die Hunde wurden als Kuriosität angesehen und in Londons Zoologischem Garten ausgestellt. Mr. Taunton ist auch für den ersten Import eines Afghan Hound mit Namen Motee nach England verantwortlich. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass der Chinese Crested mit dem Afghan Hound eng verwandt ist, da Körperstruktur und Temperament sehr ähnlich sind.

Seit 1965 die Zucht der Chinese Crested Dogs in England anerkannt wurde, stieg die Zahl der Züchter kontinuierlich. Die vorsichtige Zucht und das Wissen um die Genetik der Haarlosen brachte diese gesunden, lieben und intelligenten Hunde hervor, die wir heute als Chinese Crested Dogs so lieben.

Eigene Erfahrung:

Es gibt nur 2 Wahre Meinungen über diesen Hund, entweder man hasst ihn (ihh fast nackisch :o )

Oder man liebt ihn.

Ich habe selten einen Hund gesehen, der so verspielt und Kasparhaft ist wie mein Dusty. Er ist so wahnsinnig treu und vorallem, es kann kommen wer will ,wenn er liebt, dann wirklich abgöttisch.

Im Winter bei unseren Temperaturen teils (dieser Winter war ja keiner) gehe ich mit ihm normal nicht so lange Strecken, da er zwar trotz des spärlichen Fells nicht wirklich empfindlich ist, aber trotzdem grad bei Nässe und Kälte ja doch die Gefahr besteht das man sich die Nieren unterkühlt. Solange er in Bewegung ist, könnte man auch ruhig lange Strecken gehen, aber ich bin auch ein Frostködel ;).

Für extrem heisse Sommertage haben wir ein leichtes Netztshirt, ich hab immer Angst das er sich einen Sonnenbrand zuzieht, legt er sich doch jedesmal direkt in die Sonne und bleibt da noch Stundenlang drin liegen. Angeblich soll da nichts passieren, aber jeder der mal einen Sonnenbrand hatte so richtig, möchte das anderen nicht zumuten.

Mein Dusty (Golden Dust von Shinbashi) ist eher von der hellen Sorte, er hat sehr helle Haut und helle Haare. Auch ist er mehr einer der haarigen Sorte, so besitzt er auf dem Rücken etwas mehr Fell, was aber kränklich aussieht, wenn man es wachsen lassen würde. Durch das fehlende Unterfell und des wirklich unregelmäßigen spärlichen Wuchses kann man ja im Grunde bis auf die Haut durchschauen.

Irgendwie erinnern diese Hunde, gerade die etwas pigmentierteren dieser Rasse einen an Fraggles (falls jemand noch die Sendung aus dem TV kennt).

Ich liebe diesen knutschigen, verschmusten Clown und wenn mich jemand fragen würde, ich würde mir immer wieder einen holen.

Hier kann man sich mal so einige Fraggles anschauen.

Ich hoffe ich konnte ein wenig meiner Faszination für grade diese sehr ungewöhnliche Rasse rüberbringen.

Liebe Grüße Morgi und Dusty

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hier ein powder puff

unrasierte schnute

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Hallo Morgi,

danke für Deinen Beitrag. Habe mir die Hunde angeschaut auf Deinem Link.

Am besten gefällt mir dann doch der Powder puff. Die Bezeichnung klingt allerdings seltsam.

Cony

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Sorry... hab mich vertan

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Huhu - hat hier jemand so einen Hund?

Ich finde die so ein bisschen wie Afghanen in klein - also die mit den langen Haaren.

Wenn ich nicht schon 2 Hund hätte , dann würde ich mir so einen holen :)

Die habe ich mal im Urlaub kennen gelernt!

Find ich total süss!!

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Ich find die soooo süß (zumindest die meisten). Ich denke aber das ist sehr aufwendig im Sommer. Wie ist das denn, muss man die eincremen?

Holen würde ich mir so einen Hund hier aber nicht. Dafür sind wir zulange draußen und ich denke als Hofhund macht sich sowas nicht. Da ist Nelly schon grenzwertig *lach*.

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Ich kann jetzt nur von eigener Erfahrung berichten:

wir haben unsere "Oma" aus dem Tierschutz - viel "Licht" hatte die wohl nicht gesehen, war nämlich damals (November) sehr hellhäutig. Für die Gassirunden bekam sie (bei unter ca 10°C) immer einen Pulli an, das war ausreichend. Auch bei Frost und im Schnee OK, solange der Hund in Bewegung bleibt. Bei einem "Schwätzchen" mit anderen HH ( = relativer Stillstand für den Hund) merkt man dann schon, wenn´s dem Tier zu kalt wird. Bringt sich dann aber beim weitergehen durch etwas rasantere Gangart schnell wieder auf Temperatur. Lustig anzusehen war dann schon nach kurzer Zeit, daß die unbedeckten Hautpartien auch schon bei diesem Wetter rasch dunkel wurden (der Rest blieb hell). Krank wurde sie nur einmal: war kalt und windig und wir sind in einen Platzregen geraten - leider Regenmäntelchen zuhause vergessen -> Erkältung.

Inzwischen ist Madam "durchgebräunt" - antrazit, der Bauch ist noch etwas heller... Eingecremt wird nix - so lange ich keinen Sonnenbrand bekomme, bekommt die kleine noch lange kein Problem. Andererseits gehe ich mit ihr nicht in der prallen Mittagshitze raus, da sie sich bei direkter Sonneneinstrahlung doch sehr aufheizt. Deswegen muß ich auch immer aufpassen, daß sie es beim Sonnenbad im Hof nicht übertreibt.

Was mir bei "Rassebeschreibung" immer wieder auffällt: es wird der Eindruck erweckt, es würde sich um eine uralte Rasse handeln und dementsprechend groß, alt und gesund wäre der Genpool der Hunde, die man erwerben kann. Das ist aber nicht der Fall: alle Hunde dieser Rasse, die man "im Westen" von Züchtern und Vermehrern bekommt, stammen von einer relativ kleinen Gruppe. Dementsprechend gibt auch hier "rassetypische" Erkrankungen. Im Auge behalten sollte man:

Kniegelenke hinten

Herz

Bronchien / Luftröhre

...

Gruß,

Andreas

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das is meine Powder Puff Hündin

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Bitte Bilder ohne URL einstellen, damit sie nicht anklickbar sind. Danke!

Dein Moderatorenteam

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Klasse!!!

Wie gross und schwer ist sie?

Hast Du mehr Bilder ?

Auch als sie noch klein war?

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Hi,

falls hier mal jemand mitliest, der auf der Suche nach einem solchen Hund ist, kann ja vielleicht hier schauen. Im Tierheim Aschaffenburg wartet ein Chinesischer Schopfhund auf passende Menschen :)

Viele Grüße,

Marty

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