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Hundeforum Der Hund
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Positive Verstärkung- eine Notwendigkeit in der Hundeerziehung?

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Die Frau hat nicht ganz unrecht mit dem satz*arbeiten sie umsonst?*Denn es ist ja so das Der Hund ein großer Ergoist ist.Das heißt ihm gehts nur ums fressen zum überleben.Kein anderer Grund hält ihn bei seinem Besitzer.Der Wunsch das der Hund bei mir bleibt weil er mich liebt wäre zu menschlich gedacht.Denn ein Hund kennt das Wort Liebe nicht.Er bleibt bei mir weil er ohne mich nicht überleben würde,ohne meine Hand die ihn täglich füttert würde er zugrunde gehen.Also tut der Hund alles für's Fressen und das sollte man meiner Meihnung nach auch zum trainieren ausnutzen.Der Hund kapiert sehr wohl, wenn er was toll gemacht hat gibt es was feines.Nette Worte sind für den Hund nichts sonderliches wertvolles,den wörter kann man nicht fressen.

Das glaube ich nicht. Sonst müsste Alma ja der Frau hinterherrennen, die sie immer mit den feinsten Leckerchen beglückt. wenn wir sie unterwegs treffen.

Und auf nette Worte reagiert Alma wiederum viel mehr als auf Leckerlis. Sie saugt alles an Liebe und Zuwendung auf, was sie bekommen kann. Ist wirklich wahr, du müsstest mal mit uns spazierengehen!

Nein, also es mag sein, dass es Hunde gibt, die nur auf Futter ansprechen und Herrchen/Frauchen ihnen sonst herzlich egal sind. Aber das trifft nicht auf alle Hunde und auch nicht auf "den Hund an sich" zu.

Und egoistischer als Menschen sind sie auch nicht.

(P.S.: Hast du vielleicht einen Labbi? ;) )

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Chaos würde z.B. auch ohne mich gut überleben.

Wenn er wollte, dann könnte er auf nimmer Wiedersehen durchstarten und sich von nun an von Mäusen, Häschen und anderem Getier ernähren.

Als Mix aus zwei sehr eigenständig gezüchteten Rassen, hat er es nicht so mit Bindung und Orientierung am Menschen.

Dass er trotzdem immernoch bei mir ist zeigt mir aber, dass da noch etwas anderes sein muss außer Futtergier ;)

Edit: Hoch soziale Tiere als reine Futterverwerter zu betrachten, finde ich auch immer wieder höchst fragwürdig und respektlos.

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Mia, das hat doch irgendwie was von falsch verstandener anti authoritaerer Erziehung, oder? Bloss nichts korrigieren, alles nur irgendwie erklären, man darf ja schliesslich nichts einfach so erwarten...

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Joycie: vergisst du dabei nicht das zum überleben noch etwas mehr gehört? Zum Beispiel ist der Hund ein rudeltier, was dazu führen könnte das er sich einfach im rudel deutlich wohler fühlt. Immerhin sind seine Menschen das einzige rudel das er kennt ;)

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Das ist doch richtig verstandene antiauthoritäre Erziehung, oder? Die Frage ist nur, ob das der richtige Weg ist.

Aber es stimmt, gewisse Ähnlichkeiten kann man da erkennen. :D

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Wenn ich Futter dafür benutze die soziale Komponente Nähe, Streicheleinheit, stimmliches Lob zu untermauern kann ich später das Futter weglassen weil die soziale Komponente eine übergeordnete Rolle im sozialen Leben des Hundes spielt.

Den Klicker dagegen muss ich immer wieder aufladen.

Darum funktioniert das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund auch ohne ständige Futterbelohnung. Wer über diesen Punkt in wichtigen Lebenssituationen mit seinem Hund nicht hinaus kommt hat irgendwo einen Fehler im System oder seiner Einstellung zum Hund.

Damit ist jetzt nicht die tägliche Fütterung gemeint.

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Naja, ich denke auch bei der Kindererziehung gibt es Momente in denen die kids mir einfach glauben müssen das ich recht habe ohne das ich lang und breit erkläre, wieso. Das soll dort zwar nicht der allgemeine standard bzw die Antwort fuer alles sein, aber es muss möglich sein. Und ich hatte glaube ich auch schon erwähnt das ich meiner acht jährigen Tochter kein Eis mehr geben würde dafür das sie es schafft alleine auf Toilette zu gehen :)

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Interessant ist auch, dass die Frau wirklich alle meine Antworten auf ihre Fragen und meine Gegenargumente als "böse" gewertet hat- sofort und ohne nachzudenken.

Die menschliche Körpersprache sei schließlich so schlecht, dass der Hund uns gar nicht verstehen kann, weshalb wir automatisch immer Meideverhalten erzeugen und der Hund in ständiger Angst um Konsequenzen lebt.

Damit würde man ja nicht an der Ursache arbeiten.

Fand ich dann irgendwie witzig, weil wenn man den Faden weiterspinnt, dann müsste man sich ja auch fragen, wo das Leinepöbeln denn überhaupt herkommt und ob es nicht eventuell doch am Menschen liegen kann.

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Hat irgendwie was von vermenschlichung.

Tut mir leid.

Aber meine Hunde sind nicht in Lohn und Brot. Die habe ich zum Spass und weil ich Verantwortung für sie übernommen habe komme ich selbstredend für ihren Unterhalt auf.

Sehe ich nicht anders ;) Nur, wenn die gute Dame so argumentiert wäre das mein Gegenargument. Insgesamt ist es schwachsinnig menschliche Arbeitsverhältnisse mit hündischem Verhalten und der Erziehung zu vergleichen. 1-Euro-Jobber-Hunde sind mir noch nicht untergekommen. Wobei der Sennen-Mix dann wohl ein überbezahlter Manager oder ähnliches wäre ;)

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Sie sprach von gezielter Gegenkonditionierung.

Mal abgesehen davon, dass die Frau dir etwas skuril rüberkam, halte ich das, richtig gemacht, nicht für die schlechteste Art, die zugrunde liegende Motivation des Hundes zu beeinflussen, zu verändern.

Es ist nicht jeder Mensch fähig, einen Hund nur durch "Führung" zu einem ausgeglichenen Wesen zu machen. Ich behaupte sogar, die wenigsten HH.

Es ist auch nicht jeder Hund gleich zugänglich für menschliche Führung.

Die Motivation und damit das gezeigte Verhalten über die Schiene der Emotionen zu beeinflussen, indem ich durch Gegenkonditionierung etwas Negatives in etwas Positives verwandele, ist keine neumodische und auch keine schlechte Sache. Und da unsere Hunde doch in dieser Hinsicht recht einfach gestrickt sind, ist halt Futter einer der wirkungsvollsten Primärverstärker.

Ich frage mich oft, was an Futterbelohnung in den Augen vieler so verwerflich ist. .

Aber das Thema gab es ja schon, Futter oder Führung oder so ähnlich. Ich finde beides schließt sich nicht aus.

Mit meiner wäre ich heute nicht da wo wir sind, wenn ich ihr nicht zu den richtigen Anlässen nen Keks in die Schnute geschoben hätte, da bin ich mir sicher.

LG

Antonia

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