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Lara03

Welche Lernmethode mit welchem Erfolg?

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Aufgrund eines anderen Threads möchte ich hier mal eine Umfrage erstellen, auf welche Weise ihr euren Hund erzogen habt und mit welchem Ergebnis. Ich hoffe auf rege Beteiligung ;)

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Ich habe mit allen oben aufgezählten Methoden Erfahrung.

Kurz zusammengefasst:

1.Belohnung mit Futter; Debakel - Hund frisst in Stesssituationen eh nichts

nur ganz nett zum Aufbau von Kommandos

2. Belohnung mit Spielzeug; nutzlos - interessiert Hund nicht die Bohne

3. Clicker; Fiasko - fährt Hund viel zu hoch

- eingesetzt sowohl als Dauerclick, um pos. Emotionen zu bewirken - Katastrophe; Hund überdreht total, Wirkung verfehlt

-als Click nach der problematischen Situation; bestärkt nur die emotionale Aversion - etabliert Fehlverhalten weiter und überdreht

-zum Aufbau von Kommandos; viel zu starker Verstärker, Hund überdreht auch hier

- 1-4 wurden stets unter Traineranleitung erlernt und eingesetzt.

4. Arbeit bzw. Führung über Körpersprache mit ggf. verbalem "Lob" (wohlwollendes hmmm) oder Abstreichen - super!

Der Weg für meinen Hund und mich.

Allerdings: Wenn Mensch durch extreme Stressoren belastet ist, spiegelt es der Hund sofort (ansonsten allerdings auch ;) )

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Sehr Interessantes Thema

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Ich hätte mehr anklicken können.

Aufbauen tu ich mit Futter und clickern. Dann klappt es aber auch ohne alles nur mit Worten.

Ich finde jede gewaltfrei Methode super, ganz egal wie man es angeht.

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Hmm, was heisst manchmal, würde dort stehen meist, wüsste ich, was ich nehmen würde, aber manchmal heisst bei 5 x "hier" kommt der Hund maximal 2 mal.

Meinen ersten Hund habe ich ohne Leckerli und Spieli erzogen und sie folgte ab den Alter von ca. 2,5 Jahren sehr gut.

Meine jetzige Hündin habe/erziehe ich mit Leckerli und sie folgt meistens, allerdings gibt es durchaus Situationen, wo sie auf Durchzug stellt, liegt aber auch am Alter, sie ist 1,5!

Der Grund, warum ich bei Krümel mit Leckerli gearbeitet habe, war schlichtweg die Hundeschule, sonst wäre ich wahrscheinlich nicht al auf die Idee gekommen. Jetzt ist es so, dass es nur noch für hier oder komm ein Leckerli gibt, sonst nicht mehr.

Einzige Ausnahme ist beim Clickertraining, da gibts beim Aufbau neuer Tricks, oder auch bei alten korrekt ausgeführten, ein Leckerli, bzw. gibts da einfach ihr Trockenfutter, denn da braucht man ja etwas mehr pro Übungseinheit.

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Ich kann da leider nichts auswählen, weils bei uns die gesunde Mischung macht.

Ich denke vieles ist Abhängig vom Hund. Ich kenne einige die ausschließlich über Futter erzogen wurden, und das sind prima Hunde.

Aber ich kenne deutlich mehr bei denen das scheinbar fehlschlug.

Bei einem jungen BC wurde Leinenführigkeit geklickert. Das sah dann etwa so aus:

Hund: "Zappel, hibbel, zerr"

Frauchen: "Hastet hinterher"

Hund: "Schnüffelt kurz, Leine wird locker"

Frauchen: "*Klick*, feeeeeeeiiiiiiiiiiin, schiebt Hund nen Keks in die Schnute"

Hund: "Wat will die? Zerr, hibbel, zappel"

Luna wurde (mit Hilfe von Büchern :redface ) ausschließlich mit positiver Bestärkung erzogen.

Sie hört schon gut, ja.

Rückruf klappt und bis auf ein paar Mini-Baustellchen ist alles super.

Aber.... wenn man ein bissl Futter in der Hand hält, "funktioniert" sie perfekt. 1A Gehorsam und Aufmerksamkeit (auf die Hand die das Futter hält).

Bei Neo nutze ich Futter gezielter und viel Sparsamer. Und er führt Kommandos freudig aus, ohne sich auf die Futterbelohnung zu fixieren.

Futter ist was tolles. Zum Tricksen, für Suchspiele etc.

Um etwas gemeinsam zu machen.

Von ständigem Keksgeschiebe halte ich gar nichts.

Hier im Ort gibt es eine Hündin mit großen Problemen mit Artgenossen. Die Halterin versorgt die pöbelnde Schäfermixdame mit Leckerlie en masse.

Sie pöbelt seit Jahren, und wird seit Jahren währenddessen gefüttert.

Da stellt sich mir immer die Frage, ob man das noch als "gewaltfrei" bezeichnen kann, denn es grenzt für mich schon an seelische Grausamkeit.

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Was ist denn ohne Hilfsmittel? Mit Stimme, Körpersprache und persönlicher Präsenz ist

das dann ohne Hilfsmittel? Stimmt so ja nicht.

Bei mir eine Mischung je nach Hund. Bei Sandro viel über Leckerli, hört sehr

gut. Bei Bungee ohne Leckerli hört auch inzwischen recht gut mit Tendenz zu

besser.

Clickern (mti Leckerli konditioniert) für Tricks bei beiden.

Was kreuze ich jetzt an?

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Ich finde hier fehlt grds. die Unterscheidung zwischen Erziehung und Ausbildung, denn davon hängt das jeweilige Vorgehen ab.

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Hmm

Bei mir trifft irgentwie keins so ganz zu.

Ich belohne mit Futter und mit verbalem Lob und auch mit Spielzeug.

Macht er z.b. Sitz sage ich einfach feiin.

Dasselbe bei vielen anderen Dingen.

Macht er etwas super wie z.b. er sieht eine Katze und ich rufe ihn ab, kriegt er mal ein Leckerli.

Bauen wir etwas neues auf, arbeite ich schon auch mehr mit Leckerli, aber eben auch mit Stimme oder streicheln.

Spielzeug gebe ich vor allem wenn wir z.b. üben das ich den Ball werfe und er darf erst hinterher, wenn ich es sage. Dann ist ja das Spielzeug die Belohnung.

Lindo gehorcht eigentlich sehr gut. Ich kann ihn überall frei laufen lassen, ausser natürlich Strasse und Gebiete wo Leinenzwang ist.

Für Tricks wie High Five usw kriegt er aber leckerli ;)

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Ohne Hilfsmittel, klappt super. :so

Allerdings "schummle" ich auch immer ein wenig, ich habe nie Welpen genommen. Ganz ehrlich habe ich auf die Arbeit zum stubenrein-machen keine Lust. Nepomuk war 5 Jahre, als ich ihn aus dem Tierheim holte und Bobby 18 Monate, als wir ihn vom Tierschutz übernahmen. Beide hatten einen guten Grundgehorsam und brauchten nur noch den Feinschliff. :D

Leo ist neu, auch über den Tierschutz und auch bei ihm klappt es bisher echt gut.

Wobei "ohne Hilfsmittel" eigentlich nicht ganz richtig ist. Oder gilt Körpersprache nicht als Hilfsmittel? :???

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