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Hundeforum Der Hund
Charles1999

Älterer, abbauender Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo Hundeliebhaber, :winken:

ich fühle mich ziemlich hin und hergerissen und eigentlich schon das ganze Jahr.

Es gibt um den Abschied von meinem 12-jährigen Cocker.

Seine Lebensqualität sinkt stets, besser kann nichts mehr werden.

Seit 2 Jahren blind, Prilactone-Entwässerung und Fortekor 100/ Nelio (Herztabletten, auch zur Beruhigung).

Schatten auf der Lunge im Röntgenbild, Leber war eineinhalbfach vergrößert.

Wasser in der Lunge....... es wäre zuviel,jetzt alles aufzulisten.

Nun mag er nicht mal mehr laufen, nur noch 100 Meter.

Sein Leibesumfang ist viel zu groß, irgendwie kommt er mir schon lange aufgedunsen vor,

wobei er sonst knochiger erscheint als früher,besonders beim Tasten wird es deutlich.

War es für Euch auch so schwer, den richtigen Moment zu finden?

Er ist auch mindestens vierteljährlich beim Tierarzt,

also schon unter Kontrolle, "wenn Sie das wollen" ist der Spruch, oder "da muss ich erst mal schauen, ob er noch Lebensqualität hat."

Was bedeutet Lebensqualität??

Leben lassen bis das Wasser ihm ganz das Herz abdrückt?

Liebe Grüsse,

Babs :???

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Oh je, Babs, das tut mir leid, zu lesen!

Ich kann mir gut vorstelle,in welchem Zwiespalt Du Dich momentan befindest und Du bist auch nicht allein mit diesen Gefühlen.

Alleine hier im Forum taucht die Frage nach dem "richtigen" Zeitpunkt alle paar Wochen wieder auf.

Die "Hilfe", die man dann aus der Ferne geben kann, ist leider nicht sehr gross.

"Nur" die Aufzählung verschiedener Erkrankungen oder Beschwerden sagen ja auch noch nicht unbedingt etwas über den Lebenswillen des jeweiligen Hundes aus

Du siehst ihn tagtäglich und nur Du kannst auch erkennen, ob er noch ein bisschen bleiben oder gehen will.

Für mich ist immer ein Kriterium, ob mein Hund noch für unser Leben Interesse zeigt, abgesehen davon natürlich, dass ich ihn weder unstillbare Schmerzen leiden lassen würde, noch Atemnot (das ist meiner Meinung nach ein Grund, schnell zu handeln)!

Bestimmt werden Dir noch andere antworten, das ist ein Thema, was alle Hundehalter immer wieder beschäftigt!

Alles Gute!

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Das mit dem "richtigen" Zeitpunkt ist wirklich schwer zu beantworten.

Unser Pudelchen wurde ja Anfang des Jahres vergiftet. Erst dachten wir - alles gut gegangen, aber die Folgeerscheinungen kamen dann doch noch: Abgesehen von extrem hohen Leberwerten war das stumpfes Fell, aufgetriebener Bauchraum, kaum Kondition mehr, Wasser nicht halten können, etc. etc.

Als Dasty dann das 3. Mal kollabiert ist, haben wir ihn erlöst. Allerdings war mir vorher schon klar, daß wir Abschied nehmen müssen.

Allerdings war Lebensfreude da - spieln und sowas ging immer noch, wenn auch nur relativ kurz.

Insofern - aus der Ferne betrachtet - würde ich fast dazu tendieren, deinen Hund gehen zu lassen. So wie ich das verstehe, kann dein Hund im Prinzip wirklich qualvoll ersticken, und das hat kein Tier verdient.

In jedem Fall wünsche ich dir viel Kraft und Mut in der nächten Zeit.

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Das ist wirklich eine schwierige Situation....

Der Hund einer Freundin ist mit 13 Jahren einfach nach einem Spaziergang eingeschlafen und er war eigentlich noch topfit. Was ich damit sagen will: Ich glaube, nicht jedes Tier hat diese Kraft loszulassen. "Jetzt ist es schön, jetzt kann ich gehen..."

Ich betrachte sowas immer aus spiritueller Sicht, schlagt bitte nicht auf mich ein...

Aber vielleicht kann dein Cockerchen einfach noch nicht loslassen? Hilf ihm doch dabei. Rede einfach mit ihm, innerlich, laut, wie du magst. Sag ihm, dass ihr ihn liebt und sehr dankbar für die Zeit mit ihm seid. Aber dass er wenn er gehen mag, er keine Angst haben braucht - es ist "nur" ein Körper...Ihr seid bei ihm und auch ihr lasst ihn "los". Vielleicht verändert sich was nach so einem Gespräch...

Und vielleicht kannst du mit meinem "Tipp" auch so gar nichts anfangen, aber ich meine es aus tiefstem Herzen.

LG Anni

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Oh das tut mir sehr leid für Dich, und ich kann gut nachempfinden wie Du Dich gerade fühlst. :(

Unsere Dackeldame hatte auch Wasser in der Lunge, und wir haben sie erlöst, denn sonst wäre sie kläglich erstickt, und das wollten wir ihr ersparen. :(

Glaube mir ich weiss wie schwer das ist....wie wahrscheinlich jeder hier...., aber für Deinen süssen wäre es sicher besser..........wenn er erlöst würde :(

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, egal wie Du Dich entscheidest, Du wirst sie brauchen......und fühle Dich mal feste gedrückt und getröstet...... :knuddel :knuddel

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Hallo erstmal,

die Sache mit dem Zeitpunkt das ist ein Riesen Thema ...........

Ich selbst habe die Entscheidung für meine Hündin letztes Jahr treffen müssen sie war erst 11,5 Jahre alt..........aber es war besser für sie .....

Wann weiß man ob es richtig ist , das ist auch so eine Frage , die DU dir nur selbst beantworten kannst.

Du kennst deinen Hund und siehst jede Veränderung mach ihm die Zeit so angenehm wie möglich und achte auf sein Verhalten.

Ich denke Du wirst sehen und merken wenn es nicht mehr geht und er auch nicht mehr will.....................

Ich wünsche Euch noch eine schöne gemeinsame Zeit und Viel Kraft und Mut zum Loslassen.............

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ach Mensch so ein schlimme Sache kann man leider nur selbst entscheiden und ich weiß es ist soooo schwer!!!!!!!

ich weiß auch wie du dich fühlst und keiner kann einen diese Entscheidung abnehmen .

Must jetzt stark sein und ich wünsche dir gaaanz viel Kraft dafür!!!

Liebe Grüße von Petra

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