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Hundeforum Der Hund
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Tierarzt ist entsetzt und ich bin verunsichert

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aber wenn soviele TÄ abraten....also ernsthaft...kommt man dann nicht auf die Idee, dass die vlt Recht haben könnten? Vertraut man dann wirklich lieber auf irgendwelche Laien in Foren?

"Laien" hier im Forum sind teilweise wesentlich besser über Futter im allgemeinen, Fütterung in verschiedenen Alterstufen, Fütterung bei verschiedenen Anforderungen und Krankheiten informiert als Tierärzte.

Das liegt u. a. daran, dass es TierÄRZTE sind, und keine Ernährungsberater.

Sicher gibt es Tierärzte, die auch eine kompentente Futterberatung durchführen können.

Aber es gibt eben auch viele, die mit einem/zweien Futtermittelhersteller Verträge haben... und dann ist ja klar, was die raten... bestimmt kein Barf.

So dieser Herdentrieb ist mir fremd... "wenn so viele Tierärzte abraten...".

Es rauchen auch viele Menschen und trinken viel Alkohol und viele nehmen Drogen...

Nur weil viele etwas tun, MUSS es weder richtig noch gut sein.

Auch ein Abitur und abgeschlossenes Studium qualifiziert nicht wirklich fürs wahre Leben und eine fundierte objektive Meinung.

Mein Tierarzt hat auch sehr deutlich auf die Notwendigkeit von vierteljährlicher Entwurmung, regelmäßiger Borreliose-Impfung usw. hingewiesen.

Würd ich an seiner Stelle auch - ist gut für seinen Kontostand. ;)

Schulmedizin ist gut - aber nicht der Weisheit letzter Schluß.

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@junkersfrau

natürlich nicht, es geht ja nicht um herdentrieb, sondern darum auf ausgebildete Spezialisten zu hören (die, soweit ich weiß auch Ernährungslehre haben) Vielleicht irren auch die tausend User in den Foren. Besonders in letzter Zeit ist mir aufgefallen, wie das gehyped wird, das BARFen

Versteht mich nicht falsch, ich weiß überhaupt nicht wer hier Recht hat und wer nicht, aber ich finde das Verhalten der User, nämlich sofort auf den Tierarzt einzuhauen irgendwie merkwürdig

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Grundsätzlich gebe ich Dir da Recht :)

Aber Tierernährung wird nicht allzu "gründlich" gelehrt, und das, was zumindest in Hannover zu meiner Zeit gelehrt wurde, bezog sich mehr auf Rinder- und Schweinefütterung. Zu Perden, Hunden und Katzen wurde im Prinzip nur gesagt: Auch die sollten gefüttert werden..... :)

Wenn man sich dafür interessiert, muß man sich selber da reinhängen und Lektüre wälzen. Nur können 5 verschiedene Lektüren (von Prof. Dr. Dr.....sowieso und wasweißich) total voneinander abweichen und jeder der Herren Professoren kann seine Ansicht auch gut begründen und anhand von Versuchen und Studien belegen (Wie war das: Traue nie einer Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast ;) )

In Foren wird auch über Füttereung die größte Scheiße verbreitet! Aber man darf ebend Ansichten anderer nicht einfach nur konsumieren, sondern den eigenen Grips bemühen. Die Dinge in Betracht ziehen, die rational erscheinen (und nicht jedem Glauben schenken der sagt BARF ist TOLL, weil so haben schon die Wölfe glücklich und zufrieden gelebt!)

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Die Kloppebezieht der Tierarzt von Diana aber hauptsächlich, weil er sich in seiner Art mit dem Hund und der Halterin umzugehen extrem daneben benommen hat.

Ok, auch ein Tierarzt ist ein Mensch und nicht immer gut drauf, aber er ist auch Dienstleister - da erwarte ich eben auch gute Leistung für mein gutes Geld.

Das was der Tierarzt von Diana mit der Hündin gezeigt hat, war unter aller Kanone... der Hund hatte so viel Angst, dass er seine Schließmuskel nicht mehr kontrollieren konnte.

DAFÜR wird er Tierarzt hier verkloppt.

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@ sourcire

Ich habe Dr. Udo Gansloßer gehört zu dem Thema.

Seine Aussage dazu: Die Ernährung unserer Hunde ob Trockenfutter-, Nassfutter oder Barfen ist eine Idealogie des einzelnen Hundehalters.

Die Gefahr beim Barfen ist allerdings das man dem Hund gerade wenn man z.B. Diät füttert lebenswichtige Spurenelemente in unzureichender Menge zuführt.

Dann kommen wieder Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel die aber dan auch wiederum vom Barfer abgelehnt werden.

Also kann es hier langfristig zu verschlechterten Blutwerten kommen. Leider ist der Prozeß schleichend und wird dann wiederum nur von Außenstehenden schneller erkannt.

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...

Aber Tierernährung wird nicht allzu "gründlich" gelehrt, und das, was zumindest in Hannover zu meiner Zeit gelehrt wurde, bezog sich mehr auf Rinder- und Schweinefütterung. Zu Perden, Hunden und Katzen wurde im Prinzip nur gesagt: Auch die sollten gefüttert werden..... :)

...

)

Danke, Skita, genau SO habe ich das auch gemeint und das entspricht auch dem, was eine bekannte TÄ mir mal erzählte.

Du hast absolut Recht: es wird viel Mist verzapft.

Wie bei allen Themen gibt es immer die, die einfache simple Wahrheiten haben und verbreiten. Die schmeißen dem Hund dann das rohe Kotlett vor die Füße und nennen sich "Barfer".

Diana, damit meine ich nicht dich :kuss: klar, gell?!!!

Und wie immer im Leben ist "selber denken" hin und wieder nicht nur angebracht, sondern ne echt gute Idee.

:D

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die simple Wahrheit?

Bei uns gabs heut pro hund ca. 200 g ungeputzten rohen abgelegenen Pansen, Fischkarkassen mit kopf und Schwanz und etwas Wildfleisch. Dazu je zwei Meßlöfferl Micromineral, abgesetztes Blut vom Wildfleisch und je eine Prise Fit Barf sensitive. Heute morgen nach dem Fahren je einen halben liter Hühnerfettsuppe, dazu das Hühnerfett und 50 bis 80 g Yomis oder Crocks und ein meßlöffel Canigel Premium für die Gelenke.

Wenn ich mir heute meine Hunde beim fressen anschaue, wie sie genüsslich den Pansen zerweichen und zerkauen und die fischkarkassen , wenn ich bedenke daß so "Kleinigkeiten" wie Stressdurchfall und Morgenkotzen restlos vorbei sind, dann nehme ich gern in Kauf daß das ungesund sein soll für meine HUnde. Ich sehe doch täglich was eigentlich richtiges futter für die Hunde ist. Und wenn ich dann daran denke welchen Stress wir alle früher beim Trockenfutter hatten, sowohl die Hunde als auch ich, jede mögliche Marke ausprobiert von billig bis teuer um trotzdem täglich angewiderte Hundegesichter zu sehen dann nehme ich auch in kauf daß bei dieser jetzigen Fütterung meine Hunde möglicherweise ein oder zwei jahre weniger lang leben, dafür jeden Tag glückliche Hunde sind und ein tolles Freßerlebnis haben. Ich bin aber der Meinung daß nichts so schlecht sein kann wie das Fabriksfutter auch wenn man keinen Rechner benützt und keine ausgeklügelten menüpläne vorbereitet, ich nenne mich allerdings auch nicht Barfer denn diese Rechnerei bis aufs i-tüpfelchen hält wohl viele vom rohfüttern ab.

Ich habe mir früher das Trockenfutter auch schön geredet. Aber für mich ist die Rohfütterung die einzig richtige für Hunde. Ich schreibe absichtlich "für mich" denn bekehren will ich keinen. Jeder muß wohl selbst die Erfahrung machen. Meine zwei obermäkler sind oft gar nicht mehr zur Schüssel hingegangen und ich dementsprechend sauer. Heute können sie es gar nicht erwarten bis vor allen die Schüssel steht und sie fressen dürfen. Man merkt ihnen die Vorfreude direkt an. Und mir auch.

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Find ich ja toll das sich hier jetzt eine nette Diskussion einstellt!

Ich kann Junkersfrau nur recht geben, ich verurteile die TÄ nicht wegen der Aussage das Frisch füttern so schlimm ist, ich verurteile sie wegen dem Verhalten gegenüber meiner Fine!

Allerdings hätte sie mich sachlich aufklären können, mit Argumenten die Hand und Fuß haben aber mit Sicherheit nicht mit einem Artikel der sowas von unsachlich ist!

Wie häufig kommen denn Salmonelleninfektionen vor?

Und wie häufig steckt sich dadurch die ganze Familie an?

Das ist für mich unsachlich und absolut unwissenschaftlich!

Ich wollte auch keine Aufklärung über Salmonellen sondern einfach nur einen Bluttest der mir sagt das meine Hündin keine Mangelerscheinungen hat!

Nein, sie wollte Kotproben um Salmonellen festzustellen! :Oo

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Wie häufig kommen denn Salmonelleninfektionen vor?

Bis zu 36% der Hunde in den USA gelten als Salmonellenausscheider. (Quelle: Hand/Thatcher)

Nach einer Infektion, die bei Hunden völlig symptomfrei stattfinden kann, können die Hunde einige Wochen Salmonellen ausscheiden.

Zahlen für Europa kenne ich leider nicht.

Und wie häufig steckt sich dadurch die ganze Familie an?

Keine Ahnung.

Persönlich kenne ich nur einen Fall, wo ein 2-jähriges Kind beinahe an einer Salmonelleninfektion gestorben wäre.

Eindeutig über den Hund der Familie angesteckt.

Und nun kommt's:

Der Hund hat noch nie in seinem Leben ein Stück rohes Fleisch auch nur gesehen.

Die Familie füttert Trockenfutter.

Als Infektionsherd wird ein getrocknetes Schweineohr vermutet.

Ist ein paar Jahre her.

Die Regel heißt also nicht: Kein rohes Fleisch.

Die Regel heißt: War die Hand am Hund darf sie nicht in' Mund...

Zum Benehmen der TÄin insgesamt und ihren Umgang mit Deinem Hund kann ich nichts sagen, was hier nicht schon x-fach gesagt wurde...

Wenn Du magst, erinnere mich so in zwei Wochen mal dran, dass ich was zum Thema: Blutwerte und ihre Eignung zur Überprüfung der Fütterung schreibe.

Vorher komme ich da leider nicht zu.

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Wenn Du magst, erinnere mich so in zwei Wochen mal dran, dass ich was zum Thema: Blutwerte und ihre Eignung zur Überprüfung der Fütterung schreibe.

Vorher komme ich da leider nicht zu.

Bin da sehr gespannt, ob sich Deine Meinung zumindest teilweise mit meiner deckt :D

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