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Hundeforum Der Hund
schwarzemamba

Hundehaltung nur wenn man reich ist oder keinen Job hat?

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Ich denke schon lange über diese Thematik nach, und es ist ja auch oft das Thema.

Sollte man sich nur einen Hund anschaffen wenn man keinen Job hat und ständig Zeit hat ( z.B. Hartz 4 empfängt) oder nur bei jemandem der auf Grund eines Partners gut verdient zu Hause bleiben kann.

Des weiteren, soll man keine Wohnung haben, sondern ein Haus , mit Garten, dieses wird ja gefordert von sehr vielen Hundeliebhabern.

Wenn man bedenkt wie viel Hunde es gibt und auf wie viele Leute so eine Lebensart zutrifft , wird ja wohl schnell klar, dass es bald ganz viele Hunde ohne Herrchen und Frauchen gibt.

Des weiteren koennte man darüber diskutieren , ob man sich mit dem Bezug von Hartz 4 einen Hund leisten kann. Tierarztkosten etc. dann wird von einigen gepriesen, dass es nur teures Futter sein darf....

Ich denke derzeizt skeptisch darüber nach.

Ich ( habe einen Hund und 2 Katzen) wohne in einer Wohnung und bin voll berufstätig,

habe jedoch einen Hundesitter und mein Partner darf unseren Hund eine Woche im Monat mit zur Arbeit nehmen.

Muss ich nun mein Hund abgeben , weil er ab und zu für 2-3 Stundn bis der Sitter kommt alleine ist ? Es waren noch nie mehr als 4 Stunden und dies war eine Ausnahme.

Ich gehe nicht weg am WE ohne meinen Hund, wenn ich wo eingeladen bin , geht sie mit.

Wenn wir ins Kino gehen oder etwas anderes kommt sie zum Hundesitter, was 3 mal im Jahr vorkommt.

Nun werden einige sagen, das sei ja abschieben. und wie kann man sich so einen Hund halten, soll ich sie deshalb abgeben ?

Ich habe alleine in der ersten Woche 1000 Euro für meine Kleine hingeblättert, durch Krankheit, obwohl ich nicht gerad viel verdiene, habe dadurch verzichtet auf alles.

Sagt das nicht genug über einen aus.

Muss man sich immer Vorwürfe von bestimmten Personen anhören ?

Sie ist mein Leben und ich denke es geht ihr super bei mir. Ich widme meine komplette Freizeoit ihr und stecke mein ganzes Geld in den Hundeistter etc. doch ist das genug ?

Bitte mal um Meinungen /Diskussionen gerne von allen , ob arm , ob reich, ob mit Job, ob ohne-

Lieben Gruß und ein Wuff

Raphaela

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Noch kannst Du editieren, mit ein paar Absätzen darin les ich den Beitrag auch :yes:

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getan ;)

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Manchmal finde ich die Auflagen auch von Vereinen ..naja überzogen was ich hart finde ist aber, wenn ein einzelhund 8-10 std. völlig allein warten muss.. oder Hunde die 22 std. am Tag in einem Zwinger sind

Ich hab 2 grosse Hunde , 2 Katzen, Axolotls, ich bin krankheitsbedingt nicht berufstätig lebe in einem Mietshaus ohne Garten.. als ich einen Garten hatte wren die Hunde auch nicht drin, die wolten bei mir sein .ebenso tut es eine 2 Zimmer Wohnung, die Tiere sind immer in dem RAum in dem ich bin.. meine 2 Hunde sind krankenversichert- 30 € pro Hund so sind Tierarzt kosten gesichert, sie fressen Roh, Kostenpunkt 40 € im Monat .. sie können aber auch bis zu 6 std . ohne Stress allein bleiben wenn sie müssten

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Ich habe einen alten Hund der vor kurzem eine schwere OP durchmachen musste, lebe auf engem Raum und hab einen dreistelligen Betrag für uns beide zur Verfügung - ginge es nach so mancher Tierschutzorga oder auch nach manchen Privatmenschen, dürfte ich garantiert keinen Hund haben :D

Aber: es funktioniert. Auch wenn es die nächsten Monate sicher nicht einfach wird, eher fehlt es mir an Dingen des täglichen Lebens, als das mein Hund irgendwas nicht bekommt.

Ach so, und arbeiten muss ich trotz allem auch noch.

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keine Frage 8-10 Stunden alleine geht absolut nicht. Bevor ich meine kleine hatte , wollt ich eigentlich aus dem Tierheim einen Kleinen,

hatte mir sogar wegen Überstunden und Urlaub 2 Monate freigenommen, aber auf Grund des ersten Stocks und der Berufstätigkeit hier es dann leider, dass ich keinen bekäme, ohne jemals eine Besichtigung etc zu machen ;(

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Bei uns ist es so, dass wir beide voll Berufstätig sind. Der Vorteil bei uns ist das mein Mann selbstständig von daheim aus Arbeitet. Deshalb hat unser Hund das große Glück nie allein zu sein. Wenn mein Mann mal aus beruflichen Gründen länger unterwegs ist, ist mein Hund den Tag über entweder bei einem Hundesitter oder bei uns zuhause, da es ein Familienunternehmen ist, und der Schwiegervater auch jeden Tag im Büro sitzt, zusammen mit der Sekretärin.

Sollte sich die Situation mal ändern (was ich hoffe das alles so bleibt wie es ist) müsste mein Hund auch eine gewisse Zeit allein bleiben. Ich würde schauen, das ich in der Mittagspause nachhause kann um mit dem Hund zu gehen und ihn zu beschäftigen. Ich würde mich auch um einen Hundesitter umschauen, und je nach dem wie die Umstände sind, mit dem Gedanken über einen Zweithund spielen. Ich würde alles tun, um meinem Hund ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Ich glaube so wie es bei uns ist, ist es schon optimal aber für den überwiegenden Teil der Bevölkerung nicht umsetzbar. Viele Mütter gehen arbeiten, weil sich die Familien heutzutage nicht mehr leisten können auf ein Gehalt zu verzichten.

Ich glaube es kommt darauf an die Zeit, in der der Hund am Stück allein ist, möglichst gering zu halten, und ihn in der restlichen Zeit, körperlich wie geistig gut auszulasten. Dann ist es meiner Meinung nach auch keine Tierquälerrei einen Hund zu halten wenn beide arbeiten gehen. Auch finde ich es normal mal weggehen zu wollen, ohne Hund.

Es geht halt nicht, ständig den Hund sich selbst zu überlassen, aber gegen ein gelegentliches weggehen ist doch nichts einzuwenden und gibt Kraft den Alltag gut zu meistern. Ich bin der Meinung man kann sein Leben nicht nur nach dem Hund ausrichten.

Mir fällt es schwer, meine Freizeit nicht komplett nach dem Hund auszurichten, weil ich die Zeit die ich mit ihm habe sehr genieße, aber wenn ich mal weggehen möchte, dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen.

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Ich finde es nicht schlimm, wenn man arbeitet und Hunde hat.

Die Hauptsache die Hunde werden gut ausgelastet und dann ist doch alles ok ;)

Ich kann nicht arbeiten, bin also Hausfrau und kann Gassi gehen wenn ich will. Muss aber trotzdem noch kochen, Wäsche machen, putzen usw und mache auch mal 3h nix mit Lindo..

Schlimm finde ich, wenn ein Hund nur 3x 5min rauskommt oder so, und das hat ja nix damit zu tun ob der Besi arbeitet oder nicht.

Kenne einige, die stehen morgens um halb 5 auf, nur das sie vor dem arbeiten noch ne Stunde mit ihrem Hund was machen können, finde ich klasse :D

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Und wieso gehen 8 Stunden alleine nicht ? Das geht sehr wohl.

Als ich noch ncht Baby bedingt Pausieren musste, musste der Hund auch schonmal bis zu 8 Stunden alleine sein. Mein Freund sein Hund ist zwar auch mit in der Wohnung aber nicht mit im selben Raum, weil beide zusammen immer nur auf ganz doofe Ideen kommen ;) .

Ich finde es kommt drauf an was man danach macht, also wenn man da ist.

Und das man halt auch nach der Arbeit auch noch den Popes hoch bekommt und sich mit seinen Hund beschäftigt, egal wie stressig es war.

Trotzdem dreht sich bei mir nicht der ganze Tag um den Hund, die meiste zeit tut er eins: schlafen....

Denn Haushalt, Arbeit und andere Sachen, wie zB demnächst noch ein Baby, erlauben es einen gar nicht 24 Stunden beim Hund zu sein.

Und ganz ehrlich, ich glaube nicht das mein Hund unglücklich ist.

Der Mensch kann sich aber auch zuviele Gedanken machen.

Denn einen Hund interresiert nicht ob man arm oder reich ist.

Er will nur das du ihm die Liebe schenkst, die er dir schenkt.

Und jeder der das guten Gewissens von sich Sagen kann, bei dem hat der Hund es meines erachtens gut. Egal ob derjenige 2, 6, 8 , 12 oder 24 Stunden bei seinen Hund ist.

Viele Obdachlose haben auch einen Hund und kein Geld, aber sie schenke dem Hund das was er braucht: Liebe!

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ich bin da sehr zwiegespalten. Ich finde es persönlich nicht ganz ok, wenn man sich in einer Notlage (Ha4) einen Hund anschafft. Ich mag dies auch gern begründen: Das Geld ist sowieso schon knapp und ich finde man sollte sich selbst nicht komplett aufgeben, nur damit der Hund irgendwie versorgt werden kann in einer Notlage. Viele Menschen tendieren dann dazu sich ganz aufzugeben und verlieren so jegliche Chance auf eine weitere Berufslaufbahn.

Nun geht es aber auch anders. Jemand bezieht Ha4, holt sich einen Hund und bekommt dadurch wieder richtig Auftrieb. Das Leben ändert sich, man hat wieder Arbeit und lebt vielleicht weiter am Existenzminimum, hat aber eine ganz andere Lebensqualität.

Gerade in solchen Situationen sage ich: Pauschalisierungen helfen nicht wirklich. Man muss da von Fall zu Fall entscheiden. Hinter Personen stecken auch immer Geschichten und Ereignisse. Und wer bin ich, dass ich pauschal richten kann was "passend" ist und was nicht?

Genauso bei Berufstätigkeit. Es ist vollkommen ok 10h am Tag zu arbeiten, so fern der Hund gut versorgt ist und regelmäßig raus kommt bzw. Beschäftigung hat. Meine sind durchaus mal 7-8h am Stück zu Hause. Nicht täglich, aber alle paar Wochen kann es mal vorkommen. Ich schaue dann, dass zwischendurch wer mit ihnen Gassi geht.

Im Bezug auf die Größe der Wohnung finde ich, dass auch in der kleinsten Hütte Platz für einen Hund ist. Nur mir persönlich ist Freiraum und "Raum" generell sehr wichtig. Wir hatten eine kurze Zeit lang 40m² für zwei Hunde und eine Katze. Das hat mich irre gemacht. Für mich ging das gar nicht. Für andere ist es ok. Und wenn wir ehrlich sind: Ein Hund pennt zu Hause die meiste Zeit. Ob er das nun auf 100m² macht oder auf 40m² ist doch semmelwurstig.

Zu dem "abschieben". Meine Hunde bleiben oft zu Hause. Ich gehe ins Kino, ich gehe mit Freunden weg, ich besuche Bekannte und Verwandte. Und das alles gern auch mal ohne Hunde. Manchmal nehme ich sie aber auch mit, wieso auch nicht. Dabei fühle ich mich ganz und gar nicht schlecht. Ich bin nicht nur Hundehalter, ich bin auch Mensch, Frau, Freundin und ganz viel anderes.

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