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Hundeforum Der Hund
schwarzemamba

Hundehaltung nur wenn man reich ist oder keinen Job hat?

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Da hast Du Glück gehabt

Ja, in Beuzg auf unsere Hunde.

Dafür hat einer unserer Kater schon ein vielfaches seines Kaufpreises beim Tierarzt verschlungen.

Trotzdem finde ich eine Versicherungspflicht ist dr falsche Weg.

Wird diese eingeführt, werden viele Hunde keinen Hundehalter mehr finden und dann?

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Ich finde das ist persönliche Ansichtssache, gerade was das Alleine sein betrifft.

Immoment bin ich auch krankheitsbedingt zuhause, aber sobald es wieder geht, verschwinde ich auch meine 9 std. und Paco bleibt alleine.

Sobald Nicky kommt wird aufgeteilt, er wird noch nicht ganz alleine bleiben können. Für die Zeit die er schafft, bleibt er alleine und die restliche Zeit holt ne Freundin NUR Nicky ab.

Naja die Auflagen mit dem "Haus" finde ich manchmal schon hart. Nicht jeder hat Eigentum oder das Geld dazu. Ich lebe in einem Haus (Eltern leben im EG und ich mit Opa in der 1. Etage) und habe dort auch nur 1 Zimmer von 12 Quadratmeter, in der restlichen Wohnung hat Paco einfach nix zu suchen, diese gehört meinem Opa. Und zum Garten, wir haben nen Riesen großen Garten... Paco war da nie drin.

Das einzigste mal wenn er den Betritt ist, wenn ich das Fahrrad hole.

Also ich erfüll zwar vom TH die Auflagen (Paco sollte als Windhund nur zum Haus mit Garten), von der "Nutzung" hat schließlich keiner gesprochen, wenns man so ausdrückt.

Aber zum generellen finde ich es wichtig Geld zuhaben.

Mir nützt kein Haus mit großem Garten (wenns meins wäre), aber ich hätte kein Geld für den Hund.

Rücklagen beim Hund find ich wichtig, und was das Futter angeht das ist auch Ansichtssache.

Es kann das teuerste vom teuersten sein oder Al*i Futter. Solang der Hund gesund ist, ist es doch gut.

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Und ich würde einer Tierschutzorganisation ebenfalls verweigern meine Finanzen zu kontrollieren, weil diese sie überhaupt gar nichts angehen und nichts darüber aussagen ob es ein Hund gut bei mir hat.

Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Tierschutzverein die finanzielle Situation einer Familie kontrolliert hat. Weder bei mir selbst noch bei einer Vorkontrolle, die ich gemacht habe, spielte das eine Rolle (und ich habe eine Menge Vorkontrollen für verschiedene Vereine gemacht).

Es gab höchstens mal den Fall, dass ein Interessent bei der Schutzgebühr handeln wollte mit der Begründung, dass er kein Geld habe - da fragt man schon mal nach. Wenn es nur mal ein vorübergehnder Engpass ist, ist auch mal eine Ratenzahlung drin. Macht wahrscheinlich auch nicht jeder Verein.

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Schwieriges Thema weil viele sich dann gleich immer angegriffen fühlen...

Pauschalaussagen mag ich nicht, ich finde man sollte auch als Tierschutzverein immer das Gesamtbild anschauen:

In lockeren VorGesprächen(keine Verhöre bei denen geguckt wird ob die Fenster geputzt sind ;9 ) findet man meist ganz gut raus , welchen Stellenwert der Hund einnimmt oder einnehmen soll, zB wenn man mal nachfragt warum eigentlich ein Hund her soll und was man gedenkt mit dem zu unternehmen, wie man sich so den Tagesablauf vorstellt usw.

Fragen nach vorherigen Hunden geben auch gut Aufschluß darüber....

Haus und Garten find ich auch überbewertet : Ich kenn hier soviele Hunde die sowas wie Spaziergänge , vor allem mal länger fast gar nicht kennen. Garten ist sehr verlockend zum mal "eben nur rauslassen".

Andererseits ist ein gesicherter Garten Gold wert, wenn man den Hund in freier Wildbahn nicht von der Leine machen kann und er so mal die Möglichkeit hat zu toben .

oder der Hund krank oder alt ist, zB inkontinent ist .

oder man selbst krank ist...

Die Grösse der Wohnung/des Hauses wäre für mich völlig uninteressant, wichtiger find ich die Frage welchen Platz der Hund im Leben einnehmen soll..

Job:

Ich finde ein ausgelasteter Hund in Einzelhaltung kann auch ruhig mal 4-6 Stunden alleine bleiben , für alles darüber sollte Frauchen sich ne AlternativLösung suchen : Hundesitter , Hundekindergarten, mit zur Arbeit , mittags Gassi gehen oä .

Bei Mehrhundehaltung find ichs nich ganz so tragisch,wenn man nen Ganztagsjob hat , solange gewährleistet ist dass die Hunde mal raus können zum lösen.

Wichtig fände ich hier aus eigener Erfahrung schon welchen Beruf man ausübt: Früher als Pferdewirtin wäre ich eindeutig zu müde gewesen , um nach 10 Stunden Arbeit noch mit dem Hund gehen zu müssen...... Jemand mit Bürojob sieht das vll eher als Entspannung und als Möglichkeit mal nach draussen zu kommen an .

Geld :

Ich habe mal den Fehler gemacht mir einen Hund anzuschaffen als ich wenig Geld hatte, es hat iwie geklappt aber damals hab ich mir vorgenommen :

Hund/Tiere nur soviele wie ich finanziell stemmen kann, dh Sparbuch wo man ein kleines Polster anlegen kann für Notfälle....

Sicherlich kann man immer mal in einen Notsituation geraten , Job verlieren oä und wenn der Hund dann schon da ist ,fänd ichs traurig dass er deswegen abgegeben werden muss, ich selbst würde lieber nur von Toastbrot und Nudeln leben , bevor ich ein Tier abgebe,

aber ich finde es schon etwas verantwortungslos sich ein Tier anzuschaffen, wenn eh schon alles knapp ist. und kann deshalb gut nachvollziehen , dass von Tierschutzvereinen zumindest nachgefragt wird was man beruflich macht...

Muss man sich immer Vorwürfe von bestimmten Personen anhören ?

Nein , muss man nicht, man kann es eh nicht allen recht machen .

nur sich selbst ist man Rechenschaft schuldig und wenn du dir ein schlechtes Gewissen einreden lässt biste selbst schuld ;)

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Zum Thema Geld: Also ich finde es schon wichtig ein Polster zu haben. Lindo ist krankenversichert, Betragshöhe unbegrenzt und trotzdem habe ich noch Geld für ihn auf der Seite.

Es kann so schnell gehen und der Tierarzt wird teuer, da bin ich lieber auf der sicheren Seite.

Lindo könnte nicht 5h alleine sein, mit viel Training geht mal 1h zum einkaufen, dann ist aber fertig, mehr geht nicht.

Muss er aber auch nicht ;)

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ich bin da sehr zwiegespalten. Ich finde es persönlich nicht ganz ok, wenn man sich in einer Notlage (Ha4) einen Hund anschafft. Ich mag dies auch gern begründen: Das Geld ist sowieso schon knapp und ich finde man sollte sich selbst nicht komplett aufgeben, nur damit der Hund irgendwie versorgt werden kann in einer Notlage. Viele Menschen tendieren dann dazu sich ganz aufzugeben und verlieren so jegliche Chance auf eine weitere Berufslaufbahn.

Nun geht es aber auch anders. Jemand bezieht Ha4, holt sich einen Hund und bekommt dadurch wieder richtig Auftrieb. Das Leben ändert sich, man hat wieder Arbeit und lebt vielleicht weiter am Existenzminimum, hat aber eine ganz andere Lebensqualität.

Gerade in solchen Situationen sage ich: Pauschalisierungen helfen nicht wirklich. Man muss da von Fall zu Fall entscheiden. Hinter Personen stecken auch immer Geschichten und Ereignisse. Und wer bin ich, dass ich pauschal richten kann was "passend" ist und was nicht?

Genauso bei Berufstätigkeit. Es ist vollkommen ok 10h am Tag zu arbeiten, so fern der Hund gut versorgt ist und regelmäßig raus kommt bzw. Beschäftigung hat. Meine sind durchaus mal 7-8h am Stück zu Hause. Nicht täglich, aber alle paar Wochen kann es mal vorkommen. Ich schaue dann, dass zwischendurch wer mit ihnen Gassi geht.

Im Bezug auf die Größe der Wohnung finde ich, dass auch in der kleinsten Hütte Platz für einen Hund ist. Nur mir persönlich ist Freiraum und "Raum" generell sehr wichtig. Wir hatten eine kurze Zeit lang 40m² für zwei Hunde und eine Katze. Das hat mich irre gemacht. Für mich ging das gar nicht. Für andere ist es ok. Und wenn wir ehrlich sind: Ein Hund pennt zu Hause die meiste Zeit. Ob er das nun auf 100m² macht oder auf 40m² ist doch semmelwurstig.

Zu dem "abschieben". Meine Hunde bleiben oft zu Hause. Ich gehe ins Kino, ich gehe mit Freunden weg, ich besuche Bekannte und Verwandte. Und das alles gern auch mal ohne Hunde. Manchmal nehme ich sie aber auch mit, wieso auch nicht. Dabei fühle ich mich ganz und gar nicht schlecht. Ich bin nicht nur Hundehalter, ich bin auch Mensch, Frau, Freundin und ganz viel anderes.

Wieso sollte man als H4 Empfänger keinen Hund anschaffen dürfen? Also ich finde das irgendwie nicht so gut! Mag ja sein das Geld knapp ist, da haste sicher recht, aber da muss mal selber auf etwas verzichten! Also nix ist unmöglich und nur wegen H4 nich einen Hund halten zu dürfen sehe ich anders. Akzeptiere deine Meinung ja, aber denke ein bisschen anders, es ist klar, dass man bei einer Wohnfläche von 40 m² keine Dogge oder sowas halten soll überbrieben gesagt, aber Shi zu oder Chihuhaha geht doch. Man sollte sich auch nicht so viele Tiere halten.

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Mit Geld habt ihr schon Recht, dass sehe ich ja auch so.

Hmm, aber es gibt so viele Leute die sich ein Familienmitglied wünschen.

Eigentlich isses doch jedem das seine!

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Mit Geld habt ihr schon Recht, dass sehe ich ja auch so.

Hmm, aber es gibt so viele Leute die sich ein Familienmitglied wünschen.

Eigentlich isses doch jedem das seine!

Wenn ich H4 richtig verstehe, bekommt man rund 360 Euro im Monat. Davon muss man doch Strom, Heizung, Telefon, Internet, Kleidung, Ernährung, Waschmittel usw. zahlen - oder irre ich mich ? Was bleibt denn dann noch für Tiere (Futter und eventuell Tierarzt, dazu Hundehaftpflichtvers., Hundesteuer usw.) übrig ?

Genug, um sich einen Hund erstmal anzusparen und dann zu kaufen und ihn zu ernähren ?

Selbst wenn man zur Tiertafel geht (die ich für sehr unterstützenswert halte) bekommen doch H4-Empfänger nur für 4 Tage pro Woche Futter gespendet, wenn sie sich außerdem verpflichten, keine weiteren oder neuen Tiere aufzunehmen.

LG

Marita

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Wieso sollte man als H4 Empfänger keinen Hund anschaffen dürfen?

als erstes: Bitte sinnvoll zitieren ;) das wird sonst total unübersichtlich.

Nicht dürfen habe ich so auch nicht geschrieben und das warum habe ich ausführlich erklärt. Ich weise vor allem nochmal auf meinen Nachsatz hin: Man muss von Mensch zu Mensch entscheiden. Pauschales ja/nein ist sinnlos.

Bitte lest den ganzen Text und nehmt nicht eine Aussage, überlest die Begründung dazu und dreht es dann noch falsch hin. Das ist nicht Sinn der Sache.

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Die Hundehaltung oder -anschaffung von äußeren Gegebenheiten abhängig zu machen, finde ich persönlich nicht ganz in Ordnung, weil Lebenssituationen können sich auch ganz schnell ändern. Heute ist jemand schneller arbeitslos, als man gucken kann und wieviele Hunde gibt es, die nach Scheidungen oder Trennungen ins Tierheim müssen.

Wichtig ist doch die Einstellung des Halters.

Ich hatte damals als Ertshundebesitzer überhaupt keine Chance einen Hund aus einem Tierheim zu bekommen. Keine Erfahrung, berufstätig und alleinstehend in einer 2-Zimmer-Wohnung...das ging alles gar nicht. Zu der Zeit habe ich im Schichtdienst gearbeitet und Hundesitter war vorhanden, hat alles nicht interessiert.

Nach längerer Überlegung kam dann ca. 1 Jahr später mein Welpe zu mir. Alles lief prima, dann aufeinmal Kündigung, weil mein Chef in Vorruhestand ging. Nach mehreren kurzzeitigen Arbeitsverhältnissen mit unterschiedlichsten Arbeitszeiten, wo mein Hund jede Veränderung immer klaglos mitgemacht hat, kam dann eine längere Zeit der Arbeitslosigkeit. Für den Hund natürlich toll. Immer jemand da (also meistens), lange Spaziergänge, "Betüddelung rund um die Uhr"...ja besser geht´s doch nicht aus Hundesicht.

Ich habe allerdings außer Hund in Ermangelung von dem großen Geld echt nichts mehr gemacht. Kein Shoppen oder Essengehen, ging halt finanziell echt nicht. Meine Rücklagen wurden immer weniger und ich hab oft gedacht, ohweia, wenn jetzt was mit dem Hund ist, wovon sollst Du das bezahlen. Aber den Hund deswegen weggeben kam nie in Betracht, lieber hätte ich es mir vom Mund abgespart und zu guter Letzt hat man ja zum Glück auch noch Freunde, die einem zur Not mal aushelfen.

Ich bin froh, daß ich meine Maus in dieser schwierigen Zeit hatte, sie hat mir über manche Depression hinweg geholfen, ohne sie wäre ich glaube ich oft morgens gar nicht mehr aufgestanden. Dank ihr habe ich eine recht schöne Zeit hinter mir, an die ich mich durchaus gewöhnen könnte, wenn nicht das blöde Geld wäre;-)

Jetzt habe ich wieder einen Job, und ich hoffe auch für länger, mit Arbeitszeiten, die mich nicht so ganz glücklich machen. Ist jetzt halt alles wieder ein bißchen stressiger, aber muß sein. Frühes Aufstehen um mit dem Hund vor der Arbeit noch eine Runde zu laufen, sind für mich selbstverständlich, genauso wie ein Nach-Hause-Hetzen in der Mittagspause, um mit ihr rauszugehen...Butterbrot gibt´s halt zwischendurch im Auto. Aber das ist es mir wert und ich denke, daß ist doch eigentlich das Wichtige, nicht daß sie einen Garten hat und Rundum-Betreuung.

Muß nochmal editieren, weil welche dazwischen waren.

Ich war jetzt ganz knapp vor H4. Ich hätte mit H4 nicht weniger Geld gehabt, als mit Arbeitslosengeld I. Vielleicht habe ich auch jetzt was verpennt an Anträgen, wie Wohngeld oder was weiß ich, aber ich habe auch nicht mehr Geld zur Verfügung gehabt, wenn ich meine Miete jeden Monat abziehe. Und trotzdem wäre der Hund geblieben, weil ohne den wäre es mir ganz schön sch.... gegangen.

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