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Hundeforum Der Hund
schwarzemamba

Hundehaltung nur wenn man reich ist oder keinen Job hat?

Empfohlene Beiträge

Hmm, aber es gibt so viele Leute die sich ein Familienmitglied wünschen.

Eigentlich isses doch jedem das seine!

Eigentlich hast Du da Recht ;) Aber ich wünsche mir auch vieles (Reise nach Australien teht da ganz weit oben, oder 3 Wochen Urlaub im Jahr)

Nur leider kann mensch sich nicht immer alle Wünsche erfüllen. Wenn man´s doch kann (Absicherung für den Notfall durch Eltern, Freunde, Bekannte; vernünftige Einschränkung anderweitig möglich, so dass dem Hund an Futter, TA... erhalten kann, was er braucht), dann ist es doch ok. Nur weder das Tier noch andere sollten drunter leiden müssen.

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Mein Hund muss 5 Tage die Woche alleine bleiben. 6 Stunden, bzw. 2mal 8 Stunden. Meine Oma guckt zwar täglich mehrmals nach ihm, aber es ist trotzdem eine lange Zeit. Anders geht es aber nicht.

Odin wurde vor fast 3 Jahren hergeholt als Welpe. Damals war alles super: eigenes Haus, großer Garten und er hätte nie alleine bleiben müssen, da mein Vater Frührentner war. Meine Mama war arbeiten und ich und mein Bruder waren in der Schule. Vor 2 Jahren ist mein Vater dann plötzlich verstorben.

Dadurch muss Odin so lange allein bleiben, während dem ich in der Schule bin. Mein Bruder wohnt mittlerweile auch nicht mehr hier.

Trotz das wir nun weniger Geld und Zeit haben, war die Abgabe des Hundes nie ein Thema.

Man muss halt Prioritäten setzen, z.B. fahr ich in meinen Freistunden heim und sehe nach ihm und gehe morgens vor der Schule Gassi. Wenn ich mich mit Freunden treffe, kommt der Hund halt meistens mit. Würde jetzt eine größere OP anstehen, wär das überhaupt kein Problem.

Ich mache viel mit Odin, ich glaube nicht, dass er unglücklich ist.

In der Zeit, in der er alleine ist, bekommt er einen gefüllten Kong oder eine 'Überraschungstüte' o.ä., ansonsten schläft er.

Ich muss aber gestehn, dass mir die Zeit selbst zu lang ist. Wäre mein Vater vor der Anschaffung des Hunde gestorben, hätten wir jetzt vermutlich keinen. Aber er ist nunmal da und abgegeben wird er bestimmt nicht.

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Das ist ja immer ein (mögliches) Problem - Planung heute und tatsächliche Ereignisse driften oft auseinander. Ich denke aber, daß die meisten Hunde damit klar kommen, wenn man z.B. Alleinbleiben geübt hat.

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Ich hole diesen Thread nochmal hoch, weil es immer wieder Thema ist.

Ich möchte euch mal um ein Gedankenspiel bitten: Nehmt einmal an, ihr müsstet eurem Hund ein neues Zuhause suchen. Was wäre für euch wichtig, welche Voraussetzungen müsste das neue Zuhause erfüllen?

Was würdet ihr absolut ausschließen?

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Nun geht es aber auch anders. Jemand bezieht Ha4, holt sich einen Hund und bekommt dadurch wieder richtig Auftrieb. Das Leben ändert sich, man hat wieder Arbeit und lebt vielleicht weiter am Existenzminimum, hat aber eine ganz andere Lebensqualität.

Genauso war es bei mir.

Ich wurde hierdafür früher als egoistisch beschimpft das ich meine Kiwi dafür "missbraucht" habe in ein annähernd normales Leben zurück zu finden.

Ja, mir wurde sogar, wenn auch in ANführungszeichen, VERGEWALTIGUNG, meines Hundes unterstellt.

Ich kann nur sagen, meine Kiwi hat mir den Weg zurück ins Leben gezeigt. IHR fehlte es dabei an absolut rein gar nichts.

Wichtig war für mich das ich die alltäglichen kosten meines Hundes selber tragen kann ABER auch dafür sorge das Notfälle abgesichert sind.

Ich habe VOR der Anschaffung von Kiwi mit meinen Eltern geredet und unter der Bedingung von ihnen das ich zusätzlich ein Sparkonto einrichte (was ich sowieso gemacht hätte) sicherten sie mir finanzielle Hilfe im bei aufwendigeren Untersuchungen oder OP's zu.

In Anspruch genommen habe ich das bisher einmal, als Kiwi im Herbst 2009 so Probleme mit ihrer Blase hatte und wir wirklich Dauergast beim Tierarzt waren.

Da hab ich dann mit meinen Eltern geredet ob wir dafür das Sparkonto "schlachten" wollen oder ob sie es mir vorstrecken. Wir haben uns für letzteres entschieden und das Geld haben meine Eltern übrigens längst wieder ;)

Ich habe dann, ich meine es war Ende 2009 einen Pflegehund aufgenommen, ja, und das ging schief.

Mit DIESEM Hund war ich überfordert.

Nach einer "Erholungspause" für mich wollte ich dann im Frühjahr 2010 wieder einen Pflegehund aufnehmen.

Was michsehr geschockt hat, und immer noch schockt ist die Tatsache das mir von einer Orga ein Pflegehund abgesprochen wurde weil sie von dem vorherigen Pflegehund und meinen psychischen Problemen wussten.Im Nachhenein habe ich sogar erfahren das diese Orga sogar mal einen Pflegehund aus eienr Familie rausgenommen hat weil sie von den Psychischen Problemen des Frauchens erfahren haben. Dem Hund ging es dort GUT; ihm fehlte es an NICHTS.

Und SOWAS ist für mich unter aller Sau und hat mich ein großes Stück weit vom TS weg gebracht.

So lele, ich bekam dann im März Black, er war eigentlich nur Pflegehund und bliebt dann aber .. PSV halt ... ;)

Ich schweife ab :D

Für mich ist wichtig das meine Hunde körperlich und geistig ausgelastet sind, wobei meine Hunde da wirklich nicht viel fordern.

Ausserdem würde ich persönlich einen Hund nicht länger als max. 6 Stunden alleine lassen OHNE das er zwischendrin zum Gassi rausgeholt wird.

Der finanzielle Background muss immer gesichert sein, aber ich denke das ich heutzutage dank Krankenversicherung die man meiner Meinung nach im Zweifelsfall sogar vom ALGII Satz zahlen kann fast jedem Möglich sein sollte.

Der Wohnraum spielt für mich keine große ROlle.

Bevor ich hier nach IZ gezogen bin lebte ich in einer 42 qm Wohnung, effektiv lebte ich mit meinen Hunden im Wohnzimmer auf 25 qm.

Klappte prima - sogar mit Urlaubshunden dazu ;)

Nun habe ich seit Januar eine größere Wohnung, meinen Hunden steht nun auch der Flur (mit SChlafgelegenheiten), das Nähzimmer (mit Hundeschlafsessel) und das SChlafzimmer ( mit eigener Hundecouch) Tag und Nacht zur Verfügung ... nunja ... und wo liegen sie wohl immer noch zu 90% ? - bei mir im WOhnzimmer, meist sogar beide mit mir auf der Couch.

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Ich hole diesen Thread nochmal hoch, weil es immer wieder Thema ist.

Ich möchte euch mal um ein Gedankenspiel bitten: Nehmt einmal an, ihr müsstet eurem Hund ein neues Zuhause suchen. Was wäre für euch wichtig, welche Voraussetzungen müsste das neue Zuhause erfüllen?

Was würdet ihr absolut ausschließen?

Mir wäre wichtig, das die Hunde in ihrem neuen Zuhause ausgelastet werden würden.

Das man sich ausreichend um sie kümmert.

Täglich 8 Stunden alleine fänd ich nicht so toll, aber mal wäre das denke ich kein Problem, wenn die Hunde beschäftigt sind.

Ich finde die Geldfrage nicht ganz so weit her geholt, ein Hund kann immer mal schwer krank werden und man sollte sich das leisten können. Aber ich weiss nicht, ob es einem Hund bei "reichen" Leuten deswegen zwangsläufig besser gehen muss als bei "armen"

Ich finde das Thema sehr sehr schwierig.

Wir wohnen im Haus mit Garten, aber meine Hunde nutzen den nicht wirklich. Gut morgens zum Pipi machen und abends auch, aber anonsten gehe ich wie jeder andere mit denen und beschäftige die Hunde mit Mantrailen und Agi und UO.

Ich glaube das ein unterforderter Hund in einer 100 qm Wohnung mit Garten unglücklicher ist als ein ausgelasteter und beschäftiger Hund in einer 35 qm Wohnung.

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Claudia, das sehe ich auch so. Unser Riesengarten ist zwar schön, aber Jacki findet den erst richtig klasse, wenn wir auch dabei sind und mit ihr spielen. OK, die buddelt sich auch schon mal allein nach Australien durch, aber ansonsten würde sich das Hundetier auch in einer kleinen Wohnung wohlfühlen, solange sich gekümmert wird. Ohne ausreichenden Auslauf wäre Jacki z.B. bestimmt eine Nervensäge, weil die hat Power und muß den auch rauslassen.

Bewegung wäre für mich also eines der wichtigsten Kriterien. Welches Futter es sein würde, wäre mir fast egal, hauptsache der Hund verträgt es.

Naja, und Tierarzt müsste jederzeit drin sein, kann ja immer mal was sein.

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Es gibt in verschiedenen Großstädten Hilfsorganisationen die sich um Tiere von Obdachlosen oder anderen wenig-reichen kümmern und das kostenlos.

Wenn ich durch die Stadt gehe und die Obdachlosen mit ihren Hunden sehe kann ich nicht sagen, dass es diesen schlecht geht, auch wenn sie kein Geld haben haben sie noch einander.

Auch in Deutschland streunert immer mal wieder ein Hund herrenlos durch die Straßen, da ist es doch besser, der Hund hat noch eine Bezugsperson die diesen über alles liebt und alles für ihn gibt.

Hab auch schon Berichte von Arbeitslosen gelesen die erst durch ein Tier wieder ins Leben fanden (wie bereits gesagt), da sollte das Tier dann ruhig bleiben dürfen.

Meiner Meinung nach ist das schon fast ein Luxusproblem unserer Hunde hier in Deutschland. In anderen Ländern werden Straßenhunde einfach umgebracht, hier dürfen solche Tiere bei Menschen die sie lieben leben.

Klar fänd ich's besser, wenn nur Menschen Tiere halten würden, die das auch in Extremsituationen noch können, Geld technisch. Aber ich würde solche Tiere nicht umbringen wollen oder in ein Tierheim stecken wollen wo sie dann auf sich alleingestellt im Zwinger sitzen und die Tierarztkosten auch nicht immer gedeckt sind.

Zum Glück gibt es Tierärzte und Organisationen die Tierbesitzer ohne Geld kostenlos helfen :respekt:

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Wenn ich durch die Stadt gehe und die Obdachlosen mit ihren Hunden sehe kann ich nicht sagen, dass es diesen schlecht geht, auch wenn sie kein Geld haben haben sie noch einander.

Und diese Hunde haben mit Sicherheit ein schöneres Leben als mancher Hund bei wohlhabenden Menschen, denn er bekommt das Wichtigste überhaupt von seinem Besitzer, nämlich BEDINGUNGSLOSE LIEBE. ;)

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Thorsten, Dein Post unterschreibe ich sofort.

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