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Hundeforum Der Hund
TripleJ

Pferde-Talk-Thread

Empfohlene Beiträge

Meine Daumen drücke ich auch ganz fest. Ich kann das gut nachvollziehen, wie sch.... das ist.

 

Mein Pony hat im Moment auch wieder blöden Husten.

Leider hat der Doc "Dämpfigkeit" (falls das so richtig ausgedrückt ist, bin da die volle Anfängerin)

festgestellt.

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Oje, nicht schön... Lässt sich aber doch recht gut behandeln, oder?

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Ist es ok, wenn ich das Thema aus der Versenkung hole bevor es ganz verschwindet? Ich möchte gerne mal eure Meinungen zu meinem "Problem" hören.

 

Ich nehme seit geraumer Zeit Unterricht in einem Reitstall mit Pensionsbetrieb. Den Stall habe ich mir ausgesucht weil mir sowohl der Unterricht als auch die Pferdehaltung am besten gefielen. Zum Stall selber fahre ich 30min/25km.

 

Schon vor der ersten Longierstunde war klar, dass auch irgendwann mal ein Pferd einziehen soll, wenn mir das Reiten gefällt. So langsam denke ich jetzt ganz konkret darüber nach. Das Pferd möchte ich dann am liebsten dort einstellen, weil eben die Pferdehaltung und der Unterricht so gut sind. Außerdem gibt es noch ein paar nette Annehmlichkeiten: Kein Arbeitsdient, Reithalle, Reitplatz, Springgarten, nette Leute, Hunde dürfen mit.

 

Der Unterricht macht mir Spaß und ich finde Pferde toll, ganz klar. Ich bin aber dennoch kein Pferdenarr und daher niemand der seine ganze Freizeit für sein Pferd opfern wird. Mehr als ein Hobby ist es für mich einfach nicht. Dieses Hobby mache ich aber total gerne. Daher reicht es mir, wenn ich 2x die Woche zum Stall fahre und mich mit meinem Pferdchen beschäftige.

 

Nun höre ich von ganz vielen Pferdeleuten, dass man sich doch kein Pferd kaufen kann, wenn man sich kaum drum kümmert, man müsse schon wenigstens 5-7 mal die Woche etwas mit dem Pferd machen, ansonsten hat es doch zu wenig Bewegung und Beschäftigung, es verwahrlost und wendet sich vom Besitzer ab, Muskeln werden nicht aufgebaut, ihm fehlt die Kondition zum reiten.

 

Ist da wirklich was dran? Verwildert ein Pferd wirklich, wenn es nur 2x die Woche intensiven Menschenkontakt hat? (Ich könnte es allerdings noch für den Unterricht zur Verfügung stellen)

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Kania?EinOhrPferd?Schaukelpferd?

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Also unter den Vorraussetzungen würde ich mir eher eine Reitbeteilligung suchen.

Alles andere fände ich irgendwie nicht fair dem Lebewesen Pferd gegenüber.

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Jup würde mich WildeMeute anschließen! Warum keine Beteiligung an einem Pferd?

Mit 2x die Woche ist es mit einem eigenen Pferd einfach nicht getan...... man schafft sich ja auch keinen Hund an und geht nur 2x die Woche mit ihm Gassi........

 

Mal abgesehen davon wäre das ein richtig teures Hobby um die 400-500€ pro Monat für 2x die Woche.......

 

Ich sehe so eine Situation gerade täglich bei uns im Stall....... Besitzerin kommt nur am Wochende. Für unter der Woche hat sie 3 Reitbeteiligungen, manchmal verleiht sie das Pferd auch an Bekannte die mal reiten wollen. Jeder fährt eine andere Linie. Vernünftiges Training gibt es nicht. Jeder Hockt halt drauf. Folge: seit das so läuft hat die Stute enorm abgebaut, einen Sattelzwang- und Gurtzwang entwickelt und ist allgemein schlecht gelaunt...... auch den anderen Pferde in der Herde gegenüber.......

Nicht unbedingt eine tolle Situation für das Pferd!

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Was macht denn die tolle Pferdehaltung aus auf dem Hof? Sind die Pferde immer draußen? 

Prinzipiell geht das schon, dass du ein Pferd hast und nur 2 x die Woche hingehst, wenn das Pferd immer Koppelgang hat und Menschen da sind, die täglich schauen, ob es was hat oder verletzt ist.

Zufriedener sind meiner Erfahrung nach Pferde, die regelmäßig vernünftig gearbeitet werden.

 

Sinn macht es aus meiner Sicht nicht, ein Pferd zu haben, wenn du nur 2 x die Woche reiten willst. Warum willst du dir all die Kosten und Sorgen antun, wenn es nur ein kleines Hobby werden soll. Eine Reitbeteiligung würde da perfekt passen!

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@WildeMeute:

Kannst du das auch begründen? Leute dir mir sagen, dass das gar nicht geht nur 2x die Woche zum Pferd zu fahren kenne ich genügend, aber keiner von denen kann seine Meinung nachvollziehbar begründen. Davon habe ich nichts und ich frage hier auch nicht nach um das zu hören, was mir schon so oft gesagt wurde.

Eine Reitbeteiligung kommt für mich nicht in Frage.

 

@Lyris:

Das selbe gilt dann auch für dich, ohne Begründung ist deine Antwort nicht hilfreich. Dein Vergleich mit dem Hund hinkt. Hätte ich 10 Hektar hinter dem Haus dann könnten dort glücklich und zufrieden 5 Herdenschutzhunde leben ohne das ich mit ihnen Gassi gehe. Eine Reitbeiteiligung kommt für mich nicht in Frage. Dazu bin ich einerseits ein zu dominanter Mensch um Befehle anderer entgegennehmen zu können und andererseits bin ich sehr unzuverlässig, dass heißt ich kann keine Termine, feste Urzeiten oder Tage einhalten. Auch werde ich keine Ställe ausmisten oder Pferdeäpfel einsammeln.

Ich verstehe auch deinen Vergleich mit deiner Bekannten nicht. Ihr Pferd wird von 4 Menschen geritten die alle anders ticken. Mein Pferd würde dann nur von mir gearbeitet werden. Das kannst du doch nicht vergleichen.

 

@Nuka:

Was die Pferdehaltung aus macht ist Folgendes: Die Pferde leben in einem Herdenverband von 40 Tieren die in einem Bewegungsstall leben. Vom wenige Tage alten Fohlen bis hin zum 40 jährigen Senior ist alles dabei, laut ausgewerteter Daten legt jedes Pferd täglich 15 bis 29km am Tag zurück. Gefüttert wird jedes Pferd individuell bis zu 32x am Tag. Es gibt immer Top-Heu, die Anlage wird 6x täglich abgeäppelt, sodass alles wirklich immer tiptop sauber ist. Es gibt 7 verschiedene Untergründe, sodass auch die Hufen optimal abgenutzt werden, für den Halter entsteht keine Arbeit, es ist immer jemand da, es wird notfalls die medizinische Versorgung übernommen, natürlich sind die Pferde immer draußen, haben aber auch winddichte, regenfeste eingestreute Ställe in die sie gehen können, es sind frostfreie Tränken da, anhand der Fütterung mittels Chip wird täglich kontrolliert ob jedes Pferd ausreichend oft beim Kraftfutterstand war, es finden regelmäßig Gemeinschafts-Impfungen und Entwurmungen statt, es ist wirklich immer alles matschfrei, die Weiden sind frei von Giftpflanzen, gut eingezäunt und die Pferde wirken einfach entspannt und glücklich.

Die Kosten tue ich mir gerne an. Sorgen habe ich keine. Sorgen hätte ich wenn ich ein Pferd in einem eher mittelmäßig geführtem Privatstall unterbringen würde.

 

 

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Wenn du -wieder du selbst sagst- recht unzuverlässig bist was Termine angeht, wie machst du das dann mit Schmied,  Tierarzt,  Sattler etc? 

 

Ja in solch einer Haltung wäre es ok. Grundbedürfnisse wären alle erfüllt. Du bezeichnest dich selbst als kein Pferdenarr und dass es nicht mehr als ein Hobby ist..... warum dann ein eigenes? EIn Pferd geht eine genauso eine enge Bindung zu seinem Mensch ein Wie ein Hund. Und es ist eine genauso große Verantwortung. Ein Tier zu haben kann nie nur ein Hobby sein. Es ist Teil einer Lebenseinstellung!

 

 

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Klar bauen die Pferde in Bewegungsställen eine gute Grundkondition auf, das steht außer Frage. Wenn du allerdings ein eigenes Pferd hast, was du auch lange reiten möchtest, dann gehört es schon dazu, dass man mehr als 2x die Woche drauf hockt, bzw. mit dem Tier arbeitet.

 

Gründe dafür:

Muskulatur, um einen Reiter zu tragen, muss sorgsam aufgebaut und erhalten werden, dazu gehört eben auch eine kontinuierliche Arbeit mit dem Pferd. Sei es reiten, longieren und dergleichen.
Pferde sind ja, von Natur aus und in der Grundkonstruktion der Knochen, nicht dafür ausgelegt auf dem Rücken Gewicht zu tragen, das wiederum wird eben durch gezielten Muskelaufbau gewährleistet.

2x die Woche ist dafür, meiner Meinung nach, nicht ausreichend.  Mindestens jeden 2. Tag sollte man schon einplanen und auch abwechslungsreich gestalten.

Letztendlich geht es auch um einen Beziehungsaufbau, es gib Pferde, die sind richtige "one man" Typen und brauchen da einfach auch die feste Bezugsperson und eine gewisse Verlässlichkeit.

 

lg

Chris

 

 

 

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