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Hundeforum Der Hund
TripleJ

Pferde-Talk-Thread

Empfohlene Beiträge

Ja was denn nun? Oben schreibst du mit 2x die Woche ist es nicht getan und jetzt auf einmal ist es doch ok, weil dir kein Argument einfällt, was an 2x die Woche schlimm sein soll oder wie? Sorry, aber ich fühle mich veräppelt.

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@ RiverOrange

 

Wen meinst du gerade?

 

lg

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Und ja, um din Bedenken von deinem Ausgangspost aufzunehmen : wenn du mehr als locker Ausreiten gehen willst reicht 2× die Woche nicht aus. Für ordentliche Muckies,  Kondition, und Koordination; geschweigeden von eoder vernünftigen Kommunikation und der nötigen "Feinabstimmung" uns Vertrauen zwischen Pferd und Mensch  gehört auch zusätzlich zum reiten Bodenarbeit, Gangschulung und weitere Arbeit an der Hand. 

 

 

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Was ich erst vor kurzem in einem Gespräch erklärt bekommen habe:

Ein Pferd das geritten wird, ohne die richtige Muskulatur zu haben (damit es das Gewicht gut hält und den Rücken nicht durchsacken lässt) kann Haltungsschäden bekommen. Das ist schmerzhaft für das Tier. Auch die Haltungsschäden der Reiter/des Reiters (Rücken, Beine, Hüfte) gehen auf das Pferd über, da deren Schonhaltung das Gewicht ungünstig ausrichtet. Ein Pferd mit schwacher Muskulatur leidet darunter einfach stärker.

 

 

Die finanzielle Situation von Pferdebesitzern scheint eigentlich meist eine sehr angespannte zu sein. Kaum wurde entwurmt schon muss es zum Einrenken. Die Hufe sind zu lang (oder zu kurz dann braucht es "Wasserschuhe"), ein Hufschmied muss her. Das Gebiss passt nicht mehr, die Zähne muss man schleifen. .....

Das Pferd hat Muskulatur aufgebaut/abgebaut ein neuer Sattel muss her. Das Halfter ging verloren, der Putzeimer ist schrott, die Reithose gerissen, es hat sich mit nem anderen Pferd gezankt (Tierarzt 300€), der Autotank schon wieder leer,  ....

 

Die Pferdehalter die ich kenne sind eigentlich ständig beim Einkaufen, beim Tierarzt, beim Hufschmied oder beim Einrenken lassen. Ich weiß nicht ob die Damen maßlos übertreiben, aber die Pferde sind in gutem Zustand (sagen auch andere Pferdehalter ich kenne mich nicht so gut aus) aber die sind mit dem auch ständig auf Achse.

Wenn der Ehemann ans Telefon geht, weiß man schon ... sie ist beim Ross.

Für mich ist das oft sehr nervig, aber ich gehe zu Silvester nachdem ich mich durchfressen durfte früher nach Hause, bin ständig am Gassigehen oder sitze vorm Computer und schreibe hier. So ist das halt mit den Tieren. "Viele Tiere, viele Sorgen.", sagte meine Oma immer und sie hatte recht.

 

Wenn du dir für zweimal die Woche diesen Hackmack antun willst, dann ist das ja deine Entscheidung. Mir wäre es ehrlich gesagt viel zu stressig und auch zu teuer. Da würde ich mir eine Reitbeteiligung suchen mit einer Besitzerin die ich gut leiden kann und es sehr locker sieht.

 

Nachtrag: Ich war wieder mal sehr langsam.

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Ich meine dass das Pferd körperlich garantiert nicht leiden würde und die Haltung an sich gut ist.

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Mit Sorgen meinte ich eben Kolliken, Verletzungen, Klinikaufenthalte die beim Pferd eigentlich immer in die Tausender gehen. Ich würde das nicht auf mich nehmen wollen, wenn es für mich "nur" ein Hobby wäre.

 

Was versprichst du dir von einem eigenen Pferd vs. Reitbeteiligung?

Ich komme ja eher aus der unromantischen Ecke und denke nicht, dass mein Pferd mich liebt, weil ich es bürste und füttere. Es ist viel mehr Arbeit die Bezugsperson eines Pferdes zu werden, als bei einem Hund. Das gelingt nur mit viel Kontakt und gutem Training. 

Ich selbst kann leider seit einem Jahr auch nur vier Mal die Woche reiten. Das ist für meinen Stöpsel kein Weltuntergang, aber ich merke auch, wenn ich den ersten Tag wieder drauf sitze, dass er nicht so rund läuft, wie wenn ich ihn vier Tage am Stück gearbeitet habe.

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Ich bin ja eher Kategorie pferdenarr jedoch liebe ich auch meine Freizeit sodass für mich klar ist , solange ich Vollzeit arbeite und 3 Hunde habe, schaffe ich mir kein Pferd an. Vor einigen Jahren hatte ich nur einen Hund den mein damaliger Freund mit auf Arbeit hatte und der tagsüber viel Auslauf hatte. Damals hatte ich eine reitbeteiligung erst 3 Tage die Woche und als der Besitzer starb 7 mal die Woche. Er war wie mein eigenes Pferd. Die Bindung die ich zu ihm hatte war außergewöhnlich und wie ich finde, mit der Bindung zu einem Hund vergleichbar. Ich trauere heute noch um dieses Pferd und habe jetzt auch 6 Jahre gebraucht um emotional wieder offen für eine reitbeteiligung zu sein. Ich habe ein paar Pferde auch schon ausprobiert und nie wollte ich die reitbeteiligung dann haben bis ich mich jetzt wieder "verliebt" habe. 

Witzigerweise in ein Pferd dass sehr ähnliche Eigenarten hat wie "mein" Enduro. Ich finde ein eigenes Pferd ist etwas das macht man ganz oder gar nicht. Klar kannst du dir einfach ein kaltblut holen dass dich 2 mal die Woche durch die Gegend schaukelt (ohne dabei gleich nen rücken Schäden zu bekommen) und das ansonsten seine Ruhe will. Aber dafür holt man sich doch kein Pferd mal ehrlich ? 

Du nennst dich unzuverlässig und du nimmst nicht gern Befehle an. Was ist denn wenn dein Pferd ne Kolik hat und du die ganze Nacht spazieren gehen musst dass es besser wird ? Oder wenn es mauke bekommt und jeden Tag eingeschmiert werden muss ?

wer gewährleistet, dass eine Lahmheit sofort erkannt wird oder Schnupfen husten oder sonst was? 

Klar muss man nicht jeden einzelnen Tag immer da sein aber doch die meisten Tage. 

Als nicht Hunde Narr holt man sich keinen Hund, als nicht Pferde Narr holt man sich kein Pferd.

und die Hinweise der Anderen bzgl der Muskulatur würden dir bei der Art und weise wirklich nur einen kalten ermöglichen, denn es stimmt. Pferde sind grundsätzlich nicht dafür geeignet ohne entsprechende Muskulatur. 

 

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Ok, die Haltungsbedingungen scheinen optimal zu sein, Geld scheint genug vorhanden zu sein...so weit so gut.

 

Aber: wir reden hier in erster Linie von einem Tier und nicht von einem Statussymbol oder Sportgerät- auch wenn die Ställe voll sind von derart angeschafften Rössern.

Du wärst damit also sicher keine Ausnahme...

 

Warum ein Pferd regelmässig und damit öfter als 2x die Woche gearbeitet werden muss, wurde hier schon erklärt. Wenn das unverständlich war, lass es dir doch nochmal ausführlich von deiner Reitlehrerin in einer Theoriestunde erklären.

 

Habe ich das richtig verstanden, dass du noch relative(r) Reitanfänger(in) bist ?

Dann würde ich auf jeden Fall bedenken, dass, selbst wenn man ein ausgebildetes Pferd kauft, der Ausbildungsstand nicht automatisch erhalten bleibt, sich immer wieder Unarten einschleichen können, die es zu korrigieren gilt - ganz wie bei der Hundehaltung auch.

Und ganz wie beim Hund funktioniert beim Pferd vieles über Bindung und Vertrauen; ist in sofern noch etwas schwieriger da das Pferd ein Fluchttier ist und der Umgang mit ihm aufgrund seiner Masse auch schnell mal gefährlich werden kann.

Aber macht ja nix: Wenn es nicht klappt mit dem "blöden Klepper" ,wird er eben wieder verkauft.

 

Wie soll sich ein Pferd dir anvertrauen, sich bei dir sicher fühlen, wenn du nur 2x die Woche zu Besuch kommst ?

Diese Frage relativiert sich, wenn du vorhast nur in der Halle zu reiten, wird aber im Gelände, wo man jederzeit in ungeplante bzw. ungeübte Situationen geraten kann, elementar.

 

Natürlich gibt es Leute, die einem fremden Pferd in kürzester Zeit Ruhe und Vertrauen vermitteln können. Das sind aber meist solche mit sehr viel Erfahrung und einem hohen Mass an Empathie - ganz wie bei Hunden übrigens auch ;)

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@Brynja:

Ich meinte nicht dich, sondern Lyris, der Beitrag hatte sich überschnitten.

Was das reiten angeht sagt halt jeder was anderes. Die einen meinen ein Pferd muss täglich geritten werden um eine entsprechende Kondition und Rückenmuskulatur aufzubauen, die anderen sagen man sollte ein Pferd nur 1x die Woche reiten, damit es nicht überlastet wird und wieder andere reiten ihre Pferde nur alle paar Wochen oder machen nie Bodenarbeit. Ich finde 2x die Woche ist daher ein gutes Mittelmaß. Man geht ja auch nicht täglich joggen oder nur alle paar Wochen, sondern meist 2x in der Woche. Wenn man sich die Pferde anschaut, welche kaputtgeritten wurden dann macht es keinen Unterschied ob da jemand 1x am Tag drauf saß oder 1x im Monat. Das sind alles Pferde wo einfach jahrelang der Sattel nicht passte oder der Reiter untalentiert war.

 

@Nuka:

Ich sehe da ein Pferd in den besten Händen, wegen Koliken mache ich mir auch keine Sorgen, wenn es immer Futter gibt und die Pferde sich ständig bewegen.

Mir fehlte einfach das Hobby bzw. die sinnvolle Wochenendbeschäftigung. Im Reiten habe ich jetzt eine echte Erfüllung gefunden. Aber ich will nicht bis in alle Ewigkeit nur Unterricht nehmen.

 

@GuidoFranz:

Warum sollte man sich kein Pferd holen, wenn man 2x die Woche gemütlich ausreiten will?

Die Gefahr einer Kolik sehe ich bei ständiger Fütterung plus Bewegung als äußerst gering an.

Wenn das Pferd mal täglich Medikamente/Salben braucht dann wird die Aufgabe vom Stallbetreiber übernommen.

Es sind ja rund 40 Besitzer dort plus die Mitarbeiter. Da gehe ich einfach davon aus, dass irgendwer schon merken wird, wenn ein Pferd mal krank ist, auch wenn der Besitzer selber nicht da ist. Sonst dürfte man als Pferdehalter ja gar nicht mehr in den Urlaub fahren.

 

@saicdi:

Ja ich bin noch Anfänger.

Ich kenne viele Leute, die eine Reitbeteiligung haben und nur 1-2x die Woche das Pferd reiten. Dennoch ist zwischen ihnen und dem Pferd ausreichend Vertrauen vorhanden.

 

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Reiten muss man tatsächlich nicht jeden Tag, sich mit dem Pferd mehr als 2x die Woche beschäftigen, sollte man allerdings, aus den bereits genannten Gründen. Es gibt ja noch soooo viel mehr als nur reiten, auch in Bezug auf Muskelaufbau.

Die Nachlässigkeit anderer Pferdehalter würde ich da nicht als Maßstab nehmen.

 

Es gibt da so einen feinen Ausspruch "Arbeitet/reitet eure Pferde schön" und das ist es was man bei richtiger Arbeit mit dem Pferd tut. Es wird schön. :)

 

Ein eigenes Pferd ist, gerade in Bezug auf die Verantwortung, immer noch ein wenig was anderes, was man spät. dann auch im Geldbeutel merkt.

Nebenher kann ich dir Unterricht, auch später, wirklich empfehlen. Es schleichen sich doch immer wieder kleine Fehler ein, die so zeitnah behoben werden können.

 

Um dein Beispiel mit dem Joggen aufzugreifen. Wenn du jeden Tag deinen Joggingpartner mittragen müsstest, würdest du mit 2x die Woche Training nicht weit kommen. ;)
Letztendlich kann man dir aber auch nur Empfehlungen aussprechen, basierend auf Erfahrung und schlichter Pferdekunde. Was du daraus machst, ist ohnehin nachher dein Bier.

 

Lg

Chris

 

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