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Hundeforum Der Hund
TripleJ

Pferde-Talk-Thread

Empfohlene Beiträge

Dein Optimismus in allen Ehren aber vertraue mal nicht zu sehr auf andere Menschen und dass diese sich für was anderes interessieren als sich selbst und ihre eigenen Sachen. 

Ich reite seit 20 Jahren und nehme nach wie vor Unterricht. Das ist nämlich wichtig.

 

warum man sich kein eigenes Pferd für 2 mal die Woche gemütlich ausreiten holen sollte? Weil Pferde einfach mehr brauchen , mehr Ansprache , mehr Beschäftigung , mehr Zeit.

 

du bist wie du selbst sagst Anfänger und hier sind ja einige erfahrene Reiter (und Besitzer ?) die sagen dass sie dir davon abraten und du hast auch genug Gründe gesagt bekommen. 

Die Frage die du mir gestellt hast hab ich dir im Endeffekt auch in meiner ersten Antwort schon beantwortet . 

Ich habe nur das Gefühl dass du das nicht hören willst wenn es dagegen spricht. 

 

 

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Leider haben Koliken nicht nur was mit Fütterung und Bewegung zu tun, sondern auch mit Veranlagung, Stresslevel, Zähnen...

 

Ich weiß halt wie es bei mir ist. Er ist mein Baby und ich will überhaupt nicht, dass jemand anders irgendetwas bei ihm macht. Ich kenn ihn am besten und Verletzungen wurden bisher immer von mir entdeckt, einfach weil ich ihn am meisten anfasse und ihn am besten kenne. 

 

Ich muss mich auch auf andere verlassen und ich habe liebe Freundinnen, die ein Auge auf ihn haben, an den Tagen, an denen ich nicht kann. Aber ich hätte es lieber anders...

 

Prinzipiell geht es natürlich, dass du ein Pferd hast für 2x die Woche. Du wirst nicht den Stellenwert haben bei deinem Hotte, aber es wird ihm vermutlich auch nicht schlecht gehen und du wirst angerufen werden, wenn was sein sollte. Geld spielt keine Rolle (du Glückliche) und somit, wenn du es willst, dann tu es.

 

Übrigens hatte ich einige Reitbeteiligungen zwischen meinem ersten und zweiten Pferd, wo ich absolut freie Hand hatte und die Besitzer mir nie reingequatscht haben. 

 

Was für ein Pferdchen schwebt dir denn vor? (Ich liebe Pferdchen anschauen)

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Also ich finde nicht dass man 7 Tage die Woche zum Pferd muss. Wenn das Pferd gut untergebracht ist, geht auch seltener. Ich habe mein Ponylein jetzt bald 20 Jahre und konnte aufgrund von Schule, Studium etc. auch nur in den Ferien täglich hin.

Eien Zeit lang hatten wir auch mal 6 Pferde (gerettete Schul/Schlachtpferde).

Wenn du nur etwas durchs Gelände bummeln willst, reicht auch 2-3 x pro Woche. Mehr ist dann natürlich nicht drin. Es stimmt natürlich dass die Muskulatur des Pferdes aufgebaut und erhalten werden muss, Jedoch muss ich sagen dass in unserem Stall (reiner kleiner Freizeit Stall) wo die Pferde teilweise sehr unregelmäßig geritten werden, wir haben keine Halle und keinen Platz, nur Gelände, die Pferde alle gesund auf den Beinen und im Rücken sind. Während beim Sportstall gegenüber, wo die Pferde fast täglich geritten werden (und ich lange Unterricht nahm) viele nicht sehr alt wurden oder mit 18 schon in Rente geschickt wurden.

Wichtig finde ich vor allem eine artgerechte Haltung. Am besten auch wo die Pferde mal nen Berg hochgehen müssen.

Dann gibt es ja auch noch die Möglichkeiten Reitbeteiligungen anzubieten, das Pferd bereiten zu lassen etc.

Für mich (leider) einer der wichtigsten Faktoren in der Pferdehaltung: Geld. 

Ein Pferd zu haben ist vor allem teuer, bzw. kann sehr schnell teuer werden.

Für mich spricht wenn das Geld da ist, nichts dagegen ein älteres, nettes Lehrpferd zu kaufen. Ein Pferd oder Pony das vielleicht die Leistung nicht mehr bringen kann, gut ausgebildet ist und sich aber noch als netter Geländebummelpartner eignet. Das wäre doch für alle schön.

Von einem jungen (jüngerem) Pferd würde ich ganz klar abraten! Dafür reicht dein Ausbildungsstand anscheinend noch nicht und da muss auch mehr als 3x die Woche etwas getan werden.

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Wenn ich mich nur 2 x die Woche um mein Pferd kümmern kann oder möchte dann würde ich mich für einen Reitbeteiligung entscheiden

Man muss mit Sicherheit nicht jeden Tag ausreiten aber das find eich persönlich zuwenig

Wie schnell ist die Woche rum, dann hatte man keine Zeit, war krank oder im Urlaub und ruck zuck stand das Pferd 3 Wochen ohne Bewegung da

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@GuidoFranz:

Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Ein Pferd braucht in erster Linie seine Artgenossen, ständig Futter und Bewegung.

 

@Nuka:

Mir schwebt momentan eine 11 jährige Oldenburgerin vor. Die gammelt auch schon seit gut 2 Jahren auf unserem Pferdeschutzhof vor sich hin. Da kümmert sich übrigens auch nicht täglich jemand drum, weil es wohl anscheinend besser ist sich gar nicht um ein Pferd zu kümmern als nur 2x die Woche..... Ist aber eine ganz liebe, ruhige, gutmütige und entspannte Stute. Also ideales Anfängerpferd würde ich sagen.

 

@Bibi:

Wieso sollen denn 15-30km Bewegung am Tag nicht ausreichen?

 

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vor 21 Stunden schrieb Flusentrude:

Kania?EinOhrPferd?Schaukelpferd?

 

:D

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vor 2 Stunden schrieb RiverOrange:

@GuidoFranz:

Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Ein Pferd braucht in erster Linie seine Artgenossen, ständig Futter und Bewegung.

 

@Nuka:

Mir schwebt momentan eine 11 jährige Oldenburgerin vor. Die gammelt auch schon seit gut 2 Jahren auf unserem Pferdeschutzhof vor sich hin. Da kümmert sich übrigens auch nicht täglich jemand drum, weil es wohl anscheinend besser ist sich gar nicht um ein Pferd zu kümmern als nur 2x die Woche..... Ist aber eine ganz liebe, ruhige, gutmütige und entspannte Stute. Also ideales Anfängerpferd würde ich sagen.

 

@Bibi:

Wieso sollen denn 15-30km Bewegung am Tag nicht ausreichen?

 

Genauso wichtig ist ein Mensch, der sich der Verantwortung bewusst ist, die er mit dem Pferd übernimmt. 

Ein Pferd ist und bleibt zwar ein Pferd, jedoch sind Pferde, ebenso wie Menschen und Hunde usw. sehr individuell in ihren Bedürfnissen, Vorlieben, Charaktereigenschaften, besonderen Fähigkeiten und auch Schwächen.

Dann kommts drauf an: Wie ist es untergebracht?

Das wichtige ständig Futter und ständige Bewegung (die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können, anstatt in einer Box eingesperrt zu sein, die einem Pferd weniger Bewegungsfreiheit ermöglicht, als es jedes Meerschweinchen im Käfig hat) ist nicht für jedes Individuum so einfach zu gestalten. 

Offenstall mit immer freier Bewegungsmöglichkeit: Suuuuuper! - aber auch nur, wenn die Stallbetreiber das Hirn haben, homogene Gruppen zu bilden und sie so managen, dass auch die Lebensqualität des Rangniedrigsten Gruppenmitgliedes so hoch ist, wie die aller Anderen.

Und für ein Pferd, das nur 2 mal die Woche aktiv bewegt wird, halte ich diese freie Bewegungsmöglichkeit für zwingend notwendig.(eigentlich für jedes Pferd, aber hier umso mehr)

 

Und wenn das Pferd aus irgendeinem Grund unreitbar werden sollte?

geht schneller als man denkt. Gerade aktuell ist nach einem Struz beim Hufschmied eine Stute von Bekannten "sportuntauglich" geworden und sucht einen neuen Platz. Bedingt vielleicht noch reitbar .............kostet aber iom Unterhalt genausoviel, wenn nicht sogar mehr, als ein voll einsatzfähiges Pferd.

Zudem wird jedes Pferd auch mal alt und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, unreitbar zu werden und Tierarztkosten können in die Höhe schnellen, ebenso die Ausgaben für wirklich gute Haltungsbedingungen. 

Manchmal denke ich, das ist den allerwenigsten Pferdebesitzern klar.

In meinen Augen ist es masslos unfair gegenüber einem Pferd, es einfach abzugeben, wenn es seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Pferde - wenn man sich wirklich intensiv drum kümmert - gehen eine sehr enge Bindung zum Menschen ein.

Und selbst, wenn man sich nicht so sehr drauf eingelassen hat: Man reißt bei der Abgabe das Pferd von den vertrauten Artgenossen und aus der Umgebung weg und raus und nur weil Pferde nicht schreien können und eher still leiden, heißt das noch lange nicht, dass ihnen damit nicht unsägliches Leid angetan wird.

 

Also wenn Du Dich für ein eigenes Pferd entscheiden solltest:

Geld allein ist nicht alles, was wichtig ist. Nicht alles, was ein Pferd zum pferdegerechten Leben braucht, ist käuflich.

 

 

 

 

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Aber ist es nicht genau das was riverorange sagt? Es steht ein toller pferdegerechter platz (m.m.n. ist pferdegesellschaft, genug bewegungsmöglichkeiten, luft, licht und zeitgemäßes futtermanagement mit genug rauhfutter viel wichtiger als wie oft ein pferd geritten wird) zur verfügung. Ich bin ganz bei dir duoungleich. Meinen würde ich nie abgeben, trotz rehe, cushing und co mit mitte 20. Aber tatsache ist: viele sportpferde, schulpferde aber auch pferde von "anspruchsvollen freizeitreitern" werden abgegeben wenn die leistung nicht mehr stimmt oder kleine wehwehchen und problemchen  kommen. Da sind die pferde viel. 15,16 viel auch jünger oder älter. Ich kenne da leider genug beispiele. Auch von leuten die ihr pferd ja nieeee abgegeben hätten und gaaaanz doll lieben. 1. Arthroseprobleme, spat, pferd weg und junges pferd gekauft. Manche gehen in die wurst. Andere haben das glück bei einem liebevollen sonntagsreiter noch glückliche jahre zu verbringen. Wenn das pferd gut versorgt ist, genug geld da ist, hätte ich mit einer pferdeanschaffung da kein problem... 

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Hallo :) 

 

Mir fiel heute auf, wie unterschiedlich auch die Pferdebesitzer ticken zu scheinen. :P 

Der eine führt sein Pferd aversiv, der andere packt es in Samt.

 

Kettenwürger vs. gepolstertes Geschirrr. :D

 

Fand ich irgendwie kurios, auch wenn mir das schwarze Pferde leid tat (autsch). 

 

 

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Man sollte nicht vorschnell urteilen. Wer weiß was das Pferd macht. 600 kg die anderer Meinung sind, sind was anderes als ein Hund. Das kann lebensgefährlich werden.  Mein Pferd hatte mal die Macke durch einen Durchgang auf der Wiese immer durchzurennen. Da hielt ihn dann  niemand mehr. Da musste ich dann auch eine zeitlang den Strick durchs Maul ziehen (wie ein gebiss).  Das Pferd hat ein normales Halfter an. Da kann man den Strick einhaken. Wahrscheinlich wird die Kette dann eher situationsbedingt genutzt. (Natürlich nur ne überlegung)

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