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Hundeforum Der Hund
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17-jährige Hundeoma lernt immer noch, nur der Halter schießt quer

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Hallo, wir haben eine 17jährige Hundeoma die wir mit 4 Monaten aus dem Tierheim zu uns genommen haben. Einfach eine tolle Hundin, nur alleine bleiben wollte sie nie. War auch kein Problem man konnte sie überall mitnehmen, wartete beim Shoppen am Ladeneingang auf mich usw.

Nun hat sie aber so starke Arthrose daß es eine Zumutung wäre, ihr irgendwelche längere Wege zuzutrauen. Sie bekommt schon eine hohe Dosierung starker Schmerzmedikamente mit Cortison.

Außerdem macht sie neuerdings ihr großes und kleines Geschäft im Haus. Ja, das blieb ja auch ohne Folgen, der Herr hat es eben weggewischt.

Nun zu meinem Problem. Seit mein Mann in Rente ist, und ständig zu Hause, hat er sich den Hund als gängelbares Objekt ausgesucht, war bisher auch kein Problem. Nur jetzt wo er sich einen Minijob gesucht hat und wieder stundenweise aus dem Haus ist, habe ich das Problem mit einem Hund der sein Geschäft macht wo es ihm gefällt und bellt so lange wie es ihm gefällt.

Habe den Vorschlag gemacht, sie in die Garage zu geben während unserer Abwesenheit und ihr diesen Raum langsam so schmackhaft zu machen bzw. ihr anzutrainieren, daß es ein liebenswertes Umfeld für sie wird. D.h. jedesmal wenn sie anfängt zu bellen, hereingehen verbieten und wieder gehen.

Das habe ich gestern z.B. trainiert, nachdem ich 4 bis 5 mal zu ihr gegangen bin, den Finger gehoben habe (sie hört nichts mehr) war tatsächlich 4 Stunden am Stück Ruhe.

So nun mein Mann kommt nach Hause, entsetzt dassder Hund schon so lange in der Garage ist usw. Heute dann, als wir nach Hause kamen, sie bellte natürlich in der Garage, lief mein Mann schnurgerde in die Garage , holte sie heraus, und zu Futtern gab es auch noch etwas. Nun meine Frage an alle Hundekenner:

Hat unser Hund jetzt gelernt? "Wenn ich lange genug belle, dann kommt einer holt mich heraus und zur Belohnung gibts was zu futtern". Das zumindest ist meine Meinung. Muß dazu sage, es ist unser erster Hund.n

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Hallo und herzlich willkommen bei uns.

Ich weiß gerade nicht ... wie muss ich mir diese Garage vorstellen? So wie alle Garagen?

Kalt, Betonboden,Dunkel,.... voll gestellt mit Dingen, die man nicht braucht....

Kannst du das etwas näher erklären?

Euer Hund hat Arthrose, da sollte sie warm und auch weich liegen dürfen. Ist das gewährleistet. Ich muss ehrlich sagen, ich find die Idee nicht toll und mir tut euer Hund leid.

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Auch bei Hunden gibt es Demenzartige Erscheinungen, könnte in diese Richtung gehen. Den Hund in die Garage zu sperren, halte ich für eine ehrlich gesagt, außerordentlich schlechte Idee! Der braucht doch seine Menschen um sich!!! Gerade in diesem hohen Alter!

Nachdem sie jahrelang nicht allein bleiben konnte und mußte, ist es auch keine so gute Idee, das jetzt, wo sie gebrechlich wird, von ihr zu verlangen. Schafft euch lieber einen "Hundewagen an und gewöhnt sie daran, so dass sie Euch weiterhin überall hin begleiten kann, wie sie es gewohnt ist.

Wegen evt Demenz: Frag Deinen Tierarzt doch mal nach Karvisan. Das fördert die Durchblutung und erleichtert einen Hunde-Senior vieles :)

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Mir käme es nicht in den Sinn eine 17jährige Dackelomi oder überhaupt einen alten Hund urplötzlich um zu trainieren.

Auch ein Hund bekommt Alterserscheinungen. Nicht nur die Sinne lassen nach, auch die Kot- und Urinkontinenz. Der geistige Zustand ganz zu schweigen.

So ein alter Hund hat kein Leben in der Garage verdient, sondern ein Leben in seiner bisherigen Familie mit um so mehr Verständnis.

Waren Euch die Jahre davor so wenig wert, dass sie jetzt im Alter stundenweise in der Garage leben muss?

Gruß Christa

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Mein Hund war auch in seinem letzten Lebensjahr mit Spondylose/Arthrose unsauber.

Er konnte fast nichts mehr halten.

Ich habe die Wohnung für ihn umgeräumt.

Aufs Sofa kam er ja nicht mehr.

Billige Läufer ausgelegt usw.

Dem alten , an Schmerzen leidenden Hund in die Garage sperren, wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Er sollte seine letzte Zeit wie gewohnt verbringen.

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muss denn anderen recht geben armer hund

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Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen hinzu kommt das die Unterbringung in der Garage eher als Tierschutzwidrig zu betrachten ist. Ihr könnten sehr schnell das Veterinäramt zu Besuch haben und dies in meinen Augen zu recht. Vielleicht überlegst du mal wie du behandelt werden möchtest wenn du alt ,dement und undicht wirst.

Sicherlich ist in eurem Haus auch ein Zimmer , der Gang oder die Küche leicht zu reinigen. Bereitet ihr dort ein Kuscheliges Bett und wenn es mal unvermeidlich ist kann sie dort bleiben. Wenn Ihr heim kommt und es ist ein Unglück passiert ist es doch kein Problem dieses zu entfernen. Ansonsten es gibt ganz süße Hunde(Kinder)wägen, damit könnt ihr sie auch weiterhin überall mit hin nehmen und der Hund sieht etwas von der Welt. Auch alte Tiere brauchen Abwechslung.

Mir hat ein Biologe auch den Tip gegeben bei Senjoren gegen die Demenz Gingseng zu verwenden außerdem Tgl ein Ei und Olivenöl.

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Öhm du hast direkt 4 Stunden "trainiert"? Sorry aber ich verstehe deinen Mann voll und ganz das er da böse geworden ist.

Ich finde es nicht in Ordnung die alte Dame jetzt plötzlich zum Alleinsein zwingen zu wollen. Den Vorschlag mit dem Hundewagen finde ich toll.

Wenn deine Omi nicht mehr so gut/lange einhalten kann dann geh doch einfach in kürzeren Abständen mit ihr raus zum Lösen oder besorge dir Windeln.

Ich würde an deiner Stelle die Zeit die mir mit meinem Hund bleibt genießen anstatt sie neu zu erziehen. 17 ist ein stolzes Alter und wer weiß wieviel Zeit euch noch vergönnt ist.

Lerne mit ihren "Altersmacken" umzugehen und freue dich an all den schönen Momenten die euch noch bleiben.

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außerdem Tgl ein Ei und Olivenöl.

Aber bitte nicht roh.

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Habe den Vorschlag gemacht, sie in die Garage zu geben während unserer Abwesenheit und ihr diesen Raum langsam so schmackhaft zu machen bzw. ihr anzutrainieren, daß es ein liebenswertes Umfeld für sie wird.

Könntest Du Dir vorstellen, als über Hundertjährige diesen Platz in der Garage als

liebenswertes Umfeld zu akzeptieren?

Dein Hund ist nämlich über Hundert.

Einen Hund nach 17 Jahren so abzuschieben finde ich persönlich herzlos.

Alles andere haben meine Vorschreiber ja schon geschrieben.

Ich hatte selber eine 16 jährige Hündin, die auch nichts mehr gehört hat, die auch

undicht war. Auch sie hatte Schmerzen in den Gelenken.

Sie wurde aber liebevoll in den Garten getragen, sie hatte ihren Platz in der Küche

in der Wärme. Allerdings blieb sie ohne Bellen ein paar Stunden alleine weil ich berufs-

tätig war.

Mir wäre es nie und nimmer in den Sinn gekommen, meine Tina so auszuschließen aus

dem Familienleben.

Für Deine Überlegungen fehlt mir jedes Verständnis und der Hund tut mir Leid.

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