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Hundeforum Der Hund
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Entfernung der Analdrüsen - Erfahrungen?

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Hallo,

mich würde mal interessieren, wer seinem Hund bereits die Analdrüsen entfernen lassen hat, wie OP und Heilung verlaufen sind und ob es danach Probleme gab.

Ich muss mit Adita spätestens alle 6 Wochen zur manuellen Entleerung zum TA.

Laut der Ärztin ist die Öffnung der Drüse so eng, dass sie sich nicht richtig entleeren kann.

Trotzdem sie schon proppevoll ist, ist es jedes Mal sehr schwer und auch schmerzhaft für Adita, wenn sie entleert wird.

Und natürlich ist auch die Zeit, in der die Drüsen wieder so voll werden, sehr unangenehm für sie.

Abhilfe über Ernährung gibt es nicht. Adita wird gebarft, es gibt fast täglich frische Knochen, ansonsten knapp 50 % Fleisch und je ca. 25 % Obst/Gemüse und Kartoffeln/Reis/Nudeln/Haferflocken. Ab und an auch mal eine Handvoll Trockenfutter.

Der Kot ist immer fest.

Der Vertretungarzt schlug mir dann heute vor, über eine OP nachzudenken und die Drüsen entfernen zu lassen.

Zumal Adita ja noch jung ist (3,5 Jahre) und ihr ganzes restliches Leben damit zu kämpfen haben wird.

Es sei eine unkomplizierte Geschichte und da Adita sowieso keinen Wert auf Fremdhundkontakt legt und daher auch was Artgenossenkommunikation über die Drüsen angeht, nicht weiter bedenklich wäre.

Ich werde mir das gut überlegen. Adita auf Dauer diese Probleme zu ersparen, wäre natürlich toll, aber ich habe irgendwie Angst, dass da was schief gehen kann. Zumal ich auch noch nicht wirklich viel über solche Ops gehört habe.

Was sagt ihr dazu?

Ist diese Sache wirklich so risikoarm?

Erfahrungen würden mich da besonders interessieren.

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Ich hab von meiner Züchterin mal von einem operierten Hund erfahren, der war danach nicht mehr dicht. Wenn er zb. gebellt hat ist es rausgefallen. :( Meiner hatte auch Probleme damit, aber vor 15 Jahren haben sie bei meinem Tierarzt die Analbeutel verödet, das heißt die sind langsam zugewachsen. Es hat ein Jahr gedauert bei dem wir deshalb 22x beim Tierarzt waren, aber er hatte danach nie wieder Probleme. Leider wird das wohl nicht mehr gemacht.

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Das ist sehr übel.. wären auch meine Bedenken bei der Sache.

Der Arzt hat mir die Sache als sehr einfach und unkompliziert verkauft und das Risiko, dass sie undicht werden könnte, gar nicht erwähnt.

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Das sollte bei meinem inzwischen verstorbenen Randy auch gemacht werden, er

hatte mit ständig wiederkehrenden Entzündungen der Analdrüsen zu tun.

Ich habe dann auch mal in der Hundeschule rumgefragt und die Erfahrungen

waren nicht besonders gut. Die Wundheilung ist ein Problem und es kommt

wohl immer wieder zu Fistelbildungen.

Randy hat dann dauerhaft eine homöopathische Behandlng bei einer darauf

spezialisierten TÄ geholfen. Das hat allerdings etwas gedauert, zunächst wuden

die Abstände zwischen den Entzündungen länger und blieben dann ganz aus.

Ich würde auf jeden Fall noch weitere Meinungen einholen und die OP als absolut

letzten Weg wählen.

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Ich werde auf jeden Fall mit der Ärztin drüber sprechen, sind ja eh in 6 Wochen wieder da :Oo

Das heute war die Vertretung.

Beide haben mir aber schon gesagt, dass es keine Alternativen gibt, weil die Öffnung so extrem eng und dadurch dieses Problem da ist.

Also entweder spätestens alle 6 Wochen zum Entleeren oder eben die OP.

Entzündungen gab es zum Glück bisher noch keine, aber das Risiko dafür ist natürlich auch hoch.

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Das hatte man mir auch gesagt. Ohne OP würde mein Hund immer

Probleme haben.

Hat sich als falsch erwiesen.

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Meinem Luke müssen die Analdrüsen auch regelmäßig (ca. alle 6 Wochen) entleert werden.

Für ihn ist es unangenehm und teilweise auch schmerzhaft, aber seit 6 Jahren nicht mehr entzündet gewesen.

Über eine OP habe ich auch nachgedacht, mir wurde aber von zwei Ärzten abgeraten.

Einer der beiden Ärzte hat allerdings die Analdrüse bei dem Hund meines Bruders entfernt.

Mit vollem Erfolg.

Der Hund meines Bruders hatte regelmäßig starke Entzündungen.

Die OP ist ca. ein Jahr her. Es ist alles gut verheilt und dem Hund geht es sei dem super gut.

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Unser Samson hatte auch Problem damit, wir wollten es eigentlich nicht operieren lassen (da er von kleinauf Herzprobleme hatte), aber trotz ständigen entleeren ( und allen möglichen anderen Maßnahmen) kam es dann immer wieder zu Entzündungen. Wir entschlossen uns dann doch zu einer Op und haben es nie bereut. Bei ihm ist es gut verheilt, auch andere Probleme wie Inkondinenz usw sind nicht aufgetreten. Wir wurden aber darauf hingewiesen, dass es der Fall sein könnte, also ausschliessen kann man es nicht.

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Gibt es bei Euch in der Nähe einen/ eine klassisch arbeitende Homöopahten/in?

Das wäre mein Weg, bevor ich zu einer solch drastischen Massnahme greifen würde...

Grüsse

Chris

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Wir gehen so ungefähr alle 4 Wochen zum Drüsenleeren, und ich fragte unseren Tierarzt das letzte Mal, ob nicht die Möglichkeit bestünde, die Drüsen ganz zu entfernen.

Er meinte, dies hätte man früher ähnlich gern wie Kastrationen durchgeführt...man wisse aber inzwischen, daß es doch sehr häufig zu einer Inkontinenz durch die OP kommt.

Ich denke, ich werde lernen zu sehen, wann es die Drüsen bei meinem Hund sind, und wann der Rücken, der ein anderes Manko hat, und dann gleich zum Tierarzt gehen und leeren lassen.

Kostet nicht die Welt und der Hund gewöhnt sich dran, man muß ja nicht erst warten bis es entzündet ist...dann erst tut es richtig weh.

Ich kennen verschiedene Hundehalter, die die Drüsen selbst leeren...das wäre nicht meins, aber es geht auch.

Auf jeden Fall erstmal "Gute Besserung"!

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