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Hundeforum Der Hund
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Entfernung der Analdrüsen - Erfahrungen?

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ich hab leider keine Erfahrung mit Analdrüsen bei Hunden, allerdings mit den Entdrüsungsmethoden bei Skunks.

Bei ihnen gibt es verschiedene Methoden die Analdrüsen zu entfernen. Die gängigste ist, dass man den After spreizt, rechts und links kann man Öffnungen erkennen, da geht man mit einer Pinzette rein und zieht die Drüse heraus und schneidet sie dann bündig ab. Muss wohl Aussehen wie eine Wasserbombe. Persönlich hab ich es noch nicht gesehen, aber so ist die Beschreibung. Ist ein sehr kleiner Eingriff, meist ohne viel Blutvergießen und ohne viel Nebenwirkungen. Der Po ist danach nicht wirklich geschwollen, Inkontinenz tritt so gut wie nicht auf..

Andere Möglichkeit ist die Entfernung von Außen, der Tierarzt schneidet also rechts und links auf und holt von außen die Drüsen heraus. Das endet oft mit durchschnittenen Schließmuskeln und einer entsprechenden Kotinkontinenz, zudem verheilen die Wunden nicht gut..

Ich hab leider keine Ahnung, ob man Hund und Skunk vergleichen kann. Also welche Festigkeit eine Analdrüse beim Hund hat und ob man sie einfach herausziehen kann. Bei Skunks gibt es wohl auch je nach Alter eine gewisse Variationsbreite. Also je älter desto instabiler wird die Drüse und umso fester ist das Muskelgewebe. Kann also gut sein, dass bei älteren Hunden eine schonende Entfernung gar nicht möglich ist. Aber man könnte die Tierarzt ja mal auf diese Methode ansprechen..

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Danke! Da werde ich dann mal nachhaken.

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Bei Luna musste die Analdrüse auch schon mehrmals ausgedrückt werden, aber es ist bei ihr nicht so schlimm. Gibt es wirklich keine Alternative??? Bei Menschen werden bei zu engen Gängen (egal wo, vor allem aber im Ohr) Röhrchen eingesetzt. Kann so etwas in der Art nicht auch bei Hunden erfolgen??? Eine OP wäre für mich und meine Hunde nicht denkbar, die Risiken wären mir zu groß und was ist mit dem fehlenden Erkennungsduft unter Hunden? Das muss doch auch Auswirkungen haben, oder nicht?? Ich hätte da reichlich Fragen an den Tierarzt. Überlege es Dir gut, den Eingriff kann man nicht mehr rückgängig machen. Ich wünsche Dir viel Kraft und die für euch richtige Entscheidung.

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Das werde ich dann auch mal ansprechen.. danke für eure Anregungen, da schreib ich mir mal besser eine Liste mit Fragen, wenn ich wieder hingehe :)

Das mit dem "Duft" ist wie gesagt eh irrelevant für uns, weil Adita keinen Bock auf Fremdhunde hat und sich schon gar nicht beschnüffeln lässt.

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Hallo, nach 2 Jahren voller Torturen für unsere 6jährige Hündin, haben wir uns entschlossen, die Analdrüsen entfernen zu lassen . Unsere Haustierärztin hat uns eingehend beraten. Weil nicht nur der Hund, nein auch ich als Besitzer, unter diesem Zustand leiden würde. Was ich sofort bejahen kann. Sie gab uns die Adresse eines Operateurs , dessen Ruf , fachlich , absolut sauber ist. Er hat uns super beraten und auch in allen Bereichen aufgeklärt, Vorbereitung, Risiken, Umstände, Nachversorgung. Ein Eingriff stellt immer ein Risiko dar. Für den Hund, der diese unglaublichen Sinne in sich trägt, ist das ein sehr, sehr anstrengender Vorgang. Unser Arzt informierte Uns im Nachhinein, das es Komplikationen gab, bis hin zum kurzzeitigen Herzstillstand. Auch ein Zug der Ehrlichkeit und Ehre des Arztes. Ein Jahr ist vergangen, bis jetzt bereuen wir es nicht, auch Inkontinenz ist nicht aufgetreten. Allerdings ist die Belastung sehr, sehr stark, für den Hund gewesen. Operationen, aus welchen Gründen auch immer, könnten zukünftig zum Problem werden.

Seit 14 Tagen beginnt sie nun aber, sich vermehrt zu lecken und auf dem Po zu rutschen. Kann etwas, was entfernt wurde, wieder nachwachsen? Das wäre......

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Mein Hund hatte immer wieder eine Entzündung an der rechten Analdrüse, was zu einer ziemlich tiefen Fistelung führte. Er wurde operiert, also nach Aussage der Klinik die Analdrüse entfernt, da war er ca. 1,5 Jahre. Alles war gut, keine Entzündung mehr. Später, er war inzwischen ca. 4 Jahre, wurde er kastriert, und plötzlich trat wieder eine Entzündung an eben dieser rechten Analdrüse auf, ebenso schlimm und ständig wiederkehrend ... Auf meine Frage an den behandelnden TA, wie das denn sein kann, wenn doch die Analdrüse entfernt wurde, erklärte er mir, das ggf. Reste dieser Drüse verblieben sein könnten und sich das regeneriert haben könnte. Naja, überzeugt war ich nicht, ich wollte, dass erneut operiert wird, damit diese wochenlangen Torturen (immer wieder spülen, Salbe, AB etc.) endlich aufhören. Der Ta meinte allerdings, so lange es noch Behandlungsmöglichkeiten gibt, möchte er diese risikoreiche OP nicht. Statt dessen wurde ein mikrobiologisches Gutachten erstellt, um den Erreger genau bestimmen zu können. Dann bekamen wir eine Salbe, die genau für diesen Erreger wirksam war. Das war eine Augensalbe, die aber nicht ins Auge sondern in den entzündeten Analgang aufgetragen werden musste. Tatsächlich, die Entzündung verschwand und trotz langem Bangen und immer wieder genau hingucken: sie blieb verschwunden und kam nun auch nicht mehr wieder. Jetzt ist er 7 1/2 und es ist bisher nicht mehr aufgetreten. Rückblickend denke ich: bei der OP damals muss ein kleines "Nest" mit diesem Erreger, der offenbar resistent gegen Breitband-AB ist, übrig geblieben sein und durch die Narkosebelastung wieder aktiv geworden sein.

 

Vll. ist das bei euch ähnlich?

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