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your dog ...  Der Hund
Tina+Sammy

Anbinden, um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken?

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Hallo Forie´s,

Komischer Titel, aber anders wusste ich das grad nicht zu Umschreiben ;)

nochmal wegen meinem "Leinenmonster" :

Meine Mama meinte jetzt, wenn ich sehe, dass mir Leute entgegenkommen, sollte ich Sammy anbinden und in entgegengesetzer Richtung ca. 2m weg von ihm stehenbleiben- Sammy verbellt dann niemanden, sondern guckt mich nur an und freut sich ein Loch in den Bauch, wenn ich ihn lobe, sobald er zu mir guckt.

Zwar schaut er auch zu den Passanten rüber, aber sofort wieder zu mir und hält die Klappe.

Gestern sind wir durch´s Dorf gelaufen, ich hatte den Hund von meiner Mutter an der Leine, sie Sammy.

Ich bin vorgegangen- nen Meter ca. - und ein Reisebus hielt an, aus dem grade die Leute ausstiegen. Normalerweise wäre Sammy völlig abgedreht, aber er hat nur zu mir geguckt und die Leute nur kurz angeschaut.

Keinen Mucks hat er von sich gegeben!

Heute hab ich das beim - alleine- spazieren gehen mal ausprobiert. Bei dem Wetter sind ja reichlich Leute unterwegs.

Wenn ich sehe: Da kommt jemand, hab ich Sammy an einen Baum gebunden und bin in den Wald- weg vom Weg- gegangen.

Und was soll ich sagen: Pferde, andere Hunde und Passanten konnten kommentarlos passieren =)

Obwohl er grade bei den Pferden seeeeeeehr interessiert geguckt hat.

Jetzt meine Frage: Wenn ich das über einen längeren Zeitraum hinaus mache, meint ihr, dass er das auf-mich-konzentrieren dann auch macht, wenn ich ihn ganz normal an der Leine halte, oder weiss er, wann er zu mir kann und wann nicht?

Am Ende unserer Runde mussten wir zwischen 2 Wiesen durch- kein Baum, noch nicht einmal ein Zaunpfahl, an dem ich ihn hätte festmachen können.

Da kommen uns 2 Frauen entgegen und ich hab Sammy sitzen lassen und hab mich die Leinenlänge wegbewegt.

Da bin ich dann stehengeblieben und er hat zu mir geguckt, dann zu den Frauen- ABER ER BLIEB RUHIG!!! :prost:

War das Zufall, oder sollte ich das wirklich mal ausprobieren?

Bin gespannt auf Eure Antworten :)

Liebe Grüsse,

Tina mit Sammy

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Hey, das freut mich für Dich das Du damit Erfolge verbuchen kannst =)=):klatsch::klatsch:

Ich hab von der Methode schonmal gelesen, ich hab sie nie selbst getestet, aber als ich das gelesen hab klang das sehr plausibel.

Jetzt meine Frage: Wenn ich das über einen längeren Zeitraum hinaus mache, meint ihr, dass er das auf-mich-konzentrieren dann auch macht, wenn ich ihn ganz normal an der Leine halte, oder weiss er, wann er zu mir kann und wann nicht?

Ich denke das ihm das Verhalten in Fleisch und Blut übergehen kann, lobst Du ihn denn fleißig wenn er das gewünschte Verhalten zeigt? Wenn Du das immer machst wird er irgendwann automatisch zu Dir schauen und gelobt werden wollen wenn jemand auf Euch zukommt.

Ich hab hier so ein paar "kleine Kämpfer" die regelmäßig in ein lautes Konzert einstimmen wenn sie mich und meinen Riesen kommen sehen (bei anderen großen Hunden auch).

Ich hab ihm im Clickertraining beigebracht das er mich anschauen soll und in diesem Moment und was dafür bekommt. Das macht er inzwischen schon ganz von selbst, ist ihm also in Fleisch und Blut übergegangen.

Das könnte doch bei Eurer Methode auch klappen, denke ich.

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Na, das ist doch sehr kreativ! :klatsch:

Vom Prinzip her hätte ich das wohl so ähnlich gelöst, vielleicht kannst du Dich langfristig einfach so interessant machen, dass Du das Anbinden weglassen kannst. Bin der gleichen Meinung wie Dog. Lobe ihn dafür, dass er auf Dich achtet, damit er das verknüpft und Du interessanter bist als die fremde Leute.

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Huhu Tina,

nur damit ich das richtig verstehe...du bindest ihn an und entfernst dich von ihm auch wenn er noch gar nichts gemacht hat?

Sollte das der Fall sein, dann würde ich sagen, dass DU das Problem bist und nicht dein Hund!

Ich kenne das eigentlich nur so, dass man den Hund anbindet, daneben stehen bleibt und wenn er dann Theater macht, dann rennst du weg und tust dann auch noch so als hättest du jede Menge Spass!

Was dann dazuführt, dass dein Hund lernt, dass wenn er Theater macht du ihn alleine lässt und auch noch Spass hast OHNE ihn!

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Ich hatte mal einen Hundetrainer , der das auch mit mir und Cleo praktiziert hat - wenn sie ruhig war , sollte ich stehen bleiben , und wenn sie bellte , weiter weg gehen ....

Die Idee war prima!! :)

Cleo ist nur so triebgesteuert , und war damals so gestört , dass sie auch ohne Frauchen rumtheatert hat :Oo also haben wir diese Methode aus unserem Leben gestrichen ... ;)

Aber die Idee ist gut , denn meist ist der Hund nur so drauf , wenn er sich durch das andere Ende der Leine voll unterstützt fühlt !! Und sei es nur durch Anwesenheit ... ;)

Martina mit Ceo , Tyler und Yuma Hundekind

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Sollte das der Fall sein, dann würde ich sagen, dass DU das Problem bist und nicht dein Hund!

Ich kenne das eigentlich nur so, dass man den Hund anbindet, daneben stehen bleibt und wenn er dann Theater macht, dann rennst du weg und tust dann auch noch so als hättest du jede Menge Spass!

Was dann dazuführt, dass dein Hund lernt, dass wenn er Theater macht du ihn alleine lässt und auch noch Spass hast OHNE ihn!

Genauso kenn ich das auch. Hat Deine Mutter das von der Hundenanny abgeschaut? ;)

Ich würde auch sagen, dass dann DU die Ursache des Ganzen bist, möglich, dass Du eine gewisse Unsicherheit ausstrahlst, die sich auf ihn überträgt oder was auch immer.

Das Anbinden und Weggehen einzusetzen, um die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken oder sein Verhalten zu verändern, auch wenn DU irgendwann wieder mit ihm an der Leine in solche Situationen gehen wirst, wird möglicherweise nicht völlig klappen, könnt ich mir vorstellen.

Ich denke, Du müßtest stark an DIR arbeiten, um lockerer mit solchen Begegnungen umzugehen und Sammy somit die Sicherheit zu vermitteln, die er braucht bzw. ihm zu vermitteln, dass einfach alles ok ist und er sich nicht aufregen braucht.

Aber ist nur meine Meinung. :holy:;)

LG!

Anja und Hundis

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Ich kenn das nur das sobald der Hund Theater macht Leine fallen lassen, umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung gehen.Der Hund orientiert sich dann nach dir und kommt hinterher.

So hat es eine Bekannte gemacht in unserer Gruppe weil er auch alles angebellt und angeknurrt hat.Es lag aber auch an ihr und ihr Unsicherheit hat sich auf den hund übertragen.

Lg Birgit

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Ich kenn das nur das sobald der Hund Theater macht Leine fallen lassen, umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung gehen.Der Hund orientiert sich dann nach dir und kommt hinterher.

Genau so kenne ich es auch, habe es mit meiner *Stinkesocke* Boomer gehandhabt! :D

Mittlerweile sind wir so weit, dass, wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt, Boomer meinen Blickkontakt sucht, ich nur ein kurzes *Lass das!* sagen brauch, und der Herr kann mit hängender Leine, ohne Theater, am *Feind* vorbei gehen! :D

Ich denke aber mal, dass dies nur funktioniert, wenn du Ruhe ausstrahlst, und die Bindung zwischen euch einigermassen stimmt!

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Danke für Eure Antworten :)

Ich entferne mich erst dann, wenn er anfängt zu bellen.

Er versucht dann sofort, hinterher zu kommen, was ja nicht geht.

Also habe ich in dem Moment seine volle Aufmerksamkeit und es herrscht Ruhe.

Dann gehe ich wieder zu ihm hin.

Natürlich wird gelobt, was das Zeug hält.

Allerdings nur verbal, da er ja nicht verknüpfen soll: Bellen, Frauchen angucken und Leckerchen.

Einfach die Leine loslassen und in die andere Richtung zu gehen, trau ich mich ehrlich gesagt nicht : Vielleicht siegt dann doch die Neugier und er rennt zu den Leuten hin.

Verständlicherweise findet das nicht jeder toll...

Zwar weiss ich, dass er niemals ganz hingehen würde, aber auch ein wild kläffender fremder Hund in 1-2 m Abstand löst bei vielen Menschen Angst aus.

In der Hundeschule wurde mir gesagt, dass ich keine Unsicherheit/Ängste ausstrahle.

Im Grunde ist es mir "egal" dass er bellt.

Ich habe keinerlei Probleme ihn zu halten, egal wie sehr er "ausrastet".

Ich glaube vielmehr, dass er selber unsicher ist, wenn jemand auf uns zukommt.

Und in dem Moment, wo ich mich entferne scheint er zu denken: Oh nein! Komm her! Beschütze mich!

Deswegen frage ich mich, ob es richtig ist, wegzugehen.

Schüre ich damit seine Ängste nicht noch mehr?

Wenn ich ihn an der Leine habe, bin ich die Ruhe selbst. Ich denke nicht : Oh nee... Da kommt jemad: er wird bellen.

Sondern ich gehe weiter, während er in der Leine hängt und ein Mordstheater veranstaltet.

Mir ist es egal, wie manche Leute gucken, auch Kommentare gehen mir am A**** vorbei ;)

Auch beachte ich Sammy dabei nicht, um ihn zu bestärken- durch beruhigende Worte, oder ihn weiter zu verunsichern, indem ich schimpfe.

Bis jetzt hab ich ihn nur angebunden und bin still weggegangen. Werde das mal ausprobieren, mit dem OHNE ihn Spass haben ;)

Liebe Grüsse,

Tina mit Sammy

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Hallo Tina, :)

Einfach die Leine loslassen und in die andere Richtung zu gehen, trau ich mich ehrlich gesagt nicht : Vielleicht siegt dann doch die Neugier und er rennt zu den Leuten hin.

Das brauchst du ja auch nicht sofort zu machen, wenn Sammy dicht neben dir ist und du eine etwas längere Leine hast, dann die Leine *fallen lassen*, also das Stück was noch nicht im Gebrauch ist, den Rest festhalten und dich wegdrehen. :Oo

Hätte aber auch noch einen Vorschlag, funktioniert bei einigen die ich kenne sehr gut:

Arbeitest du schon mit Pfeife? Wenn nicht würde ich mir mal eine gute zulegen. Dann gehst du mit Sammy einfach mal so durch die Gegend, am besten ist er dabei an einer 5-7 Meter langen Schleppleine (kann man auch an einer kürzeren Leine machen, dann kann man aber die Übung nicht so variieren).

Nun gibst du einen gaaanz kurzen Pfiff ab, drehst dich um und gehst in die andere Richtung. Dies wird bei Sammy nicht zum *Komm-Kommando*, sondern du gibst ihm praktisch nur zu verstehen daß du eine andere Richtung einschlägst. :)

Er lernt also von alleine wenn dieser Ton kommt, geht mein Frauchen woanders hin. Nicht rufen, nicht locken, einfach gehen. Ist er dann auf deiner Höhe ein kurzes verbales Lob. Diesen Pfiff setzt du dann immer unterschiedlich ein, also wenn er mal 3 Meter vor ist, 5 Meter, oder auch wenn er mal neben dir ist. Laß´ihn selbst entscheiden ob er kommt. Und glaub mir, er kommt.

Ist er nach dem ersten Pfiff auf deiner Höhe angekommen, geh´ein wenig in die Richtung weiter und dann kannst du wieder diesen kurzen Pfiff einsetzen und in die Richtung in die du eigentlich gehen wolltest weitergehen. :)

Diese Übung sitzt bei den meisten Hunden ganz schnell, schließlich hat er sich das ja selbst beigebracht, und das verinnerlichen die Hunde meiner Meinung nach am besten.

Bei Shari klappt das auch super, sie weiß einfach wenn der Pfiff kommt geht Frauchen weg, also lasse ich die Katze, den Ball (andere Hunde sind für sie nicht so interessant) oder sonstwas einfach links liegen, obwohl ich doch soooo gerne hinterher laufen würde. :P

Es hört sich vielleicht anstrengender an als es ist, aber meistens merkt man den Hunden schon nach ein paar Tagen an daß sie sich mehr auf dich konzentrieren. Wenn es dann gut klappt kannst du es super in für euch heiklen Situationen einsetzen.

LG Elke ;)

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