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Hundeforum Der Hund
Tina+Sammy

Anbinden, um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken?

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Ich glaube vielmehr, dass er selber unsicher ist, wenn jemand auf uns zukommt.

Und in dem Moment, wo ich mich entferne scheint er zu denken: Oh nein! Komm her! Beschütze mich!

Das glaub ich nicht. Er behält Dich im Auge, um DICH zu beschützen. Hätte er Angst, dann wüde er angebunden noch mehr bellen, da er nicht weg kann. Vielleicht fehlt Dir einfach die souveräne Ausstrahlung die ihm vermittelt: solche Situationen kläre ich.

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Das glaub ich nicht. Er behält Dich im Auge, um DICH zu beschützen. Hätte er Angst, dann wüde er angebunden noch mehr bellen, da er nicht weg kann. Vielleicht fehlt Dir einfach die souveräne Ausstrahlung die ihm vermittelt: solche Situationen kläre ich.

Genau DAS glaube ich eben nicht. Und ich kann das auch begründen ;)

Wenn Sammy in eine Situation gerät, in der er unsicher ist, kommt er ja sofort zu mir, damit ich ihn beschütze. Entweder drückt er sich an meine Beine, oder aber er stellt sich hinter mich.

Sei es, weil ein anderer Rüde ihn bedrängt, oder plötzliche laute Geräusche usw.

Also scheint er doch wohl davon auszugehen, dass ich ihn beschützen kann?!

Liebe Grüsse,

Tina mit Sammy

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Macht dann auf jeden Fall so den Eindruck, dass er der Meinung ist, dass du solche Situationen regeln kannst.

Sein Verhalten kann viele Ursachen haben...ist Sammy denn sonst ein Schisser? Vielleicht fühlt er sich auch nur stärker, wenn du in seiner Nähe bist...sprich ihn an der Leine hast und er macht deshalb Theater...aber aus der Entfernung zu beurteilen WARUM er sich so verhält ist, wie immer, nahezu unmöglich.

Wie reagiert Sammy denn, wenn er ohne Leine und ihm Fuss anderen Hunden begegnet? Bellt er dann auch?

Hälst du die Leine nur fest wenn er Theater macht und ihr weitergeht?

Er kann sich nämlich seine "Bestätigung" für sein Verhalten auch selber holen...im Normalfall reagiert der Mensch, wenn der Hund in der Leine hängt!

Der menschlich Arm ist ja im Prinzip eine Verlängerung der Leine und wenn nun der Hund anzieht und die Armlänge dichter an den "Feind" kommt, dann hat er im Prinzip seine Bestätigung schon...durch das (unfreiwillige) Nachgeben des Hundehalters. Weil ja der Hund durch die Reaktion - also Nachgeben - Aufmerksamkeit für sein Verhalten bekommt!

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Hallo Tina!

Wenn Du schon Erfolg an der langen Leine mit ihm hattest, dann versuch dabei zu bleiben.

Mach Dich mit irgend ezwas interessant, Leckerlie oder Spielzeug oder so.

Er scheint stark auf Dich fixiert zu sein und dann schaffst du es auch. Anbinden wird Dir nicht immer und überall gelingen wie du schon selber geschrieben hast und find ich ehrlich gesagt auch nicht so toll. und wennDu angst hast er könttezu den Leuten laufen wenn Du ihn los läßt, dann probiers mit einer Schleppleine, so hast Du ihn dann auch noch unter Kontrolle.

Lg Ani.

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Ja, Sammy ist ansonsten auch ein ziemlicher Schisser.

Zwar haben wir in der Zeit, wo er bei mir ist, schon sehr viel erreichen können, aber manche Sachen machen ihm einfach Angst.

So zuckt er beispielsweise immer wieder vor diesen rot-weissen Schranken zurück, die hier die breiten Wege in die Wälder versperren. Und das, obwohl ich ihn jedesmal, wenn so etwas passiert fröhlich an die Schranke rufe und ihn mit den Vorderpfoten aufspringen lasse.

Danach macht er immer einen sehr stolzen Eindruck ;)

Im Fuss OHNE Leine an anderen Hunden vorbei?!

Hihi, DAS habe ich noch nie ausprobiert.

Nur bei bekannten Hunden. Und da klappt es logischerweise gut.

Bei fremden Hunden ist Sammy oft sehr neugierig, deswegen denke ich mal, dass er nicht im Fuss bleiben würde- auch mit Leine habe ich das oft genug erfahren müssen :Oo

Zwar würde er ohne Leine sicherlich nicht dieses Mordstheater veranstalten, aber ich denke, dass er hinlaufen würde.

Die Unsicherheit würde ihn dann allerdings davon abhalten, sich dem fremden Hund ganz zu nähern.

Wenn ich ihn dann rufe, um ihn anzuleinen, fängt er an zu bellen, kaum dass er merkt : Nu isse hinter mir, jetzt kann mir nix mehr passieren...

Aber ich kann ihn ja auch nicht jedesmal hinlaufen lassen. Wenn ich Sammy an der Leine habe, reagiere ich auch ungehalten, wenn ein unangeleinter Hund auf uns zustürmt...

Also denke ich schon, dass ich ihm die "Kraft" gebe, dieses Gehabe anzufangen.

Unsicherheit meinerseits ist wie o.g. ja wirklich nicht vorhanden.

Ja, ich halte einfach nur die Leine fest, ohne einen Mucks von mir zu geben, damit ich ihn nicht bestärke.

Ich habe eigentlich gedacht, dass er dann merkt : ok, wenn sie cool bleibt, passiert schon nichts.

Vielleicht liegt es auch an diesem Zwischenfall, den ich an anderer Stelle schonmal gepostet habe: Sammy lief ohne Leine, als auf einmal ein Riesenschnauzer auftauchte.

Ich rief Sammy ran und auf dem Weg zu mir wurde er angegriffen und fürchterlich mehrmals gebissen.

Ich bin hingerannt und hab dem Schnauzer die Leine übergebraten, woraufhin er abliess.

Als Sammy dann hinter mir Schutz suchte, ging der Schnauzer ihn nochmal an...

Dieses Erlebnis liegt Monate zurück und die Bellerei an der Leine begann deutlich später- ca. 6-8 Wochen danach...

An der Schleppleine verhält er sich ganz anders, wenn er mindestens 5m zur Verfügung hat:

Wenn irgendwo jemand auftaucht, kommt er zu mir, OHNE dann zu bellen ?!?

Als wenn er genau wüsste, dass ich evtl. die Distanz vergrössern könnte, wenn er Theater macht.

Und er weiss sehr wohl, WELCHE Leine sich grade am Halsband befindet :(

Deine Idee mit der Pfeife finde ich sehr gut, Elke.

Da ich mit dem Dicken noch nicht mit Pfeife gearbeitet habe, aber eine hier rumliegen habe, hab ich das gestern auch gleich mal geübt. ;)

Natürlich in reizarmer Umgebung: Ein Reisenwald ganz für uns alleine ;)

Meine Mama und ihr Hund waren mit dabei und so konnte auch Klein-Odi Bekanntschaft damit machen :P

Wenn uns jemand beobachtet hätte, wären wir sicher eingewiesen worden, bei den dauernden plötzlichen Richtungswechseln, die wir eingeschlagen haben :D

Aber diese Art, zu arbeiten gefiel mir sehr gut, weil, wie Du ja schon geschrieben hast, die Hunde sich das zum grössten Teil selber beibringen.

Also ein :danke an Elke :)

Das gilt natürlich auch allen anderen, die sich Gedanken machen, wie ich meinem liebenswertem Monster die Kläfferei abgewöhnen kann =)

Liebe Grüsse,

Tina mit Sammy

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Fuer mich hoert sich das alles nach Fortschritt an =)

Ich wollte nur zu dem Zwischenfall mit dem Schnautzer was sagen. Unsere Huendin ist ja auch von der aengstlichen Sorte. Wenn sie vor laeuft und ein unangeleinter Hund auf sie zu kommt, gebe ich ihr das Kommando warten. So kann sie stehen bleiben wo sie ist und dem anderen Hund beschwichtigende Signale geben. Auch wird der Jagttrieb des anderen Hundes nicht angekurbelt durch ein davonlaufen.

Taktik eines Leien.

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Hmm. Ich finde grundsätzlich wichtig, dass Hunde nicht einfach komplett von dem Reiz - in diesem Fall ein anderer Hund - abgelenkt werden, sondern dass sie lernen, genau wie von Tina beschrieben, den Reiz aufzunehmen und eben NICHT zu pöbeln.

Aus dieser Sicht sehe ich keine Notwendigkeit, ein Pfeifsignal einzuüben, obwohl das ein interessantes Training ist, oder beim Wegrennen Party zu machen.

Ich würde eher das ruhige Verhalten des Hundes ruhig bestätigen, in dem ich ihm kommentarlos Futter gebe.

Für mich erliest sich aus den Beiträgen zwar, dass Tina das Pöbeln an der Leine "egal" ist, ich glaube aber nicht so wirklich daran und bin mir sicher, dass IMMER irgendwelche Signale über die Leine gehen. In dem Moment, wo der Kontakt durch Anbinden weg ist, sind auch die Signale weg, welche es auch immer sein mögen, und daher ist Ruhe im Karton.

Warum das nicht ausbauen? Also ich würde die Distanz zum Angebundenen Hund verringern und das Aufnehmen des Reizes (also Ansehen des anderen Hundes) in Verbindung mit nicht bellen bestätigen. Nicht durch Party, sondern duch kommentarloses Füttern.

Wenn das über einen längeren Zeitraum klappt, dann wird es auch eines Tages an der gehaltenen Leine ohnen Anbinden klappen und später im Gehen. Diesen Weg würde ich mal versuchen zu gehen, auch wenn es schwierig ist, solche Tipps zu geben, wenn man das Team noch nie gesehen hat.

LG Anja

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Hallo Tina,

Deine Idee mit der Pfeife finde ich sehr gut, Elke.

Da ich mit dem Dicken noch nicht mit Pfeife gearbeitet habe, aber eine hier rumliegen habe, hab ich das gestern auch gleich mal geübt. ;)

Wenn man diese Übung mal ein paar Tage durchzieht sieht man relativ schnell einen Erfolg. Ist im Prinzip auch wie das Anbinden, Sammy merkt daß er keinen Erfolg hat mit seiner Bellerei, daß du dann weiter weggehst. Bei dem Pfiff weiß er auch innerhalb kürzester Zeit daß du, bevor er anfängt zu bellen, dich umdrehst und weggehst. Du mußt halt immer gleiches Verhalten zeigen, ob mit anbinden oder pfeifen. :)

Aber diese Art, zu arbeiten gefiel mir sehr gut, weil, wie Du ja schon geschrieben hast, die Hunde sich das zum grössten Teil selber beibringen.

Also ein :danke an Elke :)

Es ist ja auch in dem Sinne, wie schon geschrieben, kein Kommando da du nicht stehen bleibst und auf Sammy wartest, du gibst ihm halt nur vor daß du die Richtung wechselst. Dann kann er (in seinen Augen) selbst entscheiden was er macht, auch wenn er auf ein paar Meter begrenzt wird. :)

Hmm. Ich finde grundsätzlich wichtig, dass Hunde nicht einfach komplett von dem Reiz - in diesem Fall ein anderer Hund - abgelenkt werden, sondern dass sie lernen, genau wie von Tina beschrieben, den Reiz aufzunehmen und eben NICHT zu pöbeln.

Aus dieser Sicht sehe ich keine Notwendigkeit, ein Pfeifsignal einzuüben, obwohl das ein interessantes Training ist, oder beim Wegrennen Party zu machen.

Das Pfeifsignal gibt dem Hund ja nur vor daß er sich nun entscheiden kann, lieber hinter Frauchen her oder ist der andere Hund wichtiger. Der Hund nimmt in dieser Situation ja den Reiz auf, aber er kann sich entscheiden. Und wenn es richtig eingeübt wird entscheidet er sich meistens für Frauchen/Herrchen und man kann ihn dann nach und nach immer näher an den Reiz heranführen.

Habe schon von ein paar Hundebesitzern gehört daß diese Methode sehr gut gewirkt hat, auch bei Shari habe ich schon einige Erfolge dadurch verbuchen können.

Denke daß man so oder so trainieren kann, DIE Methode gibt es sicher nicht. Führt bestimmt beides irgendwie zum Erfolg, die Anbindemethode ist sicher auch nicht schlecht und gut durchführbar. :)

LG Elke ;)

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Hallo zusammen,

kurzer Zwischenbericht:

Bei Passanten klappt das mit dem Anbinden und bei Gerölle weggehen klasse.

Gestern konnte ich sogar ununterbrochen bei Sammy stehen bleiben =)

Bei Hunden klappt es mal ja, mal nein...

Als uns gestern eine Gruppe Reiter entgegenkam, hab ich ihn auch wieder festgebunden und er hat ein Theater veranstaltet, als würde es um sein Leben gehen.

Ich bin bis auf 5m (!!!) von ihm weggegangen und es hat ihn nicht die Bohne interessiert... :(

Dabei war er mindestens 5 m von den Pferden weg.

Hatte eigentlich gedacht, dieser Abstand würde reichen...

Naja, bei den nächsten Reitern geh ich halt noch weiter vom Weg ab ;)

Zu der Arbeit mit der Pfeife :

Ich denke nicht, dass ich sie in solchen Situationen einsetzen kann.

Aaaaaaaaaaber in folgenden:

Ich hab ja mit Sammy geübt: Pfiff und gleichzeitiger Richtungswechsel.

Das hatte er auch recht fix raus.

Bloss bei den ersten paar Pfiffen hat er sich noch kurz umgeguckt, WO das denn herkam :D

Jetzt weiss er es ;)

Gestern und vorgestern hatten wir insgesamt mehr als 15 (!!!) Wildbegegnungen.

Sammy liess sich auch vorher IMMER abrufen, allerdings NIE, ohne nicht wenigstens 5m hinterherzurennen...

Und dann diese Situation:

Rehe am Bach- von mir ungesehen, von Sammy erst auch.

Sammy holt sich die Erlaubnis, den Weg zu verlassen und rennt zum Bach. Als er in vollem Tempo hinrennt, springen auf der anderen Seite die Rehe los.

Ohne nachzudenken hab ich nach der Pfeife gegriffen und hab mich weggedreht.

Sammy schmiss SOFORT den Hintern rum und kam angeflitzt =)

Genauso liefen auch die folgenden Wildbegegnungen ab :)

Nicht einmal ist er auch nur 1m hinter Hasen und Rehen hergerannt.

Selbst dann nicht, als er die "Unterstützung" von 2 anderen Hunden hatte, die nebenbei bemerkt für fast eine Stunde ( :o ) verschwunden blieben.

Ich kann nur sagen: Wir haben tolle Erfolge mit der Pfeife.

Zwar habe ich nicht mehr Aufmerksamkeit als vorher, weil Sammy sowieso immer seeeehr viel zu mir guckt, zwischendurch angerannt kommt usw.

Aber dass er Rehen und Hasen keines Blickes mehr würdigt, sobald der Pfiff kommt ist einfach genial!!!

Liebe Grüsse,

Tina mit Sammy

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Hallo Tina,

ist ja klasse daß es mit dem Pfiff schon so gut funktioniert, klasse! :klatsch:

Würde es einfach mal ausprobieren wenn ein anderer Hund auf euch zukommt, damit hat Sammy doch auch Probleme. Vielleicht kannst du den Abstand zu anderen Hunden dadurch immer mehr verringern.

Sobald er den anderen Hund im Blick hat pfeifen und umdrehen, dann lernt er sehr schnell daß es ihm nichts bringt sich erst aufzuregen da du dann eine andere Richtung einschlägst. :Oo

Geht natürlich alles nicht von heute auf morgen aber ich denke wenn man da mal `ne Zeit lang dranbleibt merkt man schnell die Erfolge. :)

LG Elke ;)

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