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Hundeforum Der Hund
Südamerika

Vererbtes Verhalten, echt heftig

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Mich erschüttert es, dass ein Halter sich seines Hundes so leicht entledigt und dann noch solche Worte nutzt wie "... Hunde von dieser Größenordnung ohne Gnade gegenüber ihren Artgenossen, egal ob Hündin oder Rüde, haben für MICH kein Recht in einer Gesellschaft zu existieren!

Diese Aussage hat mich zutiefst schockiert! Das nächste ist dann, dass gewisse Menschen "kein Rechthaben, in einer Gesellschaft zu existieren" und dann sind wir wieder bei der Todesstrafe, oder?

Ich gebe meinem James keine Schuld, er war so, und dafür konnte er nichts! ..."

Und genau der letzte Satz sagt es genau auf den Punkt, den Hund trifft keine Schuld. Denn für mich ist es in erster Linie der mensch der hier versagt hat und sich zu fein war hilfe in Anspruch zu nehemen.

Sicher gibt es "schlechte" vererbte Eigenschaften, aber sie hat nichts dagegen getan. Ein guter Trainer und richtiges Verhalten der Besitzerin, z.B. Maulkorb und Hund nicht frei laufen lassen, hätte einiges ändern können. Wurde der Hund genau untersucht, Gehirntumore lösen ja agressives Verhalten aus. Und immer wieder gibts TÄ, die Hunde wegen "Fehlverhalten" einschläfern :motz:

Schade um diesen schönen Hund, schade um das vergeudete Leben.

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Es ist durchaus möglich entspannt mit solchen Hunden zu leben, jedoch muss man hier tatsächlich Regeln beachten. Und auch hier ist es schön wenn die Mitmenschen sich auch an bestimmte Regeln halten und Rücksicht nehmen!

Soll heissen das man seinen Hund NICHT einfach so zu fremden Hunden hinrennen lässt z.B. Nur weil der eigenen Hund nicht aggressiv ist heißt es ja nicht, dass der andere Hund diese Gesellschaft möchte! Und hier steht es dem Hund meiner Meinung nach frei zu entscheiden.... nur muss der Mensch regulierend eingreifen!

Mit einer Dogge von 70KG ist das natürlich schwer, aber desshalb ist es um so wichtiger zu wissen das man von anfang an dem Hund Grenzen aufzeigt... und wenn man weiß das der eigenen Hund ein mordskalieber wird, dann muss ich mich hier noch viel rigeroser dafür einsetzen, dass dieses Kalb nicht eigenständig entscheidet und alles Fehlverhalten muss im Keim erstickt werden... so ein Tier darf gar nicht erst merken, dass es uns übermächtig ist (was rein prinzipiell jeder Hund sein könnte!) - denn dann habe ich als Mensch verloren.

Desshalb wäre hier in diesem Fall der einzig richtige Weg gewesen, den Hund von einem Fachmann zu trainieren und dann in eine andere Familie zu geben.

Aber so wie ich das rausgelesen habe ist diese Frau so verliebt in ihren Hund gewesen, dass sie ihn lieber hat einschläfern lassen als ihn gut aufgehoben in einer anderen Familie zu wissen. Egoist Mesch! Das diese Frau rein gar nichts in der Erziehung hierbei richtig gemacht hat ist schon daran zu sehen, dass der eigene Hund sie angegriffen hat... diese Missstellung des Menschen innerhalb des "Rudels" ist nur damit zu erklären, dass der Hund sie in gar keinen Belangen für voll genommen hat. Und das Ende vom Lied ist ein Hund der die Hand beisst die ihn füttert....

Nochmal das kein falsches Bild von meiner Meinung entsteht - es gibt Hunde die haben tatsächlich einen Knacks! Aber die sind sehr gering vorhanden und auch hier ist es möglich Management zu Leben - nur eben nicht mehr von dem Ursprünglichen Besitzer!

Ich wünsche mir das der Mensch das Tier wieder als Tier versteht und es ihm damit leichter macht in der Gesellschaft zu leben. Denn am ende leidet nicht der Mensch darunter, sondern unser so sehr geliebter, treuer Hund!

Wieso tun wir ihm dann nicht gut wenn wir ihn doch so sehr lieben?!

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Hierzu MUSS ich nochmal etwas schreiben... denn ich habe mir die Verlinkung von der Seite "Arroganz vom Waldfrieden" zu "Aaron's Page" mal angeschaut und hätte (entschuldigt den Audruck) ko**zen können!

Nicht nur das unter der Ursprungshomepage ja schon reichlich weichgespült wird und dann noch heuchlerisch Leid geklagt wird, weil "man" ja diesen Hund hat einschläfern "MÜSSEN"..... auf der verlinkten Seite ist ebenfalls eine Geschichte (wohl sehr viel ausführlicher) beschrieben, die mir ebenfalls die Haare abstehen lassen....

Nein, ganz richtig gehandelt, dass dieser Hund nicht mehr in die Nähe des Kindes durfte.... aber sorry, ich kann nicht verstehen das man einen Hund ohne den VERSUCH zu starten direkt "erlöst". Dieses Wort alleine ist schon ein Hihn in meinen Ohren.

Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist einen Hund, der das eigene Gewicht und die größe der meisten anderen Hunde überragt, zu händeln... zu erziehen und zu halten, dann gehört so ein Hund nicht in diese Hände! Ich wundere mich gar nicht mehr über die ganzen Beissvorfälle die um mich herum passieren und über die ganzen Menschen die dann aufschreien "Oh... das hat er ja noch nie getan...!"

Leider muss auch hier immer wieder der Hund darunter leiden, dass ein Mensch wieder einmal nicht in der Lage war diesen in die Gesellschaft, geschweigedenn in die eigene Familie, zu integrieren... da ist auch ein Tierarzt (bekommen die dafür Provision?!) anscheinend schnell dabei zu sagen "dem kann man nicht mehr Herr werden... lasst ihn uns erlösen!"

Und die Herrchen und Frauchen - die Ihre Schützlinge ja ach so sehr lieben - schreien förmlich danach "Gebt der Bestie die Spritze, denn es hat alles keinen Sinn mehr...." um dann im Nachhinein loszujammern wie schlimm dieser Gang doch war und wie qualvoll man sich danach fühlte.

Es steht außer Frage das ein Hund der tatsächlich ein Problem hat (ob nun hausgemacht oder nicht), außer Reichweite von Kindern und anderen potenziellen "Opfern" gehalten wird! Aber es kann meiner Meinung nach NICHT sein, dass ein Mensch sich das Geld sparen will, die Arbeit nicht auf sich nehmen möchte oder sich der Blicke und Kommentare der anderen schämt und nicht den Hintern in der Hose hat zu seinem Hund zu stehen. Wenn man das selber alles nicht leisten kann, dann gibt es immer einen Weg diesen Hund zumindest lebenswert in andere Hände zu geben und meistens noch mit dem positiven Ergebnis, dass er sich "ei der daus" sogar noch verändert.

Denn in der Vielzahl der Fälle IST so ein Problem hausgemacht. Uner einer anderen "Führung" bei anderen Menschen (die ja ggf. noch einige Kriterien erfüllen) kann so ein Hund sein Leben trotzdem genießen.

Leider erlebe ich immer wieder, dass Hundehalter ihre Hunde dermaßen vermenschlichen und sich dann wundern das sowas dabei raus kommt. Ich selber bin bestimmt kein Überflieger und auch kein besserer Hundehalter als andere - aber ich habe Verantwortung an dem Tag übernommen, an dem meine Hündin ins Haus kam und an dem Tag an dem mein Rüde in Haus kam. Beide sind nicht einfach und trotzdem kann ich sie händeln.

Aber was viel wichtiger ist, ich bin mir deren Charakter bewußt, ich investiere jede Menge Geld in die Ausbildung und Weiterbildung (sowohl meiner Hunde als auch von mir), ich habe auch schon einige Dinge erlebt wo mir der Atem stockte... aber alles ist machbar mit einem langen Atem! Und man sieht die Fortschritte auch wenn sie klein sind. Man hat halt nur wesentlich mehr Arbeit mit solchen Hunden, man hat nicht so viele Bekanntschaften und kann auch die Hunde nicht mal so rumtoben lassen im Freilauf wie andere, ja und man muss manchmal auch anderen Haltern an den Kopf stoßen und sie anpfeiffen dass sie ihren Hund eben NICHT zu meinen lassen... und es geht doch!

Aber am aller schlimmsten finde ich den Gedanken, dass man sich eines Familienmitgliedes einfach entledigt, weil es nicht so funktioniert wie man es gerne hätte.

Dieser Gedanke existiert nicht und darf nicht da sein. Es gibt definitiv nicht die falschen und gefährlichen Hunde, nur die flachen und gefährlichen Menschen die ihre Hunde machen lassen.

Na ja, jedenfalls haben sich hier auf den zwei HP's zwei gefunden die sich gegenseitig vollheulen können, weil sie ja schweren Herzens alles für ihren Hund getan haben.... nämlich die "Erlösung" haben geben lassen - die Frage ist nur für WEN war es schlussendlich Erlösung...?!

Mit Sicherheit nicht für den Hund.

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Hallo!

Was da geschildert wurde hat einige Paralelen zu der Geschichte unseres Nachbarhundes.

Der Hund (Mischung zwischen Labrador und Neufundländer) wurde von einem jungen, berufstätigen Paar als Kindersatz angeschafft.

Anfangs kümmerte man sich noch viel um den Hund, ging auch in eine Hundeschule. Wir leben in einem Dorf und der Hund lief tagsüber frei ohne Aufsicht auf dem großen Grundstück des

Paares und der Eltern, die eine Metzgerei im Ort betreiben.

In der Pubertät des Hundes ging es damit los, dass der Hund anfing, hinter den Kindern im Ort herzurennen, er zwickte auch mal in einen Pullover.

Die Kreise, die der Hund um das Grundstück zog, wurden immer größer und es gab auch Kinder, die den Hund provozierten.

Immer mehr Leute regten sich über den Hund auf und wir wiesen die Besitzer darauf hin,

dass der Hund immer respektloser wurde.

Dann wurde ein Ferienkind gebissen, dass die Kleintiere auf dem Grundstück anschauen wollte.

Die Halter des Hundes bekamen eine Leinenpflicht vom Ordnungsamt auferlegt. Nachdem die

Feriengäste abgereist war, durfte der Hund wieder ohne Leine im Dorf rumlaufen.

Der Showdown war dann, dass Feriengäste anreisten und der Hund weggesperrt werden sollte.

Als der Hundebesiter den Hund am Halsband wegführen wollte, biss der Hund den Halter in den

Arm. Der Mann schrie - der Hund lief weg in den Biergarten der Dorfwirtschaft und da sich

keiner mehr an den Hund rantraute, gab der Besitzer einem Bekannten den Auftrag, den

Hund auf der Stelle zu erschießen. :motz:

Das wäre alles nicht nötig gewesen, hätte man rechtzeitig auf das Verhalten des Hundes

reagiert und gegengesteuert.

Ich denke, dass kein Lebewesen aggressiv geboren wird. Es kommt darauf an, welche

Einflüsse da sind und wie man mit dem Lebewesen umgeht. :Oo

Cony

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Guten Tag,

 

ich muss diesen Thread nochmal aus der Versenkung holen ...

 

Ich kenne diese Website schon länger, und möchte mich hier kurz dazu äußern:

 

Meiner Meinung nach hat hier die Besitzerin vollends versagt. Die Gründe und Indizien für die totale Unfähigkeit und Überforderung der Besitzerin wurde auf den vorigen fünf Seiten zu genüge erläutert.

 

Zur Vererbung: Ich bin der Meinung, dass sich Wesen und Charakter durchaus zu gewissen Teilen vererben können.

Jedoch frage ich mich dann, wieso "James" Geschwisterchen nicht Verhaltensauffällig waren?

Wären es (nur) die Gene gewesen, wär James sicher nicht der einzige Betroffenen Welpe gewesen.

 

Zudem ist die Hündin "Valetta vom Schafgarten" eine der Züchterin sehr wichtige und liebe Gefährtin gewesen, mehr als 10 Jahre lang.

Desweiteren hat die Züchterin eine Vollschwester aus dem selben Wurf von James selbst BEHALTEN und erfolgreich mit der Hündin "A black Queen" tolle und Wesensfeste Hunde gezüchtet.

Ich habe selbst einen Jungrüden aus der Zucht "vom Waldfrieden", ein Ur-Enkel der Hündin "A Black Queen" und somit ist "James" der groß-groß-Onkel von meinem Buben.

Mein Seelenhund...

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Liebe Grüße

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Ich kann nicht anders und möchte meine - garantiert unpopuläre - Erfahrung / Meinung dazu abgeben.

Für mich hat die Halterin in der Ist-Situation richtig gehandelt.
Für den Hund, für seine Umwelt und mit Sicherheit auch für sich selbst.

Hat Sie in allen Punkten richtig gehandelt? Wahrscheinlich nicht. Wer handelt schon immer richtig?
Liegt es an ihr, ist sie der Grund für das Verhalten des Hundes? Möglich. Für mich aber nicht wahrscheinlich.

Jedenfalls kann sie für mich nicht die alleinige Verursacherin sein.

Sie hat eine Hündin. Die ist scheinbar ausgeglichen.

Sicherlich ist jeder Hund anders, aber ich grübel grad welche Erziehung aus dem einen Hund einen Begleiter und Freund und aus dem anderen einen Hund wie James macht. Da fällt mir nichts ein.

Hätte sie den Unfall vermeiden können?

Hölle, ja! -> Maulkorb!
Aber hätte sie garantieren können, dass sie immer und zu jeder Zeit für die verbleibenden Lebensjahre des Hundes die Sicherung gewährleisten kann?
NEIN! Wenn sie nicht zu den direkten Verwandten von Harry Potter und Gott zählt, niemals!!!

Warum?
Meine Eltern leben seit 7 Jahren mit einem Hund zusammen, der ein ähnlich Verhalten an den Tag legt und schon in der Wurfkiste (!) Zähne zeigte im Alter von zarten 6 Wochen.
Auch er ist ein Tier von einem sogenannten „renommierten" Züchter.
Warum meine Eltern ihn trotzdem genommen haben?
Weil sie nicht gut genug informiert waren, gutgläubig und verliebt in den kleinen Kerl waren und der Züchter ein blöder Schwafler und Lügner war.
(Anmerkung an dieser Stelle: Möge Dich der Blitz beim sch… treffen!!!)
Wie es eben oft der Fall ist.
Seine Geschwister aus dem direkten Wurf sind bis heute unauffällig. Seine Cousins jedoch, zeigen ähnliches Verhalten.

Es wird seit Jahren mit ihm gearbeitet mit Trainern, Ärzten, Heilpraktikern. Kontinuierlich.
In Haus und Garten sind Sicherungszonen eingebaut in Form von Zäunen, Gattern, Absperrungen und so weiter und so fort.

Unser Cocker ist zwischen Beißgrad 4 und 5. Vermehrt treten seine Anfälle (man kann das wirklich Wutanfälle nennen in die er dann abdriftet) unter Stress auf.
Dummerweise kann das Wind sein der draußen über die Terrasse fegt, mehrere Personen die sich in einem Raum aufhalten, ein weinendes Nachbarskind, ein tieffliegender Vogel … die Liste ist lang.
Es ist abhängig von der Tagesform, man muss ihn IMMER, ÜBERALL und STÄNDIG beobachten um ihn vorher aus der Verhaltensspirale rauszuholen.

Bisher hat er „nur“ Familienmitglieder verletzt. (Blut ist geflossen. Er fasst auch ordentlich nach, es bleibt nicht bei einem Biss.)
Er zeigte allerdings schon Tötungsabsichten, als er unseren Kater angefallen hat.
Seitdem ist das Haus wie gesagt ein Hochsicherheitstrakt um sowohl dem Kater (er hat es überlebt), als auch dem Hund gerecht gegenüber zu werden.
Der Hund hat in jedem Bereich des Hauses seine Safe-Zone!.
So kann er am Leben teilhaben, aber niemanden gefährden wenn absehbar ist, dass ein Ausbruch bevorsteht.
Und es ist nicht leicht einen Weg zu entwickeln, der es ermöglicht, den Hund hundgerecht zu halten und die Sicherheit zu gewährleisten.
Maulkorb ist nämlich auch keine Dauerlösung sondern Tierquälerei wenn sich ein Hund gar nicht anders bewegen kann.

Und deshalb weiß ich eines, mit so einem Hund zu leben und die Verantwortung für ihn zu tragen ist kein Spaß!

Weihnachten? Vorher: Hund sichern, Leute rein- und raus schleusen! Mega gemütlich, wirklich! Da kommt Stimmung auf!
Gemütlicher Filmabend? Nur mit begrenzter Anzahl Familienmitglieder in einem Raum. Vorher natürlich abzählen, instruieren und Hund vorbereiten!
Die Terrassentür aufmachen bei 33 Grad im Schatten ohne vorher zu checken ob Katze drinnen, Hund draußen oder umgekehrt ist und die Tore nicht geschlossen sind?
Vergiss es!
Spontane Grillparty auf der Terrasse? Harrharrharr! Schon was von „Besucher-Pipi-Eskorte gehört? Nein? Auf Wunsch lass ich gerne Details raus.
Urlaub? Pfffrt. Schütt Dir ne Karre Sand ins Bad, dreh die Heizung auf und denk an Spanien. Das muss reichen!
Spontaner Besuch? Nicht in diesem (Hunde-)Leben.

Kurz: Verabschiede Dich von einem Leben als artgerecht gehaltener Mensch!
Es fordert immense Zeit, Geld, Willensstärke und Kraft!

Wir haben es mit „nur" 15 Kilogramm zu tun.
Mit 70 Kilogramm bin ich mir sicher, es ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Und selbst meine Eltern, die im Laufe der Jahre Sicherheitfetischisten geworden sind und den Hund lesen können wie ein Buch, können nicht alle Unmöglichkeiten des Lebens absichern.
Das kann niemand.
Einen neuen Besitzer finden ist sicher auch eine schöne Idee. Merke: IDEE!
Und selbst wenn, wer mag denn verantworten so ein Tier in andere Hände zu geben und dann passiert im neuen Zuhause etwas furchtbares?
Viel Spaß mit dem Gewissen.

Die Halterin hätte mit Sicherheit weiter mit James arbeiten können. Einen Maulkorb besorgen, ihn nochmal checken lassen.
Es hätte nichts geändert daran, dass sie am anderen Ende der Leine ein Risiko gehabt hätte.
Eines das 70 Kilo schwer ist, Zähne hat und sich schonmal „selbst belohnt“ hat mit einem Tötungsversuch.


Nebenbei bemerkt, jemand der so einen Aufwand dafür betreibt, seine Ängste und mit Sicherheit auch das gefühlte persönliche Versagen gegenüber einem geliebten Wesen öffentlich zu machen, der Kontakt zur Züchterin gesucht und gehalten hat, der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Tierarzt aufgesucht haben.
Mindestens ja für den letzten Gang.
Und auch wenn immer von schwarzen Schafen berichtet wird, ich bin mir ziemlich sicher, ein Tierarzt wird die Euthanasie sicherlich nicht leichtfertig vornehmen ohne mindestens einmal über andere Optionen zu sprechen.
Schon allein aus einem wirtschaftlichen Interesse heraus.
(Hund tot = Keine Kohle; Hund wird getestet auf alles mögliche und unmögliche = Hallo Bora Bora-Urlaub!)
Es fällt niemandem leicht ein geliebtes Tier in den Kofferraum zu setzen und zu wissen "in 20 Minuten schläfst Du für immer und das nur, weil ich es so entscheide“.

Keine Urteile Fällen über Halter mit extremen Tieren, während man selbst vielleicht vor der Tastatur sitzt und seinem eigene Hund gedankenverloren die Ohren krault!
(Das geht mit so einem speziellen Hund auch nicht so selbstverständlich. Sonst kann es  passieren, dass man nicht siehst wenn die Stimmung kippt und das nächste was man tut ist Wunden reinigen.)

Von „leichtfertig“ und „entledigen“ würde ich mich also nicht trauen zu sprechen.
Weder das Eine noch das Andere kann ich da rauslesen.

Stellt Euch mal vor wie es ist, mit einem Wesen das Leben zu teilen, von dem ihr wisst, er kann eine ernsthafte Gefahr für Euer Leben darstellen oder für das Euer Lieben (Hund und Mensch) wenn ihr nur einen winzigen Fehler macht. Für 10 Jahre lang. Und wenn dieser Fall eintritt, habt ihr keine Chance das zu verhindern. (Kraft, 70 Kilo und so weiter.)
Und dabei müsst ihr gleichzeitig noch gewährleisten, dem Hund gerecht zu werden!

 

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