Jump to content
Hundeforum Der Hund
Bärenkind

"Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hab IMMER Hunde gehabt..."

Empfohlene Beiträge

Die Art Spezies "Hundehaber" kenne ich auch.

Wunderschöne und leider wahre Worte zu einem nicht gerade wunderschönen, aber hartnäckigen Realität.

Positiv für Hund kann ich das nicht sehen, aber auch hier kann man etwas herausnehmen, wenn man sich nicht weitläufiger mit diesen Typus Mensch abgeben muß. Dem Moment der Erkenntnis für sich, das man doch wohl etwas mehr über das Thema weiß. Und auch wenn die solche beratungsresistent erscheinen, irgendwas bleibt hängen. Davon profitiert dann deren Vierbeiner.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, ich kann nur von mir reden.

Bonny ist nicht der erste Hund den wir haben, und trotzdem können sie unterschiedlicher nicht sein, der erste war ein Schäfer-Labbi-Mix, der zweite ein Rauhhaardackel, und nun haben wir einen PRT.

Und mal ganz ehrlich.....ich bin gaaanz weit davon entfernt ein Hundeprofi zu sein, aber bin mir umgekehrt nicht zu Schade mir Hilfe zu holen wenn ich nicht weiter komme, sei es durch einen Trainer oder Infos hier im Forum, und genau da hapert es bei einigen..... ;)

Wie vielen Leuten bin ich schon begegnet, die mir erzählten das sie Jahrelange Hundeerfahrung haben, und mit ihrem eigenen mehr Baustellen zu bedienen hatten als ich mit meinem....... :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oh ja, solche Aussagen kenne ich.

Da hört man dann, dass es noch keinem Hund geschadet hat, mal eins zwischen die Ohren zu bekommen - hat man immer schon gemacht.

Anderstrum gibt es das aber auch. Leute sind ganz neu Hundebesitzer und wissen ALLES. Da hat man ein Erziehungsbuch gelesen oder in einer Hundeschule ein tolles "Erziehungskonzept" kennengelernt und muss andere Hundehalter belehren.

Oder auch die "Neu-Barfer", die plötzlich alles über Hundeernährung wissen und andere missionieren müssen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jep, dieser Spezies bin ich auch schon oft begegnet. Ich traue mich nur nie zu sagen, dass Jahrzehntelange Hundehaltung keine besonders gute Bank ist. Das es keine Garantie dafür ist, alles richtig gemacht zu haben. Oft tun mir die Hunde auch sehr leid. Ihre Besitzer sind überzeugt, sie ganz genau zu kennen und alles richtig zu machen, nur eins merken sie nicht: das ihr Hund schon total verzweifelt ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So ein Fatzke sitzt in Burbach in der Gemeinde beim OA " Ich habe seit 35 Jahren DSH, Ihr Hund ist nicht normal...blablabla"

Der hat für mich `ne Wirkung wie ein Feuermelder...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

... hinter diesem Totschlagargument verbergen sich die gruseligsten Haltungsbedingungen, die schlimmsten Missverständnisse und die unverstandensten Hunde.

Hier m Forum iregen wir uns oft über Ersthundehalter auf, die uninformiert und ahnungslos in ihre erste Hundebeziehung purzeln, anfangs so ziemlich alles verkehrt machen und dann um Hilfe schreien,

Ja... aber sie schreien um Hilfe. Sie suchen sich welche, so holen sich welche, sie erkennen an, dass sie Hilfe brauchen.Und, wie gehen wir mit denen um? Alles schreit gleich nach einem Hundetrainer und mach ja nicht dies oder dass und vieles wird interpretiert.

Nur was ist mit den anderen? Die hocken breit und bräsig auf ihrer jahrzentelangen Hundeerfahrung und haben dabei doch so wenig Ahnung. Also natürlich nicht alle, auch nicht viele, aber dennoch (nach meiner Erfahrung) erschreckend viele.Ja, vielleicht, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass es besser ist, den Mund zu halten und weil geschriebene Worte oftmals nicht wahrgemäss sind. Lässt sich unter Nickname ja prima gestalten.

Sie haben oft immer dieselbe Rasse, sie nutzen auch gerne die gängigen Ausreden für die Rassen, weil "die nun mal so sind".Warum soll denn bitte schön jemand seine Rasse wechseln?

Sie haben sehr häufig sehr "temperamentvolle" Hunde, und sind da irgendwie stolz drauf, weil "der freut sich ja immer so". Ich sehe nur Stress, Stress, Stress.Du siehst Stress? Kennst weder Mensch, noch Hund. Vorurteile?

Sie reißen an ihren Hunden herum, 12 Mal hintereinander vom selben Reiz weg, schaut der Hund sie dann endlich mal an, brüllen sie ihm ein "NEIN" ins Gesicht und drehen sich weg.Sieht man das im Forum?

Sie glauben daran, dass rohes Fleisch Hunde aggressiv macht.Aberglauben halten sich eben lange Zeit!

Sie glauben daran, dass vor der Türe sitz machen zu lassen und als erstes hindurch zu gehen, einen guten Chef ausmacht.Auch ein Glaube!

Sie glauben, dass Hunde sich immer freuen, wenn sie mit dem Schwanz wedeln.Noch ein Glaube!

Und sie glauben noch viele andere, "lustige" Dinge. Wenn sie es nicht besser wissen, dann glauben sie es!

Die Frisur sitzt, die Barbour-Jacke auch. Hundi fehlt es an nix, er bekommt das teuerste Futter.Ja, es soll ihm ja gut gehen.

Nur das, was er WIRKLICH kommuniziert, was er WIRKLICH braucht, das interessiert keinen, und das bekommt er nicht...

Wer sagt das?

Ich kann reden, zeigen, beweisen, vorführen, filmen, argumentieren... die eigene Komfortzone scheint so muckelig schön zu sein, man wird einen Teufel tun, diese zu verlassen...

Bequemlichkeitsfaktor Mensch!

Schade eigentlich.

LG Anja

PS. Es mögen sich diese Schuhe hier bitte nur Menschen anziehen, denen sie ausdrücklich passen ;) .Passt nicht, aber Du kannst ihn sicherlich passend machen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

... hinter diesem Totschlagargument verbergen sich die gruseligsten Haltungsbedingungen, die schlimmsten Missverständnisse und die unverstandensten Hunde.

Hier m Forum iregen wir uns oft über Ersthundehalter auf, die uninformiert und ahnungslos in ihre erste Hundebeziehung purzeln, anfangs so ziemlich alles verkehrt machen und dann um Hilfe schreien,

Ja... aber sie schreien um Hilfe. Sie suchen sich welche, so holen sich welche, sie erkennen an, dass sie Hilfe brauchen.

Nur was ist mit den anderen? Die hocken breit und bräsig auf ihrer jahrzentelangen Hundeerfahrung und haben dabei doch so wenig Ahnung. Also natürlich nicht alle, auch nicht viele, aber dennoch (nach meiner Erfahrung) erschreckend viele.

Sie haben oft immer dieselbe Rasse, sie nutzen auch gerne die gängigen Ausreden für die Rassen, weil "die nun mal so sind".

Sie haben sehr häufig sehr "temperamentvolle" Hunde, und sind da irgendwie stolz drauf, weil "der freut sich ja immer so". Ich sehe nur Stress, Stress, Stress.

Sie reißen an ihren Hunden herum, 12 Mal hintereinander vom selben Reiz weg, schaut der Hund sie dann endlich mal an, brüllen sie ihm ein "NEIN" ins Gesicht und drehen sich weg.

Sie glauben daran, dass rohes Fleisch Hunde aggressiv macht.

Sie glauben daran, dass vor der Türe sitz machen zu lassen und als erstes hindurch zu gehen, einen guten Chef ausmacht.

Sie glauben, dass Hunde sich immer freuen, wenn sie mit dem Schwanz wedeln.

Und sie glauben noch viele andere, "lustige" Dinge.

Die Frisur sitzt, die Barbour-Jacke auch. Hundi fehlt es an nix, er bekommt das teuerste Futter.

Nur das, was er WIRKLICH kommuniziert, was er WIRKLICH braucht, das interessiert keinen, und das bekommt er nicht...

Ich kann reden, zeigen, beweisen, vorführen, filmen, argumentieren... die eigene Komfortzone scheint so muckelig schön zu sein, man wird einen Teufel tun, diese zu verlassen...

Schade eigentlich.

LG Anja

PS. Es mögen sich diese Schuhe hier bitte nur Menschen anziehen, denen sie ausdrücklich passen ;) .

Was soll das werden eine Ansammlung von Pauschalisierungen und Vorurteilen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
... hinter diesem Totschlagargument

Hehe... Das war für mich noch nie ein Totschlagargument... Es ist der erste Hinweis darauf, dass man es mit jemandem zu tun hat, der... geistig zu unflexibel ist, um zu erkennen, dass man diese lange Zeit hätte nutzen können, um Hunde besser zu verstehen und dass in dieser Zeit einige neue Erkenntnisse rund um den Hund auch in dessen Haltung und Erziehung einfliessen hätten können.

Letztendlich reiht sich das Argument in eine Schwadron seltsamer Lebenserfahrungsresumees ein: "Ich fahre seit 30 Jahren unfallfrei!", "Ich habe drei Kinder grossgezogen!" und "Den Kartoffelsalat mache ich schon immer so!"

Das grosse Problem ist, dass sich viel zu viele Leute von solchen Referenzen beeindrucken lassen - und die, die eine andere Meinung vertreten, ihrem Hund aber nicht seit zwei Dekaden die Zeitung über die Schnauze feuern, sind verunsichert und melden sich nicht mehr zu Wort. Schlimmer noch, gerade wenn es um Anfänger und 'dumme' Fragen geht, muss sich - egal in welchem Forum und bei welcher Diskussion auch immer - ein Teil der Alteingesessenen aufplustern und mit hoch erhobener Rute und steifbeinig in den Thread stelzen, um darauf hinzuweisen, dass man doch die Suchfunktion hätte benutzen können. Es scheint unmöglich, Fragen, die einen nicht interessieren, unkommentiert zu lassen - man muss zeigen, dass man schon IMMER im Forum ist und der 'dummen' Fragen langsam überdrüssig. In Foren kann ein solches Verhalten übrigens meines Erachtens über kurz oder lang das Ende der Plattform einläuten, wenn keiner mutig genug ist, um dem entgegen zu wirken.

Das Problem ist, dass es ganz grundsätzlich einen Typ Mensch gibt, der wenig selbstkritisch ist und darüber hinaus Faulheit hinter Pseudoerfahrung versteckt. Meist formuliert er seinen werten Erfahrungsschatz als Naturgesetz und empfindet es auch so. Ob darunter nun Hunde, Kinder oder die armen faden-Kartoffelsalat-Esser leiden, ist mir egal. Ich mag solche Menschen einfach nicht. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ICH bin mit Hunden aufgewachsen und auch wenn ich vieles anders mache hilft es schon im natürlichen Umgang mit Tieren ich denke das ist typsache .

lg Bj

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was soll das werden eine Ansammlung von Pauschalisierungen und Vorurteilen?

Peter....Du musst mal wirklich lernen richtig zu lesen, da hat Du echt ein Defizit. :Oo

Mir passt ein Schuh:

Nelly mag keine Katzen und würde sie jagen, ich habe keine Lust mehr daran zu arbeiten, deshalb ist das so.... ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Sie sind zusammen aufgewachsen, lebten und liebten zusammen, starben zusammen :')

      Hallo, Bei uns im Park hat mir eine Frau, die ich sehr gut kenne, (hier im Park kennt jeder HH so gut wie jeden andren HH) heute traurig berichtet, dass ihre beiden Tibet-terrier Candy und Bethofen, am 19.07 gestorben sind.. Die beiden waren 17 und 18 Jahre alt, Candy wäre am 20.07, 18 Jahre alt geworden und Bethofen am 21.07, 19 Jahre. Sie weinte und mir kamenauch fast die Tränen, weil die beiden zwei wundervolle Tiere waren, Leila kannte sie schon als sie ein Welpe war... Warum die beiden

      in Regenbogenbrücke

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.