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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

"Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hab IMMER Hunde gehabt..."

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Ich habe gerade letztlich dieses Argument an den Kopf geworfen bekommen.

Situation: Gerätetraining, Leiter

Bisheriges Arbeiten: Leiter mit Leckerlies "schmackhaft machen". Funktioniert sicher bei 70 - 80 % aller Hunde.

Elli (futtergeil) will Leckerlies, ist unkonzentriert, steht auf der Leiter und schreit.

Änderung: Wir waren auf einem "Kommunikation + Konzentration" - Seminar von HTS.

Ich arbeite ruhig, ohne Leckerlies, ohne Lob auf der Leiter, breche bei kleinen Erfolgen (Tageszielen) ab. Ich geschwitzt und glücklich, Hund ruhig und konzentriert - nach nur wenigen Sprossen. Vor allem: Hund hat nicht einmal geschrieen.

Kommentar von der Trainerin: "das war jetzt alles?" ich "ja, das reicht mir".

Sie: "ich halte ja nix von Kursen und so. ich hab seit langen Jahren Hunde (sie ist Anfang 20) und weiß wie man das macht." :Oo

Jaaaa dann ...

Nein, wir machen bei diesem Gerätetraining nicht mehr mit. Wir machen das alleine, mit Hilfe von Leuten, die auch nach HTS arbeiten. Die Leiter klappt und andere *schwierige* Geräte auch.

Wir hatten auch schon Hunde vorher. Dann kam Elli und wir hatten eine *Aufgabe*.

Wer immer nur in seinem eigenen Saft schmort kommt auch nicht weiter ...

LG, Nessie

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Zuerst einmal.....es gibt sicher sehr viele die durch Jahrelange Erfahrung nützliche Tipps geben können. Ich habe größten Respekt vor Leuten die sich in ihren Hund hineinversetzen können, und die ein Händchen dafür haben und ihren Hund Stressfrei und mit viel Geduld erziehen.

Von solchen Leuten lasse ich mir gerne einen Rat geben und mir verbal mal auf die Finger klopfen wenn ich was falsch mache...... ;)

Aber ich habe hier ein Exemplar in der Nachbarschaft wohnen, der allen ernstes....(eben weil er angeblich Jahrelange Erfahrung mit Hunderziehung hat)....meinte mir erklären zu müssen, wie ich meine Bonny zu erziehen hätte damit diese zu einem ...."braven"...Hund wird.

Er meinte, wenn ich meinen Hund mal kräftig im Genick packe, und ihn mal so richtig durchschüttele, dann hat mein Hund...."RESPEKT"....vor mir, und gehorcht in Zukunft....... :Oo

Ganz ehrlich......solche Leute sollten anderen keine Ratschläge geben, und schon gar keinen Hund haben, denn genau diese Leute machen den anderen die....wirklich....Jahrelange Erfahrung haben und tatsächlich wervolle Tipps geben können alles kaputt....... :Oo

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Ihr sprcht mir aus der Seele.

Ich bin auch mit hunden der verschiedensten Rassen aufgewachsen.

Bei Cheyenne, die bei meiner Mama lebt, hat auch alles super geklappt. Aber sie ist eh ein sehr leichtführiger Hund.

Und dann zog ich aus und wollte unbedingt auch endlich einen ganz eigenen Hund.

Die Umstände passten also ging ich ins tierheim.

Dort stießen mein freund und ich dann auch unseren Barney, ein 5 Monate alter junghund mit nicht schöner Vergangenheit.

Meine Mutter meinte direkt mir die ildesten Tipps geben zu wollen, wie zum Beispiel das alleine bleiben einfach vorraus zu setzen und das man den Hund ja auch gleich am ersten Tag frei laufen lassen sollte...

Naja ich habe es nicht so gemacht. Habe mir eine hundeschule gesucht in der wir gut klar kommen und habe jetzt (2 Monate später) einen Hund der zu hause sehr ruhig ist und sich auch sonst gut anstellt.

Für den Gang in die hundeschule werde ich von meiner Mutter regelrecht gehasst. Weil sie kennt sich ja aus und ich hätte ja wohl schon genug von ihr gelernt und so weiter.....

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Originalbeitrag

Zuerst einmal.....es gibt sicher sehr viele die durch Jahrelange Erfahrung nützliche Tipps geben können. Ich habe größten Respekt vor Leuten die sich in ihren Hund hineinversetzen können, und die ein Händchen dafür haben und ihren Hund Stressfrei und mit viel Geduld erziehen.

Von solchen Leuten lasse ich mir gerne einen Rat geben und mir verbal mal auf die Finger klopfen wenn ich was falsch mache...... ;)

Aber ich habe hier ein Exemplar in der Nachbarschaft wohnen, der allen ernstes....(eben weil er angeblich Jahrelange Erfahrung mit Hunderziehung hat)....meinte mir erklären zu müssen, wie ich meine Bonny zu erziehen hätte damit diese zu einem ...."braven"...Hund wird.

Er meinte, wenn ich meinen Hund mal kräftig im Genick packe, und ihn mal so richtig durchschüttele, dann hat mein Hund...."RESPEKT"....vor mir, und gehorcht in Zukunft....... :Oo

Ganz ehrlich......solche Leute sollten anderen keine Ratschläge geben, und schon gar keinen Hund haben, denn genau diese Leute machen den anderen die....wirklich....Jahrelange Erfahrung haben und tatsächlich wervolle Tipps geben können alles kaputt....... :Oo

Genau das. mit Hundeschulen/Trainern hab' ich nur schlechte Erfahrungen. Bei der ersten HS wurde mir erklärt, dass mein Hund nicht normal sei, weil er sich nicht für Leckerchen interessiert & dass ich da schleunigst etwas ändern soll (wie konnten sie mir leider nicht sagen).

Der nächste Trainer, bei dem wir waren, war auch vom Schlag "jahrelang Hunde". Er hat gesagt, dass Jackson mit seinen 5 Monaten damals zu viel konnte (Sitz, Platz, Pfote, abrufen, "bleib") & wir den Hund in Ruhe Hund sein lassen sollen (allerdings hätte er dann auch nie von der Leine gedurft). Trotzdem war ich letztes Wochenende nochmal bei ihm, weil es beim Fuß gehen noch die üblichen Zieh-Probleme gibt (Jackson ist jetzt 10 Monate). Der tolle Hundetrainer nimmt den Hund mit den Worten "der läuft bei mir sowieso anders, weil ich viel mehr Autorität ausstrahle, du verhätschelst den Hund sowieso zu viel, wenn der mit ins Bett darf, der nimmt dich nicht ernst". Das ganze sah dann so aus: Jackson zerrt, Leinenruck, Jackson zerrt wieder, Leinenruck. Währenddessen wird der Hund mit Worten berieselt ohne Ende. Er bleibt stehen, total hektisch: Sitz, Sitz, Sitz (Jackson macht das eigentlich von alleine, zumindest bei mir & meinem Freund), da hat er sich nicht hingesetzt, hat dann eine auf den Hintern bekommen.

Ich hab' das "Training" dann abgebrochen, weil das ist nicht meine Erziehungsmethode. Es geht einfach auch ohne Gewalt, einfach mit Geduld. Dann bleiben wir halt wieder 10 mal stehen & warten, dass sich der Kleine auf uns konzentriert.

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Ja, ich hab mir gestern auch mal wieder von so einem Hundekenner sagen lasssen müssen, dass ich meinen Hund verzärteln würde,.

Mein Hund hat nunmal mehr Spielzeug als ein durchschnittliches indisches Kinderheim - das außerdem auch noch in einer offenen Kiste im Zimmereck immer zu ihrer Verfügung steht - was ganz klar und unvermeidbar zu Ressourcenproblemen führen muss.

Ich bin ganz entspannt aufgestanden, habe Mausi aufgefordert, mir ihr Stofftierchen zu geben, Mausi hat es mir gegeben, ich habe es Mausi zurückgegeben und mich wieder hingesetzt. Hinterher habe ich mich über mich selbst geärgert, dass ich offenbar der Meinung war, das beweisen zu müssen und die Mausi vorzuführen. Aber so ist es nunmal. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl mich für mein gutes Verhältnis zu Mausi rechtfertigen zu müssen.

Ich finde es auch ganz schrecklich, wenn Menschen grob mit ihren Hunden umgehen und das als ganz normal betrachten. Das muss man schließlich so machen damit der Hund "Bescheid weiß".

Schrecklich finde ich das.

Viele Grüße Chrystal

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Mein Hund hat nunmal mehr Spielzeug als ein durchschnittliches indisches Kinderheim

Ich brech ab :megagrins

Mein Hund bekommt jetzt, weil er endlich ausgewachsen ist, einige handgemachte Halsbänder (die beste Freundin von meiner Ma näht ziemlich gut) & dann darf ich mir anhören, dass eine Kette doch das Beste sei, weil man da "mehr Kontrolle hat". -.-

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Ja, so Kettenhalsbänder sind echt das einzig Wahre für Hunde :party:

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Klar, vor allem wenn dann das Argument kommt: Bei normalen Halsbändern brechen die Haare ab! Ja sicherlich.

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Wenn man mal nachrechnet heißt das doch auch nichts, wenn jemand sagt "ich habe seit

30 Jahren einen Hund". Dann hat man Erfahrung mit 2-3 Hunden sammeln können. Wenn man

jetzt mal davon ausgeht dass der Hund als Welpe angeschaftt wurde und dann 10-15 Jahre

bei einem gelebt hat.

Viele Probleme die Hundeneubesitzer hier beschreiben kenne ich aber aus eigenen Erfahrungen

und die sind auch nicht wirklich schlimm. Entstehen meist aus Ungeduld und zu hohem

Anspruch an sich selbst. Oft gar nicht mal an den Hund. Da kann man hier ganz gut helfen,

finde ich. Manchmal hilft auch etwas Unterstützung und Verständnis schon weiter.

Was man als Problem ansieht ist auch bei jedem anders. Ich habe gerade gestern einer

Trainerin mit ihrem Hund beim Agi zugesehen, der Hund springt dauernd an ihr rum,

rempelt sie an, bellt ständig und beißt ihr in den Arm. Für mich wäre das ein Problem,

für sie nicht :D . So ist das eben.

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Bei normalen Halsbändern brechen die Haare ab! Ja sicherlich.

Ja, so ein paar abgebrochene Fellhärchen sind natürlich viel schlimmer als Würgemale am Hals (Vorsicht Humor - ich weiß natürlich, dass man einen Hund auch ohne Würgemale an der Kette führen kann und ihm auch mit einem Halsband sehr wehtun kann)....

Viele Grüße Chrystal

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