Jump to content
Hundeforum Der Hund
Bärenkind

"Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hab IMMER Hunde gehabt..."

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag

Ich bin ganz entspannt aufgestanden, habe Mausi aufgefordert, mir ihr Stofftierchen zu geben,

Heißt Dein Hund wirklich Mausi?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oh ja... wer kennt und liebt diese Menschen nicht, die immer alles richtig machen und schon Hunde hatten als ich noch mit der trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen bin. Es erstaunt mich bei solchen Menschen auch immer wieder, dass trotz diesen unzähligen Erfahrungsjahren kein Lernprozess zu verzeichnen ist.

Da ist es doch allemale besser man hat weniger Erfahrung, ist aber bereit dazuzulernen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne beide Seiten.

Ich bin mit (arbeitenden) Hunden aufgewachsen und mein erster eigener Hund war ein BC.

Rückblickend keine gute Entscheidung.

Nicht, weil ich den Hund nicht geliebt hätte, sondern weil ich ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht verstanden habe und das tut mir immer noch leid.

Er kam aus Spanien und ohne es zu übertreiben, haben sich Hundetrainer reihenweise die Zähne ausgebissen oder mir bereits am Zaun eine Absage erteilt- "den kann ich nicht arbeiten".

Wenigstens haben sie es gleich zugegeben, mich leider aber auch nicht weiter verwiesen und so stand ich da, mit einem Hund, der gefangen war in seinem elenden Dasein.

Von klassischen Hüteproblemen keine Spur, dafür zeigte er nonstop stereotypes Verhalten (in Ruhesituationen permanent um die eigene Achse drehen usw.), an einen Spaziergang war nicht zu denken, denn dort hätte ich das Häufchen Angst auf dem Bauch rutschend hinter mir herziehen müssen. Der Blick war dicht, es war kein Herankommen an diesen Hund.

Ich fühlte mich überfordert und hilflos angesichts des Leids und ich sah kein Land.

Nach Monaten erst kam er freiwillig zum 1. Mal mal zu mir und seitdem war das Eis gebrochen.

Ich schlief mit ihm auf dem Boden, er schloss sich mir endlich an und fing an mir zu vertrauen.

Doch andere Menschen, unbekannte Geräusche, Straßen, große Häuser, sogar Regen- alles machte ihm Angst und versetzte ihn in Stress.

Das Ende vom Lied ist, dass ich mit ihm in das Haus meiner Eltern aufs Land zog und dort ohne nennenswerte Außenreize mit ihm arbeitete. Dabei half mir eine großartige Trainerin, die ich Gott sei Dank- nur durch Zufall- in der Nähe fand.

So habe ich angefangen.

Was ich damit sagen will ist, dass man vielleicht oft an seine Grenzen kommt und so sehr verzweifelt ist, dass man innerlich schon resigniert.

Vor lauter Trainerangeboten wusste ich mich kaum zu retten und dennoch glich es der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Ich kannte ja nicht mal meine eigenen Ansprüche, wie sollte ich da die Spreu vom Weizen trennen.

Keine gute Ausgangssituation, das weiß ich jetzt im Nachhinein.

Dennoch bin ich genau an dieser Situation und genau an diesem Hund auch gewachsen.

Die andere Seite sind natürlich Hundehalter, die wirklich ein Brett vor dem Kopf haben und da kommt kein einziger Lichtstrahl durch.

So einen Vertreter dieser Spezies traf ich neulich beim Spaziergang, als er mir lang und breit erklärte, weshalb sein Hund jeden anderen Angeleinten frei nach Schnauze (wortwörtlich) belästigen darf.

Ich sprach ihn an, denn sein laissez-faire Hund bedrängte gerade eine frisch operierte Hündin, die von einem Kind Gassi geführt wurde, welches sich nicht zu helfen wusste.

Es folgte ein Monolog darüber, dass Erziehung nur über Freiheit funktioniere und so Leute wie ich schuld daran seien, dass Hunde innerlich verkümmern.

Zu viele Grenzen, erleuchtete er mich weiter, würden den Hund in seiner Entwicklung stören und es entstünden "dressierte Roboter", was sie wiederum ihrer individuellen Persönlichkeit beraube.

Ich verabschiedete mich aus dem Vortrag, nach er mich ein "reaktionäres CDU-Mädchen" nannte :so

Ich musste zwar lachen aufgrund der Abwegigkeit seiner Unterstellungen (wie kann man sich so täuschen in seinem Gegenüber), dennoch ist es eigentlich sehr traurig, denn sein Hund hechtete vollkommen unkontrolliert und gerechtfertigt von Herrchen durch den Park, wo er schlussendlich einem Kleinkind, welches im Kinderwagen saß, das Brötchen aus der Hand klaute.

Es lebe die Freiheit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich bin mitlerweile echt froh dass ich früher kein Hund bekommen habe. Meine Eltern haben nun ja keine Ahnung von Hunden und hätten mir sicher einen falschen umgang und Erziehung beigebracht.. So konnte ich mich mit 15 slebst damit auseinander setzen und lernen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

Ich bin mitlerweile echt froh dass ich früher kein Hund bekommen habe. Meine Eltern haben nun ja keine Ahnung von Hunden und hätten mir sicher einen falschen umgang und Erziehung beigebracht.. So konnte ich mich mit 15 slebst damit auseinander setzen und lernen

Da bin ich auch unendlich froh, ich merke es immer, wenn ich meine Eltern besuche & sie den Hund verziehen ohne Ende. Leckerchen hier, permanente Aufmerksamkeit etc. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Originalbeitrag

... hinter diesem Totschlagargument verbergen sich die gruseligsten Haltungsbedingungen, die schlimmsten Missverständnisse und die unverstandensten Hunde.

Hier m Forum iregen wir uns oft über Ersthundehalter auf, die uninformiert und ahnungslos in ihre erste Hundebeziehung purzeln, anfangs so ziemlich alles verkehrt machen und dann um Hilfe schreien,

Ja... aber sie schreien um Hilfe. Sie suchen sich welche, so holen sich welche, sie erkennen an, dass sie Hilfe brauchen.

Nur was ist mit den anderen? Die hocken breit und bräsig auf ihrer jahrzentelangen Hundeerfahrung und haben dabei doch so wenig Ahnung. Also natürlich nicht alle, auch nicht viele, aber dennoch (nach meiner Erfahrung) erschreckend viele.

Sie haben oft immer dieselbe Rasse, sie nutzen auch gerne die gängigen Ausreden für die Rassen, weil "die nun mal so sind".

Sie haben sehr häufig sehr "temperamentvolle" Hunde, und sind da irgendwie stolz drauf, weil "der freut sich ja immer so". Ich sehe nur Stress, Stress, Stress.

Sie reißen an ihren Hunden herum, 12 Mal hintereinander vom selben Reiz weg, schaut der Hund sie dann endlich mal an, brüllen sie ihm ein "NEIN" ins Gesicht und drehen sich weg.

Sie glauben daran, dass rohes Fleisch Hunde aggressiv macht.

Sie glauben daran, dass vor der Türe sitz machen zu lassen und als erstes hindurch zu gehen, einen guten Chef ausmacht.

Sie glauben, dass Hunde sich immer freuen, wenn sie mit dem Schwanz wedeln.

Und sie glauben noch viele andere, "lustige" Dinge.

Die Frisur sitzt, die Barbour-Jacke auch. Hundi fehlt es an nix, er bekommt das teuerste Futter.

Nur das, was er WIRKLICH kommuniziert, was er WIRKLICH braucht, das interessiert keinen, und das bekommt er nicht...

Ich kann reden, zeigen, beweisen, vorführen, filmen, argumentieren... die eigene Komfortzone scheint so muckelig schön zu sein, man wird einen Teufel tun, diese zu verlassen...

Schade eigentlich.

LG Anja

PS. Es mögen sich diese Schuhe hier bitte nur Menschen anziehen, denen sie ausdrücklich passen ;) .

:D:D Verstehe Dich zu tiefst :D:D

Geb immer Dein Bestes und wenn man erkennt, es ist reiner Sandboden auf dem man trifft und kein gesunder Humus, geh einfach weiter. Es ist alles nicht Dein Eigentum was Dir da vorgestellt wird. Traurig aber Realität. Man muß lernen seine produktive Zeit nicht zu vergeuden. Sie ist ein rares Gut im Leben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir hatten auch schon Hunde vorher. Dann kam Elli und wir hatten eine *Aufgabe*.

So sollte es sein, dass man trotz des Aufwachsend oder jahrelangen Zusammenlebens mit Hunden erkennt, wann man mit seiner "Weisheit" am Ende ist. :D:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

es gibt sogar Hundesportler die ich in diese Kategorie packen würde. Die haben immer recht weil sie machen seit 20 Jahren Hundesport und da weiß man ja alles. Dann fragt man was sie denn für Erfolge hatten. Tja und meist kommt da nicht mehr als irgendwelche Ortsgruppenprüfungen. Für mehr hat es nie gelangt aber denkste die fragen sich mal warum das so ist? Nee, schuld sind immer die Hunde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

oh je, Anja!

Da musste aber mal ganz dringend was raus, oder? ;)

Aber du hast schon Recht. Solche "Kenner" kenne ich auch. Schön ist, dann zu sehen, dass es bei den "Brüllern" und "Leinenruckern" und "Zuerst-durch-die-Tür-Gehern" auch nicht besser klappt.

Ich hatte schon mal gaaaaanz große Augen und einen offenstehenden Mund als ich mit meiner "Wattebausch-Methode", die ja völlig ungeeignet ist, einen Hund zu erziehen, bei einem einfachen Schnalzlaut einen sitzenden aufmerksamen Hund hatte, nachdem der Herr innerhalb der letzten 3 Minuten ca. 15 Mal seinen Hund mit Brüllen und Rucken wieder ins Sitz gebracht hatte.

Das war sooooooo geil! Hat mir Spass gemacht ... gebe ich zu. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wissen nicht, dass Welpenschutz gemeinsam mit dem Dodo ausgestorben ist.

:klatsch:

Genial!!! Danke :kuss: ich geh jetzt eine Runde kichern

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Sie sind zusammen aufgewachsen, lebten und liebten zusammen, starben zusammen :')

      Hallo, Bei uns im Park hat mir eine Frau, die ich sehr gut kenne, (hier im Park kennt jeder HH so gut wie jeden andren HH) heute traurig berichtet, dass ihre beiden Tibet-terrier Candy und Bethofen, am 19.07 gestorben sind.. Die beiden waren 17 und 18 Jahre alt, Candy wäre am 20.07, 18 Jahre alt geworden und Bethofen am 21.07, 19 Jahre. Sie weinte und mir kamenauch fast die Tränen, weil die beiden zwei wundervolle Tiere waren, Leila kannte sie schon als sie ein Welpe war... Warum die beiden

      in Regenbogenbrücke

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.