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polar-chat.de  Der Hund
Marlies27

Wie erkennt man "gutes Hundefutter"?

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Hallo,

vorab zu meiner Frage: Ich möchte nicht Barfen oder speziell für meinen Hund kochen. Ich möchte lediglich für meinen Hund ( 19 Wochen ) ein Trockenfutter finden das folgende Eigenschaften besitzt:

- es muss alle Nährstoffe enthalten, die ein kleiner Hund braucht

- es sollten auch kleine Verpackungseinheiten geben

- das Preis-/Leistungsverhältnis sollte stimmen (wobei ich nicht für einen 4kg-Sack 20 Euro ausgeben möchte)

Der Haken dabei ist - Chicco frist und verträgt noch lange nicht alles an Hundefutter. Zwar verbrauche ich gerade das angefange Paket, würde ihn aber gerne auf gutes Futter umstellen.

Desweiteren worauf sollte man beim Inhalt achten (Rohproteinmenge, usw.) und in welcher Höhe wäre es erträglich.

Für eure Antworten besten Dank im Voraus

Marlies+Chicco

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Ich füttere meinem Nutro Choice Lamm und Reis. Weil da keine Nebenprodukte oder Konservierungsstoffe drin sind. Dafür ist es etwas teurer. 12 Euro für 2 kg.

Aber ich habe gemerkt das bekommt ihm sehr gut, er hat schöne Haut und Fell und vorallem er kackt nicht mehr so riesen Haufen und scheint mir auch weniger zu machen wie sonst. Man benötigt ja auch nicht viel Futter.

Das gibt es auch für Welpen als Hühnchen und Reis.

Liebe Grüße Tanja

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(bearbeitet)

Hi Marlies!

Das ist natürlich eine sehr schwierige Frage, denn am Futter scheiden sich die Geister wie an keiner anderen Frage in Bezug auf die Hundehaltung.

Ich kann dir leider kein Futter nennen, auf das alle deine Kriterien zutreffen, ich kann dir aber sagen, auf woran ich ein für mich gutes Trockenfutter erkenne: hoher Fleischanteil (Fleisch sollte möglichst an erster Stelle der Inhaltsstoffliste stehen), möglichst genaue Deklaration (nix schwammiges wie "Fette", sondern welche Fette), keine Geschmacksverstärker und Farbstoffe. Blöd finde ich immer, wenn so viel Getreide drin ist - ein Hund ist schließlich kein Kaninchen. Aber da gehen die Meinungen sehr auseinander.

Wegen der Frage, ob in dem Futter alles drin ist, was ein kleiner Hund braucht, würde ich mir keine Sorgen machen - in den meisten Futtern ist sogar zuviel des Guten drin.

Der Rohproteinanteil sollte nicht zu hoch liegen, maximal 28-30% (und das ist schon sehr hoch). 25% finde ich für einen Welpen völlig ausreichend, das hängt aber auch von der Rasse ab. Je größer der Hund wird, desto geringer sollte der Rohproteinanteil liegen, sonst wächst er zu schnell und dir Knochen können die Muskelmasse nur schlecht tragen.

Die Futtermarken, die ich am besten finde, sind Magnusson Meat&Biscuit Junior und Caninutrix Premium Develop. Sind aber beide recht teuer und leider nur in größeren Packungen erhältlich.

Viele Grüße, Iris

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Hallo Marlies,

einige Hinweise zu Inhaltsstoffen in Trockenfutter und Dingen, die nicht hinein gehören, findest du hier:

www.canisalpha.de unter dem Stichwort "Ernährung"

Grüße von Malo mit ihren Beaglen Henry und Jonas

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Hi,

die Tiernahrung ist ein weites Feld. Da ist es tatsächlich so, dass man kaum zwei Leute finden wird, die einhellig dieselbe Ansicht vertreten.

Es soll ja auch jeder füttern, was er mag und was er meint, was für seinen Hund gut ist.

Ich kann Dir mal sagen, worauf ich achte:

Zum einen, ähnlich wie Iris, zunächst darauf, dass Fleisch an erster Stelle steht, da die Proteine im Fleisch für den Hund am besten zu verdauen sind, weil er nun mal ein Fleischfresser ist.

Aber es ist eben nicht egal, welches Fleisch. Generell sollte immer deklariert sein, um welche Sorte Fleisch es sich handelt. Wenn nun dort z.B. Rindfleisch steht, ist das Tier als Ganzes gemeint, d.h., dass es bei der Verarbeitung zu Trockenfutter auch zu Trockenfleisch wird, wodurch der Anteil an dem getrockneten Rindfleisch dann wieder nach hinten rutscht. Trotzdem darf es an erster Stelle aufgeführt sein.

Wenn also an erster Stelle schon mal z.B. Hähnchentrockenfleisch steht oder auch Rindfleischmehl (was ebenfalls getrocknetes und gemahlenes Fleisch ist), ist das schon mal gut.

Ich achte darauf, dass keine Nebenprodukte bzw. die sog. tierischen Nebenerzeugnisse enthalten sind, denn das kann alles mögliche sein, wie Federn, Klauen, Schnäbel, Väkalien, etc. Tierische Nebenprodukte können zwar auch Innereien sein, was ja nicht schlimm wäre, aber es sollte dann extra deklariert sein.

Dann achte ich darauf, dass nach dem Fleisch nicht noch drei oder mehr Getreidesorten aufgeführt werden, die dann alle einzeln aufgelistet werden können und somit eigentlich in ihrer Gesamtsumme den größten Anteil ausmachen würden, aber durch die Einzelauflistung nicht an erste Stelle geschrieben werden müssen.

Verschiedene Getreidesorten gelten auch als besonders allergieträchtig für Hunde, z.B. Weizen, Soja oder Mais.

Was ich weiter nicht im Hundefutter haben möchte, sind (künstliche) Konservierungsstoffe oder Lockstoffe/Geschmacksverstärker oder Farbstoffe.

An Konservierungsmitteln gibt es einige E-Nummern, manchmal werden aber auch keine Konservierungsstoffe aufgeführt, sondern nur (künstliche) Antioxidantien. Da gibt es dann z.B. die sog. E(W)G-Zusatzstoffe, welche teilweise in der menschlichen Nahrung verboten sind, da sie im Verdacht stehen, evtl. krebserregend sein zu können.

Weiter möchte ich kein Vitamin K3 im Futter, welches für den menschlichen Verzehr auch nicht zugelassen ist, ebenfalls aus o.g. Grund. K3 ist ein künstliches Vitamin und wird auch Menadion genannt, ist aber nicht deklarierungspflichtig, d.h., wenn es nicht auf der Packung steht, heißt das noch lange nicht, dass es auch nicht drin ist.

Interessant ist auch natürlich der Rohproteinwert, da schließe ich mich auch Iris an. Für erwachsene, normal aktive Hunde reichen 23-24 % m.E. völlig.

Auch den Rohaschegehalt versuche ich im Auge zu behalten, er sollte m.E. nicht über 5% liegen.

Zucker braucht m.E. im Hundefutter auch nicht enthalten zu sein, oftmals stehen dort z.B. Rübenmelasseschnitzel o.Ä., was meines Wissens Abfallprodukte der Zuckerproduktion sind.

Persönlich möchte ich auch kein Sonnenblumenöl im Futter, weil hier auch immer mal wieder das Gerücht im Raum steht, dass es krebserregend sein könnte - ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen, ich versuche es einfach wenn möglich zu vermeiden.

Einiges kannst Du auch nachlesen, z.B. hier oder hier oder hier. Da geht es zwar hauptsächlich um Katzenfutter, allerdings sind die Inhaltsstoffe und die Dinge, auf die man achten sollte, gleich oder zumindest ähnlich.

Das sind die Dinge, auf die ICH achte, das kann wie gesagt jeder halten, wie er möchte.

Bei all dem gibt es für mich kein wirklich 100%ig gutes Hunde-Trockenfutter, es ist immer irgendwas zu viel oder zu wenig oder schwammig deklariert oder oder oder.

Gute Hundefuttersorten sind m.E. Timberwolf, Canavit, Canidae, Yomis, Magnusson Meat&Biscuit, evtl. auch noch Bestes Futter, Natural Balance, Canis Alpha, Lupovet, Best Choice und Eagle Pack. Allerdings da überall auch nicht alle Sorten.

Da musst Du Dich wohl oder übel selbst mal durch den Hundefutter-Dschungel quälen und Dir anschauen, was Du für Deinen Hund gerne hättest und inwieweit Dir welches Futter zusagt. Dann kommt es allerdings auch immer noch darauf an, ob der Hund es verträgt und sicher auch, ob es ihm schmeckt. ;)

LG!

Anja und Hundis

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Hallo,

wie schon geschrieben wurde, füttert jeder etwas anderes und hat auch

eine andere bzw. eigene Meinung und Erfahrung mit den diversen Sorten.

Ich füttere meinem Junghund Magnusson Meat & Biscuit Junior.

Das bekommt er nun bis er ein Jahr alt ist. Anschließend wahrscheinlich das Adult.

Es schmeckt ihm gut, hat einen hohen Fleischanteil, ist gebacken, das Fell und

auch der Kot ist optimal.

Auch der Preis ist absolut OK. 15 kg kosten 39,95 und da komme ich

lange mit hin...

LG

jasmin

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Ja, das Magnusson Meat&Biscuit finde ich auch super! (Danke nochmal für den Tipp, Jasmin! :danke ) Das riecht auch schon ganz anders als "normales" Trockenfutter. Leider ist meine Kurze anderer Meinung als ich und frisst es nicht! :heul:

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Hallo iris,

das ist ja blöd, aber so sind sie unsere Nasen... haben halt ihren

eigenen Geschmack.

Was fütterst du jetzt?

LG

Jasmin

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Hallo,

danke für eure Antworten. Bisher hatte ich nicht so sehr auf den Inhalt geachtet und mich mehr vom Zoogeschäft beraten lassen.

Das erste Futter, das Chicco bekam, war das Eukanuba vom Züchter. Leider fing er sich nach kurzer Zeit an extrem zu kratzen. Also habe ich auf Empfehlung des Zoofachgeschäftes es mit Royal Canin Junior probiert. Nur war Chicco der Meinung "Das fress ich nicht" :( .

Der dritte Versuch war das Pedigree Junior Complete. Zwar hat er es bis jetzt gefressen - aber nur soviel, das der nicht hungern musste. Nun suche ich was passendes für ihn. Bei meinen Verwandten wurde für die Hunde immer extra gekocht. Doch die hatten gleich 3 und 4 Hunde, die frei auf dem Hof rumliefen.

Nun habe ich nach langer Zeit einen eigenen Hund, der leider sehr eigen in Bezug auf Futter ist. Eure Infos haben mir auf der Suche nach der richtigen Futtersorte (insbesondere Catwoman) sehr weitergeholfen, sodaß mir die Wahl etwas leichter fällt. :)

Danke und LG

Marlies+Chicco

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Hi Jasmin!

Ja, das ist echt blöd. Wir haben's jetzt mal mit Caninutrix probiert, das wurde auch einen Tag lang ganz gut gefressen, heute wurde es aber wieder stehen gelassen. Ich denke, wir werden jetzt zum Vollbarfen übergehen müssen...

Viele Grüße, Iris

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