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Hundeforum Der Hund
tigra1976

Bayerischer Gebirgsschweißhund

Empfohlene Beiträge

Zwar kein BGS aber ein HS ;)

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@Flix

ob Schweißhunde auf Auftauwasser reagieren weiß ich nicht, muß man ausprobieren.

Schweißfährten grundsätzlich angeleint arbeiten. Es gibt spezielle Schweißriemen.

Genauso gibt es Kunstschweiß oder man besorgt sich Rinderblut vom Schlachthof.

Die Fährte kann man mit einer Plastikflasche spritzen. Manche Hundeführer legen

kleine Wurststückchen an die Schweißspritzer. (es braucht nur einen kleinen Tropfen)

Das macht den Hund langsamer und fördert das Verweisen.

Am Ende tolle Belohnung.

Darüber gibt es selbstverständlich jede Menge Literatur.

Aber bitte lauft jetzt nicht alle in Wald und Flur herum und legt Schweißfährten.

Die meisten Wiesen werden genutzt und der Waldbesucher sollte auf den Wegen bleiben.

Es ist halt ein Problem, wenn man kein Revier zur Hundeausbildung hat.

Bei Interesse mehr

Gruß Wolla

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@ Wolla: danke!

Auftauwasser hat gestern siehe hier ganz gut funktioniert.

Ich meine, das war erst ein klitzekleiner Anfang und ich will das nun langsam steigern. Wie langsam ist richtig und wie oft pro Woche ist okay?

Naja, das mit dem Revier ist wohl schon wahr aber nu kann ich mir so leicht halt keines beschaffen. ;) Derzeit sind die Wiesen ja noch nicht genutzt und wenn es denn tatsächlich irgendwann in diesem Jahr Frühling oder gar Sommer werden sollte, kann man wohl auch auf den Feld- und Wald- und Wiesenwegen leckere Dufttropfen verteilen?

Und, äh, was ist "Verweisen"?

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@Flix

habe den Beitrag gelesen Ihr seid ja auf einem

guten Weg.

Bei Schweiß genügen Tropfen alle paar Meter.

Wenn man sich überlegt das Schweißhunde nur dem

Fährtenabdruck verwundeter Tiere folgen können,

dann weiß man was sie leisten können.

Da sieht der Mensch nichts, geschweige denn riechen.

Sobald der Hund weiß worum es geht kann man alles

steigern. Länge der Fährte, Richtungswechsel, weniger Schweiß.

So oft arbeiten wie es allen Spaß macht.

Schweißfährten können auch z.B. am Vortag gelegt werden.

Damit der Hundeführer sie wiederfindet ist markieren wichtig.

Ob Schaschlikstäbchen oder Anderes, ist der Phantasie des HF

überlassen.(Achtung Umweltschutz)

Der Start ist wichtig.Und das Ende ist wichtig für den Hund! (Belohnung ;) )

Verweisen ist ,wenn der Hund dem Führer etwas zeigt.

Gruß Wolla

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@wolla

Auftauwasser funktioniert prima. Es muss natürlich ein gewisser Anteil Schweiss drin sein.

In der Praxis friert Schweiss auch ein und es kann nach dem auftauen regnen.

Also im Prinzip das gleiche.

Gruß

Hirschjager

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hallöchen tigra!

auch wir sind besitzer eines bayrischen und er wird auch jagdlich geführt!

allerdings kann ich mich nicht der meinung von BGS anschliessen.

unser bestes stück wäre aus unserer familie nicht mehr weg zu denken,weil er einfach ein ganz

lieber ist!sei einfach stolz darauf das du dir so eine tolle rasse ausgesucht hast und ich wünsch dir noch viel freude mit ihm!

PS:es gibt solche und solche jäger

lg

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Hallo Jäger und nicht-Jäger,

hier geht es ja rund! Ganz schön heiße Diskussionsrunde...

Seit 2 Wochen habe wir auch eine BGS-Hündin, 10 Wochen alt! Jetzt muss man ja laut den Jägern hier ein schlechtes Gewissen haben, dass man ein schlechter Hunde-Halter ist!

Ich sehe das auch etwas anders...hier in dem Landkreis in dem ich lebe, leiden meiner Meinung nach die Hunde der meist sehr alten, agressiven Jäger! Die Hunde leben im Zwinger und werden sehr selten zur Jagt eingesetzt....Auslauf gibt es ansonsten nicht! Ich würde Statistisch sagen, dass sich in dieser Sparte etwa 85 % befinden!

Meine Eltern (Beides nicht-Jäger) halten zwei Jagthunde, ein Mischlings-Rüden (Wischler + Dt. Kurzhaar) und eine Hündin (Dt. Wachtelhund)! Beide sind laut Eigenschaftsbeschreibung nur für Jäger geeignet!

Das Phänomen ist nur, dass beide Hunde ihre Aufgabe darin sehen, unsere Hühner, Enten und Hasen zu beschützen...die frei im Garten herumlaufen!

Außerdem werden beide täglich ausreichend bewegt, mit dem Fahrrad lange Strecken durch den Wald, bei Wind und Wetter! So, laut den Jägern hier sind das jetzt unglückliche Hunde, da diese nicht jagen können!

Großes Problem der Jäger hier ist auch, dass die Hunde nicht angeleint sind! Doch laufen die Hunde nur auf dem mittleren geschotterten Weg und schnüffeln nur am Weg-Wald-Rand. Wo ist hier das Problem für euch Jäger? Fühlen sich angeleinte Hunde wohler? Die meisten Jagtlich-geführten Hunde können aufgrund ihrer Wildschärfe ja nicht frei laufen, da sie sofort Wild-fährten hinterher rennen! Finde ich auch fragwürdig...

Um jetzt zu unserer BGS-Hünding zu kommen...dieser Hund wird nicht jagtlich geführt, doch werden wir sämtliche Kurse besuchen bis wir die passende Förderung gefunden haben! Darunter auch ein Spürfährten-Kurs, der wöchentlich ist! Dann wird man herausfinden was zu unserer Lilu am besten passt und was ihr Freude bereitet...

Eine Frage die ich jetzt noch habe:

Was meint ihr alle mit Arbeiten? Täglicher Auslauf, Wöchentliche Kurse, tägliche Fährten legen???

Und zum Schluss....

Jeder Hund, egal welche Rasse muss beschäftigt werden und braucht genug Auslauf, Liebe und eine Führungsperson! Es gibt sicher auch liebe nette Jäger, die verantwortungsvoll mit ihren Hunden umgehen, nur leider gibt es in meinem Umkreis davon keine!

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Hallo lulli,

eigentlich habe ich keine Lust auf Verallgemeinerungen zu antworten.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel! Und schon sind wir beim Thema.

Der BayerischeGebirgsSchweißhund sowie der HannoverscheSchweißhund

werden eigentlich nur in Jägerhände abgegeben.

Die Vereine:

http://www.verein-hirschmann.de und http://www.kbgs.de/klub.html

achten darauf, an wen Hunde abgegeben werden.

In den Satzungen der Vereine steht sehr genau welche Ziele diese verfolgen.

Das es unter den Jägern nur alte und aggressive gibt, ist genauso falsch,

wie die Verallgemeinerung: alle Tierschützer sind jung, aggressiv und

laufen mit Renntierpullover herum.

Auch das Jagdhunde nur für Jäger geeignet sind halte ich für eine sehr fragwürdige

Behauptung.

Jagdhunde sind nun mal zu einem bestimmten Zweck gezüchtet. Da ist es normal

wenn sie überwiegend in Jägerhände kommen.

Man beachte, daß es bei einigen Rassen nur Arbeitslinien gibt.

Schön wenn Du versuchst auch als Nichtjäger/in den Anlagen Deines BGS gerecht zu werden.

Das versteht man übrigens unter arbeiten mit dem Hund.

Wie gesagt, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Fährtenkurse werden sicherlich auch von Jägern angeboten und die sind vielleicht

alt, aber nicht aggressiv.

Ich glaube das Jäger ihre Hunde ebenso lieben und verantwortungsvoll mit ihnen umgehen

wie jeder andere auch.

Vielleicht mit dem kleinen Unterschied, wenn Jäger ein Tier quälen ist das eine Straftat,

bei Anderen eine Ordnungswidrigkeit.

Viel Spaß bei der Arbeit und vergiss das mit dem schlechten Gewissen.

Gruß Wolla

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Hallo tigra!

Was bewegt einen Nichtjäger sich für einen Schweißhund zu entscheiden? Seine Wildschärfe, seine außergewöhnliche Nasenarbeit und Fährtensicherheit, seine jagdlich durchaus gewolltes Mißtrauen Fremden gegenüber uns sein Beschützerinstinkt können es ja wohl nicht sein. Meistens ist es sein Aussehen, und der falsche Stolz und Egoismus sich mit einer Hunderasse zu schmücken die eben nicht jeder hat.

Kannst Du Deinem Hund bieten wozu er jahrhunderte lang gezüchtet wurde? Und was ihm im Blut liegt seit er Welpe war? Schweißhunde sind passionierte Jäger die ihre Arbeit lieben, vielleicht die passioniertesten Jagdhunde überhaupt. Ihr ganzes Hundeleben lang ist es nur das Eine was sie glücklich macht.

Einen solchen Hund aus Spaß zu halten, ohne mit ihm zu arbeiten ist große Tierquälerei, für den Hund bedeutet es seelische Grausamkeit nicht das tun zu dürfen wozu er geboren wurde. Er wird nie verstehen, warum Du ihn schimpfst, wenn er z.B. im Wald einer Fährte nachgeht. Hoffentlich lesen den Beitrag einige Leute und denken vor der Anschaffung eines Hundes über Eigenschaften und Bedürfnisse einer Rasse nach und ob sie deise auch erfüllen können und wollen. Optische Kreterien und persönliche Profillierung sollten nicht über die Wahl zu einer bestimmten Rasse ausschlaggebend sein.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=8776&goto=120846

Du sprichst mir aus der Seele. Es ist und bleibt für mich immer unbegreiflich, was sich die Leute an Hunden so anschaffen.

Aber an Dich als Jägerin eine ganz andere Frage:

Eine Bekannte von mir hat sehr erfolgreich ihre entzündeten Kniegelenke mit täglichem Einreiben von Waffenöl kuriert. Da mein Hund wegen beidseitigem Kreuzbandriss operiert ist und er an manchen Tagen mit den Gelenken leichte Probleme hat, meine Frage an Dich:

Hast Du davon schon gehört?

Warum hilft das Waffenöl?

Kann man das auch bei Hunden probieren?

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