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Hundeforum Der Hund
Nicky021280

Angststörungen

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Hallo liebe Mitglieder, wer kann mir helfen oder hat ähnliche Erfarungen?

Mein Oli (Berner Sennenhund) ist jetzt 1 Jahr alt und hat sich bisher recht gut gemacht. Er war schon immer etwas ängstlicher Natur. Nur seit kurzem verhält er sich sehr eigenartig, d.h. er hat Angst vor anderen Menschen, auch vor Personen, mit denen er schon Kontakt hatte. Dies ist auch in seinem gewohnten Umfeld (in seinem Garten) so. Im Internet habe ich etwas von Überängstlichkeit dieser Rasse gelesen, aber leider nicht viel gefunden. Das höre ich auch zum ersten Mal, da sein Vorgänger ein ganz mutiger Berner Senn war und ich solche Erfahrungen mit ihm nie hatte. Mal abgesehen von fremden Menschen (was jetzt seit neustem auftritt), erscheinen ihm sämtliche Alltagsgegenstände, sei es ein Besen oder ein Brief, als Bedrohung. Abgesehen davon ist er sehr fixiert auf mich. In die Wohnung darf er nicht. Wenn ich nicht da bin, zerstört er auch nix, so dass ich mir vielleicht Sorgen über Trennungsängste machen müßte.

Vom Züchter (seit 1974) habe ich bisher nur gutes gehört!

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Hallo Nicky,

herzlich Willkommen in unserem Forum....

Leider kann ich Dir keinen Tipp geben, schiebe das Thema aber nochmal hoch.

Bin mir sicher Du bekommst noch hilfreiche Antworten ... :)

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Hallo Nicky,

auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!

Ich habe selber einen BernerSennenrüden, der in seiner Anfangszeit sehr ängstlich war - vorallem bei fremden Menschen...besonders Männer! Die Angst vor Männern hat sich zwar im Laufe der letzten 6 Jahre geändert, aber ganz weg ist sie nicht!

Ich habe das richtig verstanden, dass seine Angst in der vergangenen Zeit sehr zugekommen hat, oder?

Kannst du mit Sicherheit auschließen, dass ihm jemand Angst gemacht hat? Also, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat? z.B. mit anderen Menschen?

Hat sich vielleicht in deinem eigenen Leben etwas verändert, dass mit der Verhaltensänderung deinen Hundes zusammenfällt?

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Hallo!

In die Wohnung darf er nicht. Wenn ich nicht da bin, zerstört er auch nix, so dass ich mir vielleicht Sorgen über Trennungsängste machen müßte.

Sorry, das versteh ich grad überhaupt gar nicht, weder den Satz noch den Zusammenhang. Kannst Du das bitte mal näher erklären?!? Verstehe ich das richtig, dass der Hund nicht in die Wohnung darf?

Grüße,

Anja

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Hallo zurück,

und vielen Dank für die nette Begrüßung! Also ich war in letzter Zeit sehr viel zu Hause und auch ständig mit ihm zusammen. Zwar hatte er nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit wegen Prüfungsstress, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass nichts vorgefallen ist, wodurch ich mir seine neusten "Angstzustände" erklären könnte. Die ganze Familie kümmert sich eigentlich um ihn, jedoch ist er besonders auf mich fixiert, weil ich in der ersten Zeit als wir ihn bekommen haben, die meiste Zeit mit ihm verbringen konnte. Vielleicht hat es was zu bedeuten, dass wir ihn erst mit 3 Monaten geholt haben??

Aber wie gesagt, Angsthase war er schon immer, aber irgendwie verhält er sich seit zwei Wochen sehr auffällig.

Noch zu der Wohnungssache: hatte irgendwo gelesen, dass viele "Wohnungshunde" aus Trennungsängsten, die Wohnung auf den Kopf stellen, wenn Herrchen nicht da ist. Damit wollte ich sagen, dass er draußen lebt und nix kaputt macht, wenn keiner zu Hause ist, außer vielleicht mal nicht weggeräumte Schuhe:-)

Er hat den ganzen Tag über Auslauf auf einem sehr großen Grundstück, die Nachbarn sind auch total lieb und knuddeln ihn ab und zu tagsüber, wenn alle außer Haus sind. Er kriegt jeden Tag seinen ausgiebigen Waldspaziergang mit baden und allem Piepapo. Nur Nachts wird er "ins Bett gebracht" (in seinen Zwinger gesperrt) mit ausgiebigem Geschichten erzählen:-) Also eigentlich hat er den Hundehimmel auf Erden. Ach und mindestens 1 mal die Woche kommt seine kleine Beaglefreundin zum Spielen und Spazieren gehen. Also er sollte eigentlich rundum glücklich sein, oder was machen wir/ ich falsch? Könnt ihr mir helfen? Habe auch noch gelesen, dass bei Berner Sennehunden in der letzer Zeit häufig "Überängstlichkeit" auftritt, was angeblich mit Massenvermehrungen aus den 80er Jahren zu tun hätte. Kann ich mir eigentlich nich erklären oder vorstellen.

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Hallo,

habe ich das jetzt richtig verstanden? Der Hund lebt nachts in einem Zwinger

und tagsüber auf dem Grundstück??????????????????????

Also HUNDEHIMMEL auf ERden nenne ich das nicht, ganz und gar nicht,

bin jetzt echt überrascht das Du es als Himmel auf Erden bezeichnest. Er darf also gar nicht in Eurer Haus oder WG sondern lebt komplett draußen, richtig?

Puh, sorry, aber davon halte ich gar nichts.

LG

Jasmin

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Ja das hast du richtig verstanden. Ich halte nicht viel von Hund und Wohnung. Wie soll sich so`n großer Hund in ner Wohnung frei bewegen? Ein Schaf hab ich doch auch nich in der Wohnung (blöder Vergleich ich weiß). Alle "Vorgänger" waren bisher auch draußen glücklich. Hatten wirklich noch nie Probleme wie jetzt.

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Hi Nicky,

ich habe zu Hunden in der Wohnung eine etwas andere Einstellung, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Natürlich ist es relativ schwierig so auf die Entfernung zu helfen, da man ja nicht sehen kann wie sich der Hund verhält...also wie z.B. seine Körperhaltung ist in den entsprechenden Situationen.

Du schreibst, dass die Nachbarn ihn knuddeln, wenn tagsüber keiner da ist...haben die Zugang zu deinem Grundstück oder "greifen" die über den Zaun?

Wenn der Hund sich auf einem freieinsehbaren Grundstück befindet, d.h. dass Menschen ihn sehen können oder sogar durch den Zaun anfassen, dann ist - meiner Meinung nach - nicht auszuschließen, dass er eine schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht hat. Es müssen ja nur Kinder gewesen sein, die ihn geärgert haben und er nicht in der Lage ist zu unterscheiden von welchen Wesen nun Gefahr ausgeht und von welchen nicht.

Was seine Ängstlichkeit vor den alltäglichen Dingen betrifft, so könnte es, bezogen auf deine Beispiele, auch daran liegen, dass er zu wenig Kontakt mit den alltäglichen Dingen hat, weil er draußen leben. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass der Hund ins Haus soll...aber man muss ihm vielleicht alles erst zeigen und beibringen, was andere Hunde aus der Wohnung schon kennen.

Auch schreibst du, dass seine "Vorgänger" nie Probleme mit der Ängstlichkeit hatten...jeder Hund reagiert da anders...sein Vorgänger war vielleicht durch einen unbekannten Besen oder Brief nicht zu verunsichern...dein jetziger Hund aber schon!

Weißt du was der Hund in den ersten 3 Monaten seines Lebens schon erlebt hat? Vielleicht hängt es auch damit zusammen und es hat einen an sich unbedeutenden Zwischenfall gegeben, der Erlebnisse wieder hervorgerufen hat.

Gibt es in der Familie, wenn sich dort alle um ihn kümmern, bestimmte Regeln im Umgang mit dem Hund, die eingehalten werden müssen? Vielleicht hat sich dort etwas verändert, was deinen Hund aus der Bahn geworfen hat.

Vielleicht ist er auch einfach ein Hund, der wesentlich mehr Zuwendung und menschliche Nähe braucht als sein Vorgänger!

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(bearbeitet)

Ich frag mich gerade, WIESO hast du einen Hund, wenn der den ganzen Tag draussen lebt, und nachts in seinem *Bettchen* (Zwinger) ist? :???

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Ich denke da ähnlich wie Angela - bestimmt hat Dein Hund etwas miteinander verknüpft , was zwar nicht unbedingt zusammenhängen mag , aber für ihn halt.

Ich kann Dir ein Beispiel nennen : Mein Tyler ist letztes Jahr auf eine Stromleitung getreten , die neben der Pferdekoppel lag - die haben die aufgelassen , und das Endstück lag im hohen Gras ?!??!? - verbunden hat er diesen Schmerz und diese Angst mit MIR ?!? und ist tagelang nicht mit mir raus gegangen - dann ging es wieder , aber die Jeansjacke , die ich an diesem Tag getragen hatte , hat ihn noch lange Zeit dazu gebracht , sich hinzusetzen und das gemeinsame Laufen zu boykottieren .........

So wie es klingt , ist dieser Hund viel alleine , und nachts auch - oder missverstehe ich das ??? Da kann einiges passieren ..

Was ich ehrlich gesagt gar nicht verstehe, ist , dass Du denkst , Hunde wollen so leben - Hunde sind Rudeltiere , nimmt man ihnen die Möglichkeit , mit anderen Hunden zu leben , sollte man ihnen zumindest ein menschliches Rudel gewähren....

Vielleicht könntest Du es einrichten, mit ihm zusammen Zeit zu verbringen , Übungen machen , Leckerli-Such-Spiele oder ähnliches , um sein Selbstvertrauen zu stärken ?? Ein Hund braucht doch auch geistige Auslastung und Ansprache , damit er auch geistig wachsen kann ....

Grüsslis

Martina mit Cleo ,Tyler und Yuma Hundekind

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