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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Bärenkind hat Spondylose und eine Schilddrüsenunterfunktion

Empfohlene Beiträge

Bärenkind und ich haben aktuell ein paar weniger schöne Stunden hinter uns.

Nachdem er gestern absolut nicht bereit war, sich unnarkotisiert auf dem Röntgentisch auf den Rücken drehen zu lassen, durften wir heute mit Aussicht auf Narkose noch einmal bei der Tierärztin antreten. Meine Nerven lagen schon gestern blank, Sherlocks heute spätestens dann, als er sah, wohin die Reise ging. Trotzdem hat er alles ganz brav mit gemacht.

Geröntgt werden sollte er, weil er Freitag vor einer Woche beim Ballspielen so ungeschickt gesprungen war, dass er humpelte. Zunächst bekam ich es mit homöopathischen Mitteln wieder weg, aber nach ein paar Tagen lief er seltsam, mied seine geliebten Bälle und hatte auch für sonstige Aktivitäten wie Agility oder Albern mit Frauchen keine gesteigerte Meinung. Und das ist, wer Sherlock kennt, nicht normal.

Nun haben wir einmal Hüfte, Wirbelsäule und vorne die Ellenbogen durchleuchtet, weil wenn er eh schon in Narkose liegt, bietet sich das ja an. Die Hüfte ist wohl nicht perfekt, aber kein Problem. Die Ellenbogen sind überhaupt kein Thema, aaaaaaber, die Wirbelsäule weist eine beginnende Spondylose auf, was bedeutet, dass alles, was uns beiden bisher so richtig Spaß gemacht hat, ziemlich eingeschränkt werden muss. Vornehmlich Bällen nachjagen, fangen, springen.

Die ganze Zeit vor dem Termin, das Infusion-Legen, Narkotisieren, Tragen etc. war schon heftig genug, aber nun muss ich erst mal mit der Diagnose fertig werden.

Sicher, die Welt bricht nicht zusammen, er kann mit Spondylose alt werden, aber momentan ist es mir einfach zum Heulen zumute und Bär trägt mit seinem Narkose-Kater natürlich auch rein optisch noch nicht gerade zur Aufheiterung bei.

Irgendwann in den nächsten Tagen werde ich sicher meine Gedanken wieder zum Positiven wenden können, werde mir Beschäftigungsmöglichkeiten überlegen, die mehr auf Laufen und weniger auf Springen und Toben ausgelegt sind... Und schon wird Mantrailen/Fährten etwas, worüber ich wohl doch mal nachdenken werde, auch wenn es mich bisher nicht reizte.

Traurige Grüße

Anja

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Hallo Anja!

Das sind ja wahrlich keine schönen Neuigkeiten :(

Ich bin mir jedoch sicher, dass Du alles in den Griff bekommst und Deinem Bären weiterhin ein schönes und erfülltes Leben bieten wirst. Hierfür drücke ich Dir ganz feste die Daumen.

Für Sherlock wünsche ich mir, dass er sich gut von der Narkose erholt und schnell wieder auf den Beinen ist!

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Hallo Anja,

und wir hatten so die Daumen gedrückt, dass er sich wirklich nur versprungen hat und es eine vorübergehende Diagnose für euch beide gibt!

Es tut mir so leid, dass des den Sportbären so getroffen hat und ich kann gut verstehen, dass dir jetzt einfach nur zum Heulen zumute ist!

Irgendwie weiß ich gerade gar nicht was ich dazu sagen soll...

Ich bin mir sicher, dass ihr für euch spannende Alternativen finden werdet! Denk an die Jennybude, der ging es doch gut trotz Spondylose...

Ich drück dich mal!

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:( Anja, ich drück euch mal beide! :knuddel

Dein Bär und du, ihr habt ganz bestimmt noch super lange gemeinsame Jahre vor euch, wenn auch mit weniger Ballspiel, aber für die Auslastung findet sich bestimmt eine Alternative!

Bekommt er nun Medikamente ?

Ich drück die Daumen, dass er seinen *Narkose-Rausch* bald ausgeschlafen hat und es euch beiden bald besser geht!

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Hallo Anja,

das tut mir leid, dass ihr eine so schlechte Nachricht bekommen habt. Auch mir ging es ziemlich schlecht, als ich erfahren habe, dass mein Aussie Merlin mit 18 Monaten eine schwere HD hat.

Mittlerweile musste besonders ich lernen, damit umzugehen und für den Hund die richtige Beschäftigung zu finden.

Hat Dein Tierarzt Dir gesagt, wie und ob Du Deinen Hund gesundheitlich unterstützen kannst, damit er mit dieser Diagnose noch lange gut leben kann - ich meine jetzt, ob man auch ernährungsmässig etwas tun kann?

Alles Gute für Dich und Deinen Hund

Cony

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:(:(:(:(:( Das tut mir leid Anja :(:(:(:(:(

Ich drück dich mal ganz doll und den Bären auch,

das klingt nun gar nicht so toll,

:(:heul::(

Ich weiss gerade gar nicht was ich schreiben soll heute Folgen schon wieder so viele blöde Nachrichten auf einmal...

Leider muss ich jetzt los zur Arbeit :Oo (steht mir der Nerv heute auch nicht nach)

Anja lass den Kopf nicht hängen

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Oh Mennooo, Anja!!!! :(:( SO eine Sch....!! Das tut mir unendlich leid für Euch!!!

Also, ich kenne im BK einige, die Erfahrungen mit Spondylose-Hunden haben. Da frage ich mich mal schlau und berichte Dir.

Fährten wäre z.B. eine gute Lösung. Es lastet den Hund auch sehr gut aus, auch wenn man es nicht glauben kann zuerst. Diesbezüglich könnte ich Euch beiden hilfreich zur Seite stehen, da ich jahrelange Erfahrungen habe. (Wenn Du möchtest, natürlich)

Darf der Bär denn weiterhin am Rad laufen?

Ach Anja, Kopf hoch...alles wird gut:knuddel :knuddel :knuddel

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Oh Anja das tut mir leid :heul:

Dat arme Bär :heul:

Ich hoffe er wird auch mit mantrailen und fährten glücklich.

Ich drück Dich ganz dolle

Liebe Grüße Tanja

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Och menno Anja... das tut mir so leid. :(

Ich drück euch mal ganz feste aus der Ferne.

Was ich dir aber noch dazu sagen will:

Ich kenne ja Shelly nun schon ein paar Jahre und sie hat ja HD - mal merkt man es ihr an, mal wieder nicht. Ich habe gelernt damit zu leben, ich kenne sie ja nicht anders.

Nach dem Bandscheibenvorfall war ich nervlich am Ende. Ihre Fortschritte jedoch zeigten mir, dass es weitergeht und sie WILL. Ich lernte damit zu leben.

Letztes Jahr deuteten geringe Anzeichen darauf hin, dass Shelly wohl auch Spondylose bekommt. Da es sie bisher jedoch nicht beeinträchtigt hat, habe ich auch damit gelernt zu leben.

Du kennst Shelly. Sie hat ja nun fast alles, was man sich an Gelenkskrankheiten so zuziehen kann (wer weiß, was wir alles noch nicht wissen... :Oo ). Und du weißt, wie Shelly ist. Ich musste mich damit arrangieren... und ICH habe gelernt damit zu leben.

Ich war es, die sie damals nach dem Bandscheibenvorfall unheimlich eingeschränkt hat... sie durfte nicht rennen, sie durfte nicht springen... Klar. Am Anfang war da ja auch völlig okay und für ihre Genesung wichtig. Aber nachher... Man merkte, es fehlt ihr was. Und zwar ALLES, was ihr Spaß machte.

Dann kam ich zu HTS. Und Anita sagte mir: "Lass Shelly rennen! Lass Shelly springen! Sie WILL es!" Der Satz, der mich dann sehr nachdenklich machte und der mich auch heute fast jeden Tag noch begleitet war: "Lieber ein kürzeres, erfülltes Leben mit vielen Highlights, als ein langes, trostloses Leben ohne Highlights."

Dieser Satz ist praktisch zu Shellys und meinem Lebensmotto geworden.

Geht es Shelly mal nicht so gut, schrauben wir einen etwas zurück und wir nehmen uns die Zeit, die es braucht und machen erst einmal Schongang. Damit wir danach wieder voll durchstarten können.

Mir kullern schonwieder die Tränen runter. Ich weiß, wie schlimm es erst einmal ist, wenn man so eine Diagnose vorgesetzt bekommt. Allerdings heißt es auch nicht immer gleich, dass man auf alles verzichten muss.

Nimm uns als Beispiel Anja... ;)

Meistens ist es für uns Menschen schlimmer, als für den Hund selber. Er wird dir zeigen, was er WILL und was nicht!!! Und daraus lernen wir. Und lernen damit umzugehen... Die Hunde helfen da oft sehr. (auch, wenn es eigentlich umgekehrt sein sollte)

:knutsch:knuddel

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Erst mal danke für Euer Mitgefühl. Bin hier nur am Heulen.

Iris, auf Dein Angebot komme ich gerne zurück, wenn ich mich irgendwann wieder eingekriegt habe.

Ja, er darf am Rad gehen, auch an Inlinern ;) .

Ricky, danke für Deine Worte. Die Tierärztin meinte auch, dass alles erlaubt ist, was sie von sich aus anbieten. Nur die Ball-Spring-Geschichten fördert man ja selbst, das würden sie von sich aus nicht unbedingt tun.

Muss später ne Stunde Stadtgang unterrichten. Keine Ahnung, wie ich die überstehen soll. Hab grad schon meinen Grafik-Kunden am Telefon vollgeflennt. War das peinlich.

Bär und ich tippeln jetzt zu Manu, sonst dreh ich hier noch durch. Bis später.

LG Anja

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