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Hundeforum Der Hund
Anna15051992

Habe Hund beschimpft, obwohl er mich nur beschützen wollte

Empfohlene Beiträge

Hallo,

mein Hund ist total auf mich fixiert. Er verfolgt mich in der Wohnung auf Schritt und Tritt. Ich kann noch nicht mal aufs Klo ohne ihn. Wenn ich mal ohne ihn weggehen möchte, dann macht er ein riesen Theater. Und eifersüchtig ist er. Wenn mich z.B. meine Mutter mal umarmt, dann wird er total sauer, springt zwischen uns und fängt an meine Mutter anzuknurren.Das mal vorweg

Und nun meine Frage:

Ich lag heute morgen noch im Bett als meine Mutter reinkam.

Sie wollte meinen Hund, der immer bei mir mit im Zimmer schläft, holen, da sie spazieren gehen wollte. Da wurde er schon etwas frech.

Als er nicht kam, wurde meine Mutter lauter und kam auf mein Bett zu. Dann sprang er wie wild zu mir ins Bett, saß fast schon auf meinem Kopf, und fing an , meine Mutter anzuknurren.

Dann wurde meine Mutter lauter zu ihm kam noch näher zu uns und wollte ihn auf dem Arm nehmen um ihn herauszutragen, da er immer noch nicht kam. Er presste sich richtig an mich, und wollte meine Mutter beissen. Dann bin ich auch böse zu ihm geworden.

Nun habe ich ein schlechtes Gewissen.

Einerseits geht es ja nicht, daß er meine Mutter anknurrt oder gar beißt.

Andererseits sah es so aus, als ob er mir beistehen wollte und ich habe dann auch noch mit ihm geschimpft. Hat er jetzt einen seelischen Knacks dadurch bekommen oder sowas?

:)

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Der hat keinen Knacks dadurch bekommen, sondern endlich mal die richtige Ansage.

Der Hund betrachtet dich als sein Eigentum und das solltest du schleunigst unterbinden! Er hat weder deine Mutter, noch sonst jemanden aus deiner Familie anzuknurren oder zu beissen.

Das ständige Verfolgen solltest du abstellen und auch das Knurren nicht dulden, wenn deine Mutter dich in den Arm nimmt. Das könnte sonst mal ernsthafte Folgen haben.

Und er muss dich nicht vor deiner Mutter beschützen...warum auch? Und er muss dich auch vor niemand anderem beschützen. Der Hund könnte das irgendwann mal übertreiben und einfach mal einen Menschen beissen, der nur zu dicht an dir vorbei geht...dann hast du und dein Hund je nach Bundesland ein echt ernstes Problem.

LG Manuela

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kenn das so ähnlich, mittlerweile nicht mehr so schlimm vom Spielzeug meiner Hündin, also einer Freundin von uns. Sie findet es toll, dass der Hund immer um sie herum ist, sie anbettelt, sie zum Spiele auffordert und sie auch vor ihrem damaligen Freund beschütze wollte. Alles was wir ihr bei uns und bei Fremden verboten haben, machte sie bei ihr. Wirklich Herr über die Situation wurde ich nie weil die Freundin immer dagegen gesteuert hat und der Junghund alles dankbar angenommen hat. Mittlerweile hat es sich sehr gebessert, wobei die Freundin immer noch das Spielzeug ist und sie wird es auch immer bleiben. Befehle werden nur ausgeführt, weil Hund Lust drauf hat und belohnt wird. Respekt hat sie in keinster Weise..

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Erinnert mich an Dasty - der ist mir auch hinterhergelaufen und hat gebellt, wenn ich jemanden in den Arm genommen habe (oder umgekehrt). Da hilft nur eins: Klare Ansagen was Hund tun oder lassen soll.

Das Nachlaufen habe ich unterbunden, indem ich ihn immer wieder ins Körbchen geschickt und notfalls auch angeleint habe. Das Alleinsein haben wir zwar trainiert, aber das ging bei dem alten Knaben nicht mehr wirklich zu ändern. Immerhin gab es Verbesserungen.

Und ja - einmal hat es Dasty gewagt, uns anzuknurren. Den haben wir ordentlich zusammengefalltet (verbal) und der Gute hat das nie wieder gemacht.

Fazit: Dein Hund tanzt dir/euch auf der Nase und das gehört geändert... :D

Und: Willkommen an Bord!! :winken:

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Hallo Anna,

herzlich willkommen im Forum.

Nein, das hast Du sogar sehr gut gemacht, Deinem Hund mal zu zeigen, was DU willst oder nicht willst.

Dein Hund behandelt Dich als sein Eigentum, kontrolliert Dich bei jedem Schritt und Tritt, bestimmt sogar, wer mit Dir Kontakt haben darf und natürlich bewacht und verteidigt er Dich dann auch als sein Eigentum.

Eigentlich muss es andersherum sein: DU bestimmst, was Dein Hund tun oder lassen soll, ob und wann er mit Dir sogar auf Toilette darf oder eben nicht, wann er ins Bett darf usw.

Falls das neben Deinem Nickname Dein Geburtstag ist, dann bist Du ja kein kleines Kind mehr, sondern solltest mal anfangen, Deinen Hund zu erziehen, ihm Grenzen zu setzen und nur für das loben, was er auf Deinen Wunsch hin tut. Gleiches gilt für Deine Mutter, denn ihr wollt ja sicher keinen kleinen Haustyrannen haben, der machen kann, was und wann ER will, denn das könnte auch mal sehr gefährlich werden und richtig Ärger einbringen.

LG

Marita

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Wie die anderen schon sagten, der Hund beschützt dich nicht, er betrachtet dich als Eigentum!

Das solltest du unterbinden, denn du bist der Chef und nicht dein Hund.

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Beschützen wollte er dich ganz bestimmt nicht.

Diese Verhalten geht gar nicht, das solltest du und auch deine Mutter ab sofort unterbinden sonst kommt nach dem knurren das er zuschnappt.

Ein schlechtes Gewissen brauchst du nicht haben

Lg Birgit

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Bisher hat Dir das wohl immer gefallen bzw. Du hast es geschehen lassen, dass Dein Hund Dich überall hin verfolgt, ihn vielleicht sogar noch gestreichelt dafür, so dass er wirklich in dem Glauben ist, dass Du das so möchtest, dass er Dich verteidigt gegen die böse Außenwelt. Er sieht Dich als seine Freundin und sein Eigentum an.

Da bist Du insoweit in einer schlechten Lage, denn selbst wenn Du ihn anmeckerst, findet er das verwunderlich, weil er nicht versteht, wenn er einerseits gelobt wird für sein Verhalten oder es zumindestens akzeptiert wird, dann aber wieder gemeckert wird, wenn er Dich auch verteidigen möchte. Er wird daraus auch nichts lernen können, weil er nicht versteht, warum Du ihn angemeckert hast.

Versuche, sein Nachlaufen zu unterbinden, in dem Du die Türen hinter ihm schließt und ihm beibringst, derweil lieber auf seinen Platz zu gehen. Das zeigt ihm, Du bist gar nicht sein Eigentum, Du machst, was Du willst, und nicht, was er will. Wenn Du das geschafft hast, dass er Dir ncht mehr nachläuft, hat sich auch das andere Problem ganz sicher aufgelöst, dass er Deine Mutter kneifen möchte.

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Hi Anna,

Erst mal Herzlich Willkommen.

Dein Wauzi kontrolliert die aber ganz schön. Solltest auch ganz schnell zusehen das Du das unterbindest. Das Du ihm mal klar gemacht hast das es so nicht funktioniert ist vollkommen richtig. Weil Du das sagen hast und nicht dein Hund. Ich würde ihn auch nicht mit ins Bad nehmen, nicht ins Bett und auch nicht aufs Sofa, falls er da auch drauf will. Ich würde ihn auch zwischen durch einfach mal ignorieren,gar nicht beachten . Nur dann wenn du es willst und nicht er. Vielleicht auch wenn Du in einen anderen Raum gehst einfach die Tür hinter Dir zu machen. Und wenn Du wieder zurückkommst beachte ihn nicht. Es muss für ihn völlig normal werden das Du auch mal ohne ihn irgendwo hin gehen kannst.

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Hallo Anna,

erstmal auch ein Willkommen von hier.

Ich muß den anderen absolut Recht geben.

Das Verhalten was dein Hund zeigt hat weniger etwas mit Beschützen oder Eifersucht zu tun, als mit Kontrolle. Wenn du nicht ganz schnell anfängst deinen Hund zu erziehen und ihm Grenzen zu setzten, wird er dich immer weiter und stärker kontrollieren - er wird entscheiden, wann du was tust oder wie du dich in deiner Wohnung bewegst.

Er hält dich - um es mal hart auszudrücken - für alleine (ohne ihn) für nicht lebensfähig, wie bei einem Welpen bei dem man ständig aufpassen muß, dass er keinen Blödsinn macht. So etwas setzt einen Hund sehr stark unter Druck und stresst wahnsinnig.

Nimm dir bitte ein Herz und ändere das, zum einen wirst du dafür einen entspannteren Hund haben, und zum Anderen einen Hund bei dem du nicht befürchten musst, dass er mal jemanden beisst - und früher oder später wird er es versuchen, wen er keine Grenzen kennen lernt.

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