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Hundeforum Der Hund
Juline

Allergie - in welchem Alter trat die bei eurem Hund auf?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

kürzlich sagte mir eine Dame, wenn dein Hund mit 3 Jahren noch keine Allergie hat, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass er später noch eine bekommt.

Das war mir neu.

Stimmt es, dass Hunde in den ersten Lebensjahren "anfälliger" für die Entwicklung von Allergien sind?

Wann haben eure Hunde die Allergie entwickelt und welche?

LG

Antonia

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Habe das auch auf meinem ehmaligen Hundeplatz gehört was ich aber irgendiwie nicht glauben wollte

Quinn gehört nicht zu den Hunden die keine Allegien haben....

Er ist gegen Flohspeichel, Futter/Hausstaubmilben und eine Futtermittelalergie hat er auch noch entwickelt

die Allergien hat er schon seit ich ihn vom Züchter geholt habe

der Züchter streitet aber ab und sagt in seiner Zucht gibt es keine Allergien...

Liebe Grüße

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Bibo war 5 oder 6 als sie Getreide nicht mehr vertragen hat.

Danach kam noch Rind dazu :Oo

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Hallo,

bei unserem Gondos fing es vielleicht auch schon früher an,als wir dachten.

Rückblickend ,hatte Gondi im Alter von 8 Wochen ,als wir ihn von der Züchterin abholten,

im Gegensatz zu seinen 6 Geschwistern ,immer noch leichte Tränenspuren .

Außerdem hatte er ab ca. dem 5. Monat eine immer wiederkehrende linksseitige Ohrenentzündung.

Die Augen wurden dann irgendwann besser ,daß mit dem Ohr blieb.

Nun im 25. Lebens-Monat fing es dann mit den Augen wieder richtig an.

Allergie -Test gemacht :

Ergebnis

Futter -u.-Hausstaubmilben 5 -ist die höchste Stufe

Lamm ,Rind und Kuhmilch ,alles zwischen 3 und 5 :(

Haben aufs Barfen umgestellt ,THP ,aber bislang noch keine Besserung.

Wenn wir weiterhin keine Besserung erreichen ,werden wir es mit einer Hyposensibilisierung versuchen.

Soll lt. Tierarzt bei jungen Hunden eine relativ hohe Erfolsquote haben.

L.g.

Carola mit Gondos

und Nele

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Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Hunde keine Allergien haben. Echte Allergien sind genetisch bedingte Störungen, diese liegen aber bei unseren Hunden in der Mehrzahl nicht vor.

Unsere Hunde haben in der Regel nur Unverträglichkeiten, die immer als Allergien bezeichnet werden.

Hautprobleme bei Hunden haben zwar meistens nicht viel mit Allergien zu tun, werden aber häufig in diese Ecke gestellt und als schicksalhaft empfunden. Das ist aber bei weitem nicht so. Die meisten Probleme haben auch hier ihre Ursache in der Fehlernährung.

Ein Teil der Hautprobleme wird durch Parasiten ausgelöst, seien es nun Zecken, Flöhe, Milben, Pilze etc. und können, auch wenn es für den Einen oder Anderen unwahrscheinlich klingen mag, mit der Ernährung beeinflusst werden.

Die meisten Parasiten „besuchen“ den Hund zwecks Nahrungsaufnahme, das heißt, der Hund muss ihnen schmecken, und das tut er besonders, wenn sich in seinem Blut ein ungesundes Milieu gebildet hat und die Haut und das Immunsystem in ihren Schutzfunktionen schwächeln. Zwar kann man Parasitenbefall oder eine Pilzinfektion nie ganz verhindern, aber man kann sowohl Qualität als auch Quantität des Problems mindern. Wäre es anders, müssten ja wild lebende Tiere im Wald von Parasiten nur so wimmeln, tun sie aber nicht.

Und für einen Hund mit einem vollständig intakten Immunsystem dürfte selbst eine mit Borrelien infizierte Zecke kein Problem darstellen. In einigen Gebieten Deutschlands, so weit ich das überblicke wohl hauptsächlich im südlichen Teil, soll die Verbreitung sehr groß sein. Würde man die Anzahl der Zecken dort im Wald ins Verhältnis setzen zur Anzahl der größeren Säugetiere, dann müsste wohl eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit dabei heraus kommen, dass alle Rehe, Hasen, Füchse, Wölfe (sofern vorhanden) an Borreliose erkrankt sind. Sind sie es? Der beste Schutz gegen eine solche Infektion ist also nicht die Impfung, die ohnehin nur gegen 2 der 5 Borrelien-Arten hilft und deren Nebenwirkungen auch noch sehr umstritten sind, sondern ist ein intaktes Immunsystem, das so einfach und preiswert herzustellen ist.

Die entscheidenden Hautprobleme werden aber nicht von Parasiten verursacht, sondern kommen „von innen“.

Die häufigsten Probleme, die uns immer wieder begegnen, sind wunde Stellen auf dem Körper (Hot-Spots) und wund geleckte Pfoten.

Diese Hautstellen, in denen der Müll liegt, fangen an zu jucken, der Hund beginnt zu lecken, zu kratzen und an diesen Stellen zu beißen. An den Pfoten ist es meist ein Lecken, was dazu führt, dass das Fell ausgeht und die Pfoten wund werden. An Flanke und Hinterteil wird meist gekratzt und viel häufiger gebissen, bis diese Stellen offen sind und sich entzünden. Mit örtlicher Symptombehandlung wird nichts erreicht, außer einer kurzfristigen Linderung, weil der Juckreiz aufhört, wenn desinfiziert wird oder sogar ein Antihistamin gegeben wird. Aber damit ist das Problem nicht gelöst, es beginnt schnell wieder von vorn.

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@

Marbello

Wie kann man denn so einfach ein intaktes, starkes Immunsystem

herstellen :???

Unser Gondos hat ausser bei seinen Herbstgrasmilben ,keinerlei Hautprobleme.

Es sind vielmehr die Brillenbildung um die Augen und ein ständig wiederkehrendes

linkes,entzündetes Ohr ,was dann unbehandelt ,wiederum zu Pilzen führt. :(

Wir füttern nun seit Oktober " Frisch " ,ohne Besserung.

L.g.

Carola mit Gondos

und Nele

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Besorge dir einen ganzen grünen Pansen, wenn du die Möglichkeit hast und hänge ihn im Garten oder im Gerätehaus etc. auf. Davon jeden Tag ein Stück füttern, besonders wenn er bereits an Gammelfleisch rankommt. Diese Bakterien wirken Wunder!

Man kann auch hin und wieder etwas Fleisch im Garten eingraben und dann nach ca. 5 bis 6 Tagen verfüttern.

Dies machen Wildtiere nicht ohne Grund. Diese Enzyme sind lebensnotwendig und entgiften das Tier.

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@Marbello

nach meinem laienhaften Verständnis ist eine allergische Reaktion eine überschießende und fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems auf einen Fremdstoff (Allergen) -was auch immer das sei.

Dein Beispiel Borreliose hat m.E. nicht damit zu tun.

Aber ich glaub ich versteh, was du meinst, dass die meisten Hautallergien einfach Reaktionen auf Parasiten aller Art sind, richtig?

Dann frage ich mich aber, warum zB Flöhe mitsamt ihrem Speichel und Kot dem einen Hund nichts ausmachen und beim anderen zu heftigem Juckreiz führen.

Ist doch das Immunsystem anders aktiv oder? Bzw. beim einen inaktiv und beim anderen reagiert es.

Diese Hautstellen, in denen der Müll liegt,

Wie meinst du das?

LG

Antonia

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@

Marbello

Leider reagiert Gondos auf Lamm und auch auf Rind hochgradig

allergisch.

Welchen Pansen könnte man denn dann dann noch nehmen ?

L.g.

Carola mit Gondos

und Nele

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Bei einem meiner Hunde ist die Allergie erst nach seinem 6. Lebensjahr aufgetreten. Vielleicht hatte er sie aber schon immer, nur sehr abgeschwächt?

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