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Hundeforum Der Hund
Mia Tinkerbell

Angemessenes Maßregeln / Gehorsam

Empfohlene Beiträge

Hmm, wie soll ich das beschreiben?

Vielleicht reicht es schon, wenn du dich nicht darauf konzentrierst, einen extra lockeren freundlichen Ton zu treffen, sondern das Kommando einfach mit normaler fester Stimme gibst, ohne Schärfe, dabei mit Hand und Körperausrichtugn auf die Decke hinweist.

Vielleicht hat sich dein Hund auch schon daran gewöhnt, erst auf das zweite Kommando im schärferen Tonfall zu warten. In diesem Fall wäre das Kommando "versemmelt".

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Das mit dem auf die Decke weisen mache ich schon, habe ich vergessen zu schreiben.

Hm das wär ja echt mist, wenn er sich da schon so dran gewöhnt hätte. Und dann kann ich nichts anderes tun als das Kommando neu aufzubauen? Das kann ich doch aber nicht mit allen Kommandos machen... Es gibt nur wenige, bei denen es beim ersten Mal klappt...

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Originalbeitrag

Jetzt bin ich neugierig, was sollte denn ein guter Hundeführer ständig

tun?

Bevor ich über eine Maßregelung nachdenke, denke ich erst mal darüber

nach, ob mein Hund wirklich weiß was ich von ihm möchte? Drücken

mein Kommando und meine Körpersprache das gleiche aus? Sind meine

Übungsschritte eventuell zu groß? Das gilt insbesondere für die

Steigerung der Ablenkung.

Kurz, ich suche die Quelle für Mißverständnisse erst mal bei mir.

Klasse Einstellung, das trifft meinen Nerv! :danke

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Schwirig, hier Tips zu geben. Denn "angemessen" bedeutet natürlich immer auch "der Situation sowie dem Hund angemessen".

Es kann angemessen sein, das Kommando zu wiederholen. -> Ja, ich meine das Ernst, ich will wirklich, dass du dich hinsetzt.

Es kann angemessen sein, das Kommando zurückzunehmen.-> Stimmt, es ist total blöd von mir, von dir zu verlangen, sich auf die kalten Steine zu setzen, vergiss das blöde Sitz.

Es kann angemessen sein, sich einen Hund, der auf das "Decke" nicht gehorcht, zu greifen, ihn wortlos grollend mit Körpereinsatz auf seine Decke zu drängen oder ihm etwas vor die Brust zu werfen und es kann ebenso angemessen sein, sich mit einem "Schade" umzudrehen und den Hund zu ignorieren.

Es kann auch angemessen sein, zu erkennen, dass der Hund für heute lang genug auf seiner Decke lag und die eigenen Ansprücke zurückzuschrauben.

Generell müssen wir uns häufiger fragen, was wir denn überhaupt wollen.

Die meisten Leute sagen, dass sie im Leben keinen Kadavergehorsam von ihrem Hund erwarten würden ... aber wenn man was sagt, soll der Hund trotzdem bitteschön immer aufs erste Wort gehorchen ;)

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Stampfe mal sehr leicht mit dem Fuß auf

und verstärke soooo Deine Körpersprache deutlicher ..... .

LG

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Wir befinden uns hier gerade auch in einer Muss-ich-das-*wirklich*-tun-?-Phase. Und ich kann es nicht ausstehen, wenn ich Befehle wiederholen muss. Ich halte es so, dass ich jetzt, wo ich mir ganz sicher bin, dass Anti die Befehle sehr wohl kennt, die ich gebe, ihn einmal fest sage - passiert nichts, helfe ich nach.

Insgesamt ist es allerdings so, dass Anti jetzt vor allem jene Befehle nicht sofort befolgt, hinter denen er keinen Sinn erkennt und die für ihn keine positive Folge haben. Ich weiss, dass sich das auch wieder ändern wird - vor allem, wenn ich gegen diese Entwicklung arbeite.

Manchmal ist es schon kniffelig, wenn der Hund keinen will to please hat - aber man lernt auch irre viel dabei. ;)

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Hallo Mia,

ich finde, dass klingt so, als bräuchtest Du nur noch etwas "Feinschliff". Du solltest versuchtsweise an Deinem Tonfall etwas ändern in Richtung freudig auffordernd und noch ein Sichtzeichen mitverwenden.

Und ja, mit versemmelt meinte ich, dass ein Begriff abgenutzt ist durch zuviel Fehlverhalten. Aber es muss nicht sein, dass er versemmelt ist. Wenn man in einem Forum schreibt, muss aber man aber alles mögliche in Betracht ziehen und aufzeigen, ob das dann aber wirklich zutrifft, kannst nur Du befinden.

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Eure Beiträge sind wirklich sehr hilfreich für mich, das erstmal vorneweg.

Ich scheine ja doch nicht alles falsch zu machen, wie ich manchmal glaube :Oo

@Mulle: Natürlich ist es schwierig, da ihr ja auch nicht in der Situation dabei seid und ich es euch nur aus meiner Perspektive schildern kann. Und nicht aus Freddy´s, leider ;)

Ich werde mich und ihn mal besser beobachten, vlt ist es so wie du sagst und die Situationen, die ich auf eine Stufe miteinander stelle, unterscheiden sich voneinander und ich muss unterschiedlich reagieren.

@hunde-versteher: Danke, das ist ja mal ein KONKRETER Tip. Werde ich, der Sitation angemessen, ausprobieren.

@Ixanti: So wie ich es sehe, verhält es sich ganz genauso bei uns. Natürlich ist nicht jeder Befehl was positives für ihn, aber das kann ich nun mal nicht ändern. Manchmal muss es eben nach meiner Nase gehen. Und einen will-to-please hat er sicher nicht, er ist eher ein ziemlicher Sturkopf, der ständig austestet. Pubertärer halber Mops eben :Oo

Mal eine allgemeine Frage: Glaubt ihr, dass unsere Hunde tatsächlich immer einen Sinn in unserem Handeln sehen? Kann man ihnen diesen begreiflich machen?

@Karosa: Das mit dem Sichtzeichen habe ich mir jetzt vorgenommen. Ich habe bemerkt, dass ich es manchmal mit machen und manchmal nicht. Mit klappt auf jeden Fall besser.

Ja na klar muss man das alles betrachten. Ich bin ja auch dankbar für die vielen Anregungen. Ich werde das beobachten und dann entscheiden, ob der Befehl "versemmelt" ist.

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Glaubt ihr, dass unsere Hunde tatsächlich immer einen Sinn in unserem Handeln sehen? Kann man ihnen diesen begreiflich machen?

.

Immer bestimmt nicht.

Es ist schwierig zu unterscheiden, ob der Hund den Sinn einer Aufforderung einsieht oder sie deswegen schnurstracks befolgt, weil Tonfall und Körpersprache des Menschen Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit ausstrahlen.

Beispiel: Wenn ich Silvi unterwegs rufe, kommt sie noch lange nicht jedes Mal sofort angelaufen. Meist schaut sie sich erst einmal um und versucht den Grund herauszufinden.

Rufe ich aber "Silvi! Auto!" weil da wirklich eines kommt, klappt es viel besser. Das hat in meinen Augen aber nichts mit ihrer Einsicht in den Sinn zu tun (es reichte auch, selbständig auf den Acker auszuweichen), sondern liegt allein an meiner veränderten Ausstrahlung.

Wenn ich sie sonst heranrufe, ist es mir ziemlich egal, ob sie sofort ankommt oder erst mal guckt, und das überträgt sich sofort auf den Hund.

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Mal eine allgemeine Frage: Glaubt ihr, dass unsere Hunde tatsächlich immer einen Sinn in unserem Handeln sehen? Kann man ihnen diesen begreiflich machen?

Ich denke zweimal nein.

Aber gute Frage.

Ich glaube nicht, dass Hunde sich so gut in unsere Menschenwelt eindenken /einfühlen können, um immer einen Sinn zu finden -bestenfalls in Bereichen, die auch zu ihrer Welt gehören.

Wenn ich z.B. durch mein Verhalten + ein "Kommando" an ihn einen sozialen Konflikt vermeide, ich denke das versteht mein Hund.

Bewegungseinschränkung -auch das versteht er wohl, sieht einen Sinn dahinter, denn sie hat auch im zwischenhundlichen Verhalten eine Bedeutung.

Aber in z.B. "steh! Auto!" wird er keinen Sinn erkennen können, das ist Menschenwelt.

LG

Antonia

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