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Hundeforum Der Hund
Renate

Hundebegnungen

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Shelly ist super vrträglich mit anderen Hunden, egal ob Rüde oder Weibchen, sie macht da keinen Unterschied, es gab noch NIE Probleme damit! :D

Nun mache ich aber eine für mich etwas seltsame Beobachtung:

Treffen wir unterwegs auf einen fremden Hund, will sie mit aller Macht da hin, zieht schon mal ordentlich in der Leine.

Ich lasse sie dann Absitzen und kläre erst mit dem Gegenüber, ob eine Begrüssung erwünscht und in Ordnung ist, da ich ja weiss, sie stänkert nicht.

Gebe ich sie frei, geht sie im Bogen auf den fremden Hund zu, schnüffelt kurz, und tut dann so, als sei das Gegenüber überhaupt nicht anwesend, ignoriert ihn völlig. :???

Warum will sie denn zu Anfang mit aller Macht dahin ?

Treffen wir auf *bekannte* Hunde, gibt es einmal, wenn sie den Anderen gut kennt, ein kurzes Anschnuppern, OHNE in der Leine zu ziehen, und dann wieder dieses Ignorieren, ist es ein Hund, den wir nur hin wieder mal treffen, geht sie auch im Bogen mit keinerlei Notiz völlig ruhig an dem vorbei! :???

Ich bin ja froh, dass sie in der Beziehung keine *Zicke* und wirklich problemlos ist (anders wie Boomer in einigen, in der Zwischenzeit seltenen Fällen!)

Sind wir auf einer grösseren Veranstaltung, wo sich viele Hunde rumtummeln, guckt sie nur, macht aber keine Anstalten, zu irgendeinem Hund hin zu wollen.

Ich kann sie sogar ablegen, und sie bleibt liegen.

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Hallo Renate,

das kenne ich auch von Momo..... Genau so!

Ich habe so den Eindruck:

Klasse! Toll! Ach, nöööö, doch nicht!

Ich muß gerade lachen.... Momo macht es so arrogant.... Dreht dabei noch den Kopf zur Seite, Nase nach oben.... Bei einem Menschen würde man sagen: Eingebildete Tussi... ;)

Es ist aber erst seit ca. 3 Jahren so.... :???

Liebe Grüße

Tanja

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Ich muß gerade lachen.... Momo macht es so arrogant.... Dreht dabei noch den Kopf zur Seite, Nase nach oben.... Bei einem Menschen würde man sagen: Eingebildete Tussi... ;)

:P Jo, das musste ich mir auch schon von Hundebesitzern sagen lassen! ;)

Ich bin ja echt froh, dass wir keinen *Stress* bei Begegnungen haben, ich kann Shelly wirklich an JEDEN Hund lassen, aber es wundert mich doch: Erst hinziehen wie blöd, und dann wie Luft behandeln! ;)

Ich zwinge sie auch nicht zu irgendwelchen Kontakten, wenn sie schon von weitem ausweicht, lasse ich sie, und wir gehen in grosszügigem Bogen vorbei! ;)

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Shelly macht das auf Spaziergängen ganz genauso.

Mittlerweile zieht sie ja bei Hundebegegnungen eigentlich nicht mehr, aber früher war es noch so.

Nachdem sie dann zu dem anderen Hund hindurfte/darf (oft bei den bekannten Hunden hier in der Siedlung) und "Tach!" gesagt hat, geht sie zufrieden ihres Weges und der Hund interessiert sie nicht mehr die Bohne.

Auf Spielen hatte sie eh noch nie Lust mit denen.

Finde ich auch nicht schlimm, im Gegenteil, ich finds SUPER, dass sie sich nix aus den anderen Hunden macht!!!

Lustig find ich es sogar dann bei Leuten, wo man anfangs merkt, sie haben etwas Respekt vorm DSH (Shelly nicht kennen) und müssen erstmal "schlucken", wenn sie zu ihrem Hund geht oder andersrum... nachdem Shelly ihren Hund dann aber kurz begrüßt hat und dann ignoriert und sich auch SOFORT abrufen läßt (wenn ich z.B. zügig weiter will), dann kann man richtig sehen, wie bei den Haltern die "Anspannung" sinkt. :D

Das nächste Mal sind sie dann schon viel lockerer. :D

Früher war es auch so, dass Shelly teilweise echt bockig war, wenn sie die nicht begrüßen durfte...

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Bei meinen Beiden wars genauso.

Vor allem Laika wollte immer zu jedem Hund, tickte aber aus, wenn sie nicht hindurfte. Durfte sie aber, war sie immer friedlich, wobei klar ersichtlich ist, dass SIE den Ton angibt bei der Art der Bekanntmachung.

Snoopy kann nicht langsam auf andere Hunde zugehen, auch ohne Leine nicht, solange er erregt ist..

Inzwischen lasse ich sie aber auch NICHT mehr auf andere Hunde zugehen, wenn SIE hinziehen wollen.

Solange sie ziehen, vergrössere ich den Abstand, lasse Absitzen oder mach irgendwas anderes, damit sie nicht den Erstkontakt bestimmen, und lasse erst Kontakt zu, wenn sie ohne Ziehen ruhig mit mir mitkommen, bzw. bei mir bleiben.

Ich empfinde das als Unsicherheit, die sich nach erfolgreicher Kontaktaufnahme dann legt und sie können ignorant weiterziehen, weil sie die Lage geklärt haben.

Ich glaube, das Hinziehen ist ihre Art, die Kontaktaufnahme selbst zu bestimmen und übernehmen, und die Leine hindert sie halt dran.

Das will ICH aber nicht mehr und lasse es konsequent nicht mehr zu. Hundekontakte gibts nur noch, wenn sich beide Parteien entspannt haben.

Seitdem ich das so mache hat sich die Leinenpöbelei fast erübrigt ( bei einem Feind von Laika klappts nicht, aber das liegt wohl an MEINER Anspannung, die ich dabei nicht loswerde) und ihr Sozialverhalten hat nicht darunter gelitten.

Die Hunde gucken nicht mehr so auf die anderen Hunde, sondern achten mehr drauf, wohin ich gehe und was ich mache.

Ich hab das Gefühl, langsam vertrauen sie wieder mehr meinem Urteil und meinen Fähigkeiten, ihnen Konflikte vom Hals zu schaffen.

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=) Angie, tolle Erklärung und für mich vollkommen einleuchtend.

Bindung, Führung und Vertrauen liegen bei uns nämlich noch nicht im *grünen Bereich*! ;)

Nun heisst es: Ärmel hochkrempeln und daran weiter arbeiten! :Oo

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(bearbeitet)

Hallo,

meine Meinung?

Gebe ich sie frei, geht sie im Bogen auf den fremden Hund zu, schnüffelt kurz, und tut dann so, als sei das Gegenüber überhaupt nicht anwesend, ignoriert ihn völlig. :???

Einen Bogen gehen etc. ist eigentlich genau richtig - so gehen fremde Hunde üblicherweise aufeinander zu, sollten sie zumindest. Sie versuchen langsam abzuschätzen, wie der andere Hund drauf ist. Leider ist es allerdings bei uns nicht die Regel. Hier laufen - meist Golden und Labs - mit voll Speed auf Jeanny zu und stürzen sich meist direkt auf ihren Hintern. Individualdistanz, was ist das?

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Das ganze Verhalten von Shelly ist eine Ansammlung von Beschwichtigungssignalen, die Hunde üblicherweise austauschen, wenn sie aufeinander treffen und im Grunde eigentlich nichts voneinander wollen. Mein Bär verhält sich ähnlich und signalisiert seinem Gegenüber in der Regel, dass er nicht auf Konfrontation aus ist. Deshalb laufen die Begegnungen auch immer positiv ab.

Was sollten die Hunde auch dauerhaft voneinander wollen????

Shelly will vermutlich mit Macht da hin, um nicht angeleint in diese Situation gehen zu müssen und letztlich nur, um abzuklären, dass sie friedlich ihrer Wege gehen kann. Gibst Du ihr eines Tages die Sicherheit, die sie braucht, wird sie wenig Interesse haben, diese Begegnungen selbst zu regeln. Denke ich.

LG Anja

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