Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Bullibande

Unerklärliche Aggression. Kraniopharyngeom, Tornwaldtzyste

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Évtl. haben einige von Euch schon von der Krankheit "Cockerwut" oder "Bulliwut" gehört. Leider wurden in der Vergangenheit jede Menge erkrankter Hunde eingeschläfert, die HH als unfähig hingestellt. Die Anfälle wurden als "Erziehungsproblem" abgetan. Ich habe schon mehrfach so erkrankte Hunde erlebt und es ist einfach nur grauenvoll und unbeschreiblich. Grauenvoll für die erkrankten Hunde und auch extrem grauenvoll für die Menschen.

Nun wurde endlich die genaue Ursache gefunden und auch eine erfolgreiche OP durchgeführt. Ich möchte mich hier nochmal für die (schriftliche) Genehmigung zur Veröffentlichung der Krankengeschichte von Max bedanken. Evtl. kann dadurch ein Hundeleben gerettet und den HH viel Leid erpart werden.

Sollten Foris hier sein, die (berechtigtes) Interesse an Arztunterlagen etc. haben, bitte PN an mich. Ich leite Anfragen gerne weiter und/oder nenne dann auch die Telefonnummer von Max`Familie.

----------------------------------------

Mitte September entschlossen wir uns, einen 3ten Hund zu uns zu nehmen. Max, Mini Bulli, genau 1 Jahr alt. Er brauchte dringend sofort einen neuen Platz, da es scheinbar Probleme mit seinem Herrchen gab. Anfangs hatte er nur versucht beim Laufen in die Fersen seines Herrchens zu zwicken. Es wurde aber immer heftiger und er wollte damit nicht aufhören. Irgendwann bekam er dann 2 Mal Schläge von seinem Herrchen weil alles andere nicht mehr half. Er begann zu schnappen. (All das begann mit seinem 8 Lebensmonat .) Die Züchterin riet zur Unterordnung, die Hundetrainerin zu Übungen. Es ging irgendwann nicht mehr weiter und der Familienrat beschloß, der Hund muß weg bevor was Schlimmeres passiert. Also machten wir uns aus dem Raum Freiburg auf in Richtung Berlin um Max abzuholen. Mein Gott, ein armer Hund der Schläge bekam, dem werden wir ein gutes zuhause bieten, viel Liebe, Konsequenz und alles wird gut, dachten wir aber es kam ganz anders !!!

Max zog also bei uns ein. Die ersten 2 Wochen waren toll !! Er war zwar etwas ängstlich, wollte viel alleine sein, beim Spazieren lief er halt mit ( immer mit angelegten Ohren, sich ständig kratzend und permanent schüttelnd), er musste zwischen 10-14 Mal am Tag raus um Unmengen zu pinkeln, aber ein tolles Trio: ein Jack Russel, ein Neufundländer und Max. Ok, die Dämmerung und die Nacht wollte er von Anfang an nicht. Er war dann total schreckhaft, zuckende, ruckartige Bewegungen, alles wurde verbellt und man musste ihn an der Leine hinter sich her ziehen. Er wollte einfach nicht raus. Am Liebsten saß er in der Ecke in der Küche wo er alles im Überblick hatte. Mit hängendem Kopf, schnell zwinkernden Augen und alles Reden und Locken war für ihn eigentlich nicht wichtig. Wenn er nicht in der Küche saß, war er in seinem Körbchen, biß in den Rand und schlief in dieser Position ein. Etwas eigenartig, aber wir waren glücklich.

Ziemlich genau nach 2 Wochen begann das Drama. Er saß in seiner Küchenecke, abends und wir bewegten uns wie immer. Plötzlich springt er auf, an einem von uns hoch und zwickt in den Oberschenkel. Grundlos, ohne Warnung. Normale Reaktion wäre eine Ohrfeige gewesen, aber da der Hund ja eh schon geschlagen wurde, tut man mal nichts. Und Max?? Fällt in sich zusammen, hockt sich wieder in seine Ecke, zwinkert und zittert. Naja, vielleicht eine Erinnerung an was, das er kannte?? War aber nicht so. Diese Aktionen häuften sich. Anfangs immer nur abends. Ok, vielleicht sieht der Hund schlecht?? Ab zum Augenarzt. Sämtliche Untersuchungen negativ. Max sieht sogar sehr gut. Diagnose : Ja, es gibt halt aggressive Hunde, suchen Sie sich einen guten Trainer. Die Vorfälle häuften sich. Also suchen wir Rat bei der Züchterin : Ja, Max gehört untergeordnet. Die Vorbesitzer haben alles falsch gemacht. Im Notfall sucht euch einen guten Trainer. Füttert ihn nur aus der Hand.

Es wurde immer schlimmer. Er ging grundlos auf die anderen Hunde los. Ohne knurren, ohne drohen. Die wollten schlussendlich nichts mehr mit ihm zu tun haben und gingen weg wenn er ihnen zu nahe kam. Also, Hunde getrennt halten. Max immer wieder in seine Box sperren. Wir Menschen hatten mittlerweile schon rote und blaue Quetschwunden. Also großer Check in der Tierklinik denn unser normaler Haus und Hoftierarzt hatte ja auch keine Idee mehr : Es gibt halt aggressive Hunde, gibt es nicht so was wie Bulliwut, im Notfall muß man ihn halt einschläfern wenn es zu gefährlich wird. Tierklinik : Sämtliche Werte normal, Leukozyten und Monozyten etwas erhöht, aber nicht schlimm. Es gibt halt aggressive Hunde und wenn es nicht besser wird, muß man ihn halt einschläfern, bevor er zu einer Gefahr wird. Mittlerweile waren wir bei täglich 2-3 Angriffen, morgens, mittags, abends Uhrzeit egal. Manchmal sogar beim An oder Ausziehen des Geschirrs / Halsbandes. Aussage Hundetrainer : Max ist nur ängstlich und noch nicht angekommen. Der braucht nur ein bisschen Zeit..

Wir waren überzeugt davon, dass er weder bösartig noch aggressiv ist. Für uns war klar, mit Max stimmt was nicht. Mittlerweilen hatten wir uns sogar schon mit den Themen Bulliwut und Wasserkopf auseinandergesetzt. Also weitersuchen, überall Hilfe suchen wo es nur geht. Ok, nächster Weg nach Frankfurt (Wetzlar) zu einer Verhaltenstierärztin, die sich auf die Schilddrüse spezialisiert hat. Diagnose nach 4 Stunden Beobachtung : Leider nicht die Schilddrüse (es wäre zu einfach gewesen) aber Max hat permanent Schmerzen. Sein ganzes Verhalten deutet darauf hin. In Korbrand beißen, Kopf hoch halten und ständiges Schlucken, schütteln, kratzen. Aber woher der Schmerz kam? Keine Ahnung. Also wieder Klinik. Den ganze Bewegungsapparat röntgen. Toxoplasmose, Borreliose, Leptospirose, Staupe, Anaplasmose. Alles checken. Alles negativ. Und sein Verhalten wurde immer heftiger. Mittlerweile floß Blut aus unseren Armen und Beinen. Aber wir waren noch immer überzeugt davon, dass er nichts dafür kann. Jetzt blieb uns nur noch der Check vom Kopf. Es gab so viele Momente wo ich nicht mehr weiter wusste. Wo ich daran dachte, vielleicht ist es besser ihn gehen zu lassen? Nach jeder Schnapp und Beißaktion fiel der Hund in sich zusammen und war fertig mit der Welt. Und immer wenn ich diese Gedanken hatte, sah ich diese Tierärztin vor mir, die Max ansah und sagte : Dieser Hund leidet. Der hat Schmerzen. Der kann nichts dafür. Sein Fehlverhalten ist Schmerzreaktion. Ich schaltete sogar eine Tierkommunikatorin ein. Die sagte auch : Max will nicht gehen, er muß beißen auch wenn er es nicht will. Er hat Schmerzen, sagt aber nicht wo.

Also Uniklinik Bern. MRT vom Kopf. Nein, so läuft das nicht. Die wollen zuerst eine totale neurologische Untersuchung. Leber und Gallenwerte. Könnte ja auch noch was anderes sein.. Also fuhren wir 3 Mal nach Bern. Endlich das MRT. Liquorpunktion. Diagnose : Kein Wasserkopf. Aber eine kleine Zyste im Gaumenbereich, die aber sicher nicht für das Verhalten von Max verantwortlich sein kann. Man kann es operieren, muß endoskopieren, aber es gibt halt verhaltensgestörte Hunde. Man empfiehlt einen guten Hundetrainer und wenn alles nichts hilft, muß man sich halt von dem Hund trennen. Wer weiß, was er schon alles erlebt hat..

Ok, das war es für uns. Wir sind alle Wege gegangen, die man nur gehen kann. Aber das konnte es doch nicht sein. Ich dachte immer an die Worte der Verhaltenstierärztin. Also hab ich mir einige Kopien vom MRT machen lassen und verschickte sie zu sämtlichen Spezialisten der Neurologie. Und siehe da. Nach 1 Woche ein Anruf aus Berlin : Ein Neurologe, der lange in England war hat unseren Bericht und das MRT angeschaut. Er sagte nur, er kenne das. Es sei ein Kraniopharyngeom,Tornwaldtzyste,Rathkesche Zyste. (Entsteht schon im Embrio, wächst sehr langsam, deshalb werden Hunde auch oft erst mit 6,7,8 Monaten auffällig. Es ist meistens gutartig und lässt sich operieren. Aber dieser Tumor stört total viele Funktionen bitte googeln.) Ok, ab nach Berlin. Max unters Messer. Der Gaumen wurde 4cm geöffnet und der Tumor wurde herausoperiert. Das ganze ist jetzt 9 Tage her und in all diesen Tagen haben wir einfach nur einen normalen Hund. Er spielt mit den anderen Hunden, pinkelt wie ein normaler Hund, schläft zwischendurch, sitzt manchmal in seiner Küchenecke und beobachtet ganz normal die Geschehnisse um ihn herum. Schläft nachts durch ohne 3 Mal zum pinkeln raus zu müssen. Max ist einfach unser Weihnachtsgeschenk auf 4 Beinen.

Wir möchten damit allen Mut machen, die nicht mehr weiter wissen, denen alle Tierärzte erklären es gibt so was wie Bulliwut. Solange es irgendwie geht, hört nicht auf nach den Gründen für komisches Verhalten zu suchen. Schreckt nicht vor einem MRT zurück. In Berlin kann man es übrigens sehr gut und auch günstig machen lassen. Es gibt da ne super Klinik im Grunewald.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Lesen hat mir eine Gänsehaut beschert. Ich ziehe den Hut vor diesen Hundehaltern, die nicht aufgegeben haben und wünsche dem Hund und seiner Familie alles Gute.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wow.... Ich schließe mich Maike an, Hut ab vor den Besitzern. Ich hoffe, Max wird wieder ganz normal. Danke für die Aufklärung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Alle Achtung vor diesen Leuten, die sich beißen liesen, die keine Kosten und Mühen gescheut haben, weil sie an den Hund geglaubt haben =) , sie haen meinen vollsten Respekt. Und ich wünsche Max und seiner Familie nun eine glückliche lange Zeit.

Sie sollten diese Erebnisse öffentlich machen, denn dann kann sicher noch so manchen Hund geholfen werden!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der letzte Stand ist, dass es Max wirklich gut geht. Das ist ein riesen Schritt in der Tiermedizin und hoffentlich wird so möglichst vielen Hunden ein furchtbares Ende erspart. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was die HH erkrankter Hunde mitmachen.

Der Verlauf der Krankheit läuft übrigens immer nach dem gleichen Schema ab. Besonders schlimm finde ich, das die kranken Hunde außerhalb der Anfälle ganz extrem liebe Hunde sind. Das macht es für die HH noch schlimmer.

Im Endstadium kommen die Hunde gar nicht mehr aus den Anfällen raus. Sorry, hört sich jetzt wirklich blöd an, aber sie wirken, als wären sie von einem Dämon besessen. Graue Augen, schreckliche Töne und auch starke Aggressionen gegen sich selbst. Bomba (ebenfalls Minibulli) hatte sich selbst den Schwanz stückweise abgebissen und dann angefangen, seine Hinterbeine zu verstümmeln. Sogar Wasser und Futter werden angegriffen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich hab das im Bulldogforum gelsen und war wirklich schockiert!! tolle Leute!!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Bullibande,

kannst du dich mal bitte bei mir melden ,

ich versuche dir eine PN zu schreiben,

aber ich bekomme es nicht hin

LG

shouneia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

es geht um das Kraniopharyngeom, Tornwaldtzyste

lg

shouneia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meinen absoluten Respekt vor diesen Leuten :respekt::respekt::respekt:

Hoffentlich haben sie noch viele tolle Jahre vor sich mit einem jetzt wieder gesunden und glücklichen Hund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)
Originalbeitrag

es geht um das Kraniopharyngeom, Tornwaldtzyste

lg

shouneia

Sie war schon ne Weile nicht mehr online.

Ich habe ihr ne PN geschickt :winken:

Ich weiß auch, dass der Besitzer von Max in einem anderen Forum ist.

Wenn Du willst, kann ich da den Kontakt herstellen. :winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Rassetypische Spielaufforderung oder Aggression?

      Hi,    hier gibt es ja Besitzer vieler unterschiedlicher Rassen. Nun fällt mir folgendes auf: Manchmal erzählt mir ein fremder Hunde Halter, dass Bellen und Knurren seines Hundes an der Leine eine Spielaufforderung sei.    Nun meine Einschätzung: Beide Male war es in meinen Augen deutliche Aggression. Besitzer dann eingeschnappt, dass ich es anders sehe. Einmal DHS, einmal Rotti. Verhält sich ein Labbi so, bin ich mir zu 100% sicher, dass es Aggression ist.   Ich kann euch gerne die Merkmale sagen: spitz aufgestellte Rute, ernstes Gesicht, starke Körper Spannung, nach vorne in die Leine stellen und durch den Besitzer kaum kontrollierbar, Bellen mit etwas fletschen bzw. Knurren, mein Hund ist stark verunsichert wobei ich das ja selbst bin. Kein wedeln, kein Tippeln, kein Spiel Gesicht, keine Spiel Aufforderungen...    Wie schätzt ihr das ein? Wieso sind die Besitzer so sauer, wenn man Kontakt ablehnt? Bzw. Wirken manche Rassen aggressiv, ohne es zu sein? Bzw. Aggressiver. Ist ein Labbi so, zeigten sich die Besitzer peinlich berührt und um Distanz bemüht. Manchmal passt es nun mal auch nicht zwischen den Hunden.    LG,  Chris

      in Aggressionsverhalten

    • Hochgradige Aggression beim Tierarzt

      Hallo,   wollte mal so in die Runde fragen, ob noch jemand so ein Problem hat.   Wir haben einen Malinois. Er war bis vor 4 Jahren weitgehend problemlos beim Tierarzt. Misstrauisch und aufmerksam, aber der Tierarzt konnte ihn noch untersuchen. Dann kam ein Tag wo er in einen Bach sprang und sich an der Vorderpfote den Ballen fast abriss. Er wurde dann unter Vollnarkose operiert und das wars dann mit Tierarzt. Den Verbandswechsel konnte er schon nicht mehr machen. Den machten wir selbst. Keine Chance mehr beim Tierarzt. Er kämpft wirklich und beisst um sich. Egal wen. Zuhause ist er der liebste Hund. Maulkorb ist er gewohnt und funktioniert im Normalfall auch. Eben nur nicht beim Tierarzt. Er geht auf die Hinterbeine und reißt ihn runter (Krallenverletzung inklusive).   Es ist ein wirklich ganz furchtbar, ihn nicht untersuchen lassen zu können. Er ist natürlich fit und eben so lebhaft wie Malis eben sind. Aber was ist, wenn er wirklich krank wird?

      in Aggressionsverhalten

    • Miro zeigt Territoriales Aggression gegen Besuch

      Hallo ihr Lieben  Seit Knut von uns gegangen ist lebt Miro bei uns, seit April 17 Vorher war er Kettenhund in Spanien, Miro war hinter unserem Zaun schon von Anfang an ein wenig Aggressiv,  aber wir konnten mit Besuch rein und raus und es ging gut er hat nicht geknurrt nicht die Zähne gezeigt er wahr nur Nervös, Miro ist auch  etwas ein Kontroller , aber eher bei anderen Hunden, Wenn wir Spazieren gehen zeigt Miro keine Aggression gegen Menschen auch an der Leine nicht Auf dem Hundeplatz sieht es anders aus geht jemand raus den er noch nicht gut kennt, würde er angreifen wenn er könnte und zuhause will er fremden Besuch auch abschnappen er beist nicht zu aber schnappt nach ihnen, Miro zeig dieses Verhalten erst seit kurzem er wird im Dez 4 Jahre alt. Was kann ich tun um ihm zu zeigen das nicht er zu bestimmen hat wer rein darf und wer nicht, natürlich ist jetzt immer der Maulkorb um wenn jemand kommt, auch auf dem Hundeplatz, haben auch  eine Trainerin wo wir dagegen vorgehen, Vielleicht hat hier auch noch jemand einen Tipp wo wir umsetzen können Lieben Dank.

      in Aggressionsverhalten

    • Aggression gegenüber Besuchern

      Hallo Zusammen,   wir sind neu hier im Forum und haben bisher nur still mitgelesen. Ich hoffe, dass ich hier einige hilfreiche Tipps erhalten kann. Ich bin Bianca und bin knapp 42 Jahre alt und habe eine französische Bulldoggenhündin, die jetzt knapp über 2 Jahre alt ist. Sie ist als Welpe zu mir gekommen und wir haben seitdem viel zusammen erlebt und auch viel gelernt. Sie lernt sehr gerne und hört immer sehr gut. Sie ist nicht mein erster Hund. Über 11 Jahre hinweg hatte ich bereits eine Beaglehündin und daher etwas Erfahrung mit der Hundeerziehung.   Bei meiner Kleinen gibt es jedoch ein Problem, was immer stärker wird und sich auch mit der Hilfe einer Hundetrainerin nicht in den Griff bekommen ließ. :-(   Sie lehnt Besucher in meiner Wohnung oder in Wohnungen, wo sie sich häufig aufhält ab. Sobald es klingelt, klopft oder ein Besucher einfach den Raum betritt reagiert sie mit aggressivem Bellen, bekommt über den ganzen Rücken einen Kamm und springt den Besuch hart an....man könnte meinen, sie will den Besuch wieder raus drücken aus der Tür. Sie macht da leider auch keine Unterschiede, ob Mann, Frau oder Kind.    Es ist mittlerweile so weit, dass ich überhaupt keinen Besuch bekommen möchte, da ich nicht weiß, ob sie nicht irgendwann mal weiter geht und vielleicht zuschnappt.   Ich bin etwas ratlos und weiß nicht, was ich machen soll.    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und Ratschläge für mich, was ich üben oder tun kann?   Wenn wir sonst auf Menschen treffen....außerhalb von geliebten Wohnungen ist sie ganz lieb, lässt sich gerne streicheln und bellt und springt nicht.   LG und Danke für eure Hilfe, Bianca    

      in Aggressionsverhalten

    • Aggression ggü. anderen Hunden/Dummy als Alternativverhalten?

      Hallo!   Mein Hund zeigt (vermutlich seit einer unschönen Erfahrung mit Hunden) starkes aggressives Verhalten gegenüber Hunden. Sie bellt hysterisch und geht auf sie los.    Nun habe ich bei den letzten Spaziergängen einen Dummy mitgenommen und sie ihn tragen lassen (sie ist ein 2 jähriger Jagdhund).   Das klappte recht gut, sie fixierte die Hunde zwar aber ließ den Dummy nicht los, und so kam es auch zu keinen großen, hysterischen Bellanfällen. Nur einmal ließ sie den Dummy fallen und machte Theater.   Ist das sinnvoll als alternatives Verhalten bei Aggression gegenüber fremden Hunden? Könnte es passieren, dass wenn ich den Dummy dann weglasse, sie weiterhin aggressiv bleibt bzw. mit dem Dummy, diesen beschützen möchte, und daher dennoch aggressiv reagiert?   Ich habe gemerkt, dass es mir Sicherheit gibt, wenn der Dummy da ist, weil ich mich ohne Dummy einfach nicht an anderen Hunden vorbeitraue, weil sie dann halt dieses Theater macht...   Viele Grüße mouse85

      in Aggressionsverhalten


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.