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Hundeforum Der Hund
Darkangel89

Psychisch kranke Menschen und Tierhaltung

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Diese Symptome treffen aber nicht auf alle psychisch kranken Menschen zu.

Ich dürfte dann wohl auch keine Tiere haben, weil ich ja eben auch nicht gesund bin (wenn auch anders)..

Klar dürfen Tiere nicht darunter leiden, egal ob durch Vernachlässigung, falscher Haltung, anschreien usw, das ist ja klar.

Aber warum sollte ein Tier z.b. darunter leiden, wenn jemand mit anderen Menschen nicht klarkommt und deswegen halt entsprechende Probleme hat?

Solange man trotzdem zum Ta, Hundeschule etc geht...

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[ALIGN=justify]@Landowyn

So sehe ich das auch. Diese Symptomatik ist nicht bei Jedem, warum also alle über einen Kam scheeren? Klar gibt es harte Fälle, das bestreite ich auch nicht, aber die gibt aus auch überall Anders.

@Riko

Nun gut, aber mal davon ausgenommen, die Leute die zu dir kommen haben ein Problem, sonst würden sie nicht zu dir kommen. Das beleuchtet aber nur die eine Seite. Ein psychisch kranker Mensch der mit seinem Hund kein Problem hat wird auch sicher nicht zu dir kommen. Und das diese Personengruppe zunimmt wundert mich nicht. In dieser Welt läuft gehörig was schief, kein Wunder das immer mehr Menschen an psychischen Krankheiten erkranken.[/ALIGN]

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Naja ich denke wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Und wir alle sollten lernen mit einem gewissen Druck zu leben.

Und ja Du hatst Recht ich kann die Sache auch nur in dem Rahmen betrachten in dem ich selber tätig bin. Und das ist zur Zeit das coachen von Mensch-Hunde-Teams.

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[ALIGN=justify]Es geht nicht nur darum das wie eine Leistungsgesellschaft haben ( obwohl das bei Vielen schon ausreicht, sie haltem dem Druck einfach nicht stand ). Es gibt auch so genügend andere Baustellen bzw. Mängel bzw. Ungerechtigkeiten in dieser Welt, woraufhin Mensche, die meist nichts dafür können, leiden und erkranken. Für diese Menschen ist die Krankheit schon Strafe genug, wenn sie sich dann ein Tier anschaffen möchten bzw. halten und von anderen Seiten scharf angegangen werden, das ist nicht gerecht. Nur leider hats diese Welt ja noch immer nicht wirklich mit der Aufklärungsarbeit aus dem Bereich der psychischen Krankheiten. Was der Mensch nicht kennt bzw. versteht ( vom nicht verstehen wollen, was ganz häufig vorkommt mal abgesehen), verteufelt er. Das die psychisch Kranken jedoch immer weiter zunehmen, scheint Niemand wirklich sehen zu wollen. Liegt es daran das man dann vielleicht eingestehen müsste das was schief läuft, was wiederum darauf hinausläuft dagegen was machen zu müssen? Wer weiß, wer weiß. Und ja, das sag ich weil ichs weiß. Wie gesagt, Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld. [/ALIGN]

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Hej,

ich habe in meinem Bekanntenkreis eine recht hohe Quote an psychisch kranken Menschen. Unterschiedlichste Erkrankungen sind darunter.

Dem einen würde ich ohne Unterstützende Personen (Ehefrau) kein Tier anvertrauen. Nicht weil dieser jemand dem Tier etwas tun würde sondern einfach weil es immer wieder Phasen gibt in denen er aufgrund seiner Soziophobie überhaupt nicht vor die Tür gehen kann. Allerdings ist er in Therapie und es wird besser. Er und seine Frau haben einen Hund.

Der anderen würde ich auch keine Tiere anvertrauen. Sie leidet immer wieder unter heftigsten Depressionen, Selbstmordgedanken - die auch bis zur versuchten Selbstötung gehen. Aufgrund dessen gibt es Tage an denen sie überhaupt nicht aus dem Bett kommt. Wäre da nicht regelmäßig (täglich, mehrfach) Verwandtschaft die sich dann kümmern würde, hätte ich schon längst beim Tierschutz angerufen, denn sie hat zwei Hunde.

Eine weitere hat zwei Katzen, einen Hund. Borderline Diagnose, schweres seelisches Trauma aufgrund Kindheitserlebnisse, und immer mal wieder Schübe von Bulimie oder Magersucht. Sie ist auch in Therapie und die einzige der ich ein Tier anvertrauen würde, weil sie sich sehr zuverlässig nach bestem Wissen und Gewissen kümmert und sich permanent informiert. Diese Tiere verankern sie im hier und jetzt.

Also, ich denke das muss man wirklich von Person zu Person unterscheiden, aber meiner Meinung nach sollte jeder psychisch kranke oder labile Mensch der ein Tier hält Unterstützung bekommen wo es nur möglich ist! Einfach zum Wohl des Tieres!

LG

Svetlana & Unfug

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@Unfug2011 Nicht nur die Tiere halten. Alle Menschen mit jeglicher gesundheitlicher Beeinträchtigung sollten sich auf Ihre Mitmenschen verlassen können und weitmöglichst unterstützt werden.

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Phsychische Krankheiten sind sehr vielschichtig, eine psychische Krankheit bedeutet nicht zwangsläufig: kein Verantwortungsgefühl.

Ich glaube sogar, dass manch kranker Mensch einfühlsamer und achtsamer mit seinem Hund umgeht, einfach weil er ihn sehr braucht oder auf ihn angewiesen ist.

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COMpanion...Ich kann Dir nur zustimmen,allerdings sieht die Realität anders aus.

Man darf es wirklich nicht über einen Kamm scheren. Es kommt auf das genaue Krankheitsbild an.

Eine Magersüchtige wird nie ein Tier verhungern laßen,da sie gegen sich selber angeht.Es ist ein Kontrollpunkt über ihren Körper.

Vielen gibt es aber Halt,wenn ein Tier da ist.

Nicht jeder Psychischerkrankte ist gleich verwahrlost.

Allerdings bei sehr schwerem Krankheitsbild wäre ein Besuchshund besser.

Lg.Monika

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[ALIGN=justify]Da wäre aber auch wieder die Frage: Wann ist es ein "schweres Krankheitsbild"? Sprechen da allein die Diagnosen für sich? Oder doch lieber erst schauen? Dissoziative Identitätsstörung ist ja doch schon etwas "härter", trotzdem ist mir ein Fall bekannt in dem ein Mensch mit dieser Erkrankung Katzen hält und diese durchaus besser versorgt als manch gesunder Mensch. Die Frau, die ich hier schonmal angesprochen habe, leidet auch unter - laut Diagnosen - stark einschränkenden psychischen Krankheiten und sorgt dennoch ausgezeichnet für ihre Tiere.[/ALIGN]

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Hallo,

vorweg ich habe nur die erste Seite gelesen.

Und ich sprech offen (warum nicht).

Ich zähle zu psychisch krank. Mein Diagnosenbericht ist schockierend mit 22 und ich habe trotzdem Tiere (gerade erst den Zweithund geholt).

Es kommt wirklich auf den Fall.

Mein Leben ist ***** (immoment gesehen), vorrausschauen- bitte nicht, Zukunft ungewiss wie es weiter geht.

Der halt meine Tiere. Mich selbst stelle ich dadurch zurück, zwar falsch, aber die Tiere geben mir immoment das was ich von Menschen am wenigstens erwarten kann. (Vertrauen)

Meine unendlich vielen Ängste grenzen mich im Tag stark ein, unregelmäßiger Tagesablauf ist richtig (hatte ich aber schon immer).

Natürlich gibt es aber auch Tage, da wünschte ich mir, diese zusätzliche "Last" nicht zu haben, aber was ist dann?

Steh ich dann überhaupt noch mal auf? Wofür sollte ich mich dann aus m Bett bequemen?

Die Tiere sind mein "letzter" Arschtritt. Da ich raus MUSS, ich MUSS mich kümmern!

Ein Vorteil wenn man allein davor Panik verspührt weg zu gehen.

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