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Hundeforum Der Hund
Südamerika

Zuverlässiger Abruf bei begonnener Jagdsequenz - ist das noch möglich?

Empfohlene Beiträge

Hallo bouby,

um welche Rasse oder welchen Mix handelt es sich denn?

Hat er sich selbst ernähren müssen? Wie lange habt ihr ihn denn schon.

Übt ihr gezielt den Abruf? Wenn ja, wie klappt es denn ohne größere Ablenkung?

Übst Du mit Schleppleine?

Halt die Ohren steif.

LG B.

:kaffee:

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Salue Eldaien

vielen dank für deine Nachfrage.

Er ist ein mix aus Serbischer Bracke und und und. Jagen liegt ihm wirklich im Blut. Er wurde als Welpe in einem Sack "verpackt" auf der Strasse gefunden und war ab da in Tierheimen in Serbien in nicht wirklich guten verhältnissen. Wir haben ihn vor zwei Monaten aus einem Tierheim in der Schweiz geholt, dort war er ein paar Wochen. Anfangs war er sehr ängstlich und hat kaum gefressen, jetzt geht es ihm aber anscheinend gut. Ist super schön zu sehen wie er "aufblüht" und wie zugänglich er zu Menschen ist.

Wir versuchen es mit einer drillerpfeife und wenn ich ihn gleich bei jagdbeginn erwische kommt er auch zurück, naja wenigstens meistens. Bei meinem Mann klappt es besser, allerdings auch nur ganz am anfang des Jagens. Nein wir üben nicht mit der Schleppleine, Bouby läuft meistens frei oder an der normalen leine.

Ich muss allerdings auch sagen das ich keine ricgrosse Erfahrung mit Hundeerziehung habe. Wir hatten immer Hunde aus Tierheimen und die kannten bereits die Grunderziehung.

LG S.

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Originalbeitrag

Abgesehen davon dass es in D verboten ist, bin ich nicht sicher ob es richtig angewendet wirklich "gewaltvoller" ist als andere Dinge. Aber da man darüber ja nicht reden darf, erübrigt sich eine weitere Diskussion darüber. Was wie immer schade ist.

Volle Zustimmung ....

Über Alternativen nachzudenken

und darüber zu schreiben ist ja nicht verboten !!!

LG :winken:

Na klar ... ;)

Diese Behauptung können nur Hundehalter aufstellen die keine Ahnung haben.

Warum?

Wer es schafft einen Hund durch einmaligen Gebrauch eines Hilfsmittels über Strafe vom Jagen nachhaltig abhalten zu können, belegt nur, das diese Hunde alle auch über Verstärkung, das gleiche hätten erreichen können.

Denn alle, die ich kenne, die es mit den heute verbotenen Hilfsmitteln gemacht haben, haben es nicht nachhaltig geschafft, sie mussten alle ohne Ausnahme auffrischen.

Warum das so ist, kann man sich aus einer Dissertation über Stress in der Hundeerziehung/Hundeausbildung ableiten.

Gewaltmittel sind deshalb nur etwas für die unfähigen Hundehalter, die nicht in der Lage sind ihre menschlichen kognitiven Fähigkeiten einzusetzen.

Natürlich werden Verstärker falsch angewendet, nicht zum Ziel führen, aber das liegt doch nicht an den Verstärkern, sondern immer am Hundehalter selbst, der sie falsch anwendet.

Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)

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Abgesehen davon dass es in D verboten ist, bin ich nicht sicher ob es richtig angewendet wirklich "gewaltvoller" ist als andere Dinge. Aber da man darüber ja nicht reden darf, erübrigt sich eine weitere Diskussion darüber. Was wie immer schade ist.

Diese Behauptung können nur Hundehalter aufstellen die keine Ahnung haben.

Warum?

Wer es schafft einen Hund durch einmaligen Gebrauch eines Hilfsmittels über Strafe vom Jagen nachhaltig abhalten zu können, belegt nur, das diese Hunde alle auch über Verstärkung, das gleiche hätten erreichen können.

.....

Gewaltmittel sind deshalb nur etwas für die unfähigen Hundehalter, die nicht in der Lage sind ihre menschlichen kognitiven Fähigkeiten einzusetzen.

@ HG,

abgesehen davon dass ich mit meiner Aussage nichts über die Effektivität des Hilfsmittels an sich ausgesagt habe, sondern nur die Frage aufgeworfen habe, ob es tatsächlich "gewaltvoller" ist als andere "Erziehungshilgfsmittel" muss ich dir in den oben zitierten Punkten widersprechen.

Es geht bei Tele (wir setzen immer die korrekte Anwendung voraus in dieser Diskussion, denn ansonsten drehen wir uns im Kreis und bräuchten über gar nichts mehr reden) nicht um das abhalten vom Jagen an sich. Es geht um ABSICHERUNG.

Arbeit mit einem solchen Mittel wird - so habe ich mir sagen lassen, denn ich selbst habe es nie genutzt - sehr lange und wohl überlegt aufgebaut. Das beinhaltet vorher richtiges Ausbilden über die "positiv Schiene" usw usf, das lange tragen des Teles am Hundehals ohne dieses zu benutzen, dann das Benutzen selbiger in gewünschter Situation (welches zum gewünschten Zeitpunkt forciert wird) und letztlich das Tragen einer Atrappe am Hundehals über einen langen Zeitraum.

Wer also denkt es handle sich dabei um eine "schnelle" Methode der irrt. Es dient der Absicherung. Das manche einfach nicht begreifen wollen dass sich "Tele/Aversiv/Starkzwang/wie auch immer" und "positive Verstärkung" NICHT zwangsläufig beißen, geht nicht in meinen Kopf.

Aber jeder wie er will.

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Kurz und knapp, du hast keine Ahnung, ab behauptest munter nach Hörensagen.

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*lächel*

Wie du meinst, HG. ;)

Behaupten kannst auch Du eine ganze Menge. Aber lassen wir das. Ich muss hier niemandem was erklären, beweisen oder was auch immer.

Man kann diskutieren, sich austauschen, Argumente abwägen und dann gucken, was einem logisch erscheint.

Alles was darüber (oder eher DARUNTER) hinaus geht hat wenig Wert, denn es ändert für den Hund gar nichts.

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Originalbeitrag

*lächel*

Wie du meinst, HG. ;)

Behaupten kannst auch Du eine ganze Menge. Aber lassen wir das. Ich muss hier niemandem was erklären, beweisen oder was auch immer.

Man kann diskutieren, sich austauschen, Argumente abwägen und dann gucken, was einem logisch erscheint.

Alles was darüber (oder eher DARUNTER) hinaus geht hat wenig Wert, denn es ändert für den Hund gar nichts.

Hey Yatzy

Sorry, war nicht so bös gemeint, wie es sich liest.

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