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Hundeforum Der Hund
Südamerika

Zuverlässiger Abruf bei begonnener Jagdsequenz - ist das noch möglich?

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Da ich in diesen Sinne keinen Jagdhund wissentlich habe.Wildschweine direkt vor der Haustür.

Habe aber gerade ein interessantes Buch gelesen....Abenteuer Auslandhunde.Dort beschreibt eine erfahrene Hundetrainerin.Es gibt für Jagdhunde keine !00% Prozent. Abrufbereitschaft.

Ihre ältere Hündin die ansonst auch ohne Leine hört muß immer in einem gewissen Radus bleiben,ansonst ist es vorbei.

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Hab hier einen ehemaligen Straßenhund und ích beobachte immer wieder, wie effizient sie wirklich ist was die Jagd betrifft. Vögel sind ihr egal, als ob sie wüsste, dass sie sie eh nicht erwischt. Katzen mag sie gerne (auch fremde) - wenn da ein paar Meter vor ihr eine aufspringt und wegläuft, startet sie zwar reflexartig weg, hört bleibt aber nach zwei, drei Schritten sofort stehen, sobald sie eben merkt, dass es eine Katze ist.

Dafür ist sie bei Feldhasen sofort dahin, leider auch einmal bereits mit Erfolg (war bei meiner Mutter, Hase direkt hinterm Haus - sie hatte ihn nach fünf Sprüngen, einmal Genickbiss und anschließend meiner Mutter vor die Füße gelegt... tja...)

Bei Rehen konnte ich sie anfangs noch abrufen, mittlerweile leider nicht mehr nachdem sie ein paar Mal bei Hasen abgehauen ist und jetzt auch Rehen hinterherhetzt weil's so Spaß macht. :Oo

Also ja. Selbst anfangs viel zu nachlässig gehandelt und es schlimmer gemacht, ABER draus gelernt, jetzt bleibt sie fix angeleint (Schlepp) und wir sitzen am Antijagdtraining. Impulskontrolle bei Futter klappt schon super, aber ob ich sie je komplett vom Jagen abbringen kann wage ich trotzdem zu bezweifeln. :Oo

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Möglich schon, aber sicher nicht bei jeder Hund-Mensch-Kombination. Bei uns ist es ähnlich wie bei dir, stoppen anfangs möglich, wenn sie erstmal weg ist, dann ist sie i.d.R. weg. Es gab Ausnahmen wo ich sie doch rufen konnte, aber die bestätigen in dem Fall nix. :D

Muss dazu sagen, dass wir quasi noch nie eine Begegnung hatten in der ich das Objekt der jagdlichen Begierde tatsächlich sehe. Hier ist auch eine eher wildarme Gegend (Gott sei Dank).

Das eine Mal neulich, wo ich die Rehe tatsächlich mal gesehen habe, befand sie sich zum Glück gerade direkt bei mir und liess sich auch fix ins Platz legen zum Anleinen.

Ich kenn auch definitiv mehr Leute die ganz ähnliche Probleme haben, als Leute die mit dem jagdtrieb ihres Hundes keine Probleme haben.

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Ich kanns in der beginneden Hetzphase auch nicht einwirken.

Meiner sucht/verfolgt/schnuppert kein Wild. Er geht an Vögeln 50cm vorbei ohne sie zu sehn (wiklich!). Hasenspuren könnten nicht gleichgültiger sein. (dafür verfolgt er menschen :/)

Hasen o.ä werden erst interessant wenn sie rennen. Sieht er dass in weiterer entfernung 20-30m kann ichs in der "ich seh was" Phase verbieten ("vergiss es!") und gut ist.

Wenn ihm aber was direkt vor der Nase vorbeirennt, setzt er nach. Gibt aber normal schon nach 5-30m auf, ist mir aber auf offenem Feld im Sommer schon 2x über 100m geflizt. Wenn der Hase dann auch anhällt Bellt er ihn an und kommt dann erst zurück. Ob er so schnell anhält weil ich schreie oder nur so...?

Auf Rehe sind wir noch nie getroffen, deswegen weiss ich nicht ob er anders reagiert. Pferde sind ängstlich verbellt worden.

Bisheriger "jagd-erfolg" war eine Wühlmaus an der langen Leine letzten Winter auf einem festgetrampelten Schneehohlweg, sie konnte also nicht übersehn werden oder verschwinden. Er ist draufgespungen/gerannt und hat sich dann gewundert das sie sich nicht mehr bewegt. Tote Mäuse am Wegrand werden auch ignoriert.

Einmal ist er auch unabrufbar einer flugunfähigen Elster hinterhergejoggt. Wohl einfach aus interesse, er hat nichtmal versucht nach ihr zu schnappen. Objekt der Begierde ist dann unter nem Zaun durch und wurde unintressant.

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Huhu,also die Sissy sieht grundsätzlich alles zuerst... :) Wenn Sie ohne Leine ist und

Sie losrennt zum, jagen bspw. Vögel,grosse Artgenossen etc. rufe ich mit scharfer Stimme:Sissy,und sie stoppt sofort und kommt zurpck :)

Wenn Jack hinter Vögel hinterher will kann ich ihn genauso abrufen,allerdings bei Artgenossen ist durchzug angesagt,weil er nur ans Toben denkt :Oo

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Hallo, :kaffee:

zu diesem Thema kann ich auch was beisteuern.

Ich habe das mit dem Wild geübt indem ich immer mal wieder ein Wildgehege, ist nicht weit von uns und läßt sich in die Spaziergänge einbauen, aufgesucht habe. Dort kann man eine weite Strecke direkt am Zaun laufen. Da immer irgendwer füttert sind die Rehe, Hirsche und Mufflons auch fast immer direkt am Zaun. Da haben wir zuerst auf einige Entfernung zugesehen und einige Unterordnungsübungen gemacht. Das hat gut geklappt und wir können auch ohne Probleme einen Wildpark besuchen in welchem heimische Tiere sind.

Ich lasse meinen Hund bei Waldspaziergängen auch nicht so unendlich weit vorlaufen dass ich ihn aus den Augen verliere und stöbern im Wald ist nicht gestattet. Das klappt bisher sehr gut und war auch bei seinen Vorgängern so. Allerdings bin ich euch gegenüber sicherlich etwas im Vorteil, denn ich habe einen Kuvasz und die Herdis haben in der Regel nicht so einen ausgeprägten Jagdtrieb. =)

LG

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In letzter Zeit sind wir wenig Wild begegnet.

Noch vor weniger als einem Jahr hat sie alles gejagt was nur ging. Vögel(alle arten, auch wenn sie auf einem Ast saßen ist sie losgesprintet), Karnikel, Rehe...

Im Laufe der Zeit ging es immer besser. Zwar mit manchen Rückschlägen, aber so ist es nunmal mit den Hunden.

Spatzen jagen war am schnellsten vorbei. Krähen sind die Lieblingsjagdobjekte aber eigentlich findet sie alle schwarzen Vögel besonders toll. :so

Und vor 2 Wochen bin ich mit Scarlet die letzte abendliche Pipirunde gegangen. Es war schon dunkel und Scarlet lief ohne Leine.

Aufeinmal sah ich irgendetwas im Gras hüpfen und aus dem Augenwinkel Scarlet die grade einen Startsatz in Richtung hüpfendes etwas in der Wiese.

Ich hab sie nur böse angesprochen: Lass es bleiben!

Im selben Moment fliegt der Vogel hoch(irgendein Schwarzer) und was soll ich sagen?

Scarlet kam zu mir angeschleimt! =)

Wenn ich sie angesprochen habe sobald sie nur in die Richtung des Spannenden Jagdobjektes ( :D ) geschaut hat oder es vor ihr gesehen hab ging es bis jetzt schon immer ziemlich gut. Meistens guckt sie mich dann kurz an und ich hab dann die Zeit sie ins Sitz zu rufen. Funktioniert komischerweise besser als sie abzurufen.

Ich denke es ist eine Art "Folgeerscheinung" wenn man es häufig genug schafft den Hund schon vor dem losdüsen von seinem Vorhaben abzubringen, das man es dann auch irgendwann schafft den Hund abzurufen wenn er eigentlcih schon losgelegt hat. Aber ob das immer zu 100Prozent klappt glaub ich persönlich nicht.

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100 % gibt es im Leben so gut wie nie, aber das klappt bei Dir doch schon ganz gut :klatsch:

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Timmys Nase ist das Problem bei uns.

Er sieht nicht, er riecht vor mir die Hasen. Ich sehe zwar, wenn er eine Spur in der Nase hat, aber dann kann ich nur noch anleinen.

Hinter mir und ein gewisser Radius, dann geht es komischerweise besser als vor mir und ein gewisser Radius.

Bei uns ist es also eine Frage der Entfernung und des Timings.

Ansonsten, weit und vor mir, habe ich keine Chance. ;)

Aber wenn man`s weiß..... :)

Gruß Birgit

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Bei uns ist es so ich kann Fino abrufen wenn ich das Wild vor ihm sehe. Wenn er schon hetzt kann ich nur das Stop Signal geben und ihn an Ort und Stelle abholen. Zurück kommt er da dann nicht mehr aber er bleibt einfach stehen.

Richtig Probleme bekomm ich, wenn er in größeren Gruppen läuft und die anderen Hunde dann geschlossen jagen gehen. Deshalb kommt mein Hund dann an die Leine (wenn Hunde dabei sind die Jagen und sich nicht Abrufen lassen) denn dann ist es wirklich schwierig ihn zu stoppen.

Ich muss zugeben als ich ihn bekommen habe und ich gerade die Schlepp abgebaut hatte ist er einmal einem Kaninchen hinterher kam aber als er außer Sichtweite war sofort zurück und auch eine Katze wurde von ihm gejagt, weil die Blöde Flexi gerissen ist am Anfang... Bei der Katze kam er aber auch nicht zurück ,da durfte ich ihn vor dem Baum abholen auf dem sich das arme Tier geflüchtet hatte :(:( .

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