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Hundeforum Der Hund
Südamerika

Zuverlässiger Abruf bei begonnener Jagdsequenz - ist das noch möglich?

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Ich kann unsere Cavi Dame auch abrufen, ich habe das eigentlich nicht viel und lange trainiert ich denke das es an der festen Bindung bei uns hängt, allerdings hört sie sogar im Jagdlauf auch auf die Kinder, sie einmal hinter einem Fasan her, die fliegen ja wenn sie losspurten sehr tief, so das das natürlich immer noch Spaß macht hinterherzurennen aber sie hat sich von meiner Tochter abrufen lassen, ich war stolz wie bolle, meine Tochter hat gar nicht begriffen warum ich den HUnd so gelobt habe und ihr auch sagte das sie jetzt total ausflippen muss vor Freude :so

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:winken:

bei meinen früheren Hunden (Österreichischer Pinscher, Deutscher Pinscher, Zwergschnauzer) war etwa ab einem Alter von eineinhalb bis zwei Jahren ein Stopp / Abruf jederzeit möglich (sie mussten natürlich in Hörweite sein).

Bei meinen Podencos habe ich das noch nicht ausprobiert. Bei Sichtung eines über den Weg laufenden Hasen kann ich sie stoppen, ist bisher zwei Mal passiert. Wir haben den Hasen gleichzeitig gesehen und ich habe sehr schnell reagiert.

Es wäre sicherlich ein hartes und auch nicht gerade sanftes Training, was ich da absolvieren müsste, um sie nach dem Durchstarten noch stoppen zu können. Ich bin auch davon überzeugt, dass man es bei richtig jagdambitionierten Hunden nur am Objekt selbst, also in wildreichem Gebiet, zuverlässig üben kann.

Ein Stopp an der Reizangel kann da lediglich eine nette kleine Vorübung sein.

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...

Ich bin auch davon überzeugt, dass man es bei richtig jagdambitionierten Hunden nur am Objekt selbst, also in wildreichem Gebiet, zuverlässig üben kann.

Ein Stopp an der Reizangel kann da lediglich eine nette kleine Vorübung sein.

Sehe ich auch so, ebenso Übungen am Wildgehege.

Wir haben das zwar auch gemacht, gehen fast täglich am Wildgehege vorbei, aber der Hund ist nicht doof: die stehen ja hinterm Zaun, Frauchen :Oo und das Damwild/die Rehe sind auch nicht doof: ätschi, wir sind ja hinterm Zaun :D der Hund kann uns garnix.

Als Malinois-Münsterländer-Mix war "jagen" oder besser gesagt hetzen auch ein Thema für uns, und ist es immer noch.

Jetziger Stand:

Eichhörnchen sind das absolute Nonplusultra. Es gibt nix schöneres ;) .

Ich schaffe es maximal, ihn ins Sitz zu bringen, dann ist er aber i.d.R. schon unterm Baum der Begierde. Aaaber noch ansprechbar.

Rehe: kommt auf die Entfernung der Rehe zu uns an, und ob sie stehen bleiben. Tun sie das nicht uns spurten los, kann es sein, dass Blaze wenn er nicht im 3 m Bereich von mir ist, auch los läuft.

Mein Abruf wird insofern befolgt, dass er nach sehr kurzer Zeit im Bogen zurückkommt. Wenn ich für ihn außer Sicht bin, ist das sehr hilfreich.

Hasen, Krnickel: haben wir hier kaum.

Katzen: solange die sitzen, ist es gut, er hat früher mit Katzen zusammengelebt. Die Nachbarskatzen werden respektiert, ich muß ihn "nur" ermahnen.

Sehr geholfen hat uns ein Anti-Jagd Training mit der Hasenzugmaschine.

Und er ist vom Typ her so, dass auch Verjagen sehr geholfen hat, das ist aber nicht für jeden Hund zu emfehlen.

Dass ich vorausschauend mit ihm laufe ist klar, im Wald hat er auf dem Weg zu bleiben... etc.

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Unsere wären nicht zu stoppen. Na ja, bis auf einen, der eh nicht am Jagen interessiert ist.

Gerade bei den Windhunden finde ich das auch gar nicht wünschenswert. Da ist man als Besitzer in der Pflicht, Spaziergänge so zu organisieren, dass einerseits kein Wild gefährdet wird, andererseits der Hund die Möglichkeit zum freien Lauf hat.

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Fly findet nur Eichhörnchen interessant und da die schneller auf dem Baum verschwunden sind, als ich das ich da eingreifen kann, übe ich da auch nichts.

Minos - mein Großer - löst bei Kaninchen, Hasen, Fasanen und Rehen, die flüchten aus, aber den bekomme ich abgerufen. Das letzte Mal, dass wir Wild was flüchtet gesehen haben, ist aber auch schon länger her.

Was wir gemacht haben und hier schon genannt wurde ist den Abstand von ihm zu mir "gering" halten; 15 - 20 m ca., mehr darf er nicht vorraus.

Wenn ich im Alltag merke, er findet irgendwo was interessant und er schnüffelt sich fest, dann immer wieder den Abruf geübt.

Er hat ein, zwei Mal gar nicht auf meinen Rückruf gehört, was zur Folge hatte, dass ich ihn aus dem Rudel ausgeschlossen habe, was er mehr als Sch..ße fand.

Ich bin, wenn er offline ist, sehr konsequent. Hört er irgendwo mal nicht, kommt die Leine dran und zwar dann auch mal für 1 oder 2 Tage. Meine Hunde sind sonst täglich im Freilauf von daher ist das schon eine Strafe für ihn, wenn ich sein Privileg, sprich Freilauf, beschneide.

Was ich auch mache, wenn ich merke, er ist im Freilauf, wenn er eine Spur hat, zu erregt, dann muss er hinter mir laufen.

Was meine Hunde auch generell nicht dürfen ist vom Weg abgehen, außer wenn sie sich lösen wollen.

Ansonsten werden 2, 3 m akzeptiert, aber dann müssen sie zurück.

Kommandos auf Entfernung üben, finde ich auch noch eine gute Sache. Wenn mein Halt, Stopp oder Platz auf Entfernung angenommen wird, merke ich, in welchem Level der Hund sich befindet, oder anders gesagt, ich kann checken, ob er im "Schnüffelturnus" noch erreichbar für mich ist.

Hier hatte ich auch noch mal was zum Thema Rudelausschluss geschrieben, falls das wen interessiert: http://www.polar-chat.de/topic_72468.html

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Tja, Aias findet Eichhörnchen auch sehr interessant. Besonders, seit er entdeckt hat, das die auf "seiner" Korkenzieherhasel in "seinem" Garten Samba tanzen....

Leider rennt er dafür auch über die Strasse, also muss ich da trotzdem aufpassen.

Abrufen hat nicht geklappt, weil ich so schnell überhaupt nicht gesehen habe, was er da überhaupt hat.

Bei Rehen muss ich die Tiere auch zuerst sehen, sonst bin ich chancenlos. Somit muss er trotz seiner fast 11 Jahre zu bestimmten Zeiten und in gewissen Gebieten an der Leine laufen.

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es ist tagesformabhaengig, aber es geht :)

Finn ist eigentlich nicht so der grosse Jaeger, aber wenn direkt vor ihm was wegrennt, dann sprintet er natuerlich schon hinterer... und normalerweise laesst er sich dann stoppen. Allerdings rufe ich ihn nicht zurueck, sondern lege ihn ins Platz.. Anhalten scheint leichter zu sein als umzudrehen und zurueck zukommen...

wos im Moment definitiv haengt ist beim Ausreiten... (zum Glueck kam da noch nichts!) aber er meint irgendwie, dass ich vom Pferd aus nicht an ihn rankomme :kaffee: also hab ich ihm vorgestern mal bewiesen, wie schnell ich ploetzlich neben ihm stehen kann :D

Charlie hat ziemlich viel gejagt am Anfang und hatte nach unserem Umzug hierher nochmal einen Haenger... bei ihm hatten wir das Glueck, dass er in Freiburg so gerne Enten gejagt hat und voellig im Wahn an der Dreisam auf und ab raste... so konnten wir ihn mit einem Donnerwetter mitten in der Jagdsequenz abfangen... dadurch ist ihm klar geworden, dass wir ihn auch beim Jagen direkt erwischen... :D (wir sind eben allmaechtig :kaffee: ) auch ihn hab ich schon aus der Jagdzequenz gerufen und er hat sofort umgedreht... ist aber selten, weil er meistens schon anzeigt, dass da was ist, bevor er weg ist... das heisst ich merke, dass er gleich weg will... und kann reagieren...

Generell habe ich nie viel mit der Schleppleine gearbeitet... Finn war von Anfang an total auf mich fixiert, da hatte ich totales Glueck! er zieht auch jede Form von Aktivitaet mit mir den meisten anderen Dingen vor :D ein reines Arbeitstier eben...

Charlie durfte in der ersten Zeit nach seinem Jagdausflug hier nur noch in meiner direkten Naehe laufen... keine 2 Meter von mir weg... und ohne Leine nur, wenn ich mich auf ihn konzentrieren konnte... ansonsten an der 3m Leine... inzwischen geht das wieder ohne Probleme auch in groesserer Entfernung... wahnsinnig weit weg, gehen beide nicht.. das mag ich nicht...

In den letzten Wochen verschiebt sich hier einiges... Ronja ist neu dazu gekommen, das heist, sie kriegt erziehungstechnisch auf Spaziergaengen noch viel Aufmerksamkeit, weswegen die anderen sich grade ein bisschen mehr herausnehmen als sonst... und Charlie wird einfach alt... ich hab in letzter Zeit das Gefuehl, dass er nicht mehr so gut hoert... daran sind wir noch nicht wirklich gewoehnt... aber die Pfeife liegt schon bereit... ich muss sie nur noch einfuehren ;)

Helena

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Hier hatte ich auch noch mal was zum Thema Rudelausschluss geschrieben, falls das wen interessiert: http://www.polar-chat.de/topic_72468.html

zitieren

Das habe ich auch mal probiert. Einmal. Bei mir hat's nichts genützt. Funktioniert also nicht bei jedem Hund :-(

Wäre auch zu schön, wenn es ein Patentrezept gäbe.

Viele Grüße Chrystal

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Deerchen: Das unterschreibe ich zu 100 Prozent.

Ich habe zwei unterschiedliche Kandidaten: Die ältere Hündin ist nach kurzem Sprint abrufbar, bei der knapp fünfjährigen bin ich chancenlos. Bis sie drei Jahre war, ging es auch, aber dann hat sie die Klappe umgelegt, und geht jetzt auch aktiv suchen. Momentan übe wir fleißig mit einer 20 Meter Schleppleine und Nasenarbeit. Da klappt alles wunderbar. Aber sie weiß eben auch, dass sie an der Leine ist.

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Das stimmt, Chrystal.

Es ist für jeden Hund immer ein anderes Paket, was man bereit halten muss. Bei manchem hilft dies und bei manchem wieder das.

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