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Hundeforum Der Hund
Südamerika

Zuverlässiger Abruf bei begonnener Jagdsequenz - ist das noch möglich?

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Ich hab schon so viel ausprobiert. Ich glaube, bei meiner hilft nur gutes Management....

Viele Grüße Chrystal

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Deerchen: Das unterschreibe ich zu 100 Prozent.

Ich habe zwei unterschiedliche Kandidaten: Die ältere Hündin ist nach kurzem Sprint abrufbar, bei der knapp fünfjährigen bin ich chancenlos. Bis sie drei Jahre war, ging es auch, aber dann hat sie die Klappe umgelegt, und geht jetzt auch aktiv suchen. Momentan übe wir fleißig mit einer 20 Meter Schleppleine und Nasenarbeit. Da klappt alles wunderbar. Aber sie weiß eben auch, dass sie an der Leine ist.zitieren

es kommt wirklich sehr auf den Hund an! keiner meiner Hunde geht aktiv suchen... fuer sie ist es nur so eine Art zusaetzliches Angebot... wenn schon grad was vorbeikommt, kann man auch hinterher... Charlie ist als halber Windhund ein absoluter Sichtjaeger... das macht es mir einfacher... denn Augen hab ich auch! wenn er seine Nase benutzen wuerde, haette ich keine Chance....

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Hm bei mir ist es der Terrier der gerne Jagen würde, aber wir werden auch immer mal von einem Reh oder einem Hasen überrascht.

Ich stoppe den Hund erst einmal mit einem Notstopp und rufe dann zurück. Das klappt 100%ig. Würde ich nur versuchen abzurufen müsste ich wohl den doppelten Rückruf verwenden und dann würde er zu 99% kommen und wenn ich den einfachen Rückruf nehmen würde, würde es wohl nichts geben.

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Hi,

wie trainiere ich einen Notstop? Welches Signal verwendet ihr - Pfeife?

Gruß

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Ich habe zwei unterschiedliche Kandidaten: Die ältere Hündin ist nach kurzem Sprint abrufbar, bei der knapp fünfjährigen bin ich chancenlos.

So ähnliches ist es bei mir auch. Meine 10 jährige ist inzwischen tiefenentspannt :-). Sie überlegt sogar bei Katzen, ob die nicht zu weit weg sind und Sir spurtet auch nur noch halbherzig los. Ganz anders meine anderthalbjährige :-(. Sie sprintet schon los, wenn sie sich nur daran erinnern kann, dass da mal eine Katze sass...

Da ich auf dem Land wohne, haben wir viele Katzen drumherum, somit muss ich gut aufpassen. Aber ab und an übersehe ich auch mal eine. Aber wir haben viele Obstbäume dort, da sind die Katzen schnell drauf. Bleibt die Katze sitzen, bellt Käthe sie einfach an und rennt aufgeregt drumherum.

Rehe habe ich zum Glück in den vergangenen vier Jahren noch nie auf meinen Gassirundn gesehen.... GottseiDank, denn dann dürfte Käthe dort nur noch an der Leine laufen, denn sie ist dann leider nicht mehr abrufbar. Allerdings, ein Vorteil der Windhunde, kommt sie sofort danach zurück, sie geht nicht stiften.

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Allerdings, ein Vorteil der Windhunde, kommt sie sofort danach zurück, sie geht nicht stiften.

Wie definierst du "danach"? :D

Dein Hund ist doch schneller als ein Reh ...

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Mit meiner muss ich auch echt aufpassen - wenn da Wild wegläuft, kann ich sie nicht mehr abrufen. Sie ist jetzt 1 Jahr alt und ich möchte unerwünschtes Jagdverhalten auch unterbinden.

Also hab ich mich durchs Netz gewühlt auf der Suche nach guten Anti-Jagdtrainings-Büchern und bin auf dieses hier gefunden (gibt's auch bei Amazon).

ich habe also das Buch bestellt und bin echt begeistert! Es sind hilfreiche Infos und gute Übungen drin (mit individuell auszufüllendem Trainingsplan).

Wir üben z.B. gerade angeregt durch das Buch, Blickkontakt zu fördern, bzw. dass unser Hund wieder mehr auf uns achtet. Klappt schon viel besser! Neulich ist ein Reh relativ dicht bei uns gewesen, da sie aber beim "um Erlaubnis fragen" ein klares Nein und Ranruf bekommen hat, kam sie zu mir :D

Ansonsten biete ich ihr viel Alternativbeschäftigung an: vor allem Stöcker "hetzen" und Schnüffelspiele. Spurenlegen möchte ich auch noch.

Ins Wildgehege wollte ich auch mal wieder, in unserem läuft Wild allerdings auch frei herum und dass ist für sie soooo aufregend :Oo ichmuss mal sehen, ob es noch eins gibt, wo die Tiere hinter dem Zaun sind.

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Wie definierst du "danach"? :D

Dein Hund ist doch schneller als ein Reh ...

Sofort wenn sie es aufgegessen hat ;-)). Ne, Scherz beiseite. Wie gesagt, Rehe sehen wir auf unseren Runden nicht und zu den Katzen auf die Bäume kommt Käthe nicht :-). Also 'sofort' nachdem ihr klar ist, dass sich eine weitere Jagd nicht lohnt. Es gibt ja viele Hunde, die dann auch mal zehn Minuten oder länger weg sind.

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Zehn Minuten :o

Schön wärs...

Wir haben hier drei Varianten. Den "nanu, was ist denn das?", den "oh, hoppla, mal schnell nachschauen" und den "und tschüss...."

Lemmy ist "und tschüss". Ich finde diese Aussagen, auch gerne von "hundeprofis" genutzt, dass das Jagen ein Zeichen von schlechter Bindung ist immer sehr... hm, zweifelhaft.

Bei vielen, vielen Hunden ist es sicher genau das: Langeweile gepaart mit wenig Interesse am Halter.

Dann gibt es die Vollblutjäger, wie Windhunde, einige Terrierarten, Bracken (!) und co, sowie die Hunde, die ständig weg sind und die keine Ersatzdroge mehr angemessen finden. Die sind einfach nicht ansprechbar wenn sie erstmal unterwegs sind - nicht weil sie keine Bindung haben, da GEHT einfach nix ins Ohr.

Daran kann man sicher arbeiten, die Ansprechbarkeit erhöhen, den Auslösepunkt soweit runtersetzen, dass man in einem gewissen Radius noch Chancen hat.

Bei Lemmy bin ich wirklich soweit, dass er (immer angeleint!) bei Reh-Sicht-und-Nasenkontakt doch in der Lage ist, einen einfachen Befehl einigermaßen vernünftig auszuführen. Das ist ein Fortschritt, wenn man bedenkt dass er zu Beginn nicht mal ansprechbar war.

Ich hab nun auch nichts weiter gemacht mit ihm, gesteh ich, jemand anders mit mehr Ambitionen wäre vermutlich schon weiter. Einzig was ich "getan" habe: kein Jagderfolg mehr. Und mit Erfolg meine ich keinerlei JAGEN mehr.

Vögeljagerei hab ich mit dem zweimal ausgelösten Sprühhalsband so hinbekommen, dass er abrufbar ist. Bedeutet: jetzt darf er mal hin und wieder ne Amsel ärgern, weil ich WEISS, er kommt wenn ich rufe. Bei Wild tut er es nicht. Und bei Enten tut er es zZt auch nur, weil er keine Lust mehr auf Schwimmen hat :Oo

Das Halsband war nur spontan geliehen - ich hab das nicht für Wild ausprobiert.

Was die Bindung angeht:

Mein Hund geht NICHT stiften, wenn es kein Wild gibt. Und wenn er damals mal jagen war (ich war nicht immer so intellent wie heute :Oo ) dann kam er immer wieder zurück. Ich kann mich darauf verlassen!, dass er wieder zurück kommt, wenn er fertig ist mit der Spur, er geht dann nicht nochmal eine andere Spur suchen oder dödelt irgendwo rum.

Nur... ne Stunde muss ich in der Regel schon warten und bibbern, dass er nicht doch unters Auto gekommen ist.

Fazit: bei DEM Hund geht die Leine nicht ab in Wald und Feld.

Butch ist einer, den kann ich direkt am Reh noch abrufen. Zuverlässig.

Higgins ist der, der mal lossprintet um zu schauen, was das da nun schon wieder war. Sieht ein Reh, rennt los (bisher noch ohne Abruf, bin aber sicher dass das mit einem Stopp oder Sitz klappen würde) und kommt dann recht schnell wieder. Das ist mMn schlicht Ungehorsam, noch kein Jagdrausch.

Naja... bisher kommt Higgins auch nicht im Wald von der Leine, denn ehrlich gesagt möchte ich den jagdrausch auch nicht erst heran"züchten" ;)

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Ich kenn jemand, der hat die Einstellung, dass "ein paar Minuten weg sein" kein Jagdtrieb ist :D:D:D:D

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