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Dein Hundeforum  Der Hund
Jemmily

Hund hat Angst vor Kindern

Empfohlene Beiträge

gebemeinensenfdazu   

Das ist aber wahrscheinlich auch die Ursache für ihr Unbehagen, es ist zwar sehr schön, daß es im Freilauf kein Problem ist, aber da die meisten Leute negativ reagieren bei einem neugierigen, spielenwollenden Hund wenn Kinder dabei sind (nicht nur dann:(), leint man eben an:(.

Und sie ist eben so sensibel, daß jegliche Normabweichung registriert wird. Wenn also auf einmal etwas anders ist z.B. Leine und sie sich dann nicht mit Schnuppern vergewissern, daß keine Gefahr droht/bzw. nichts "verkehrt" ist, steigert das die Aufregung und gegebenenfalls auch Unruhe.

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Freefalling   

Das kenne ich von meinem auch. Was ich jetzt schreibe, ist kein Vorschlag an euch, da bin ich echt vorsichtig. Das könnte ja total falsch sein. 

 

Ich muss sagen, dass ich fremde Leute sowieso selten an meinen Hund lasse. Im Freilauf hat er erstmal dran vorbeizulaufen. Ich rufe ihn dann ggf. dazu. Beim Thema "Nein" hatte ich das mal erklärt. An der Leine handhabe ich das genauso. Fremde Leute haben ihn erstmal nicht zu interessieren, wenn wir unterwegs sind. Weil er eben auch so sensibel und deshalb in gewisser Hinsicht unberechenbar ist. Es kann sein, dass er nett hingeht und ein bisschen schnüffelt und wuselt und dann plötzlich springt und ins Gesicht "schnappt". Das versucht er auch bei bekannten Leuten. Ob es Maßregelung oder Unsicherheit oder Schutzverhalten ist, weiß ich manchmal nicht. Ich hab auch noch nicht "den" Trigger gefunden. Was hilft ist, zu bestimmen, wann er überhaupt Kontakt aufnehmen darf. Und wenn ja, dann stehe ich daneben und habe eine Hand am Hund. Ich sage Leuten auch teilweise nein, wenn er eh nervös ist oder wenn ich merke, dass die Person irgendwas bei ihm triggert. Diese Regelung hilft ihm sehr. Zu Anfang musste er sich mit jedem Menschen auseinandersetzen. 

Ausnahme ist die Bahn. Da sitzen erstens alle und zweitens ist er da in einem ganz anderen Mindset irgendwie. Da sucht er es sich selbst aus. 

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Schnappen tut sie nur bei Spielzeug (primär bei Leuten, die sie bereits freundlich begrüßt haben, wenn allerdings ein Wurfspielzeug auf der Hundewiese in ihre Richtung kommt, schnappt sie auch danach), Ausnahme war hier der Grashalm von dem Mädchen- Gras und Löwenzahn nimmt sie von freundlichen Kindern gerne entgegen. Wenn sie sich sehr sicher ist, verteilt sie auch Küsse, da muß ich sie verbal von abhalten.

Prinzipiell kann sie problemlos anPassanten am Wegrand vorbeilaufen, an Spaziergängern, Joggern, Radfahrern. Nur wenn Leute offensichtlich Interesse zeigen, geht sie begrüßen, ich wechsele dann zwei bis drei Worte und gehe weiter bevor sie die Party ausruft. Daß sie selber bei Desinteressierten Kontakt sucht, kommt nur noch sehr selten vor, daß es sich lohnt noch seltener (meist merkt sie das auch sofort und kommt oder ich rufe sie ab, wenn die Leute dann wider Erwarten doch freundlich begrüßen glaube ich schon ein "Siehste" bei ihr erkannt zu haben).

Für sie ist es glaube ich richtig so bei Leuten, wenn etwas nicht zu interessieren hat, wird es dadurch interessant. Und mit Passanten hat sie keine Probleme auch nicht, wenn es wenige oder die "richtigen" Kinder sind. Ich glaube tatsächlich, daß sie so besser damit umgehen kann.

Wenn der Hund ein Spielzeug im Fang hat, reagieren die Leute grundsätzlich positiver, auch Kinder. Das hat sie selber schon erkannt und bietet es (kommt wie geagt selten vor) den Leuten an und die freuen sich .

Wegen Bahn: Ich bin mal mit ihr zur Hundewiese gefahren, einen Einstieg weiter steigt eine Kindergartengruppe ein, Kinder setzen sich hin, kein Problem. Sie guckt und kommt klar. Ein paar Stationen weiter will eine Kindergartengruppe direkt bei uns einsteigen, ich gucke nach rechts und links, da steigen aber auch überall welche ein. Die ersten beiden gingen noch, als ein Mädchen dann ganz schnell war, konnte sie sich nicht mehr vom Bellen zurückhalten, trotz Beruhigungsversuchen. Da kauerte ich dann mit dem bellenden Hund im Arm, bis alle saßen, da war sie dann ruhig. Die Erzieher waren aber wirklich klasse und haben gleich reagiert "Seid mal leise und setzt euch hin, der Hund hat Angst"- fand ich super und hab' mich bedankt.

Das Aussteigen wurde dann zum Rennspiel umfunktioniert (komm' wir sind die Ersten, die den Bahnsteig verlassen), da sich herausstellte, daß in einem Parkteil ein Kinderfest war und alle Kindergartengruppen dort ausstiegen.

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Herdifreund   

Ehrlich gesagt, wäre ich froh wenn meine Angst vor Kindern hätten, leider finden die Kinder aber so doof, dass sie diese mit ziemlichen Drohgebärden verbellen. Das sit bei Hunden deren Kopf nicht selten über denen der Kinder "schwebt" aus Kindersicht sicher nicht lustig und hat das ein oder andere Mal auch zu mancher Träne geführt. Nicht das das falsch rüberkommt: Mein Hunde greifen Kinder nicht an, aber sie halten sie mit allen möglichen Drohgebärden fern, was bei über 70 Kilo scheren und bis zu 75 cm hohen Hund sicher nicht lustig ist. Und auch wenn ich absolut nicht für Prügel oder ähnliche Stragen bin: Genau dafür würde ich die Nachbarsblagen am lieben den A....h versohlen. Es mag Zufall sein, aber die Kinder dieser ehr religiösen Famile (Hardcore-Menoniten) haben überhaupt kein Verhältnis zu Tieren. Und da ich das nicht zum ersten mal erleben, habe nich aktuell natürlich das Vorurteil, dass das scheinbar bei vielen "Schwer-Reliigiösen" der Fall ist.  Zumindest kein positives. Das einzige was sie über Wochen immer wieder gemacht haben ist, die Hunde durch die Hecke (ihre Territorialgrenze) "anzubellen", sie mit kleinen Stöckchen zu bewerfen oder sie damit zu ärgen, dass sie sich provorzierend vor die Gartentür gestellt haben und geschrien haben. Und das umso mehr, je mehr sich die Hunde aufgeregt haben. Das Ende vom Lied: Die Hunde können Kinder bis zu einer bestimmten Größe nicht mehr leiden, obwohl sie  vorher wunderbar mit Kinder klar kamen.  Die meisten Erwachsenen haben i.d.R. einen so gehörigen Respekt vor unsren Hunden, dass sie sowieso fragen und bei größeren Kindern und Jugendlichen auf jeden Fall, ist die Gegenseitige "Liebe" in der Regel sofort vorhanden.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Angst ist auch zuviel gesagt, Verunsicherung trifft es eher. Und dann kommt Verbellen dabei heraus, manchmal, wenn sie sich sehr im Griff hat, auch nur ein Warnbellaut, einmal habe ich auch leises kurzes Knurren gehört, aber kein Fletschen oder Schnappen, nur zappelige Aufgeregtheit.

 

Das ist übel mit den Nachbarn. Die Freunde meines Sohnes haben kein Intersse an Hunden oder sogar Angst, meinem Sohn selber fehlt manchmal die Geduld und eigene Impulskontrolle, das wird aber zunehmend besser. Wahrscheinlich braucht es doch den frühen Kontakt mit Tieren, um da einen einfühlsameren Zugang zu kriegen, ich glaube, auch wenn in der Familie kein Hund ist, suchen solche Kinder den Kontakt bei anderen Hunden, das sind dann oft die, die fragen, ob sie mal streicheln dürfen.

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Freefalling   

Das mit der Bahn ist ja blöd gelaufen für euch. Aber die Erzieher haben gut reagiert. Ich kriege oft empörte oder sogar angewiderte Blicke ab, wenn der Femo bellt. Die meisten Leute verstehen nicht, dass sie nicht gemeint sind, sondern der Hund auf der anderen Straßenseite. Gerade Leute mit Kindern in der Nähe gucken mich an, als würde ich ein kinderfressendes Monster ausführen.

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2010   
(bearbeitet)
Am 4.7.2017 um 14:12 schrieb Herdifreund:

Ehrlich gesagt, wäre ich froh wenn meine Angst vor Kindern hätten, leider finden die Kinder aber so doof, dass sie diese mit ziemlichen Drohgebärden verbellen. Das sit bei Hunden deren Kopf nicht selten über denen der Kinder "schwebt" aus Kindersicht sicher nicht lustig und hat das ein oder andere Mal auch zu mancher Träne geführt. Nicht das das falsch rüberkommt: Mein Hunde greifen Kinder nicht an, aber sie halten sie mit allen möglichen Drohgebärden fern, was bei über 70 Kilo scheren und bis zu 75 cm hohen Hund sicher nicht lustig ist. Und auch wenn ich absolut nicht für Prügel oder ähnliche Stragen bin: Genau dafür würde ich die Nachbarsblagen am lieben den A....h versohlen. Es mag Zufall sein, aber die Kinder dieser ehr religiösen Famile (Hardcore-Menoniten) haben überhaupt kein Verhältnis zu Tieren. Und da ich das nicht zum ersten mal erleben, habe nich aktuell natürlich das Vorurteil, dass das scheinbar bei vielen "Schwer-Reliigiösen" der Fall ist.  Zumindest kein positives. Das einzige was sie über Wochen immer wieder gemacht haben ist, die Hunde durch die Hecke (ihre Territorialgrenze) "anzubellen", sie mit kleinen Stöckchen zu bewerfen oder sie damit zu ärgen, dass sie sich provorzierend vor die Gartentür gestellt haben und geschrien haben. Und das umso mehr, je mehr sich die Hunde aufgeregt haben. Das Ende vom Lied: Die Hunde können Kinder bis zu einer bestimmten Größe nicht mehr leiden, obwohl sie  vorher wunderbar mit Kinder klar kamen.  Die meisten Erwachsenen haben i.d.R. einen so gehörigen Respekt vor unsren Hunden, dass sie sowieso fragen und bei größeren Kindern und Jugendlichen auf jeden Fall, ist die Gegenseitige "Liebe" in der Regel sofort vorhanden.

 

Autsch...

 

Hört sich nach Nachbarschaftskrieg an.

Da hast du echt mein Mitgefühl, das ist ja wirklich schwer aushaltbar. Pass nur auf, dass deine wehrhaften Hunde nicht zuviele Striche auf ihre "Kinderhass" -Liste machen.

Lieben Gruss

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Amidala   
(bearbeitet)

Padme steht als zu klein geratene Dalmatiner-Dame bei Kindern auch ziemlich hoch im Kurs. An Spielplätzen vorbei zu gehen löst meist eine riesige Pongo und Perdi wuselei aus. Auch wenn sie mit Kindern kein Problem hat, ist sie generell bei fremden unsicher und mag es vor allem nicht am Kopf angefasst zu werden. 

Kinder stehen deshalb immer unter genauer Beobachtung :ph34r: wenn die kurzen schon nen extra Schlenker in Richtung Hund machen oder sich daneben positionieren und in lautes oh wie süß Geschrei verfallen, kommt meist der "wie fassen wir meinen Dalmatiner richtig an" belehrungskurs (direkt Präventivmaßnahme einleiten, bevor die kurzen Ärmchen meinen Hund erreichen :lol:) Meist bekommen die Kids ein Leckerli und dürfen sich beschnuppern lassen (alle brav nacheinander) und bekommen von mir erklärt, dass der Kopf nicht gestreichelt werden darf, dass Hundebesitzer bitte immer zuerst gefragt werden müssen und dass man nicht streicheln soll, wenn der Hund zurück geht oder den Kopf wegdreht o.ä. 

Das funktioniert FÜR UNS! Ganz gut. Geduld muss man dafür natürlich haben, aber ich finde es nicht verwerflich, dass Kinder Hunde streicheln wollen. Schade nur, dass sie oft nicht vermittelt bekommen wie.

auf dem Weihnachtsmarkt hatte ich eine Begegnung mit einem Mädchen, die an der Hand der Mutter lief und die andere einfach mal auf den Hund gepackt hat. Ich habe ihr dann erklärt, dass man das nicht machen sollte, weil es Hunde gibt die auch Angst haben oder unsicher sind und das nicht mögen... Ende vom Lied war ne Standpauke der Mutter, warum ich überhaupt auf einen Weihnachtsmarkt gehen würde, wenn man meinen Hund nicht anfassen dürfte :huh: schade... 

Ich habe für mich entschieden, zumindest die Kinder in meiner Nachbarschaft darüber aufzuklären. Kinder die hinter mir und meinem Hund Herrennen werden kurz abgespeist mit "lass das bitte". 

Ich finde es aber auch vollkommen in Ordnung, Kinder nicht zu erlauben den Hund anzufassen. Wie schon geschrieben wurde Hunde sind da sehr individuell (wie ihre Halter natürlich auch)

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Freefalling   

In der Bahn war vor ein paar Tagen ein ziemlich begeistertes, leider nicht so vorsichtiges Mädchen. Sie hat den Femo laut und wild aufgefordert zu ihr zu kommen und er ist dann auch recht forsch hin und wollte ihr durchs Gesicht lecken. Sie hat ihn dann mit Nein! weggeschickt und dann wieder auf dieselbe Art zu sich gerufen wie vorher. Ich hab ihr dann erklärt, dass wenn sie ruhig spricht, der Hund auch ruhig bleibt. Die Verbindung hatte sie vorher gar nicht gezogen.

Da Femo entspannt war, hab ich da sonst nicht eingegriffen. Der weiß schon, wenn er keine Lust hat. Ich entscheide das situativ. 

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Amidala   

Kinder wissen es ja meist auch nicht besser, aber ich muss sagen: ich habe mit Kindern sehr positive Erfahrungen gemacht. Oft reagieren diese viel sensibler auf den Hund, wenn man erklärt hat was los ist.

erwachsene wissen es (zumindest hier) oft besser. Ich musste mir schon oft anhören "aaaaach, von mir mag die das am Kopf gestreichelt zu werden. Ich kenn mich mit Hunden aus", während sich der Wurm unter der Hand windet <_<

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